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DAS 3. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 9) von Felis Breitendorf und Ottilie von Schottenburg (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 4/2015)

DAS DRITTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 9)

von Felis Breitendorf & Ottilie von Schottenburg

(Gedanken zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) (Teil 1) von Michael Schöfer)

(sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 4/2015)

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1

(Zum vorherigen Teil)
Der Flug dauerte vierunddreißig Monate. Die Besatzung des Schiffes hatte sich in dieser Zeit um die in den Kryotanks befindlichen Wissenschaftler gekümmert, die sich nun in der Wiederbelebungsphase befinden.  Der Flug zu dem unbenannten Eismond nähert sich nun dem Ende. Die Station, in die sich die Wissenschaftler begeben werden, wurde bereits vor einigen Jahren von Roboterschiffen hierher transportiert und für die menschliche Besatzung aufgebaut und in Betrieb genommen. Die künstlichen Wesen werden nach Beendigung ihrer Aufgaben mit dem Schiff, das die Wissenschaftler und ihr Equipment herbringt, zurück gebracht, damit sie an anderen Orten neuen Aufgaben nachgehen können. Die großen Tanks mit den lebenden Objekten wurden ebenfalls auf den Eismond transportiert. In emsiger Entschlossenheit beginnen die künstlichen Wesen sich nun gegenseitig zu deaktivieren und in Transportbehälter zu verpacken. Die letzte künstliche Einheit wird schließlich von dem Wartungsroboter, der auf dieser Station verbleiben wird, verpackt. Nachdem er seine Aufgabe vollbracht hat, kontrolliert er alle Behälter und beschriftet sie für den Transport, bevor sich die Horde von Wissenschaftlern hier einrichten wird. Dem Wartungsroboter ist es egal, er spürt keinerlei Gefühle oder Ambitionen sich hier über Gebühr einzubringen. Er wird gemäß seiner Programmierung seine Aufgaben erledigen. Nicht mehr und nicht weniger.

 


***

Nachdem mein LANDER abgebremst hat, kann ich das Ziel bereits als Symbol auf dem Helmvisier-Display erkennen. Schließlich rückt ein winziger Brocken, der durch meinen Helmscheinwerfer angestrahlt wird, in mein Blickfeld. Das Teil soll so groß sein wie eine Stadt? Doch schnell werde ich eines Besseren belehrt. Ich bewege mich noch immer mit gehöriger Geschwindigkeit auf den Brocken zu, der immer größer und größer wird. Mein LANDER, bzw. die Sub-KI darin bremst nun weiter ab, wobei ich die Verzögerung als G-Kräfte auf mich spüre. Der LANDER verzögert immer weiter bis schließlich mein gesamtes Blickfeld von dem Brocken ausgefüllt wird.

„Prima, Agent“, höre ich den Major über meinen Helmfunk. Ich antworte ihm kurz, dass ich nun wohl genügend Abstand zu dem Objekt hätte und lasse meinen LANDER soweit verzögern, dass es nun auf mich wirkt, als wenn der Brocken sich synchron mit mir durchs Medium bewegt, also aus meiner Sicht Stillstand besteht und ich mich in einer gleichbleibenden Entfernung befinde. „Dann auf, geben Sie dem Ding Saures!“, kann ich den Major vernehmen. Ich drücke auf einige Bereiche auf dem Display des LANDERs, das sich in Höhe meines Bauches befindet. Aus dem Vorderteil des LANDERs stößt ein starker Laserstrahl auf das Objekt zu. Die Beschädigungen des Brockens halten sich jedoch in Grenzen, weshalb ich nun einen kräftigen Desintegrator-Stoß abgebe. Das Display zeigt an, dass die Energiezellen des LANDERs dadurch augenblicklich bis zur Hälfte geleert wurden. Automatisch schaltet das Waffensystem auf meinen Arm, bzw. auf das ARTEFAKT darin um, damit die Desintegrator-Waffe des LANDERs weiterhin auf den Brocken feuern kann. Das Display zeigt nun, dass jetzt genügend Energie zur Verfügung steht, um den Brocken ernsthaft zu beschädigen. Das Ganze zeigt sich darin, dass nun weite Teile des Brocken abbrechen und sich eine Art Loch in dessen Zentrum ausbreitet. Damit aber der gesamt Brocken zerstäubt wird, erhöhe ich in Zustimmung der Sub-KI des LANDERs die Energiemenge und lasse die Waffe hin- und herschwenken. Tatsächlich fängt der Brocken an, sich in tausende Teile aufzulösen. Schließlich ist der Moment gekommen, in dem von dem riesigen stadtgroßen Brocken nur noch kieselsteingroße Teile übrig sind.

„Es ist jetzt an der Zeit sich von dem Objekt abzusetzen und sich auf den Weg zum Rendezvous-Punkt zu bewegen“, höre ich den Major in meinem Helm. Ich bestätige kurz und lasse meinen LANDER Fahrt aufnehmen, jedoch nur soviel, dass ich den Beschleunigungsdruck als nicht zu unangenehm empfinde, andererseits aber so stark, dass ich nicht ewig unterwegs bin, um auf den Shuttle zu treffen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Shuttle eine bestimmte Eigengeschwindigkeit aufweist, die ich mit dem LANDER noch zu erreichen habe.

Wird es jemals so etwas wie Künstliche Intelligenz geben, und wenn ja, wie wird sich das auf die menschliche Gesellschaft auswirken? Werden in noch unbestimmter Zukunft intelligente Computer die Welt regieren und den Menschen, ihren Schöpfer, ins Abseits drängen? Nach meiner Auffassung wird der Mensch intelligente, d.h. denkende Maschinen herstellen. Schon allein die wirtschaftlichen und militärischen Anreize zur Entwicklung von Künstlicher Intelligenz machen die Forschung in diese Richtung so interessant. Ob KI auch für die Menschheit nützlich ist, steht auf einem anderen Blatt. Die führenden Industrienationen der Erde forschen jedenfalls eifrig in Richtung Künstlicher Intelligenz, und die Entwicklung steht erst an ihrem Anfang.
Künstliche Intelligenz ist eine logische Fortentwicklung der Evolution. Nach dem Entstehen des Weltalls gab es zuerst nur einen einzigen Grundstoff – den Wasserstoff. Er ist der Urstoff unseres Universums, das nach der heute vorherrschenden Theorie aus dem Urknall hervorgegangen ist. Über das, was vor dem Urknall war und wie es zu ihm kam, lassen sich wohl nie nachprüfbare Erkenntnisse gewinnen. (Nach Einsteins Relativitätstheorie ist das Universum ein Raum-Zeit-Gefüge. Zeit soll demzufolge erst mit dem Raum entstanden sein. Wenn es also Zeit erst seit dem Urknall gibt, könnte sich die (zeitliche) Frage nach dem, was vor dem Urknall war, erübrigen. Es gab dann einfach kein (zeitliches) davor)

Gedanken zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) (Teil 1) Michael Schöfer, 28. Dezember 1987

 

2

„Hank, Doktor Frankenstein will, dass Du ihm assistierst“, schreit ein Laborassistent dem neuen Praktikanten zu. Dieser verzieht sein Gesicht. Dr. Franken, hier nennen ihn alle hinter vorgehaltener Hand nur Frankenstein, bevorzugt sehr intensive Experimente. Meist handelt es sich um Tiere, mit denen er sich befaßt. „Die Genetik, mein Junge“, pflegt er zu sagen, „die Genetik ist der Schlüssel zu allem.“ Sein neuestes Projekt sind Rajomorphii, die er für eine der Eiswelten anpassen will. Hier auf einem der vielen Monde, deren Oberfläche erstarrt aber durch unterirdische Vulkane unter der Eisschicht noch ein flüssiges Medium besitzt. Meere“, verbessert er sich gleich darauf selber. Er hat Meere gesagt! Gegenwärtig wollen sie den Versuch wagen, einige Rajomorphii an die Lebensbedingungen anzupassen. Während ihres Fluges zu dem unbenannten Eismond sind durch Genmanipulationen zahlreiche Veränderungen an den Rajomorphii vorgenommen worden. Ihr Wachstum ist beträchtlich, sie besitzen nun so etwas wie Sehorgane, wo doch vorher nur ihre, wie Strähnen wirkenden, Haare dazu dienten, die Umgebung wahrzunehmen. Ihre Gehirne haben sich weiterentwickelt und sind nun jeweils mit einem Computer vernetzt.

 


***

Als ich genügend Fluchtgeschwindigkeit aufgenommen habe, drehe ich den LANDER nach hinten, wo ich hergekommen bin. Die Wolke aus Steinen ist von hieraus kaum noch zu erkennen. Aber die Sub-KI des LANDERs weiß noch genau, wo sich das ehemalige Objekt befindet. Auf dem Display wird eine Zahlenreihe heruntergerechnet, die von Rot nach Grün wechselt. Das bedeutet, ich habe jetzt genügend Abstand, um die Atom-Reaktionsbombe in die Wolke zu schicken, in dem ich auf den richtigen Befehl im Display drücke. Ich kann sehen, wie ein armgroßes Objekt meinen LANDER verläßt und auf dem Display erkenne ich die Rakete, die als Symbol auf das Ziel zurast. Als es dort angekommen ist, wird mein Helmfenster kurz dunkel, um den Strahlungsblitz nicht zu meinen Augen durchdringen zu lassen. Das Display zeigt an, dass die Wolke aus Staub und kleinen Steinchen nicht mehr existiert und sich in größtenteils Strahlung und schnellfliegende Neutronen verwandelt hat.

„Agent, es ist nun an der Zeit ihren ersten Sprung durch den Quantenraum vorzunehmen!“, höre ich den Major wieder in meinem Helm sprechen. Ich bestätige und instruiere die Sub-KI in meinem Arm, die einen Sprungbefehl initiiert, der gespeist durch die Energie des ARTEFAKTs, mich augenblicklich außerhalb des Asteroidenfeldes springen läßt. Das einzige, was ich dabei verspüre, ist ein eigenartiges Ziehen in den Knochen. Und mein Helmvisier wird für einen Bruchteil einer Sekunde verdunkelt, denn zur Sicherheit sollte man nicht in den Quantraum blicken, vielleicht würde man das gar nicht überleben. Das hat man bei Menschen noch niemals ausprobiert. Bei Tierversuchen konnte man hinterher diese Lebewesen nur noch von ihrem Unglück erlösen. Ich bin daher froh, dass die Technik solch einen Blick verhindert und danke dem Erfinder dafür im Geiste vielemale.

Durch atomare Reaktionen in den Sonnen, die sich aus dem zusammenballenden Wasserstoff gebildet haben, entstanden die uns jetzt bekannten 94 natürlichen Elemente, vom Wasserstoff mit der Ordnungszahl 1 bis zum Plutonium mit der Nummer 94. Aus diesen 94 Elementen hat sich alles andere entwickelt. Sie sind Verbindungen miteinander eingegangen, was zu Molekülen und Molekülketten führte. Einige davon sind die Grundbausteine des Lebens auf der Erde. Die Verbindung der vorhandenen Elemente war die folgerichtige Weiterentwicklung, wollte die Evolution nicht mit dem 94. Element in eine Sackgasse geraten. Denn alle Elemente mit einer größeren Ordnungszahl als 94 kommen in der Natur nicht vor und sind nur durch künstliche Kernreaktionen gewinnbar. Sie erweisen sich nämlich als so instabil, daß sie zerfallen und nicht auf natürliche Weise entstehen. Das Uran (Ordnungszahl 92) galt lange als Schlußstein des Periodensystems. Nach der Entdeckung der Elemente Nr. 93 (Neptunium) und Nr. 94 (Plutonium) stellte sich jedoch heraus, daß auch diese beiden Elemente in der Natur – allerdings nur in winzigen Mengen – vorkommen. Auch die natürlichen Elemente Nr. 84 (Polonium) bis Nr. 94 (Plutonium) sind radioaktiv und zerfallen. Stabil ist die Materie allerdings nur bis zum Element Wismut (Ordnungszahl 83). Die radioaktiven Elemente 84 bis 94 kommen jedoch in der Natur vor und müssen nicht künstlich erzeugt werden. Sollte einmal die natürliche Produktion schwerer Elemente zum Stillstand kommen, würden nach einer bestimmten Zeit alle natürlichen radioaktiven Elemente verschwunden sein. Durch die Verbindung von Elementen standen wieder völlig neue Wege offen. Wege, die letztlich zum Leben führten. Bis dahin war die Evolution eine rein anorganische, aber eine Entwicklung zu höheren (gemessen an der Komplexität ihrer Struktur) Formen der Materie.

Gedanken zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) (Teil 2) Michael Schöfer, 28. Dezember 1987

 

3

Der junge Mann schaudert, wenn er an das letzte Experiment denkt. Der Rajomorphii schien sich vor Schmerzen zu winden und seine Augen sahen ihn anklagend an. Der Job ist wahrlich nichts für schwache Nerven und er selbst ist sich darüber im Klaren, dass er nicht zum Forscher taugt. Jedenfalls nicht dann, wenn es um Experimente mit Lebewesen, wie diesen Fischen, geht. Aber diese Rajomorphii sind keine Fische im eigentlichen Sinn. Die im Wasser lebenden Tiere gebären lebende Junge. Die Weibchen haben sich verändert, so dass auch sie größer werden als normale Artgenossen. Nur so sind sie in der Lage, immer riesigere Jungen zu gebären.

 

***

Als ich die Augen wieder öffne, hat sich das Panorama völlig verändert. Ich befinde mich jetzt ausserhalb des Asteroidenfeldes, das sich mir als undeutliche Formation zeigt. Wenn ich mich noch wesentlich weiter davon entfernen würde und die Sonnenstrahlung stärker wäre hier draußen, dann würde sich mir das Asteroidenfeld als riesiges Band erscheinen. Dann wäre die Bezeichnung Feld wieder annähernd richtig. „Agent, wenn Sie den Sprung erfolgreich vollführt haben, dann können Sie die Geschwindigkeitsanpassung in die Wege leiten, damit ich am Rendezvous-Punkt nicht abbremsen muß und Sie ohne Zeitverzögerung in den Shuttle aufnehmen kann!“, höre ich den Major wieder in meinem Helm. Ich bestätige kurz und aktiviere den LANDER, damit dieser mit der Beschleunigung beginnt. Gespeist wird dieser durch die Energie des ARTEFAKTs in meinem Arm. Die Energiereserven in dem LANDER sind für solche Manöver nicht annähernd ausreichend, vor allem auch deshalb, weil der Shuttle schon recht schnell unterwegs ist. Aber warum bremst denn nun der Shuttle nicht einfach ab?, würden sich jetzt bestimmt einige Leute denken. Die Sache ist ganz einfach: Der Shuttle hat wesentlich mehr Masse als mein LANDER inklusive meiner Wenigkeit. Es wäre also unwirtschaftlich, das größere, schwerere, d.h. massereichere Objekt die Schubleistung machen zu lassen. Außerdem zeigt sich nun, wie belastbar und unbeeindruckt das ARTEFAKT von der abgerufenen Energiemenge ist, die der LANDER für die Beschleunigung in diesem hohen Geschwindigkeitsbereich abruft. Limitiert ist diese Beschleunigungsphase nur durch den Anpressdruck auf meinen Körper, soll heißen, der LANDER beschleunigt nur dergestalt, dass auf mich eine nicht zu starke Gravitation einwirkt. Dieser ganze Vorgang wurde natürlich mehrfach vorher durchgerechnet, so dass es keine Schwierigkeiten damit geben dürfte. Wenn der Shuttle hier eintrifft, wird auch mein LANDER bereits fast dessen Geschwindigkeit erreicht haben.

Schließlich ist es soweit und ich kann auf dem Display des LANDERs und gleichzeitig auf dem meines Helmvisiers den Ping des Shuttles vernehmen. Die Geschwindigkeitsanpassung wird natürlich nicht durch die Handsteuerung vorgenommen, sondern von der Sub-KI des LANDERs errechnet. Zur Sicherheit rechnet die Sub-KI in meinem künstlichen Arm das Ganze immer wieder mit, um in einer Gefahrensituation einen Notsprung, entweder mit oder ohne den LANDER, zu vollführen. Das kommt ganz darauf an, wie die Situation das bedingt.

Als sich der Shuttle soweit genähert hat, dass ich ihn inzwischen auch visuell wahrnehmen kann, meldet sich der Major: „Prima, Agent, darf ich Sie wieder auf dem Shuttle willkommen heißen? Ich werde jetzt einen Ausleger ausklappen, an dem Ihr LANDER andocken wird und dann machen wir uns endlich auf den Weg, damit ich Ihnen Ihre neue Partnerin vorstellen kann, Aayana Rajo Mantana Morphii S-121„.

Ich bin gespannt.

Das war die erste Etappe der Evolution. Und schon damals war der Untergang des einen, nämlich der ersten Sonnengeneration in einer Sternenexplosion, die Voraussetzung für die Entstehung des anderen. Denn nach deren Untergang entstanden die weiteren Sonnengenerationen (und deren Planeten) aus einer Materiewolke, die die Stoffe, die sich in der ersten Sonnengeneration gebildet hatten, enthielt. Seit dem Anfang der Welt (bis heute) baut die Evolution mit folgenden zwei Grundprinzipien:
1. Die Entwicklung von höheren (komplexeren) Evolutionsstufen bedingt in der Regel die Vernichtung (Verdrängung) der vorhergehenden. In der organischen Evolution kann es vorkommen, daß alte Evolutionsstufen erhalten bleiben, obwohl sich daraus inzwischen neue entwickelt haben. So gibt es heute noch die ein oder andere Spezies, die in der weiteren Entwicklung nicht untergegangen ist, sondern fortbesteht. Beispielsweise den Quastenflosser, der als Urform aller Landlebewesen gilt, aber nicht vernichtet wurde. Das ist jedoch eher die Ausnahme von der Regel. In der anorganischen Evolution bleiben demgegenüber alle Evolutionsstufen erhalten. Neue entstehen nur in der (teilweisen, nicht völligen) Verschmelzung vorhergehender Evolutionsstufen.
2. Die bei den vorhergehenden Evolutionsstufen gewonnenen Errungenschaften werden, soweit sie für die nachfolgenden sinnvoll zu verwenden sind, beibehalten und genutzt.

Gedanken zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) (Teil 3) Michael Schöfer, 28. Dezember 1987

 

4

Es spürt, wie es in eine andere Flüssigkeit eingetaucht wird, die mehr Sauerstoff als die Umgebung, in der es bisher gehalten wurde, besitzt. Vorher war es nicht in der Lage zu denken, da war es nur an einem Ort. Ein Gefühl ist alles, was es wahrnimmt. Erst ist es furchtbare Angst, die es durchströmt, dann stumpfe Resignation. Einfügen, nicht wehren. Sie haben etwas mit ihm gemacht. Es kann seine Umgebung klarer erkennen und analysieren, woraus die Flüssigkeit besteht. Vorher ist ihm dies nicht möglich gewesen. Es ist nicht alleine. Seine Mitgeborenen sind, wie es selbst, an einem kleineren Ort gefangen. Eins nach dem anderen wird geholt und verändert, manche kehren nicht zurück. Das Weibchen ist sich bewusst, dass es anders ist als ein Teil seiner Artgenossen, es hat die Aufgabe, Nachwuchs zu produzieren. Allerdings nimmt es seit kurzem dieses sonderbare Licht wahr. Dadurch spürt sie eine Veränderung in sich und etwas zieht sie unwiderstehlich an. Das Rajomorphiiweibchen verspürt eine Regung, es zittert vor Aufregung …

(Zum nächsten Teil)

Copyright © 2014 by Felis Breitendorf & Ottilie von Schottenburg

„Gedanken zur Entwicklung Künstlicher Intelligenz“ (KI) (Teil 1) Copyright (C) 1987/2014 by Michael Schöfer, mit freundlicher Genehigung des Autors

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

HOERBUCHTIPP DER REDAKTION:

Hutchins, Scott
Eine vorläufige Theorie der Liebe
6 CDs

Übersetzt von Bonné, Eva. Gelesen von Kessler, Torben
Verlag :      OSTERWOLDaudio bei Hörbuch Hamburg HHV GmbH
ISBN :      978-3-86952-207-4
Preisinfo :      21,99 Eur[D] UVP / 21,99 Eur[A] UVP / 32,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Produktform :      A: Audio-CD
Produkttyp :      Hörbuch
Erscheinungsdatum :      10.03.2014

Medien :
Hoerprobe(MP3)

Mit Mitte dreißig steht Neill Bassett jr. wieder ganz am Anfang. Seine junge Ehe ist grandios gescheitert, jetzt muss er sich auf erniedrigende Tennisabende für Singles einlassen. Auf der Haben-Seite seines Lebens steht nur das aberwitzig umfangreiche Tagebuch, das sein Vater hinterlassen hat und das ihm einen Job im Silicon Valley beschert. Mit den 5000 Seiten soll er einen zu Empfindungen fähigen Computer programmieren. Und während Neill nebenbei dem Grund für den Selbstmord seines Vaters auf die Spur kommt, macht der Computer ebensolche Fortschritte in Liebesangelegenheiten wie er selbst.

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10 Comments

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  1. Felis Breitendorf

    Das war anstrengend! Ich danke auch meiner neuen Co-Autorin!

    Wie gefällt Euch die Idee mit dem eingebauten (echten) Artikel eines echten Autoren? Hbae natürlich um Erlaubnis gefragt. Man kann auch auf die Fussnote unter jedem Artikelteil klicken und kommt dann zu dem gesamten Artikel. Sagt mal was dazu!

  2. Felis Breitendorf

    Korrektur und Lektorat jetzt abgeschlossen. Ich bin total verwirrt, womit die Dame das oder andere Begründet. Aber seis drum, ich bin da ja keine Koryphäe, was das betrifft und werde das wohl in diesem Leben nicht mehr begreifen. Zum Beispiel der Einsatz von dem ß habe ich bislang als Regel verstanden. Jetzt erfahre ich, dass es unmengen von Abweichungen gibt und die Regel nicht gilt, echt verwirrend!

    Also, wer kann nochmal drüber schauen, ob er noch was findet, was hier an diesem Text nicht stimmt?

  3. Felis Breitendorf

    Ich weiss, der Kommentar ist voller Fehler, aber das leiste ich mir einfach mal nach der Anstrengung!

  4. Liebe Ottilie von Schottenburg, vielleicht schaust du auch nochmal drüber, ob die Teile von dir, so in deinem Sinne sind!

  5. Hi Detlef,
    sehr gute Idee. Durch den Artikel von Michael wirkt die Geschichte realer. Die Änderungen sind soweit okay. Da Du die Namen abgeändert hast macht das Sinn. 🙂

  6. Ottilie, du meintest bestimmt Felis, nicht mich, oder? 😉

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