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DAS 4. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 14) von Felis Breitendorf, Bella C. Moremo & Conchita Mendés (Gewinner des Story-Wettbewerbs 1/2017 Platz 1)

DAS VIERTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 14)

von Felis Breitendorf, Bella C. Moremo & Conchita Mendés

Lektorat: Christa Kuczinski / Schlusslektorat: Günter Maria Langhaus

(Gewinner des Story-Wettbewerbs 1/2017 Platz 1)

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5.

(zum vorherigen Teil)
Wenn es um das Töten von Säugern geht, gibt es inzwischen Vorbehalte unter den Langustenwesen. Man züchtete die hellhäutigen, zweibeinigen Säugetiere als schmackhafte Nahrung heran. Trotzdem verlangen mittlerweile einige besonders affektierte Wissenschafts-Ethikerinnen ihres Volkes gar, sie erneut auf der Planetenoberfläche in dem Höhlengebiet auszusetzen wo man sie auffand und um sie nun in einer Art Naturschutzpark sich selbst zu überlassen. Sie behaupten, deren Ähnlichkeit ließe darauf schließen, dass es sich um eine in frühen Jahren raumfahrenden Lebensform handeln könnte, die hier vor hunderten von Jahren gestrandet sein mochte..

* * *

Ich schaue auf die Displays der Rundumsicht und sehe eine grafische Struktur dieses Sonnensystems mit Namen MEDUSA. Die Darstellung zeigt den Aufenthaltsort der Sonne und der einzelnen Planeten. Die Größen, Umlaufbahnen und Geschwindigkeiten werden eingeblendet, wenn man das wünscht. Auf einigen anderen Bildschirmen sieht man die entsprechenden Bereiche als Fotografien, die aber größtenteils aus den Archiven des Schiffes stammen. Sobald die Fotodarstellungen den tatsächlichen momentanen Zuständen entsprechen, sieht man das daran, dass am Rande der Bildschirme die dafür reservierten Symbole mit angezeigt werden. Auf einem der grafischen Darstellungen sehe ich den Standort unseres Schiffes in Relation zur Sonne und anderen wichtigen Bezugspunkten des MEDUSA-Systems. Natürlich sind nicht alle Aufnahmen zeitaktuell, will sagen, dass etwa die außen laufenden Gasplaneten des Systems soweit entfernt sind, dass eine aktuelle Wiedergabe gar nicht möglich ist, da das Licht eine gewisse Zeit benötigt um diese Distanz zu überwinden.

Wie die meisten Sonnensysteme, die dem Verbund der VPS angehören, verfügt auch das MEDUSA-System über ein dem Hauptplaneten nahe befindliches und getarntes Habitat. Über diese Habitats-Emergente KI werden die meisten Fernnachrichten innerhalb und außerhalb des Sonnensystems abgewickelt. Die andere Emergente KI des MEDUSA Systems befehligt und kontrolliert das Sprungtor, das sich standardmäßig ebenfalls immer im Tarnmodus befindet. Eine der nebenbei zu erledigenden Aufgaben beider KIs sind die mathematischen Berechnungen der Umlaufbahnen und die fototechnischen Aufarbeitungen dieser Daten, die immer auf den neuesten Stand gehalten werden sollen, soweit das möglich ist.

Ganz automatisch laufen diese Daten von den beiden Standorten über die Direktverbindung der Emergenten KIs in unser Datenarchiv. Da die Emergenten KIs untereinander keine Zeitverzögerung kennen, wenn es um Datenübertragungen und Kommunikation geht, haben immer alle die neuesten vorliegenden fototechnischen Aufnahmen. Wenn diese zeitlose Direktverbindung der beiden Standorte der Emergenten KIs nicht existieren würde, wären die Daten der Habitats-KI, was die inneren Planeten angeht, einen Wink aktueller, als die der KI am Sprungtor nahe der Sonne. In dessen unmittelbarer Nähe befinden wir uns mit unserem Schiff. Unsere Speicherbank erhält natürlich immer die aktuellsten Daten und überschreibt damit die älteren gespeicherten.

Was die Daten der inneren Planeten angeht, wären ohne die KI-Verbindungen die der Habitats-KI etwa 10 Minuten voraus verglichen mit denen der Sprungtor-KI. Die Lichtgeschwindigkeit ist hier ihren Gesetzmäßigkeiten unterworfen so dass das Licht für die Entfernung der inneren Planeten zur Sonne diese Zeit benötigt.

Des Weiteren befindet sich laut unseren grafisch aufbereitenden Ansichten der Objekte in diesem System auch ein BASE-Ring auf der anderen Seite der Sonne. Dieser BASE-Ring ist aber im Moment unbesetzt, so dass sich dort keine zusätzliche Emergente-KI befindet. Diese dritte Emergente KI wäre nur dann noch in diesem Sonnensystem anwesend, wenn der BASE-Ring tatsächlich eine BASE tragen würde. Eine BASE würde aber nur dann benötigt, wenn das Militär der VPS als Schutzmacht in diesem System tätig werden müsste. Nach und nach sehe ich, wie alle fototechnischen Aufnahmen der Objekte in diesem Sonnensystem sich auf unseren Schirmen aktualisieren. Meine Partnerin ist derweil damit beschäftigt sich mit der Sprungtor-KI dahingehend auszutauschen, so dass wir die neuesten Daten von unserem nächsten Ziel, dem BUGON-System, erhalten. Nachdem das geschehen ist, gebe ich kurz bescheid, dass ich soweit bin und schon geht die Reise weiter.

Entfernungsmessung
Unter Entfernungsmessung, Abstandsmessung oder Längenmessung versteht man die Messung des Abstandes zweier Punkte im Raum durch direkten oder indirekten Vergleich mit einer Längenmaßeinheit wie beispielsweise dem Meter. Der Bereich möglicher Längen beginnt bei der sogenannten Planck-Länge von rund 10^{-35} Meter. Das ist die kleinste Länge, in die sich der Raum einteilen lässt. Der physikalisch relevante Bereich beginnt bei 10^{-18} Metern, der Größe der Elementarteilchen, und reicht bis 10^{26} Meter. Er überspannt damit 44 Größenordnungen. Daraus ergibt sich, dass eine sehr große Zahl unterschiedlicher Verfahren notwendig ist, um Entfernungen zu messen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Entfernungsmessung

6.

LO-CHHO selbst hält so gar nichts von der These, dass es sich bei den Säugern, die zur Nahrungsaufnahme herangezüchtet wurden, um Nachkommen von Raumfahrern handeln könnte. Für sie ist das Ganze kompletter Blödsinn! – Schließlich wurde diese ungeheure Behauptung dann auch von anderen angesehenen sachverständigen Wissenschafts-Ethikerinnen wieder dementiert. Nach langen Debatten und Überlegungen von Staatsseite her wurden die zweibeinigen Säuger am Ende endgültig zu Tieren erklärt. Glücklicherweise, denkt LO-CHHO, denn das unendlich zarte Fleisch dieser Hellhäuter wird bei der Zubereitung – durch die Zangen einer Meisterköchin versteht sich – zu einer wahren Delikatesse.

* * *

Im BUGON-System angekommen läuft alles auf dieselbe Weise ab wie bereits im MEDUSA-System: Aktualisierung unserer schiffseigenen Datenbanken mit allen Informationen, die über das neue System zu empfangen sind. Im Gegensatz zum vorherigen Stopp weist das neue Sonnensystem jedoch noch keinen Schiffsverkehr durch Siedler und Händler auf, sondern hier sind es Bautrupps und Roboterschiffe, die dabei sind, sowohl das Tor als auch den BASE-Ring fertig zu stellen, der noch keine BASE empfangen kann. Dafür ist aber das Hyperraumtor, wenn auch noch in der Fertigstellung, so doch schon betriebsbereit. Aus diesem kommen auch immer wieder Schiffe, die für das Planetentuning zuständig sind; auch bekannt unter der Bezeichnung „Terraforming“. Allerdings sind die gröbsten Anpassungen bereits seit einer ganzen Weile erledigt. Hier sind spezielle Teams schon seit Jahren mit dieser Arbeit beschäftigt und das bereits bevor es hier überhaupt ein Hyperraumtor gab.

Die ersten Teams wurden hier samt ihrer speziellen Schiffe, Roboter und Maschinen im Bauch von Rochenschiffen hergebracht, die wegen ihres Quantensprungantriebs nicht auf ein Hyperraumtor angewiesen sind. Damit eine ständige Verbindung zum Rest der Menschheit aufrecht erhalten werden konnte, hat man damals als erstes ein KI-Habitat um den vermeintlichen Hauptplaneten positioniert. Genau in diesem Entwicklungsabschnitt befindet sich das ROCHEA-Sonnensystem, unser nächstes Ziel: noch kein Hyperraumtor und noch keinen BASE-Ring, dafür massenweise Terraforming-Teams mit ihren Schiffen und ihrem gesamten Equipment, die nun dabei sind ROCHEA für Menschen siedelbar zu machen. In der Regel sind diese Terraforming-Teams größere und kleinere Unternehmen, die von der VPS beauftragt und bezahlt werden.

Das Ansinnen der Verantwortlichen der VPS ist es, neue Siedler und oder Wirtschaftsunternehmen und oder Staaten und oder Lebensgemeinschaften jeglicher Art, das Angebot zu unterbreiten im ROCHEA-System eine neue Heimat für sich zu finden. Da alle Erschließungskosten von der VPS bezahlt werden, müssen die Menschen, die unser nächstes Zielsystem später ihr neues Zuhause nennen wollen, nicht mal etwas dafür an die VPS bezahlen. Lediglich die Gebühren für die Reise durch das Hyperraumtor sollen diese Ausgaben wieder reinholen und wenn möglich einen dauerhaften Gewinn möglich machen.

Nach Zusammenschluss der BUGON- und ROCHEA-KIs ist meine Partnerin genauestens darüber informiert, was uns dort erwartet und die ROCHEA-KI des Habitats bereits dabei, unsere weitere Flugroute vorzubereiten. Das meiste davon geschieht stillschweigend, denn zu jeder Zeit sind immer alle KIs miteinander verbunden und den Ablauf in menschlicher Geschwindigkeit und mit offener Kommunikation ablaufen zu lassen, ist lediglich ein Zugeständnis an meine Person, damit ich informiert bin und an Entscheidungsprozessen teilnehmen kann. In der Regel nicke ich die meisten Sachen einfach ab und alles Weitere geschieht ohne mein Zutun und ohne dass ich davon akustisch etwas mitbekomme. Lediglich auf den Displays meiner Steuerzentrale sind alle diese Informationen für mich aufbereitet und jederzeit abrufbar.

Wenn etwas von besonderer Wichtigkeit ansteht, wird mir das über optische oder akustische Signale mitgeteilt oder meine Partnerin spricht mich direkt an. Ich bereite mich innerlich wieder auf den nächsten Quantensprung vor und lege meinen künstlichen Arm auf die Vorrichtung, die einen Energiefluss vom Artefakt in meinem künstlichen Arm zum Schiff ermöglicht; dann drücke ich eine Taste, die meiner Partnerin signalisiert, dass ich bereit bin. Ein kurzes Schwindelgefühl und schon haben wir wieder viele Lichtjahre überwunden.

Alle Displays zeigen nun die grafisch aufbereiteten Darstellungen des ROCHEA-Systems. Von der Winkelveränderung dieses Systems zum vorherigen habe ich wie immer nichts mitbekommen. Diese Feinabstimmung unserer Bezugspunkte, Vektoren und relativen Geschwindigkeit innerhalb des neuen Zielsystems ist für meine Partnerin MANTANA lediglich eine Routinearbeit, etwas wozu normale Maschinen, Computer und Menschen nicht so ohne weiteres fähig wären.

Sollten uns diese Emergenten KIs nicht zur Verfügung stehen, hätten die Menschen nicht mal Hyperraumsprungtore, die heute selbstverständliche Reiseart von Menschen innerhalb des von ihnen besiedelten Bereichs der Milchstraße. Ohne diese speziellen KIs bliebe den Menschen nichts anderes übrig als mit Sprungraumschiffen und ohne von der Raumzeit unabhängige  Kommunikation ihren Lebensraum zusammenzuhalten. Sicherlich ein Ding der Unmöglichkeit. Früher galt der Flug durch den Hyperraum mittels der in den Schiffen eingebauten Hyperraumkonvertern, heute eine eher veraltete Technik, trotz ihrer Umständlichkeit und Unzuverlässigkeit, einmal als Inbegriff modernen Reisens im Vergleich zum normalen Unterlichtflug der frühen Raumfahrtzeiten.

Die Möglichkeit der Reiseart „Quantsprungtechnik“ der Rochenschiffe und die Entwicklung der Emergenten KIs war zweifellos ein genauso großer Entwicklungsabschnitt wie der Flug mittels Hyperraumtore durch den Hyperraum;  auch dabei konnte man schon mal Monate unterwegs sein.

Bezugspunkte und Koordinatensysteme

Als Bezugspunkt wird häufig ein Punkt eines realen Körpers gewählt, z. B. „die linke, vordere Ecke des Tisches“, „die Mitte des Bahnsteigs“ oder „das Zentrum der Sonne“. Es kann sich aber auch um einen gedachten Punkt handeln, z. B. „der gemeinsame Schwerpunkt von Erde und Mond“ oder „ein frei fallendes Bezugssystem“.

Um die drei Raumrichtungen festlegen zu können, bedarf es noch mindestens zweier weiterer Punkte: Durch diese drei Punkte wird eine Ebene aufgespannt. Die dritte Dimension erhält man dann z. B. als Normale auf dieser Ebene. Damit hat man alle Voraussetzungen für die Definition eines Koordinatensystems, das zur Angabe von Raumpunkten verwendet werden kann. Deshalb wird der Begriff Bezugssystem in der Literatur auch gelegentlich synonym zum Begriff Koordinatensystem verwendet. Meist werden die Begriffe jedoch unterschieden, weil ein und dasselbe Bezugssystem (z. B. das der Erde) durch verschiedene Koordinatensysteme (z. B. kartesische Koordinaten und Polarkoordinaten) beschrieben werden kann. Dabei lassen sich durch eine Koordinatentransformation die Raum- und Zeitkoordinaten eines beliebigen Vorgangs von einem Koordinatensystem in das andere umrechnen. Physikalische Formeln, die im selben Bezugssystem denselben Vorgang beschreiben, können daher bei Benutzung verschiedener Koordinatensysteme trotzdem ganz verschiedene Gestalt annehmen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bezugssystem

7.

Ich war glücklich. Trotz meiner Schmerzen. Die Engel waren gekommen. Sie wollen mich ins Jenseits führen. Endlich würde ich von meinem Leiden erlöst, das mich vor einigen Hell-Dunkel-Phasen befallen hatte und seither quälte. Jetzt würde ich endlich sehen können, wie der Himmel aussieht und wie die Engel lebten. Endlich würde ich „ihn“ kennenlernen – den „Erlöser“! So wie es die alten Geschichten, die Überlieferungen, die von den Müttern an ihre Jungen weitergegeben wurden, vorhersagten. – Mit ihren langen biegsamen Stacheln standen sie plötzlich vor mir. Sie nahmen mich in ihre Mitte. Mühelos hoben sie mich mit ihren Greifern hoch und trugen mich fort …

* * *

Im ROCHEA-System angekommen gibt sich die Habitats-KI jegliche erdenkliche Mühe unsere Datenbank mit den neuesten Daten zu füttern, was nicht ganz so einfach für sie ist. Da sie ohne eine weitere Emergente KI im System den Standort vieler Objekte nur errechnen und/oder abschätzen kann, helfen wir gerne aus. Deshalb sind wir auch nicht sofort in den Bereich der Inneren Planeten gesprungen, sondern durchqueren das Sonnensystem in vielen kleinen Sprüngen, damit dadurch eine Reihe von Parallaxe-Messungen möglich werden. Etwas was für andere Rochenschiffe nicht unbedingt so nebenbei zu erledigen wäre. Aber unsere Möglichkeiten aufgrund des Artefakts in meinem Arm lassen diesen Energieaufwand angebracht erscheinen. Und wenn man helfen kann, ist das ja keine verkehrte Sache. Vor allem aus Sicht meiner Partnerin bekommt diese für ihre KI-Kolleginnen einen noch höheren Stellenwert. Wir sind, was technische Möglichkeiten aus energetischer Sicht angeht, nun mal die Sperrspitze der VPS, vielleicht sogar der ganzen Menschheit. Im inneren Kreis der habitablen Planeten angekommen, hat diese von uns nebenbei erledigte Aktion hier für die anderen Systemmitarbeiter einigen Aufwand erspart.

Das nächste Reiseziel, das Sonnensystem der vermeintlich verschollenen Siedler, kann von uns nicht so ohne Weiteres angesprungen werden. Da uns aus der Zeit des Abfluges des Siedlerschiffes von Terra vor vielen Jahrhunderten nur noch sehr veraltete Daten vorliegen und auch der Funkspruch, der vor 750 Jahren als lichtschnelle Nachricht an Terra ging, ist keine große Hilfe. Die Übertragungstechnik ließ damals dermaßen zu wünschen übrig, dass fast nur verstümmelte Informationen von den Siedlern ankamen. Ein Wunder, dass man auf Terra die Daten des Zielsystems noch soweit vorliegen hatte, dass wir überhaupt eine sinnvolle Einschätzung vornehmen konnten, wo genau das vermeintliche System, das damals noch die Bezeichnung BR-750-KU-565 hatte, zu finden ist. Genau aus diesem Grund werden wir uns dem System in einem großen Sprung bis auf wenige Lichtjahre nähern um danach eine vorläufige Abmessung zur Ortsbestimmung vorzunehmen. Außerdem müssen der Winkel und die Vektoren zum ROCHEA-System genauestens bestimmt werden; auch die Eigengeschwindigkeit und Richtung in welche sich BR-750-KU-565 bewegt, müssen ermittelt werden. Aus diesem Grund werden wir auch noch den letzten kurzen Sprung benötigen, der uns in den Randbereich des Systems bringen wird. Und dann wird es ähnlich ablaufen wie zuvor schon im ROCHEA-Sonnensystem: Wir werden das gesamte System mittels kleiner Sprünge durchqueren um uns einen Überblick zu verschaffen und um eine Kartografie für alle KI-Datenbanken vorzunehmen. Schließlich sollen nachfolgende Rochenschiffe sich durch einen einfachen Sprung von einem benachbarten Systems nach BR-750-KU-565 hinbewegen können.

Nachdem meine Partnerin alles mit der Habitats-KI des ROCHEA-Systems geplant und abgesprochen hat und ich davon in Kenntnis gesetzt wurde, gebe ich mein OK für die nächsten drei Sprünge. Nach Ablauf des ersten Sprungs beginnt meine Partnerin die Funkbänder abzugleichen, da eine technische menschliche Zivilisation wohl in jedem Falle TV- und Radiostrahlung von sich gibt, die wie eine riesige Blase BR-750-KU-565 umgeben dürfte und sich mit Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen ausdehnt.

Natürlich wird meine Partnerin MANTANA auch sofort fündig!

Diese Funksendungen werden zu mir durchgestellt und ich staune nicht schlecht. Was ich da höre sind nicht etwa menschliche Stimmen in einer vielleicht fremden Sprache sondern merkwürdige knarrende Klick- und Knacklaute, die ich nicht wirklich einer Sprache zuordnen kann. Kann sich die menschliche Sprache in weniger als tausend Jahren Isolation vom Rest der Menschheit wirklich so verändert haben?

Wechsel des Bezugssystems

Die genaue Beschreibung eines physikalischen Phänomens hängt im Allgemeinen vom gewählten Bezugssystem ab, zum Beispiel die beobachteten Werte für Ortskoordinaten und Zeiten und damit alle daraus gebildeten Größen wie Geschwindigkeit, Beschleunigung etc. sich errechnen lassen. Je nach Bezugssystem erscheinen die Beobachtungen desselben konkreten Vorgangs verschieden, so dass daraus verschiedene Formeln abgelesen werden und unter Umständen verschiedene Schlüsse hinsichtlich des Ablaufs des Vorgangs oder der ihm zugrundeliegenden physikalischen Gesetze gezogen werden können.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bezugssystem

8.

Wir durchschritten die silbernen Himmelspforten, doch plötzlich blieben meine beiden Engel abrupt stehen und ich schaute ein letztes Mal zurück. Ich blickte auf meine Welt, in die ich geboren wurde, getötet, gefressen, und meine Weibchen besprungen hatte. Da schoben sich schon die silbernen Himmelspforten wie von Geisterhand hinter mir zusammen. Trotz meiner Trauer, und obwohl ich noch immer starke Schmerzen hatte, überkam mich ein Gefühl der Vorfreude, auf ein nun folgendes, besseres, sorgenloses niemals endendes Dasein. Ein Dasein, das mich, den Überlieferungen nach, im Himmel erwarten würde. Sicher, ich würde niemals mehr meine Welt betreten können, zumindest nicht mehr in meiner jetzigen Form, aber vielleicht würde ich ja auch ein Engel werden können. Dann würde ich zurückkehren und meine Weibchen und ihre Jungen ebenfalls ins Himmlische Reich führen …

(zur Fortsetzung)

Copyright © 2015 by Felis Breitendorf, Bella C. Moremo & Conchita Mendés

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

Bildrechte: Languste” (in Variationen “Pink, Blau, Grün und Gelb”) © 2015 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

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Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

ZWEI BUCHTIPPS DER REDAKTION:

Liebe Evolution, ist das dein Ernst?! (Kartoniert)
von Grunbaum, Mara
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Verlag:  Droemer Knaur
Medium:  Buch
Seiten:  272
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  März 2015
Originaltitel:  WTF, Evolution?!
Maße:  180 x 125 mm
Gewicht:  415 g
ISBN-10:  3426787032
ISBN-13:  9783426787038

 

Beschreibung
Unfassbar, diese Tiere gibt es wirklich!
Mara Grunbaum zeigt uns die größten Pechvögel des Planeten. Warum gibt es Affen mit Bärten, Fische mit schiefen Zähnen und dicke Kröten mit kurzen Beinen? Was hat sich die Evolution bloß dabei gedacht? Viele Fragen tun sich auf: Wo leben diese Tiere? Welches Geräusch machen sie? Und gibt in der Tierwelt auch Psychiater? Dieses Buch ist wie ein Unfall: Man kann einfach nicht weggucken!

Presse
„Ein Buch, bei dem es auf jeder Seite etwas zu lachen gibt.“ Spektrum der Wissenschaft, 01.09.2015

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Die Entstehung des auf der Erde bekannten Lebens im Universum und die Suche nach ähnlichem Leben außerhalb des Planeten Erde (Kartoniert)
von Lukas, Sebastian

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Verlag:  GRIN Verlag GmbH
Medium:  Buch
Seiten:  40
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Januar 2015
Sonstiges:  Paperback
Maße:  212 x 149 mm
Gewicht:  58 g
ISBN-10:  3656877475
ISBN-13:  9783656877479

 

Beschreibung
Projektarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Chemie – Allgemeines, Note: 0,7, , Veranstaltung: Projektkurs Chemie, Sprache: Deutsch, Abstract: Gibt es Leben im All außer uns? Auf der Suche nach dem Leben stellt sich zunächst die Frage, was „Leben“ überhaupt ist und wie man es physikalisch und chemisch beschreiben kann. Die Arbeit beschäftigt sich zudem mit der Entstehung des Lebens auf der Erde und hinterfragt die Möglichkeiten nach ähnlichem Leben außerhalb der Erde: auf anderen Planeten unseres Sonnensystems oder auf fernen Exoplaneten.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys und Leseproben unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

34 Comments

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  1. OH Oh!!! Aber ich räche mich. 🙂 Her mit dem Krabbensalat. Solange mein Essen noch nicht mit mir spricht….
    Was für eine Wahnsinnsidee!! hab mich schlappgelacht, Krabben die gwgen Menschenfleisch protestieren,erinnert mich ein wenig an diese grünen Partei. 🙂
    Aber wer weiß was kommt wenn wir uns in einiger Zeit gegenseitig weggebombt haben. Schallentiere haben da durchaus eine reele Überlebenschance obwohl ich ja auf die Kellerasseln tippe.
    Superidee bin schon gespannt auf die Forsetzung. Weiter so.

  2. Dann wirst du in der nächsten Folge erfahren, dass diese Tiere keine Sprache benutzen, was eine Kommunikation mit ihnen so schwierig macht! Aber ich denke, um sie zu kochen und zu essen, braucht man ja keine Sprache, richtig? 😉

  3. Was sagt Ihr zur Buchauswahl der Büchertipps? Habe ich gemacht und auch gleich von beiden Verlagen das OK für eine jeweilige Verlosung einholen können.

  4. Martina Du bist Gold wert. 🙂

  5. …aussetzen und sich in einer Art Naturschutzpark sich selbst überlassen sollte… das erste SICH könnte man weglassen ohne das jemand drunter leidet.
    Alternativ hätte ich den Satz wiefolgt geschrieben:
    „Man züchtete die hellhäutigen, zweibeinigen Säugetiere als schmackhafte Nahrung heran. Trotzdem verlangen mittlerweile einige besonders affektierte Wissenschafts-Ethikerinnen ihres Volkes gar, sie erneut auf der Planetenoberfläche in dem Höhlengebiet auszusetzen und sie in einer Art Naturschutzpark sich selbst zu überlassen.“

    …Sie behaupten, dass deren Ähnlichkeit auf Abbildungen einiger gefundenen Artefakte darauf schließen lassen, dass es sich bei ihnen um degenerierte und verwilderte Exemplare einer in frühen Jahren raumfahrenden Lebensform, die hier vor hunderten von Jahren gestrandet sein mochten, handeln könnte…
    [(einiger gefundeneR) Schreibfehler oder spinn ich?, (Jahren gestrandet sein mochte) das N brauchts nicht];
    Alternativ: „Sie behaupten, deren Ähnlichkeit ließe darauf schließen“; „einer in frühen Jahren raumfahrenden Lebensform handeln könnte, die hier vor hunderten von Jahren gestrandet sein mochte.“

    Das wären jetzt meine Vorschläge und/oder kleinere Fehlerchen, die ich im ersten Absatz gefunden/unterbreitet hätte. Die Vorschläge der Satzänderung sind meine Idee von Lesefluss und die Vermeidung doppelter Wortanwendungen. Weiter konnte ich die Geschichte noch nicht lesen, da bräuchte ich noch viel mehr Zeit und frage mich, ob es echt sinnig ist, weiter so akribisch zu lesen und derart drastische Änderungstipps auszuspucken 😉

  6. Lieber Daniel, also ich finde es echt sinnig, wenn du mehr Zeit hast, die Geschichte weiter so akribisch zu lesen und solche drastischen Änderungstipp zu geben. Ich denke, dass sich eine der Autorinnen und/oder Lektoren(innen) sich hier noch dazu äussern werden.

    Was anderes als solche Hilfen sind denn dann überhaupt sinnvoll in einem Literatur-Blog.

    Was deinen Zeitaufwand angeht, glaub mir, das was ich hier alles mache, dem sieht man es auch nicht an, wie viel Zeit mich das gekostet hat. Und da gehören deine Storys auch dazu. 😉 Aber ich mache es ja gerne! 🙂 Weiss nicht, wie es dir dabei ergeht, ob du dich dazu quälen musst? 🙁

  7. Ich persönlich bin immer ganz gespannt, das Geschriebene meiner Geschlechtsgenossinnen und Autorenkoleginnen hier zu lesen und auch totel neugierig, wie die Geschichte weitergeht. Man kann diesem Entwicklungsroman ja viel vorwerfen nur Vorhersagbarkeit, in welche Richtung die Geschichte an sich führt, ist jedenfalls meiner Meinung nach nicht dabei. Seien wir froh, dass dieses Projekt, das sich ja kaum mal weibliche Autoren zutrauen, wenn es um solch wissenschaftliche SF geht, hier überhaupt vorangeht. Und ich finde es auch sehr erfreulich, dass gleich zwei Lektoren dabei mithelfen. Das ist in meinen Augen sehr viel wert.

  8. Liebe Lektoren(innen) und Autorinnen sagt mir hier bitte kurz Bescheid, ob das so ok ist, was Daniel vorschlägt, dann ändere ich es einfach kurz für Euch ab!

  9. Hallo ihr Lieben, na dann will ich auch mal, obwohl ich mich eher zurückhalte. 😉
    Felis, du weißt ja, dass ich keine professionelle Lektorin bin, sondern nur Autorin (die ihre eigenen Fehler fabriziert).

    Sie behaupten, dass deren Ähnlichkeit auf Abbildungen einiger gefundenen Artefakte darauf schließen lassen, dass es sich bei ihnen um degenerierte und verwilderte Exemplare einer in frühen Jahren raumfahrenden Lebensform, die hier vor hunderten von Jahren gestrandet sein mochten, handeln könnte…
    Könnte man verbessern. 😉
    Die Satzumstellungen sind gut, spiegeln aber nicht deine persönliche Schreibweise wider. Das ist auch der Grund, warum ich mich beim Lektorat zurückhalte. Ich schreibe anders, als du, aber es ist nun mal dein Text. Deshalb kann ich nicht viel dazu sagen. Wenn du Daniels Anmerkungen umsetzen möchtest, ich habe nichts dagegen 😉 Lg Christa

  10. Liebe Martina!

    Ich finde Daniels Änderungsvorschläge ok.
    Liebe Grüsse von Conchita

  11. Lieber Daniel

    Verbesserungsvorschläge sind immer gut, und Deine hier angesprochenen erst recht. Daher ist es echt sinnig weiter so akribisch zu lesen und derart „drastische“ (bei diesem Wort hast Du in Deinem Text die Tüddelchen vergessen!) Änderungstipps auszuspucken.

    Da ich annehme, dass Dir das Lesen und die Korrektur Spaß macht, Du Dich also nicht durch den Text quälen musst, können wir alle also auch weiterhin auf Deine Anregungen gespannt sein.

    Gruß, Günter

  12. Liebe Christa

    Könnte es sein, dass sich der persönliche Schreibstil nicht unbedingt in einem einzigen Satz widerspiegelt? Wenn der Autorin diese Formulierung nicht gefällt kann sie es ja hier kundtun. Dem Leser wird die geänderte Passage wohl kaum als nicht authentisch auffallen.

    Gruß, Günter

  13. So lieber Daniel, ich habe die Änderungen ausgetauscht, du kannst also weiterlesen! 🙂 Sag hier bitte Bescheid für weitere Änderungen.

  14. Und auch ein Verlag hat uns schon was zum Verlosen gesendet, was wir hier als Buchtipp drin hatten!

  15. Okay,
    wenn das für alle in Ordnung ist. War ja ne Anregung von Detlef, dass ich das mal so exakt lese und Tipps unterbreite. Werner Karl wird sich bestimmt über meine Vorschläge amüsieren, weil ich ja in meinen eigenen Geschichten immer ähnliche Patzer reinzuhauen pflege.

    Kummer macht mir nur, dass ich unter Umsänden wirklich den Schreibstil etwas beeinflussen könnte, da muss ich mal vorsichtig ran gehen an die Sache.

  16. …auszusetzen wo man sie auffand und um sie nun… Sollte anders lauten (wenn man „wo man sie auffand“ mit rein bringen möchte)
    -> auszusetzen, wo man sie auffand, um sie nun (so isses denk ich korrekt)

    Am Schluss des Absatzes würde ein Punkt reichen (oder drei alternativ)

    😉

  17. Lieber Daniel, wenn du Verbesserungsvorschläge machst, dann bitte so, das ich, da ich dort ja nicht mitschreibe, in der Lage bin, den Satz, der Überschrieben werden soll, mit dem komplett neuen Satz der dafür rein soll, reinkopieren kann ohne viel darüber nachzudenken. Als etwas so: „Ich trag meine Waffe nie mit mir rum.“ Bitte ersetzen durch: „Ich trage nie meine Waffe mit mir rum.“

    Ansonsten danke ich dir auch im Namen von Felis und den anderen Autorinnen! Wenn du hier im Kommentar was dazu schreibt, spreche doch bitte immer mich an und nicht den Detlef. Viele Dank. 🙂

  18. Oder am besten dich gleich mit Änderungen an mich wenden im Kommentar, ich werde dann in zukunft das mit den Autorinnen absprechen und anschliessend austauschen. Danke nochmal!

  19. Lieber Daniel, könntest du der Martina mal genauere Korrekturanweisungen geben, wie von ihr im Kommentar angegeben? Das wäre sehr nett von dir. Sie stellt dann auch bestimmt wieder eine Story von dir bei uns rein, denke ich. 🙂

  20. Oh Mann das leidige Thema. 🙂 Als Expertin für Bandwurmsätze und Kommahasserin bin ich sehr froh das Irene Salzmann meistens so nett ist und noch einmal über meine Texte schaut. Vor dem Fehlerteufel sind wir ja alle nicht gefeit. 🙂

    Fakt ist doch, wir versuchen alle unser Bestes zu geben und unterhaltende Storys zu schreiben. Außerdem, jeder versucht sich von der Masse der (Autoren/Geschichten) abzuheben. 🙂
    Es gibt sogar ein Buch da hat der Autor alles nur so runtergeschrieben und nichts korrigiert. Er wurde als Genie und aufstrebender Künstler bewundert. Leider weiß ich den Titel nicht mehr, ist wohl ein paar Jahre her. Dann gibt es Leute die alles klein schreiben. 🙂
    die Hauptsache ist doch wir und unsere Leser haben Spaß an den Geschichten. 🙂

  21. UUPS, ich muss mich auch bei Martina bedanken, für Korrekturlesen. 🙂

  22. Hi Martina,
    Danke das Du das nachgesehen hast. 🙂
    Also um mal wieder zum Thema zu kommen. Mir gefällt die Geschichte. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mich in die Story einzufinden und die Idee, das Krabbenwesen Menschenfleisch verzerren, ist genial. Aber wer ein Haar in der Suppe finden will…. 🙂

  23. Hab mir gerade das Bild von der Base angeschaut. Richtig gut geworden.:-)

  24. Petra, das musste ich nicht nachschlagen, das wusste ich noch aus einem Schreibkurs, den ich mal vor 10 Jahren besucht habe! Wusste doch, dass das mal für irgendwas gut war, dafür 150 DM zu bezahlt zu haben! 😉

    Wer möchte sich denn noch auslassen zu der Grafik der Base, die 2 x inmitten dieses Textes zu finden ist. Der Chef hat – soweit ich weiss 3 Tage dafür und für weitere Grafiken in anderen Abenteuern drangesessen und – mehrmals laut geschrien, soweit ich das vom Nebenraum mitbekam! 😉

  25. Kicher, also Leute ein wenig Lob für den armen überarbeiteten Detlef. 🙂
    Also ist echt gut geworden, sein Erstlingswerk.

  26. Hier also meine Änderungsvorschläge (nicht so akribisch wie zuerst geplant)
    -> Die Sätze in den Klammern sind direkt der Geschichte entnommen!

    (Die Darstellung zeigt den Aufenthaltsort der Sonne und der einzelnen Planeten. Die Größen, Umlaufbahnen und Geschwindigkeiten werden eingeblendet, wenn man das wünscht.)
    Auf Wunsche können die Aufenthaltsorte der Sonne und der einzelnen Planeten mit ihren jeweiligen Größen, Umlaufbahnen und Geschwindigkeiten eingeblendet werden.

    (Sobald die Fotodarstellungen den tatsächlichen momentanen Zuständen entsprechen, sieht man das daran, dass am Rande der Bildschirme die dafür reservierten Symbole mit angezeigt werden.)
    Sobald die Fotodarstellungen den tatsächlichen momentanen Zuständen übereinstimmen, erscheinen am Rand der Bildschirme die dafür reservierten Symbole.

    (Natürlich sind nicht alle Aufnahmen zeitaktuell, will sagen, dass etwa die außen laufenden Gasplaneten des Systems soweit entfernt sind, dass eine aktuelle Wiedergabe gar nicht möglich ist, da das Licht eine gewisse Zeit benötigt um diese Distanz zu überwinden.)
    Natürlich sind nicht alle Aufnahmen zeitaktuell, will sagen, die außen laufenden Gasplaneten des Systems sind soweit entfernt, dass eine aktuelle Wiedergabe gar nicht möglich ist, da das Licht eine gewisse Zeit benötigt um diese Distanz zu überwinden.

    (Da die Emergenten KIs untereinander keine Zeitverzögerung kennen, wenn es um Datenübertragungen und Kommunikation geht, haben immer alle die neuesten vorliegenden fototechnischen Aufnahmen.)
    Da sie untereinander in puncto Datenübertragung und Kommunikation keine Zeitverzögerung kennen, haben immer alle die aktuellsten vorliegenden fototechnischen Aufnahmen.
    … hier könnte man ein neues Wort einführen: Kollektiv…
    Dann würde der von mir vorgeschlagene Satz lauten:
    Da sie untereinander in puncto Datenübertragung und Kommunikation keine Zeitverzögerung kennen, hat das Kollektiv stets die aktuellsten vorliegenden fototechnischen Aufnahmen.

    [Die folgenden Absätze habe ich mir nicht angesehen. Zu viele Wortwiederholungen, wieder eher ein technisches Handbuch, denn Geschichte; jegliche Änderung wäre zu invasiv und Schriftstil verändernd]

    (LO-CHHO selbst hält so gar nichts von der These, dass es sich bei den Säugern, die zur Nahrungsaufnahme herangezüchtet wurden, um Nachkommen von Raumfahrern handeln könnte.)
    LO-CHHO selbst hält so gar nichts von der These, dass es sich bei den zur Nahrungsaufnahme herangezüchteten Säugern wirklich um Nachkommen einstiger Raumfahrer handeln könnte.

    (Dafür ist aber das Hyperraumtor, wenn auch noch in der Fertigstellung, so doch schon betriebsbereit.)
    Dafür ist aber das Hyperraumtor schon betriebsbereit, obwohl es sich noch in der Fertigstellung befindet.

    (Die ersten Teams wurden hier samt ihrer speziellen Schiffe, Roboter und Maschinen im Bauch von Rochenschiffen hergebracht, die wegen ihres Quantensprungantriebs nicht auf ein Hyperraumtor angewiesen sind.) [-> im 1. Teil des Satzes vor dem Komma fehlt eh das „hergebracht“ aus dem folgenden Satzteil nach dem Komma]
    Die ersten Teams wurden mit speziellen Schiffen hierher gebracht, den Bauch voller Roboter und Maschinen. Diese Rochenschiffen sind wegen ihres Quantensprungantriebs nicht auf ein Hyperraumtor angewiesen.

    (Genau in diesem Entwicklungsabschnitt befindet sich das ROCHEA-Sonnensystem, unser nächstes Ziel: noch kein Hyperraumtor und noch keinen BASE-Ring, dafür massenweise Terraforming-Teams mit ihren Schiffen und ihrem gesamten Equipment, die nun dabei sind ROCHEA für Menschen siedelbar zu machen.) -> [Doppelpunkt?]
    Genau in diesem Entwicklungsabschnitt befindet sich unser nächstes Ziel, das ROCHEA-Sonnensystem. Hier gibt es weder ein Hyperraumtor, noch einen BASE-Ring. Dafür tummeln sich hier massenweise Terraforming-Teams mit ihren Schiffen und ihrem gesamten Equipment, die nun dabei sind ROCHEA für Menschen siedelbar zu machen.

    (Das Ansinnen der Verantwortlichen der VPS ist es, neue Siedler und oder Wirtschaftsunternehmen und oder Staaten und oder Lebensgemeinschaften jeglicher Art, das Angebot zu unterbreiten im ROCHEA-System eine neue Heimat für sich zu finden)
    -> Kapier ich nicht den Satz; Abschnitt 1 vor dem Komma und Abschnitt 3 nach dem zweiten Komma müssten zusammen passen, tun sie aber nicht.
    Aus „neue“ müsste man doch dann „neuen“ machen und das zweite Komma weglassen oder bin ich auf dem Holzweg?

    (Da alle Erschließungskosten von der VPS bezahlt werden, müssen die Menschen) -> denke das Komma kann weg an der Stelle

    (Nach Zusammenschluss der BUGON- und ROCHEA-KIs ist meine Partnerin genauestens darüber informiert, was uns dort erwartet und die ROCHEA-KI des Habitats bereits dabei, unsere weitere Flugroute vorzubereiten.)
    Nach Zusammenschluss der BUGON- und ROCHEA-KIs ist meine Partnerin genauestens darüber informiert, was uns dort erwartet und die ROCHEA-KI des Habitats IST bereits dabei, unsere weitere Flugroute vorzubereiten.

    (Etwas was für andere Rochenschiffe nicht unbedingt so nebenbei zu erledigen wäre.)
    Etwas das für andere Rochenschiffe nicht unbedingt so nebenbei zu erledigen wäre.

    [Zum Ende hin habe ich wieder etwas weniger genau hingeschaut. Zu viele „und“ und „Komma in Komma Sätze“ für mein persönliches Gusto. Dort genauer hinzuschauen würde sicherlich zu viele Umbauten beinhalten und entspräche sicher nicht mehr dem Schreibstil der Autoren. Und selbst wenn, dann würde teil 14 des Entwicklungsromans nicht mehr zu den anderen Teilen passen]

    Hoffe meine Vorschläge sind nicht zu einschneidend und mögen hilfreich sein…

  27. Ich werde dem Schlusslektor mal bitten, diese Arbeit hier zu beurteilen, ich kanns nicht, da ich nicht mitgeschrieben habe. Danke Daniel.

  28. Lieber Daniel
    Ich finde es toll, dass Du Dir so viele Gedanken machst und soviel Arbeit in diese Geschichte investierst. Wenn es mir erlaubt ist, als nicht SF Autor Deine Vorschläge zu kommentieren, so komme ich zu folgendem Resultat:

    Die Abschnitte (1) kann man in Deinem Sinne ändern oder nicht, letztendlich sind es Satzumstellungen, die den Text möglicherweise flüssiger erscheinen lassen; aber ich denke, das ist Geschmacksache.

    Die Abschnitte (2) würde ich unbedingt in Deinem Sinne ändern, Deine Kritikpunkte sind korrekt.

    Den Abschnitt (3) würde ich nicht ändern; „in puncto“ ist eine Formulierung, die meines Erachtens nicht in eine Erzählung passt. Der Begriff „Kollektiv“ ist bisher nicht vorgekommen und müsste vorher definiert werden, am besten beiläufig in der Erzählung. Eine Formulierung „Das Kollektiv, bestehend aus….“ wäre zu steif.

    (1)
    (Die Darstellung zeigt den Aufenthaltsort der Sonne und der einzelnen Planeten. Die Größen, Umlaufbahnen und Geschwindigkeiten werden eingeblendet, wenn man das wünscht.)
    Auf Wunsche können die Aufenthaltsorte der Sonne und der einzelnen Planeten mit ihren jeweiligen Größen, Umlaufbahnen und Geschwindigkeiten eingeblendet werden.

    (1)
    (Sobald die Fotodarstellungen den tatsächlichen momentanen Zuständen entsprechen, sieht man das daran, dass am Rande der Bildschirme die dafür reservierten Symbole mit angezeigt werden.)
    Sobald die Fotodarstellungen den tatsächlichen momentanen Zuständen übereinstimmen, erscheinen am Rand der Bildschirme die dafür reservierten Symbole.

    (1)
    (Natürlich sind nicht alle Aufnahmen zeitaktuell, will sagen, dass etwa die außen laufenden Gasplaneten des Systems soweit entfernt sind, dass eine aktuelle Wiedergabe gar nicht möglich ist, da das Licht eine gewisse Zeit benötigt um diese Distanz zu überwinden.)
    Natürlich sind nicht alle Aufnahmen zeitaktuell, will sagen, die außen laufenden Gasplaneten des Systems sind soweit entfernt, dass eine aktuelle Wiedergabe gar nicht möglich ist, da das Licht eine gewisse Zeit benötigt um diese Distanz zu überwinden.

    (3)
    (Da die Emergenten KIs untereinander keine Zeitverzögerung kennen, wenn es um Datenübertragungen und Kommunikation geht, haben immer alle die neuesten vorliegenden fototechnischen Aufnahmen.)
    Da sie untereinander in puncto Datenübertragung und Kommunikation keine Zeitverzögerung kennen, haben immer alle die aktuellsten vorliegenden fototechnischen Aufnahmen.
    … hier könnte man ein neues Wort einführen: Kollektiv…
    Dann würde der von mir vorgeschlagene Satz lauten:
    Da sie untereinander in puncto Datenübertragung und Kommunikation keine Zeitverzögerung kennen, hat das Kollektiv stets die aktuellsten vorliegenden fototechnischen Aufnahmen.

    (1)
    (LO-CHHO selbst hält so gar nichts von der These, dass es sich bei den Säugern, die zur Nahrungsaufnahme herangezüchtet wurden, um Nachkommen von Raumfahrern handeln könnte.)
    LO-CHHO selbst hält so gar nichts von der These, dass es sich bei den zur Nahrungsaufnahme herangezüchteten Säugern wirklich um Nachkommen einstiger Raumfahrer handeln könnte.

    (1)
    (Dafür ist aber das Hyperraumtor, wenn auch noch in der Fertigstellung, so doch schon betriebsbereit.)
    Dafür ist aber das Hyperraumtor schon betriebsbereit, obwohl es sich noch in der Fertigstellung befindet.

    (1)
    (Die ersten Teams wurden hier samt ihrer speziellen Schiffe, Roboter und Maschinen im Bauch von Rochenschiffen hergebracht, die wegen ihres Quantensprungantriebs nicht auf ein Hyperraumtor angewiesen sind.) [-> im 1. Teil des Satzes vor dem Komma fehlt eh das „hergebracht“ aus dem folgenden Satzteil nach dem Komma]
    Die ersten Teams wurden mit speziellen Schiffen hierher gebracht, den Bauch voller Roboter und Maschinen. Diese Rochenschiffen sind wegen ihres Quantensprungantriebs nicht auf ein Hyperraumtor angewiesen.

    (2)
    (Genau in diesem Entwicklungsabschnitt befindet sich das ROCHEA-Sonnensystem, unser nächstes Ziel: noch kein Hyperraumtor und noch keinen BASE-Ring, dafür massenweise Terraforming-Teams mit ihren Schiffen und ihrem gesamten Equipment, die nun dabei sind ROCHEA für Menschen siedelbar zu machen.) -> [Doppelpunkt?]
    Genau in diesem Entwicklungsabschnitt befindet sich unser nächstes Ziel, das ROCHEA-Sonnensystem. Hier gibt es weder ein Hyperraumtor, noch einen BASE-Ring. Dafür tummeln sich hier massenweise Terraforming-Teams mit ihren Schiffen und ihrem gesamten Equipment, die nun dabei sind ROCHEA für Menschen siedelbar zu machen.

    (2)
    (Das Ansinnen der Verantwortlichen der VPS ist es, neue Siedler und oder Wirtschaftsunternehmen und oder Staaten und oder Lebensgemeinschaften jeglicher Art, das Angebot zu unterbreiten im ROCHEA-System eine neue Heimat für sich zu finden)
    -> Kapier ich nicht den Satz; Abschnitt 1 vor dem Komma und Abschnitt 3 nach dem zweiten Komma müssten zusammen passen, tun sie aber nicht.
    Aus “neue” müsste man doch dann “neuen” machen und das zweite Komma weglassen oder bin ich auf dem Holzweg?

    (1)
    (Da alle Erschließungskosten von der VPS bezahlt werden, müssen die Menschen) -> denke das Komma kann weg an der Stelle

    (1)
    (Nach Zusammenschluss der BUGON- und ROCHEA-KIs ist meine Partnerin genauestens darüber informiert, was uns dort erwartet und die ROCHEA-KI des Habitats bereits dabei, unsere weitere Flugroute vorzubereiten.)
    Nach Zusammenschluss der BUGON- und ROCHEA-KIs ist meine Partnerin genauestens darüber informiert, was uns dort erwartet und die ROCHEA-KI des Habitats IST bereits dabei, unsere weitere Flugroute vorzubereiten.

    (1)
    (Etwas was für andere Rochenschiffe nicht unbedingt so nebenbei zu erledigen wäre.)
    Etwas das für andere Rochenschiffe nicht unbedingt so nebenbei zu erledigen wäre.

    Liebe Grüße, Günter

    P.S.
    An einer weiteren Diskussion kann ich mich vorerst leider nicht beteiligen, da ich in Urlaub fahre. Tschüss allerseits, und viel Spass im kalten, nassen Herbst, ich fliege in die Sonne von Namibia!!!

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