sfbasar.de

Literatur-Blog

DAS 4. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 16) von Felis Breitendorf, Bella C. Moremo & Conchita Mendés

DAS VIERTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 16)

von Felis Breitendorf, Bella C. Moremo & Conchita Mendés

Vorlektorat: Barbara Wegener / Lektorat: Christa Kuczinski / Schlusslektorat: Günter Maria Langhaus

featering by

logo-top

(zum vorherigen Teil)

13.

Der große Engel mit der silbernen Kutte schritt langsam auf mich zu. Selbst die anderen beiden Engel wichen ehrfürchtig zur Seite und gaben den Weg frei. Dann stand mir der große silberne Engel genau gegenüber. Da begriff ich, und ich schämte mich meiner anfänglichen Ängste, meiner Gedanken und Zweifel. Ich spürte eine große Freude in mir aufsteigen, eine Zufriedenheit und ein beglückendes Gefühl, wie ich es nie zuvor verspürt hatte. Da wusste ich: vor mir stand der “Erlöser”. Weihevoll hielt er mir einen heiligen Gegenstand an die Kehle. Das kalte Metall beruhigte mich, und ich schloss kurz die Augen. Als ich sie wieder öffnete, sah ich alles wie durch einen zähen Brei. Langsam, ganz langsam, schloss sich der Engelmacher um meinen Hals…

***

Schließlich trifft das Schwesterrochenschiff in getarntem Modus ein. MANTANA hat inzwischen unser Raumfahrzeug in die Nähe des vermeintlichen Hauptplaneten gelenkt. Das Schwesterschiff schwebt vorsichtig über das Unsrige und die langen Schwanzauswüchse der beiden Mantarochen verbinden sich miteinander. Nachdem dort ein fester Energieübertragungsknoten zustande kommt, wird das andere Schiff von unserem aufgeladen: Durch die feste Verbindung der Hinterteile müssten die beiden Schiffe ein kurioses Bild abgeben wenn deren Tarnmodus ausgeschaltet wäre sodass man sie im dunklen Weltraum wirklich sehen könnte. Aber die Tarnfähigkeit beider Schiffe verhindert, dass das überhaupt jemals jemand zu Gesicht bekommt. Der Vorteil dieser Konstellation liegt auf der Hand: Diese Position im Weltraum macht es beiden Schiffen möglich ihre Vorderfronten voll einsatzfähig zu halten während bei ihnen Habitate, Fähren und Material ein und ausgeladen werden können.

Das Schwester-Rochenschiff wird während des gesamten Einsatzes nicht nur durch die eigenen Generatoren, die auf Minimum-Stufe laufen, ganz leicht aufgeladen, sondern holt sich den hauptsächlichen Teil der Energie aus unseren Akkumulatoren und aus denen unserer 10.000 Kampfkreuzern. Das gewährleistet, dass das Schwesterschiff nach Beendigung des Einsatzes sofort wieder weiterfliegen kann. Durch die Art der Energieübertragung werden unsere Akkumulatoren mal anständig leer geblasen und es schont alle Fusions- sowie Materie/Antimaterie-Generatoren beider Schiffe. Außerdem verlängert sich durch diesen Vorgang der Zeitraum, in welchem eine wartungsfreie Nutzung der Energieerzeugungsgeneratoren möglich ist. Das ist insofern von Bedeutung, da deren Wartung ja immer sehr aufwendig ist und sich auch schon mal über Wochen hinziehen kann. Oft benötigt man dann sogar die Hilfe eines Raumdocks und / oder deren Maschinenpark und die Hilfe von Fachtechnikern und -Androiden.

Wenn die Operation der Energieübertragung beendet sein wird, kann ich mittels des ARTEFAKTs in meinem künstlichen Arm unsere Akkus und die unserer Drohnenschiffe wieder restlos aufladen, und das, wenn es sein muss, sogar während des laufenden Betriebs.

Sobald meine Partnerin die Orte, an denen sie Menschen vermutet, abgecheckt hat und ihre persönliche Androidin in Betrieb genommen hat, springen wir kraft meiner Sprungfähigkeiten dorthin, wo sich bereits das komplette Rettungsteam samt Geräten befindet. Für die eigentliche Landung auf dem Planeten verwenden wir dann aber unsere LANDER.

Als erstes steht eine riesige Zuchthöhle an, in der sich wohl die meisten Menschen auf dieser Welt befinden dürften. Am Eingang eines gewaltigen Höhlensystems, dass sich in den Ausläufern eines unterirdischen Gestades und den dazugehörigen Grotten befindet, führt uns meine Partnerin genau dorthin, wo die schweren Eingangstore, auf die  wir treffen, unsere Vermutungen bestätigen. Wir bewegen uns an dem gesamten Stab der Teammitglieder vorbei, um uns die riesigen eisernen Tore anzuschauen. Meine Aufgabe ist es, für Bewaffnung und Tarnung zu sorgen. Meine Partnerin kümmert sich um die komplette Kontrollanlage der Kameras, die über eine Art W-Lan alle Daten  miteinander verbindet und in eine uns noch verborgene Zentrale verschaltet ist. Die Anlage soll in einer Weise von ihr gehakt und manipuliert werden, dass wir für die Augen der Kameras und Sensorgeräte unsichtbar bleiben. Schon am Eingang der Grotte sind solche Geräte im Betrieb, die von ihr umgangen werden, so dass in der vermuteten Zentrale der Langusten-Wesen unverdächtige Ansichten gezeigt werden.

Nachdem wir uns das schwere Eisentor angeschaut haben, kommen wir zu dem Schluss, dass man hier offenbar auf Nummer sicher geht. Nicht nur dass das Ausbrechen von Menschen damit verhindert werden soll, auch will man offenbar eventuelle Konkurrenten davon abhalten, allzu leicht an die so geliebten wandelnden Fleisch-Delikatessen zu gelangen um diese vielleicht als Grundlage einer geheimen Zucht zu entwenden. Natürlich wird es eine Art paramilitärisches Soldaten-Kontingent geben, das dann zum Einsatz käme. Um diese davon abzuhalten uns an der Entführung oder besser „der Befreiung“ ihres lebenden Menschenvorrats zu hindern, müssen wir achtsam bleiben. Zwar sollte eigentlich nichts passieren, da ich mit dem Arsenal im meinem Arm es gar mit einer ganzen Armee aufnehmen könnte und auch die Androidin meiner Partnerin fast unzerstörbar ist, jedenfalls für hiesige Waffen. Dennoch könnten im Eifer des Gefechts die zu befreienden Menschen verletzt oder gar getötet werden. Damit es dazu nicht kommt, werde ich das in den Arm eingebaute Video-Projektionsfeld aktivieren, bevor wir auf Langusten oder Menschen stoßen.

Einer von den Spezialandroiden wird von uns ans Tor gerufen, der damit beginnt, dieses möglichst lautlos und unauffällig zu öffnen. MANTANA wird sich derweil um etwaige elektronische Geräte kümmern und ich habe die Sub-KI in meinem Arm so konfiguriert, dass es sowohl mit der Videoprojektion als auch mit der Bewaffnung klappt. Damit das Öffnen der schweren Tore geräuschlos von statten geht, werden einige Geräte herangeschafft, die in der Lage sind, solche Geräusche durch akustische Überlagerung unhörbar zu machen. Eine inzwischen perfektionierte Technik die ursprünglich mal aus der Notwendigkeit heraus entstand, die Wohnungen von Menschen mit Fenstern auszustatten, die auch bei geöffnetem Zustand die Geräusche des damaligen Straßenlärms mit Antigeräuschen, auch Antischall genannt, auszulöschen.

Als sich das schwere Tor nach innen bewegt, geschieht dies tatsächlich völlig lautlos. Selbst wenn ich die Aufnahmegeräte meines Schutzhelmes voll aufdrehe, was ich probeweise tue, ist kein Ton von dem Tor zu hören. Als wir den langen Gang hinter dem Tor betreten, hören wir sie schon, die Menschen geben Laute in einer unverständlichen Sprache von sich. Sie scheinen aus Räumen hinter den schweren eisernen Toren zu kommen, die links und rechts des langen Ganges zu sehen sind und die vermutlich die Lebensbereiche eingrenzen, in denen die Menschen ihr armseliges Dasein bestreiten. Ich spreche über meinen implantierten Chip mit meiner Partnerin, die die Teammitglieder daraufhin anweist, die schweren Türen der Menschenbereiche immer nach und nach zu öffnen, nachdem sie die dortige Überwachungstechnik gehakt und übernommen hat. Da die Menschen sicherlich nicht zwischen Freund und Feind differenzieren können, werden in den einzelnen Bereichen Ultraschallsonden platziert, die alle Menschen für einen Augenblick paralysieren um danach mit einer lautlosen Sonde Gas einzuleiten, welches die Menschen in Ohnmacht fallen lässt. Sofort werden sie von den Teammitgliedern auf Liegen abtransportiert und mittels eines getarnten Rettungstransporters in unser mitgebrachtes Rettungshabitat, welches sich in der Nähe unserer Rochenschiffe im Orbit befindet, verfrachtet.

Später wird man das gesamte Habitat auf einem entsprechenden Planeten transportieren, damit es dort als Basis für die Menschen dient und ihnen ein festes Heim bietet. Darauf befinden sich jede Art nützliche Geräte, die die Menschen auf ihrem momentanen Entwicklungstand gut gebrauchen können. Außerdem hat jedes Habitat ein sich selbstreinigendes Versorgungssystem für Nahrung und Wasser, was eine ganze Weile den Bewohnern zur Verfügung stehen wird. Nach einiger Zeit wird man dort Materialien mittels eines weiteren Überlebenshabitat platzieren, aus denen sich die Menschen selbständig weitere primitive Behausungen bauen können und einiges Nützliches dazu. Die Habitate werden auch dafür verwendet werden, eine Reihe von Schulungsvideos ablaufen zu lassen, damit die Bewohner irgendwann wieder in der Lage sein werden, sich mit dem Rest der Menschheit auf gleichem Niveau zu begegnen. Das Erreichen dieses Zieles wird aber bestimmt noch viele Monate wenn nicht gar Jahre in Anspruch nehmen.

Die Arbeit im Korridor, an dessen Wände die Türen zu den verschiedenen Lebensbereichen der Zuchtmenschen positioniert sind, zieht sich in die Länge. Das Team hat alle Hände voll damit zu tun, die Menschen in den Rettungstransporter zu schaffen, der dann immer wieder einen Flug hoch in den Orbit zum Habitat macht. Meine Partnerin kümmert sich weiterhin um die Ausschaltung bzw. Manipulation der  elektronischen Überwachungssysteme. Ich selbst habe mich weiter voran bewegt und mein Holoprojektor füllt nun den gesamten Raum vor mir mit einer Projektion, die vorgaukelt, wir seien gar nicht da. Als mir meine Partnerin kurz eine Warnung über meinen Chip zuruft,  sehe ich schon in einiger Entfernung einige Langusten um eine Ecke auf den Hauptgang zukommen.

Zuerst scheint es so, als würde man uns tatsächlich nicht bemerken während die vier Langusten immer weiter auf uns zu getippelt kommen. Ob sie jetzt durch irgendwas aufgeschreckt wurden und befürchteten, dass ihre Zuchtmenschen in Gefahr sein könnten oder es sich nur um einen turnusmäßigen Kontrollgang handelt, das kann von uns nicht wirklich festgestellt werden. Als uns die Langusten immer weiter auf die Pelle rücken und nur noch einige dutzende Meter entfernt sind, weise ich das Team an, sich um akustischen Schutz zu bemühen und sende einen Schallstoß ähnlich dem bekannten LRAD auf sie ab …

Unter Antischall (auch „aktive Lärmkompensation“, englisch Active Noise Reduction [ANR] oder Active Noise Cancellation [ANC]) versteht man umgangssprachlich Schall, der künstlich erzeugt wird, um mittels destruktiver Interferenz Schall auszulöschen. Dazu wird die Erzeugung eines Signals angestrebt, das dem des störenden Schalls mit entgegengesetzter Polarität exakt entspricht.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Antischall

Das LRAD (auch Schallkanone genannt) wurde im Auftrag des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten als nicht-tödliche Waffe entwickelt. Beim LRAD handelt es sich um eine akustische Waffe, die bereits im zweiten Irak-Krieg im Einsatz war. Im Hafen von Basra wird sie auch eingesetzt, um Lautsprecherdurchsagen an Schiffe zu ermöglichen.

Hersteller des LRAD ist die amerikanische Firma American Technology Corporation. Laut Aussagen eines Reedereisprechers ist bei der Abwehr eines Angriffs von Piraten vor der somalischen Küste auf das Kreuzfahrtschiff Seabourn Spirit am 5. November 2005 ein auf dem Schiff installiertes LRAD zum Einsatz gekommen.[1]

Erstmals zur Zerstreuung von nicht genehmigten Demonstrationen kamen LRAD am Rande des G20-Gipfels in Pittsburgh zum Einsatz.[2]

Funktionsweise des LRAD

LRAD-Bediener mit Gehörschutz

Beim LRAD werden akustische Signale im Bereich von 2100 bis 3100 Hertz mit einem maximalen Schalldruckpegel von etwa 150 dB ausgesendet. Aufgrund des hohen Schalldrucks können die Töne mindestens über einen Kilometer weit wahrgenommen werden. Durchsagen sollen bis 500 m verständlich sein.

Der vom LRAD einsetzbare schrille Ton führt im Nahbereich zu einem starken Schmerzreiz.

Das Gerät lässt sich mit einem Abstrahlwinkel von 15 bis 30 Grad (nach anderer Quelle 20 bis 25 Grad) auf eine bestimmte Richtung ausrichten und könne nach Herstellerangaben z. B. auch dazu eingesetzt werden, um Demonstranten auseinander zutreiben.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Long_Range_Acoustic_Device

14.

 

Es folgte ein hässliches Geräusch und eine blutige Fontäne spritzte aus meiner Kehle hervor. ‘Also doch!’ – dachte ich voller Entsetzen, ‘alles Lüge. Die Überlieferungen, der Glaube, Alles!’ Und da wurde es ganz still um mich herum. Eine ganze Weile später wurde diese Stille noch stiller. Alle Dinge schienen in ihrer momentanen Bewegung wie eingefroren. Nur die Lichter an der Decke der Höhle glitzerten wie Sterne, Sterne, die ich selbst niemals gesehen hatte und nur aus den Überlieferungen kannte. Sterne, die die meisten meiner Artgenossen ebenfalls niemals gesehen hatten oder sehen werden. Sterne, von denen die Ahnen der Überlieferung nach vor langer Zeit einmal gekommen sein sollten. Sterne, zu denen sie einmal voller Ehrfurcht und Hoffnung emporgeschaut, dann aber doch das Glück nicht gefunden hatten. Ich schrie lauthals, aber es kam nur ein heiseres Röcheln aus meiner Kehle. Schließlich fiel ich hinab – tauchte hinunter in die Dunkelheit, in die Schwärze, die letztendlich alles empfängt und in der alles endgültig und für immer sich auflöste.

***

Eigentlich habe ich erwartet, dass die Langusten zu Boden gehen würden. Aber außer einem kurzen Zögern in ihrem Verhalten kommen sie plötzlich mit ihren Waffen im Anschlag auf uns zu gerannt. Mir bleibt nichts anderes übrig als die Crew kurz anzuweisen in Deckung zu gehen. Mit automatisch von meiner Sub-KI eingeschaltetem Sprungumkehrfeld der Teleportations-Funktion des Armes in Verbindung mit dem ARTEFAKT renne ich los, genau auf die vier Langusten zu. Das mache ich deshalb, damit diese nicht plötzlich zum Stillstand kommen. Das hätte möglicherweise den Effekt, dass es eines der Lebewesen zerreißt weil ein Teil von ihnen bereits im Teleportationsfeld steckt und der Rest des Körpers noch außerhalb. Deshalb ist die Sprungfunktion mit größtmöglicher Verzögerung programmiert. Aber auch das hat natürlich seine Grenzen, was ich durch meine Verhaltensweise im Risiko reduziere. Durch das weiterhin eingeschaltete Holoprojektionsfeld können sie mich selbst nicht wahrnehmen. Vielleicht ein leichtes Flimmern der Luft könnten sie möglicherweise bemerken, aber mehr auch nicht. Als sich die erste Languste kurz vor mir befindet, wäre ich beinahe reflexartig stehengeblieben. Es ist schon ein ziemlich beeindruckender Moment, wenn man solch menschenhohe Wesen, die wohl so um die 200-300 kg schwer sein dürften, auf sich zurennen sieht, und dabei auf die eigenen technischen Fähigkeiten vertraut, dass einem selbst nichts passieren wird. Tatsächlich kommt es zu keinem körperlichen Kontakt und nachdem die Luft vor mir kurz zu flimmern beginnt, verschwindet die erste Languste vor meinen Augen. Mit erhöhtem Tempo renne ich weiter auf die verbliebenen zu und diese verschwinden eine nach der anderen jeweils mit einem Flimmern.

Es gibt keine weitere Störungen und wir können die Katakomben vollständig leerräumen. Ein großartiger Erfolg! Die Langusten, die durch mein Sprungfeld fortbewegt wurden, kamen dann alle an einer Stelle und noch lebend in etwa 10 Meter Höhe über dem Wasser außerhalb der Höhle an und plumpsten ins Meer. Sie dürften wohl ziemlich verstört gewesen sein, sich dort wieder zu finden, und das war dann wohl auch der Grund, warum nicht gleich ein ganzer Trupp weiterer Langusten im Gang erschien. Erstens hätte man ihnen wohl ihre Geschichte nicht abgenommen und zweitens geschah alles viel zu schnell und ließ sie daher nicht daran denken, sofortigen Alarm zu schlagen.

* * *

Bei den nächsten Befreiungsaktionen kommt es dann doch noch zum Waffeneinsatz, zuerst werden zwei unserer Androiden beschädigt. Aus diesem Grund nehmen die Teams bei den weiteren Einsätzen jeweils zwei Kampfroboter mit. Die Langusten sind gar nicht so leicht auszuschalten ohne dass man sie schwer verletzt oder man sie töten muss. Im Großen und Ganzen sind es dann etwa ein Dutzend Langusten die verletzt werden. Die Menschen hingegen können allesamt unverletzt geborgen werden. Ob einige dieser Langusten letztlich ihr Leben verlieren, ist für uns in der Folge nicht mehr ermittelbar. Als alle Menschengefängnisse oder wie man diese Katakomben sonst bezeichnen möchte, von uns geleert sind, steht nun nur noch ein Einziges auf der Liste, das laut den Instrumenten von unserem Schiffs-scann richtig tief unter der Erde liegt und davon abgesehen weit weg von den bisherigen Orten, genauer gesagt sogar auf einem anderen kleineren Kontinent. Offenbar hatten ein paar andere Machthaber es geschafft einige Menschen für eine geheime Zucht in die Finger zu bekommen. Welche Machthaber nun für welchen Teil ihrer Welt und auch den Monden und Habitaten zuständig sind ist für mich nicht recht nachvollziehbar. Das System besteht aus einem Geflecht von Machtkonzentrationen, die sich kaum als ein machtpolitisches Ganzes darstellen lässt, das für Menschen einen Sinn ergibt. Offenbar hat jede Gruppe, die etwas auf dem Planeten zu sagen hat, eine Reihe von Vereinbarungen mit anderen Gruppen geschlossen, so dass dadurch ein heilloses Durcheinander an Zuständigkeiten entstanden ist.  So ist es für uns auf die Schnelle unmöglich, eine eindeutig verantwortliche Gruppe zu benennen, die für uns als Verhandlungspartner relevant wäre.

Der Planet selbst besteht größtenteils aus zusammenhängenden Inselgruppen und geklüfteten Küstengebieten der beiden Kontinente. Die meisten Bereiche in denen sich das Leben der Langusten abzuspielen scheint, sind stark fragmentiert. Da sind zum Beispiel die weitläufigen Höhlensysteme, die sich teils sogar unter Wasser befinden, zum Teil einfach in das Gestein gebaut wurden; dadurch wurde das natürliche Höhlensystem künstlich erweitert. Zum anderen sind viele Bauten an den zerklüfteten Gebieten errichtet worden, die zum Teil auch unter Wasser weitergehen. Bei der Bauweise gab es offenbar keine Tabus oder Richtlinien, da sie sich sehr unterscheiden. Der vorherrschende Baustil ist auf den folgenden Bildern exemplarisch dargestellt:

Beim darauf folgenden Einsatz müssen wir nun anders vorgehen denn es hat sich unter den Langusten ja wohl auch herumgesprochen, dass da jemand ihre wertvollen Menschlein stiehlt. Am Anfang wird man wohl  gegnerische Gruppen der Langusten verdächtigt haben, nach den Kämpfen dürfte dann doch klar sein, dass es Menschen sind, die die Menschen befreien, wenn auch in Androidenform, aber das ist wahrscheinlich von den Langusten nicht mit Sicherheit zu unterscheiden. Jedenfalls haben meine Partnerin und ich uns dazu entschlossen meine Sprungfähigkeiten einzusetzen.

1. Versachlichung
„Objektifizierung“ nennt man den Prozess, der dazu führt, dass man ein lebendes Wesen als einen leblosen Gegenstand wahrnimmt. Bei Tieren geschieht das auf unterschiedliche Weise: Zum Beispiel dadurch, dass wir sie nicht behandeln, wie Lebewesen – in der Massentierhaltung werden sie gestapelt wie Kartons, sie werden auf dem Fließband transportiert, sie werden maschinell getötet, aufgeschlitzt und verarbeitet, genauso, wie andere Gegenstände maschinell produziert werden. Besonders versachlicht werden Fische: Ihre Fangmenge wird nicht etwa in Stückzahl der Fische gerechnet, sondern lediglich in Kilo und Tonnen.

Aber wir objektifizieren sie auch schon vorher, indem wir ihnen zum Beispiel ihre Leidensfähigkeit und Bedürfnisse absprechen. Tiere werden häufig als „Biomaschinen“ angesehen, als Produktionseinheit deren einziger Wert ihre Wirtschaftlichkeit darstellt.
Quelle: https://www.facebook.com/notes/peta-deutschland/karnismus-der-grund-warum-wir-tiere-essen/10150645187162708

15.

 

… ein schwerer Nebel hing im Nichts. Langsam schälten sich die kantigen Konturen aus der schleierhaften Dunstigkeit hervor. Einige Lichter glitzerten wie Perlen, und ganz langsam kehrten auch die Farben zurück. Das ganze Bild ergab sich seinem Sinn. Eine feurige Wand stilisierte sich zu einer Flamme, die rhythmisch auf der Spitze einer langen weißen Kerze auf und ab hüpfend pulsierte. Die vielen schönen silbernen Dinge auf dem Tisch erinnerten mich an irgendetwas. Aber ich kam nicht gleich drauf.

***

So teleportiere ich mittels einiger Sprünge alle erforderlichen Teammitglieder und sechs Kampfroboter, die das Zuchtareal sichern, in diese tief unter der Erde liegenden Räumlichkeiten, die im Gegensatz zu den bisher geöffneten Gefängnissen recht freizügig und weitläufig wirken. Damit umgehen wir die vermuteten Sicherungsvorkehrungen der Langusten. Und wieder hat sich meine Partnerin in das elektronische System gehakt um die Wächter im glauben zu lassen, das laut ihren Kontrollmonitoren alles in bester Ordnung sei mit ihren wertvollen Menschlein. Die Kampfroboter besetzen derweil alle neuralgischen Punkte in diesem Gefängnis, so dass wir auch vor Überraschungen sicher sein sollten. Nach und nach springe ich immer wieder mit den betäubten Zuchtmenschen direkt ins Rettungshabitat und wieder zurück unter die Erde. Das Ganze geht nur deshalb, weil sich meine Partnerin an den dafür erforderlichen Berechnungen beteiligt und meine Sub-KI in meinem künstlichen Arm von ihren Berechnungsergebnissen in Kenntnis setzt. Ohne diese Unterstützung wäre es eine heikle Sache, da sich nicht nur der Planet mit einer bestimmten Geschwindigkeit dreht und sich während der Zeiträume, in denen ich mich im All befinde um die Menschen im Habitat abzuliefern, auch noch eine bestimmte Strecke innerhalb des Sonnensystems und zudem innerhalb der Milchstraße zurücklegt. Die Drehung des Planeten und die genaue Eingrenzung des unterirdischen Zieles wäre ohne die Hilfe meiner Partnerin nicht so sicher durchzuführen. Ich würde mich, wenn ich mich nur auf meine Sub-KI im Arm verlassen würde, vielleicht mitten in der Luft wiederfinden und mich dann beim Sturz auf den Boden möglicherweise schwer verletzen. Oder ich würde mitten im Boden materialisieren und einen noch wesentlich heikleren Effekt heraufbeschwören. Das ist auch der Grund, warum meine Teleportations-Fähigkeiten, die in jeder Notlage automatisch von der Sub-KI in meinem Arm aktiviert werden, immer in den freien Raum führen und ich deshalb bei den Einsätzen stets einen leichten Raumanzug mit Heizung und meinen Helm trage. Aber das ist nicht der einzige Grund:  Mein Helm besitzt im Innern einige Monitore und Displays, die mir helfen meine Arbeit zu verrichten.

Auf diese Weise bringe ich alle Menschen in Sicherheit und am Ende auch die Kampfroboter wieder zurück in das Partnerschiff, ohne dass auch nur ein Schuss fällt, worauf meine Partnerin und ich schon ein bisschen stolz sind. Was werden die Langusten sich im Anschluss für Gedanken machen, wie ihre Menschenzucht geraubt wurde? Aus den Scann-Ergebnissen unseres Schiffes wissen wir, dass sie das gesamte Areal mit schweren Waffen abgesichert haben. Dass jemand direkt durch den Quantenraum in ihr Areal gesprungen ist, darauf würden sie im Leben nicht kommen.

Am Ende sitze ich wieder in der Kommandozentrale meines Habitats innerhalb unseres Rochenschiffs und bespreche mit meiner Partnerin wie wir nun vorgehen wollen. Zunächst erklären wir auf allen Frequenzen der für die Menschenzucht verantwortlichen Langusten, dass ihre Leckereien ursprünglich intelligente und fühlende Wesen waren, die auf der Suche nach einer neuen Heimat auf  diesem Planeten landeten. Wir müssen wohl davon ausgehen, dass letztendlich die harte Strahlung des Zentralgestirns die Ursache für die ungenügende Überlebensfähigkeit der Menschen war; die meisten Siedler überlebten diese massive Strahlungsdosis nicht. Nur eine kleine Gruppe von ihnen konnte sich retten, weil sie sich in den Bereich der Höhlen zurückzogen. Allerdings verfielen sie im Laufe der Generationen der geistigen Degeneration. Auch müssen wir vermuten, dass die Langusten ursprünglich von den Siedlern mit auf diesen Planeten gebracht wurden. Wahrscheinlich wurden sie in die Meere und Lagunen ausgesetzt um den Menschen als Nahrung zu dienen. Die harte Strahlung der Sonne schien diese Lebensform zu begünstigen: Die Langusten legten nicht nur enorm an Größe zu, sondern auch ihre Gehirne entwickelten sich weiter, und so konnte es zu den nun sichtbaren Ergebnissen kommen.

Wegen der sprachlichen Probleme überlasse ich es schließlich meiner Partnerin, dies den verantwortlichen Langusten beizubringen. Natürlich ist deren Reaktion zuerst einmal von Unglauben geprägt um schließlich doch noch in Einsicht zu münden nachdem wir ihnen einige Videobeiträge zuspielen, die meine Partnerin für die Langusten zu übersetzen weiß. Von unserer Seite bekommen sie schließlich  noch die Frage vorgesetzt, warum sie ausgerechnet die gefundenen degenerierten Menschen zu solch einer Delikatesse erhoben, so dass dadurch in ihren eigenen Reihen sogar eine Art Bürgerkrieg oder zumindest eine Art Krieg unter den verschiedenen Machtblöcken entstand. Immerhin waren die Gewässer, Flüsse, Seen und Meere gespickt mit artenreichen Lebensformen, die den Langusten ja auch als Grundnahrungsmittel dienen. Die einzige Antwort, die wir zu hören bzw. schriftlich zu sehen bekommen ist, dass das Menschenfleisch angeblich extrem lecker sei und deren Mangel etwas ganz besonderes daraus machen würde.

Inzwischen – nach Abflug des Rochenschwesterschiffes – verrichtet das zurückgelassene und getarnte KI-Habitat, das sich nun im Orbit des Hauptplaneten befindet, seinen Dienst, was wir den Langusten auch klar und deutlich erklären. Ab jetzt würden alle Aktivitäten ihrerseits von dieser KI beobachtet und in das Netz der KIs eingespeist werden. Die Langusten fragen schließlich nach, ob wir nun vorhätten gegen sie Krieg zu führen oder sie gar vernichten wollten. Natürlich haben wir weder das eine noch das andere vor. Schließlich war es ja nicht ihre Schuld, dass sich alles so entwickelt hatte. Des Weiteren wollen sie wissen, welchen Beitrag sie leisten sollen damit der Frieden zwischen ihnen und uns gewahrt bliebe. Unsere Antwort darauf ist das Versprechen nichts gegen sie zu unternehmen, es sei denn sie hätten noch irgendwo an einem geheimen Ort Menschen versteckt und würden mit denen weiterhin in bekannter Weise verfahren. Sofort versichert man uns, dass das nicht der Fall sei. Wir hätten alle ihre Menschen eingesammelt. Schließlich unterbreiten wir ihnen das Angebot, dass sie sich der Menschheit anschließen dürfen wenn sie dafür bestimmte Regeln und Verhaltensweisen annehmen werden. Zum einen dürfen Menschen nicht mehr zu ihrer Nahrung gehören und zum anderen müssen sie den Krieg innerhalb ihrer Art und damit innerhalb ihres Sonnensystems einstellen. Wenn sie das einhalten würden, wäre es durchaus denkbar, dass man ihnen eines Tages ein Hyperraumtor zur Verfügung stellen würde um sich in die Menschheit zu integrieren und vielleicht würde man sogar eine BASE-Station mit Handelsplattformen und Kuppelwelten in den Orbit ihrer Sonne  installieren. Schließlich bietet ein solch fischreicher Planet eine gute Möglichkeit am Handel mit der Menschheit teilzunehmen. Offenbar sind die Vertreter der Langustenmachthaber am Ende der Verhandlungen nicht nur positiv überrascht sondern sogar auch recht zufrieden, neugierig und glücklich über unser Angebot …

2. Entindividualisierung
Dahinter verbirgt sich der Vorgang, der dazu führt, dass man Individuen lediglich nach ihrer Gruppenzugehörigkeit beurteilt und sie damit über einen Kamm schert. Genau das machen wir mit Tieren: Ein Schwein etwa ist ein Schwein wie tausend andere Schweine. Mastschweine haben keine Namen, sie haben lediglich eine Nummer. Stell Dir vor, das Schweinefleisch, das Du isst, hätte ein Foto und eine Persönlichkeitsbeschreibung des Tieres auf der Packung: „Berta war äußert verspielt und ließ sich gerne den Bauch streicheln. Sie liebte den Regen, spielte geschickt Fußball und hörte aufmerksam zu, wenn man ihr etwas erzählte. Als man sie von ihrer Mutter trennte, verweigerte sie drei Tage lang jede Nahrung, sogar Rote Beete, ihre Lieblingsspeise.“

Die meisten Menschen essen kein Fleisch von Tieren, die sie zu Lebzeiten kannten oder zu denen sie gar eine Bindung hatten – wenn wir die Individualität anderer erkennen, unterbricht dies den Prozess der Entindividualisierung und erschwert es uns, die psychische und emotionale Distanz aufrechtzuerhalten, die nötig ist, um das Tier zu verletzen oder zu töten.
Quelle: https://www.facebook.com/notes/peta-deutschland/karnismus-der-grund-warum-wir-tiere-essen/10150645187162708

16.

 

Erst die vertraute Stimme eines anderen Menschen und die leicht schüttelnden Berührungen seiner Hand an meiner Schulter führten mich zurück in die Wirklichkeit: „Käpt´n! Sie waren eingenickt! Ihre bestellte Delikatesse ist bereits aufgetragen. Darf ich den Champagner öffnen?“ Worauf mein Adjutant mir die Flasche zeigte und sie so drehte, dass ich das Etikett lesen konnte. Und dabei geschah es – ich blickte auf den vor mir stehenden Teller … und entdeckte … die zubereitete rot leuchtende Languste darauf…

(Zum nächsten Teil)

Copyright © 2015 by Felis Breitendorf, Bella C. Moremo & Conchita Mendés

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

Bildrechte: “Languste” (in Variationen “Pink, Blau, Grün und Gelb”) und sonstigen Grafiken auf dieser Seite soweit nicht anders angegeben © 2015 by Detlef Hedderich/sfbasar.de, Lothar Bauer, Courtage, Günter Maria Langhaus, Felis Breitendorf, Dabre Durante, Wolfgang Sigl (http://www.wolfgangsigl-grafiken.de/), Karlheinz R. Friedhoff (http://www.charlys-phantastik-cafe.de), Wikipedia.de und Amazon.de und andere.

Bildrechte: Catch of the day” (mit freundlicher Genehmigung und abgesprochen gegen Presentation der Bestellmöglichkeiten als bedrucktes T-Shirt, Tassen und Postkarten mit der Geschäftsführung) © 2010 by www.LondonsTimes.us Illustrated by Brandon Fall. Zum Bestellen: http://rlv.zcache.at/hummer_restaurant_lustige_t_shirts_tassen_u_postkarte-rab897c5a4313481fb3abb12c5746d711_vgbaq_8byvr_1024.jpg

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Summe über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

 

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

BUCHTIPP DER REDAKTION:

Der Lange Krieg (Kartoniert)
von Pratchett, Terry / Baxter, Stephen
Buch
.
Verlag:  Manhattan
Medium:  Buch
Seiten:  491
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  März 2015
Originaltitel:  The Long War
Maße:  213 x 134 mm
Gewicht:  577 g
ISBN-10:  3442547288
ISBN-13:  9783442547289

Beschreibung
Die Lange Erde: eine unendliche Abfolge von Welten, der unseren ähnlich und von Menschen unbewohnt. Bis eine geniale Erfindung es der Menschheit ermöglichte, sie zu betreten. Wo einst der erste Pionier Joshua eine unbekannte Welt nach der anderen erforschte, sind nun zahlreiche neue Siedlungen entstanden. Verbunden werden sie durch eine gewaltige Flotte von Luftschiffen, die Handel und Kultur befördern, sowie eine politische Struktur. Doch Unruhen deuten sich an: Millionen „Schritte“ von der alten Erde entfernt ist ein neues Amerika entstanden, das nach Unabhängigkeit verlangt. Und auch die alten Wesen der Langen Erde begehren auf gegen die menschliche Dominanz. Kann der als Retter herbeigerufene Joshua den Frieden bewahren? Oder kommt es zum Krieg der Welten – einem Krieg, wie ihn noch nie jemand gesehen hat …

Autoren

Terry Pratchett, geboren 1948, fand im zarten Alter von 13 Jahren den ersten Käufer für eine seiner Geschichten. Der kleine Mann mit dem großen schwarzen Schlapphut zählte zu den erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und ist einer der populärsten Fantasy-Autoren der Welt. Seit 1983 schrieb er Scheibenwelt-Romane. Er war zweifellos der Autor mit dem skurrilsten ehemaligen Beruf: Terry Pratchett war jahrelang Pressesprecher für fünf Atomkraftwerke beim Central Electricity Generating Board. Nach eigener Auskunft hatte er nur deshalb noch kein Buch darüber geschrieben, weil es ihm ja doch keiner glauben würde. Seinen Sinn für Realsatire hat der schrille Job jedenfalls geschärft. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit rund 75 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 37 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur wurde ihm sogar die Ritterwürde verliehen. Umgeben von den modernsten Computern (und so durch ein Stück Schnur mit dem Rest der Welt verbunden) lebte Terry Pratchett mit seiner Frau Lyn bis zu seinem Tode 2015 in der englischen Grafschaft Wiltshire.

Stephen Baxter, geb. 1957 in Liverpool, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er zählt zu den weltweit bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Etliche seiner Romane wurden preisgekrönt und zu internationalen Bestsellern. Baxter lebt und arbeitet im englischen Buckinghamshire.

Kritik

„Die perfekte Verbindung für jeden Leser: Pratchetts Warmherzigkeit und Baxters wissenschaftliche Neugierde. Ein Triumph.“ The Guardian zu „Die Lange Erde“

ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys und Leseproben unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme