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DAS 6. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 24) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

DAS SECHSTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 24)

von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Lektorat: Detlef Hedderich / Schlusslektorat: Günter Maria Langhaus

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VERGANGENHEIT

ÄRGER MIT DEN KARNIVOREN IM ANDORA-SYSTEM

I.

Zu Anfang, in den ersten hundert Jahren, war das Verhältnis zwischen den drei Planetenbewohnergruppen noch verhältnismässig unproblematisch. Erst im Laufe der Jahre, während denen sich die Dschungelbewohner zu den Karnivoren entwickelten, kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Wasser- und Wüstenweltlern auf der einen und Dschungelweltlern auf der anderen Seite. Die Karnivoren entwickelten sich nur in eine Richtung, was ein echtes Miteinander von menschlichen Siedlern unmöglich machte. Den Karnivoren wurde ihr abnormes Verhalten den Menschen gegenüber nicht wirklich bewusst. Diejenigen, die sich auf ihrem Planeten weigerten sich zu Karnivoren zu entwickeln, also eine entsprechende Genveränderung anzunehmen, bekamen das besonders zu spüren. Ihr ganzes Wesen hatte sich so gewandelt, dass von ihrer Menschlichkeit und den damit einhergehenden Werten nicht mehr viel übrig blieb …

Fleisch & Tierprodukte essen – ist das wirklich normal?

Vegetarier und Veganer hören das wieder und wieder: Menschen haben schon immer Fleisch gegessen. Jeder isst Fleisch. Fleisch essen ist normal. Aber was bedeutet das eigentlich? Sind unsere sozialen Normen objektive Tatsachen? Sind sie angeboren oder von Gott gegeben? Mitnichten. Sie wurden von Menschenhand gemacht und sie können von Menschenhand auch wieder abgeschafft werden.

Quelle: https://www.facebook.com/notes/peta-deutschland/karnismus-der-grund-warum-wir-tiere-essen/10150645187162708

GEGENWART

HIMIKO UND MANTANA AN BORD IHRES SCHIFFES

I.

Als ich davon höre, dass einige Schiffe der Langustenkultur PARGON IV aufgesucht haben, um dort einen Satz Pengus zu erwerben, bin ich doch sehr erstaunt. Sie wollen damit in ihrem System eine Züchtung beginnen. Eigentlich hat es in den letzten Jahren keinerlei Probleme mit der Langustenkultur gegeben. Ihr System ist inzwischen voll integriert in der menschlichen Wertegesellschaft und auch die BASIS-Welten um ihre Sonne hat sich prächtig entwickelt. Das Handelsankommen mit der Langustenkultur ist ein Erfolgreiches, dass mit dem Tausch von Meeresfrüchten und Fischen aus Reihen derer Welten einfach beispielhaft zu nennen ist. Nie und nimmer habe ich vermutet, dass die Langusten solch einen  Vorstoß starten würden, sich um eine Zuchtbasis von Pengus zu bewerben. Zwar haben sich die Pengus im Laufe der Jahre neben den erfolgreichen landwirtschaftlichen Erträgen des Planeten von dem sie stammten, zu einer Erfolgsserie gewandelt. Das sorgte anfänglich sogar dafür, dass man die Pengus selbst auf der Handelsstation im Orbit liebte, um sie schließlich für den menschenbewohnten galaktischen Markt zu exportierten. Zuerst geschah das noch als Lebendtransport. Doch man musste feststellen, dass die Pengus den Hyperraumflug nicht überlebten.

Aus irgendeinem Grund zerstörte das ihr Nervensystem und sie starben. Die Idee, sie in gefrorenem Zustand zu transportieren, ergab, dass sie nach dem Auftauen, Zerlegen und Zubereiten nicht mehr den Geschmack hatten, für den man sie als Delikatesse so liebte. Dieser Umstand bedeutete schließlich das Aus für den Export. Alle Menschen, die einmal einen Pengu verspeisen wollen, müssen sich nun ins PARGON-System begeben. Das ist häufig ein einmaliger Ausflug von den Touristen, die sich das leisten können und dieses dann als ganz besonderes Esserlebnis in den Restaurants der Orbitstation empfinden. Das ist es dann auch schon, was dieses System für Touristen interessant macht, denn der Planet ist wegen der sauerstoffarmen Zusammensetzung seiner Atmosphäre und der industriellen landwirtschaftlichen Nutzung eher uninteressant für Touristen. Also spielt sich alles auf der riesigen planetaren Station ab, dort sind die vielen Restaurants, die Erlebnisparks und vieles mehr. Der Handel mit den landwirtschaftlichen Erzeugnissen des Planeten wird hauptsächlich über die BASE-Stationen und -Welten abgewickelt, sodass die Orbitalstation ganz und gar für die Touristen da ist. Den Langusten scheint dieser Umstand egal zu sein, sie bestehen noch immer darauf, mehrere Sätze an Zuchttieren erwerben zu wollen, auch wenn ihnen nicht wirklich klar ist, dass die Pengus den Flug durch den Hyperraum nicht überstehen werden.

VERGANGENHEIT

ÄRGER MIT DEN KARNIVOREN IM ANDORA-SYSTEM

II.

Eigentlich war eine solche Entwicklung nicht gerade absehbar: Die Menschen, aus denen später dann die Karnivoren hervorgingen, wollten ursprünglich nichts anderes als sich auf ihrer Welt, dem Dschungelplaneten, frei zu bewegen. Dass man dazu allzu sehr an den Genen der Siedler herumgespielt hatte, war einfach nur als dumm zu bezeichnen. Die Gen-Mediziner der Dschungelweltler waren einfach zu unbedarft mit der Gentechnik umgegangen und hatten schliesslich durch Versuch und Irrtum eine Möglichkeit gefunden, Ihresgleichen so zu verändern, dass eine Verträglichkeit mit den Giften der Atmosphäre ihres Planeten möglich wurde. Schliesslich schoss man weit über das Ziel hinaus, als man aus den Menschen angepasste Wesen machte, die nicht nur die Luft atmen konnten, sondern sich auch über die Tierwelt ihres Planeten hermachten. Wie in einem Rausch kombinierte man die Erlebnisfähigkeiten der genveränderten Siedler, und schließlich berichteten die Probanden den Gen-Medizinern, wie es war, auf einer Bewusstseinsebene einem Raubtier gleich, durch den Dschungel zu hetzen, um andere Tiere des Planeten zu jagen, zu erlegen und dann genüsslich zu fressen. Doch dabei blieb es nicht …


Fleisch & Tierprodukte essen – ist das wirklich natürlich?

Es gibt immer noch zu viele Menschen, die meinen, Fleisch essen sei natürlich, da die Menschheit schon seit Jahrtausenden Tiere gejagt und gegessen hat – und leiten deshalb ab, es sei gerechtfertigt, Tiere zu essen. Aber reicht dieses Argument aus? Sind Dinge vertretbar, nur weil wir sie schon immer getan haben? Wenn wir an Dinge wie Mord, Vergewaltigung oder Raub denken, wird schnell klar: Auch das hat es schon immer gegeben, aber deshalb ist es noch lange nicht richtig. Kein Mörder käme mit der Rechtfertigung „Mord und Totschlag hat eine lange und feste Tradition in der Menschheitsgeschichte!“ vor Gericht davon – zu Recht! Denn worauf es ankommt, ist nicht die Natürlichkeit einer Handlung, sondern ihre Vertretbarkeit.

Und auch in anderen Hinsichten kämen wir nicht auf die Idee, auf die Natürlichkeit der Dinge zu pochen: Frauen rasieren sich ihre natürliche Bein- und Achselbehaarung ab, wir verwandeln Feld und Wald in Flughäfen und Autobahnen damit wir nicht auf unsere natürlichen Fortbewegungsapparate (nämlich unsere Beine) angewiesen sind oder auch mit Verhütungsmitteln schlagen wir der Natur ein Schnippchen. Was lernen wir daraus? Wir suchen uns sehr wählerisch und willkürlich aus, was für natürlich und deshalb vertretbar halten, und was nicht. Warum das so ist? Karnismus hat die Tücke, sich zu „naturalisieren“, sprich: Das karnistische Denksystem hat die Fähigkeit, uns ein Gefühl falscher Natürlichkeit zu vermitteln.

Quelle: https://www.facebook.com/notes/peta-deutschland/karnismus-der-grund-warum-wir-tiere-essen/10150645187162708

GEGENWART

HIMIKO UND MANTANA AN BORD IHRES SCHIFFES

II.

Nachdem die Langusten über die Sterblichkeit der Pengus während des Hyperraumfluges aufgeklärt worden sind, so der mir vorliegende Bericht, wollen sie plötzlich eine Zuchtbasis auf Grund von eingefrorenen Embryonen starten, doch da machen die Verantwortlichen menschlichen Farmer von PARGON IV nicht mit. Sie fürchten inzwischen um den guten Ruf und das Alleinstellungsmerkmal, welchen die Pengus ihrer Orbitalstation innehaben. Das will man sich natürlich nicht verderben lassen, da die Penguspezialitäten inzwischen einen Kultstatus erlangt haben. Außerdem sind sie ein großer wirtschaftlicher Erfolg und Touristenmagnet, den man kaum für möglich gehalten hat. Ergo wird keine Pengus zur Zucht verkauft, was die Langustenvertreter richtig in Rage versetzt. Die VPS ist offenbar der Meinung, dass wir uns der Sache annehmen sollen, da meine Partnerin und ich die Langustenkultur gut kannten, und meine Wenigkeit auch die Heimatwelt der Pengus. Ich wurde schon einmal vor vielen Jahren auf den Planeten gerufen, als damals die Pengus durch eine Nahrungsumstellung mutierten und durchdrehten.

Also verabschieden wir uns nun von den Vertretern des Kollektivs, auf dessen Nordwelt wir uns befinden, und machen uns auf den Weg nach PARGON IV…

Als wir in das PARGON-System eintreten hat meine KI-Partnerin bereits alles Wissenswerte von den hier ortsansässigen KIs in Erfahrung gebracht, sodass wir sofort Kontakt mit den Vertretern der Langusten-Kultur aufnehmen können. Von deren Seite wird nicht ganz verstanden, warum es hier zu keinem Verkauf von Pengus kommen wird. Auf dem Monitor vor mir ist das für Menschen ausdruckslose Gesicht des Langustensprechers wie erstarrt.

VERGANGENHEIT

ÄRGER MIT DEN KARNIVOREN IM ANDORA-SYSTEM

III.

Das ganze Dilemma mit den Karnivoren waberte jahrzehntelang vor sich hin, bis es fast zu einem Krieg zwischen ihnen und den Wasserweltlern gekommen wäre. Zum Glück aber war die Flotte der Karnivoren in einem solch erbärmlichen Zustand, dass diese davon absahen einen Krieg in die Wege zu leiten. Letzten Endes flohen immer mehr Siedler der Dschungelwelt zu den Wasserweltlern um Asyl zu erhalten, denn nicht alle Dschungelwelter mochten zu Karnivoren verwandelt werden. Die Karnivoren waren am Ende unter sich, frassen alle Tiere ihrer Urwälder auf und bemerkten, dass sie anschliessend nicht mehr in der Lage waren sich von vegetarischer Nahrung zu ernähren. Nach vielen Jahren zeigte sich, dass die Karnivoren ohne bestimmte Teile von Menschen oder auch Dschungeltieren zu degenerieren anfingen. Am Ende sollten sie unfruchtbar werden und hatten sich mit ihrer Gen-Veränderung ihr eigenes Grab geschaufelt.

 

Fleisch & Tierprodukte essen – ist das wirklich notwendig?

Der Glaube daran, dass es „notwendig“ sei, Fleisch zu essen, ist eng verbunden mit dem Glauben, es sei „natürlich“, Fleisch zu essen. Denn wenn es biologisch notwendig ist, Tiere zu essen, bedingt der Fleischkonsum das Weiterbestehen der menschlichen Spezies. Und obwohl uns eigentlich klar ist, dass es sehr wohl problemlos möglich ist, ohne Fleisch ein gesundes und langes Leben zu führen, berufen wir uns trotzdem immer wieder auf den Mythos, der Konsum von Tierprodukten sei notwendig. Und dabei wird erst umgekehrt ein Schuh draus! Der Konsum von Tierprodukten steht eng im Zusammenhang mit Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Herz- und Kreislauferkrankungen und Krebs.

Und was ist mit den Arbeitsplätzen? Die Tierindustrie ist doch wirtschaftlich gesehen eine Notwendigkeit, stimmt’s? Falsch! Zum einen hören die Menschen nicht auf zu essen oder zu konsumieren, bloß weil sie keine Tiere mehr essen. Ihr Konsum verändert sich und die Wirtschaft bräuchte nicht lange, um sich darauf einzustellen. Aber grundsätzlich darf eine Gesellschaft, die an sich selbst den Anspruch auf ein ethisches Bewusstsein erhebt, eine solche Argumentation gar nicht erlauben. Hätte die Sklaverei in den Vereinigten Staaten nicht abgeschafft werden sollen, weil das einen Zusammenbruch der bis dahin gekannten Wirtschaftsordnung bedeuten würde? Sollten Kriege geführt werden, weil die Waffenindustrie ein florierendes Geschäft ist und für unzählige Menschen Arbeitsplätze bereit hält und dem Bruttosozialprodukt ein dickes Plus beschert?

Es ist an der Zeit in Frage zu stellen, was in der Gesellschaft als normal, natürlich und notwendig gilt!

Quelle: https://www.facebook.com/notes/peta-deutschland/karnismus-der-grund-warum-wir-tiere-essen/10150645187162708

GEGENWART

HIMIKO UND MANTANA AN BORD IHRES SCHIFFES

III.

Nachdem wir im System der Pengus eingetroffen sind, nehmen wir, wie schon gesagt, Funkkontakt mit den Langusten auf und versuchen Ihnen ihre Idee auszureden. Das erweist sich als wirklich schwierig, denn ihnen leuchtet nicht ein, warum man ihnen die Pengus vorenthalten will. Es bleibt uns schliesslich keine andere Wahl als die Langusten anzulügen. Wir erklären Ihnen, das bei den Pengus durch einen Flug durch den Hyperraum sich neben ihrem Versterben angeblich eine höchstgefährliche und ansteckende Viruserkrankung entwickelt, die aber die Machthaber des Systems nicht jedem erzählen wollen, da sie um den Ruf ihrer Delikatesse fürchten. Solange die Pengus nicht durch den Hyperraum transportiert werden, gibt es auch kein Virus. Wir verpflichten unsere Gesprächspartner deshalb Stillschweigen darüber zu wahren. Andernfalls wird das unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich dicht halten werden, aber das ist sowieso egal, da es eine Notlüge ist. Ich habe nicht den Eindruck, dass unsere Gesprächspartner, die wir auf unseren Monitoren vor uns haben, uns wirklich glauben, aber das Nonverbale dieser Langusten war sowieso von uns Menschen kaum zu entschlüsseln. Wenn man als Mensch mal die Köpfe und Gesichter von Langusten vor sich hat, versteht man was ich meine, denn sowas wie eine nonverbale Kommunikation findet dabei nicht wirklich statt. Letzten Endes bleibt den Langustenwesen nichts anderes übrig als ihre Schiffe einzusammeln und über das Hyperraumportal von Dannen zu ziehen.

VERGANGENHEIT

ÄRGER MIT DEN KARNIVOREN IM ANDORA-SYSTEM

IV.

Als die Wasserweltler den Karnivoren anboten, ihnen eine riesige Raumschiffflotte zu überlassen, mit der sie in ein Nachbarsystem fliegen sollten, sagten die Karnivoren schliesslich zu. Zwar waren die Schiffe so konstruiert, dass damit kein Angriff auf die Wasser- und Wüstenwelter möglich war, doch vielleicht ergab sich ja im Nachbarsystem eine andere Möglichkeit. Was daraus wurde ist inzwischen ja bekannt und hier schliesst sich der Kreis: Die Karnivoren, die die Konfrontation mit den „KETARR“ überlebt haben verbringen ihr Dasein inzwischen in Frieden unter der Obhut des Kollektivs von denen Sie schliesslich auch ihre so bitter benötigten Melanindosen erhalten als auch einen Platz auf dem Kollektiv-Aussenplaneten ALIEN WORLDS 4-X. Vielleicht wissen die Karnivoren, welches Glück ihnen doch noch zu teil wurde und sie weiterleben dürfen, obwohl viele beteiligte Siedler aus der Vergangenheit es lieber gesehen hätten, wenn die Karnivoren ein anderes Schicksal geteilt hätten, eines, dass sie nach Ansicht der meisten Beteiligten, eher verdient hätten.

 

Fünf Gründe, dann lieber doch kein Fleisch zu essen

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1) Tierrechte In der industriellen Tierhaltung werden Tiere nicht artgerecht gehalten und sind vielfach Opfer von Misshandlung. Oft leben sie gedrängt auf engstem Raum in der Dunkelheit, werden falsch gefüttert, über lange Strecken transportiert und erleiden viel zu oft schon vor der Schlachterei einen schmerzhaften Tod. Wer Fleisch aus industrieller Produktion kauft oder isst, unterstützt dies aktiv.
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2) Umweltbelastung Für die industrielle Produktion von Fleisch in Massentierhaltung werden große Mengen Getreide verwendet, die Verwertung dieser Ressource auf diesem Weg sehr ineffizient. Der Anbau von Getreide und Soja erfolgt im industriellen Rahmen grundsätzlich in Monokulturen, für die andere Ökosysteme zerstört werden und die selbst kaum Lebensgrundlage für andere Organismen bieten sowie die Bodenfruchtbarkeit reduzieren. Durch die intensive Tierhaltung entstehen große Mengen Kot auf engem Raum, was die Ökosysteme weiter belastet.
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3) Nährstoffmangel durch einseitige Ernährung Je mehr Fleisch man isst, desto weniger Gemüse und Obst finden Platz in der Ernährung. Dadurch fehlen deren vorteilhafte Wirkungen im Stoffwechsel. Besonders sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien fallen vom Speiseplan. Jedoch sind gerade die Wechselwirkungen verschiedener Lebensmittel wertvoll für den Körper.
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4) Medikamentenbelastung Fleisch aus industrieller Tierhaltung wie zum Beispiel auch Geflügel ist sehr oft mit Antibiotika- und anderen Medikamentenrückständen belastet. Dies hat immer häufiger schwerwiegende Folgen für den Menschen, da sich Antibiotikaresistenzen verbreiten und sich Toxine im Körper anreichern.
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5) Subventionierung, Marktverzerrung, Wertschätzung Die industrielle Produktion von Tierprodukten ist in verschiedenen Bereichen stark subventioniert, nur dadurch sind die derzeit verbreiteten Fantasiepreise möglich. Es handelt sich dabei um die Externalisierung von Kosten. Wir alle zahlen den Preis, allerdings nicht an der Supermarktkasse, sondern in Form von Steuergeldern, Ausgaben für den Umweltschutz und einer zerstörte Umwelt. Die Subventionierung führt zu einer Verzerrung des Marktes und der gesamten Nahrungskette, die Wertschätzung für Lebensmittel sinkt und dies hat schwerwiegende soziale und kulturelle Folgen.

Weiterlesen bei Urgeschmack: Sollten wir Fleisch essen? 5 Gründe Pro und Kontra – http://www.urgeschmack.de/sollten-wir-fleisch-essen-5-gruende-pro-und-kontra/

 

GEGENWART

HIMIKO UND MANTANA AN BORD IHRES SCHIFFES

IV.

Nachdem ich gemütlich mein Schaumbad genossen habe und am Frühstückstisch sitze schaue ich wie immer die von meiner Partnerin zusammengestellten Nachrichten aus dem von Menschen bewohnten Teil der Milchstraße an. Der Vorteil dies von einer Emergenten KI exclusiv zusammengestellt zu bekommen liegt auf der Hand:  MANTANA weiß im Einzelnen was mich interessiert und was nicht. Normalerweise werden die Intersystem-Nachrichten nach Themengebieten aufgelistet und gesammelt. Natürlich gibt es Themen, die nicht außerhalb der VPS freigegeben sind. Außerdem  muss sich jeder Interessierte seine Neuigkeiten selbst zusammenstellen. Für die Bewohner der Kuppelwelten unter den BASERING-Plattformen innerhalb eines jeden Sonnensystems gilt dabei bestmögliche Freiheit und ein Minimum an Einschränkungen, die nur für die Augen und Ohren der ERK- und VPS-Mitglieder gedacht sind, wobei es auch dort wieder verschiedene Freigabestufen gibt. Eine dieser Wahrheiten ist, dass die Bewohner des PARGON-Systems nicht das sind, was sie scheinen, doch dieses Geheimnis ist eines, das schon für ziemliche Diskussionen innerhalb des VPS-Rates gesorgt hat. Ich kann nur soviel dazu sagen, dass viele Menschen erschreckt wären, wenn sie wüssten, wer in Wirklichkeit die Leitung zum Erzeugen der landwirtschaftlichen Produkte im PARGON-System in den Händen hält. Dieses Geheimnis darf auf keinen Fall an die sogenannte Öffentlichkeit dringen, sonst würden doch sehr viele Menschen die VPS mit ganz anderen Augen sehen. Sei es drumm, vielleicht muss die VPS eines Tages die Wahrheit  sagen, ich persönlich habe dabei schon ein ziemlich mieses Gefühl in der Magengegend …

(Zum nächsten Abenteuer)

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Kannibalismus, eine anthropologische Konstante? (Kartoniert)
von Harrassowitz Verlag

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Verlag:  Harrassowitz Verlag
Medium:  Buch
Seiten:  183
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  März 2015
Sonstiges:  ENGLBR
Maße:  241 x 210 mm
Gewicht:  361 g
ISBN-10:  3447103280
ISBN-13:  9783447103282

Beschreibung
Kann der Kannibalismus, definiert als ritueller Verzehr von Menschenfleisch durch Menschen, als eine anthropologische Konstante gelten? Schließlich drängt sich dieser Eindruck bei der Vielzahl der Quellen zu Menschenfresserei von der Antike bis in unsere Tage beinahe auf.

Dieser Band widmet sich der Frage und bietet erstmals einen Überblick über die wesentlichen und grundlegenden Kannibalismusdiskurse vom alten Mesopotamien über die klassische Antike bis hin zum frühen Mittelalter. Eine kritische Auseinandersetzung mit den frühneuzeitlichen Berichten über kannibalistische Akte der Azteken rundet den Überblick ab.

Die Quellen aus Mesopotamien, Ägypten und aus Kleinasien zeigen, dass der Kannibalismusdiskurs erst mit den Griechen vehement einsetzt, und zwar sowohl auf der Ebene der Mythologie als auch im Hinblick auf eine Inferiorisierung fremder Völkerschaften. Die Nutzung des Kannibalismusmotivs zur Herabsetzung von Fremden oder Gegnern in den eigenen Reihen setzt sich über das antike Rom bis in die Neuzeit fort. In diesem Sinne erweisen die in diesem Band versammelten Beiträge unter anderem zwar nicht die tatsächliche Praxis des rituell oder gar gastronomisch intendierten und praktizierten Kannibalismus, wohl aber den Kannibalismusdiskurs im Allgemeinen als anthropologische Konstante.

Autor
Dr. Sebastian Fink, geboren 1982, studierte Geschichte, Sprachwissenschaft und Journalistik in Leipzig und absolvierte bei der “Leipziger Volkszeitung” ein Volontariat. Heute arbeitet er als freier Journalist und Autor in Leipzig.

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Updated: 23. Juli 2017 — 21:03

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