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DAS 2. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 8) von Felis Breitendorf und Petra Weddehage (sfb-Preisträger Platz 1 /geteilter Preis – im Storywettbewerb 3/2015)

DAS ZWEITE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 8.)

von

Felis Breitendorf & Petra Weddehage

(sfb-Preisträger Platz 1 /geteilter Preis – im Storywettbewerb 3/2015)

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(Zum vorherigen Teil)

„Hör mal, Glitzer, so nannten sie das Wesen und es schien sehr amüsiert über diesen Namen zu sein, is Ehrensache, wir machens! Wenn Du nach Hause kommst, sach denen, dass nicht alle von uns so nett sind, gibt auch andere, die Dich nicht hätten gehen lassen. Wir sind aber nich so, wir sind raue Gesellen, unsere Vorfahren sind damals zur See gefahren. Nannten sich Seebären.“

Während sie über mehrere Tage den Wunsch des Wesens erfüllten, erfuhr dieses einiges über die Galaxis, in der es gestrandet war. Es begann zu hoffen, dass es ihm gelang, nach Hause zu kommen und mit der Hilfe seiner neuen Freunde, den Riss zwischen den beiden Galaxien zu schließen.

Der alles entscheidende Tag war angebrochen. Glitzer und seine neuen Freunde verabschiedeten sich voneinander. „Ich habe ein Geschenk für Euch“, sagte es zu den vier Menschen, dabei zog es das Artefakt, das es auf dem Planetoiden gefunden hatte, hervor. Staunend besahen sich die Vier das seltsame Objekt. Mit belegter Stimme bedankte sich der Käpt´n bei Glitzer. Nun war die Zeit des Abschieds gekommen. Von vielen Glückwünschen begleitet, startete Glitzer seinen Antrieb, den er mit Hilfe der Menschen wieder zum Laufen gebracht hatte. Diese beobachteten, wie er abhob. Dann sahen sie, wie das Objekt, in dem Glitzer saß, in dem Riss verschwand, der sich danach vollständig schloß. Nach einer Weile hörten sie in ihren Gedanken: „Freunde, es hat geklappt. Danke für alles und ich hoffe, Ihr gelangt ebenfalls bald nach Hause.“

Als sie wieder in ihrem Raumschiff saßen, meinte der Käpt´n: „Leute, das bleibt unter uns, glaubt uns ja eh keiner und alle tuns für Raumfahrergarn ab …“

***

Ich befinde mich in einem Großraumhangar der GUANGZHOU, auf dem normale Schwerkraft herrscht, da sich dieser im Drehkörper des VPS-Militär-Schiffes befindet. Es sind einige Transportkanister und auch größere und kleinere Container darin verteilt, die der Robot-Stapler für mich ein wenig hin- und hergeschoben hat, so dass eine Art Parkour entstand, den ich nun in meinem LANDER steckend mit der Handsteuerung zu umfahren und überqueren versuche. Die Steuerung ist ein wenig kniffelig. Doch später werde ich die Steuerung mittels optischer Führung versuchen. Warum ich das nicht gleich so mache, liegt daran, dass ich bei einem Ausfall der optischen Steuerung, die sich in meinem Integralhelm befindet, auch in der Lage sein muß, ohne diese zurecht zu kommen. Eben zu allen Eventualitäten bereit. Nach einigem Üben bin ich dann  soweit und schwebe mit dem LANDER zurück zu Major Tochlavski, der an einem Kontrollpult steht und mir meinen Helm reicht mit den Worten:

„Sehr gut, Agent! Sie haben jetzt genügend Fingerspitzengefühl entwickelt, so dass ich denke, Sie sollten nun zur optischen Führung überwechseln. Ich hatte Ihnen ja schon erklärt, dass dieser Helm nicht nur einfach ein Helm ist, der auch außerhalb einer Atmosphäre funktioniert, sondern er ist noch sehr viel mehr und wird Ihnen später bei Ihren Einsätzen noch ziemlich hilfreich sein. Aber Stück für Stück. Versuchen Sie jetzt die Hindernisse in diesem Hangar mittels der optischen Führung zu umfliegen.“

Ich nehme ihm den Helm aus der Hand und arretiere ihn auf meinen Anzug. Schließlich muß ich nur noch umschalten und die Steuerung ist jetzt sowohl auf die Handsteuerung als auch auf die optische Steuerung eingestellt. Ich bekomme jetzt automatisch Sauerstoff in den Helm gepumpt, der ein wenig anders riecht, als der Sauerstoff des Hangars. Jetzt versuche ich die ersten Bewegungen mit der Augensteuerung. Auf dem Display, das von innen auf den Helm geblendet wird, sehe ich einen blinkenden roten Punkt, auf dem sich ein Symbol in Form eines grünen Ringes, der meine Augenbewegungen widerspiegelt, zubewegt. Als sich die beiden überlappen, blinken sie stark auf und werden ersetzt von einem fast durchsichtigen Ring von schwachgrauer Erscheinung. Ich sehe neben dem Ring einige Zahlenwerte, die den Abstand von meinem LANDER und den im Hangar befindlichen Objekten wiedergibt. Eine Art Fadenkreuz erscheint, das ich ebenfalls mit den Augen bewegen kann. Als ich das mache, bemerke ich, wie mein LANDER diese Bewegungen mitmacht. Am unteren Rand des Displays sehe ich weitere Symbole, die für die Stärke der Bewegungen und die hin- und herlaufende Geschwindigkeit meines LANDERS zu verwenden sind. Schließlich gebe ich mir einen Ruck und schwebe auf eine Reihe von Containern zu, die ich im letzten Moment überfliege. In meinem Sprachimplantat höre ich die Stimme des Majors:

„Agent Komore, schweben Sie mal auf ein Objekt zu und versuchen Sie es anzustoßen, ich möchte Ihnen etwas zeigen.“

Ich schwebe also auf ein Hindernis zu und erwarte nun einen mittelstarken Schlag, der durch den Kontakt damit hervorgerufen wird. Doch statt dessen erscheint ein Warnhinweis auf meinem Display und ich werde sanft abgebremst, so dass es zu keinem wirklichen Zusammenstoß kommt. Statt dessen bleibt mein LANDER einfach in der Luft schweben und verharrt dort, um auf meine Wiederaufnahme der Steuerung durch meine optische Führung zu warten.

„Agent Komore, ich wollte Ihnen dadurch klarmachen, dass, auch wenn Sie mal einen Fehler machen, die KI-Steuerung des LANDERS diesen ausgleicht und Sie dadurch schützt. Wenn die Situation zu brenzlig wird, übernimmt dann letztlich die KI Ihres Armes und schaltet die entsprechenden Schutzmechanismen ein und macht, wenn alles nichts mehr nützt, mit Ihnen unter Einsatz des ARTEFAKTs einen Sicherungssprung durch den Quantenraum.“

Ich bin jetzt wirklich neugierig auf meinen ersten Sprung und frage den Major: „Wann darf ich das einmal ausprobieren?“

„Agent Komore, das machen wir nicht innerhalb der GUANGZHOU, sondern später außerhalb des Schiffes. Jetzt möchte ich Sie bitten, mit Ihren Übungen weiterzumachen, später werden wir dann in einen Trainingshangar überwechseln, der sich außerhalb des Drehkörpers der GUANGZHOU befindet, so dass Sie dann auch keine Schwerkraft mehr zu Hilfe haben werden …“

Ich folge den Anweisungen des Majors und es gelingt mir immer besser, mich mit dem Fluginstrument anzufreunden. Irgendwann fühlt sich der LANDER so an, als wäre er schon immer ein Körperteil von mir gewesen.  Ich bin mir sicher, dass ich mit dem Gerät auch ausserhalb der Schwerkräfte des Drehrings der GUANGZHOU zurecht kommen werde. Ehrlich gesagt hatte ich zu Anfang Probleme, mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass der LANDER ab sofort mit zu den wichtigsten Geräten gehören soll, die ich bei meinen Außeneinsätzen verwenden würde. Doch jetzt bin ich eher positiv gestimmt, was dieses hervorragende Gerät alles so kann und wie man damit umzugehen hat. Ich bin gespannt darauf, auch das Waffenarsenal des LANDERS und später auch die des Armes auszuprobieren. Noch gespannter bin ich natürlich auf meinen ersten Quantensprung mittels des ARTEFAKTs und meines Armes … Völlig in Gedanken schrecke ich kurz auf, als sich der Major wieder zu Wort meldet:

„Frau Komore, die GUANGZHOU steht jetzt kurz vor dem Austritt aus dem Hyperraum. Nachdem wir das Hyperraumtor verlassen haben, werden wir nicht in die Abbremsphase eintreten, sondern das Schiff in die Nähe des dortigen Asteroidenfeldes hinbewegen. In der Zwischenzeit haben Sie die Möglichkeit, in einem der Hangars, die sich außerhalb des Drehkörpers des Schiffes befinden, einige Übungen in Schwerelosigkeit vorzunehmen. Wenn wir den Asteroidengürtel erreicht haben, wird die GUANGZHOU einen Shuttle austoßen, der uns näher in den Bereich des Asteroidenfeldes tragen wird. Der Shuttle wird ein wenig abbremsen aber einen Großteil der noch vorhanden Geschwindigkeit in einem Rundkurs beibehalten, um dadurch später wieder schneller durch die GUANGZHOU aufgenommen zu werden. Die GUANGZHOU wird in der Zwischenzeit einen Flug zu einem der Gasriesen antreten und dort eine Atmosphärenbremsung einleiten, bei der Gase und Stoffe in das Schiff eingetankt werden. Sobald die GUANGZHOU damit fertig ist, wird sie den Gasriesen umrunden und dabei durch die Schwerkraft des Planeten wieder mittels eines Gravitationsmanövers, dem sogenannten Swing-by-Effektes, mit dem Gasriesen ein wenig beschleunigen, um uns mit dem Shuttle wieder aufzunehmen. Ich werde von Bord des Shuttles alle Ihre Aktivitäten begleiten. Wir werden uns nun durch einen der Null-G-Schächte zum besagten NULL-G-Hangar bewegen. Lassen Sie den LANDER an, ich werde mich ebenfalls mit einem LANDER ausrüsten. Der Schacht besitzt einen entsprechend großen Durchmesser, damit wir uns mittels der Antriebe der LANDER dort hinbewegen können.“

Tage später besah sich Murphy, der als Mädchen für alles das Schiff wartete, noch einmal das Geschenk ihres außergalaktischen Freundes.

Er hatte die beschädigten Energiezellen so gut es ging repariert. Die geleerten Zellen waren vollkommen in Ordnung. Leider würde aber die Energie der reparierten Zellen nicht ausreichen, die ASTARDE in einem akzeptablen Zeitraum in die Nähe anderer Menschen zu transportieren.  Mutlos hob Murphy das Artefakt hoch. Urplötzlich begann etwas davon abzustrahlen in Richtung der geleerten Zellen. Das sah er an seinen Anzeigen. Erschrocken dachte er bei sich, ob nun alle verstrahlt worden sind und an einer Strahlenkrankheit sterben müssten. Da sah er, dass plötzlich sämtliche  Anzeigen der bereits geleerten Energiezellen auf „Full“ standen. Der Raumfahrer begann laut zu lachen und Erleichterung durchströmt ihn, so würden sie locker zur nächstgelegenen Station gelangen.

Keiner seiner Kameraden fragte, wie das Wunder zustande gekommen war. Die vier Weltraumfahrer erledigten ihre Aufträge, hoben mit ihrem Raumschiff ab und flogen der Heimat entgegen. Wohl wissend, dass dieses Abenteuer für immer ihr Geheimnis bleiben würde. So schworen alle einen Eid, niemanden von ihrer fantastischen Begegnung der dritten Art zu erzählen. Was sie mit dem Artefakt tun würden, darüber waren sie sich noch nicht einig …

***

Schließlich ist es soweit. Der Flug in das Asteroidenfeld hat einige Wochen gedauert, in denen ich mich ausgiebig im NULL-G-Hangar mit dem LANDER auseinandersetzten konnte. Der Major war dabei sehr hilfreich. Auch er hat seinen LANDER bewegt als wäre er ein Körperteil von ihm. Man merkt ihm an, dass es ihm sichtlich Vergnügen bereitet, wieder aktiv damit umzugehen. Nun sitzen wir im Shuttle und warten darauf, von der GUANGZHOU ausgestoßen zu werden. Die GUANGZHO wird uns bis an den äußeren Rand des Asteroidenfeldes heranbringen. Endlich hören wir den Countdown und spüren die Beschleunigungskräfte des Katapults, das uns aus dem Shuttle-Hangar der GUANGZHO befördert. Im direkten Anschluß übernimmt eine Sub-KI die Steuerung direkt in das Asteroidenfeld. Natürlich hätte man das auch von Hand steuern können, aber Major Tochlavski wollte die Zeit nutzen, um mit mir alle vorhandenen Waffen des LANDERS und später auch der des Arms genauestens durchzugehen. Da es mindestens einen Monat dauern würde, bis die GUANGZHO uns wieder treffen würde, soll diese Zeit Teil meiner Ausbildung sein, damit ich später keine Schwierigkeiten haben würde, die vielen Funktionen des LANDERS, seiner Bewaffnung und vor allem die des Arms, beherrschen zu können. Was die Steuerung des Shuttles in das Asteroidenfeld angeht, denken viele Menschen, dass hier die Planetoiden und Brocken dicht an dicht gepackt sind. Dem ist aber nicht so, auch wenn das Asteroidenfeld eine Unmenge an Körpern besitzt, sind diese doch in dem Feld selbst jeweils sehr weit von einander entfernt. Hier ist der Begriff Asteroidenfeld oder Asteroidenring eigentlich irreführend, sobald man sich selbst darin befindet.

Nachdem wir nun die Hälfte der Zeit damit verbracht haben, uns um die Theorie von Technik und Funktion zu kümmern, geht es nun zum praktischen Teil über. Der Major rückt nun auch endlich mit der Sprache raus, dass dieser Ausflug mit dem Shuttle nicht nur ein Übungseinsatz ist, sondern bereits mein erster richtiger Auftrag. Der Flug innerhalb des Feldes hat nämlich ein ganz bestimmtes Ziel. Es handelt sich darum, eine geheime Waffenschmiede von Feinden in diesem Sonnensystem zu vernichten. Die VPS hat bereits einen Einsatz beendet, bei dem sie das gesamte Personal dieser illegalen Produktionsstätte verhaftete. Nun ist es also an mir, mich diesem Asteroidenklumpen von der Größe einer Stadt zu nähern und mittels meiner Waffen zu vernichten oder zumindest unschädlich und unbrauchbar zu machen. Der Major hat mir ganz genaue Anweisungen erteilt.

Als der Shuttle mich ausschleust, ist es mir unmöglich, festzustellen, wie hoch meine Eigengeschwindigkeit ist. Eigengeschwindigkeit, ja, zu was? Die Asteroiden haben eine gewisse Eigenbewegung, auch der Shuttle und natürlich mein LANDER. Der Shuttle ist derweil auf dem Weg zu seinem eigenen Rundkurs, um mich an einer bestimmten Stelle wieder aufzunehmen. Ich beginne daher Fragen an die Sub-KI meines LANDERS zu stellen, so wie ich es gelernt habe in den vergangenen Tagen, zu Eigengeschwindigkeit und Geschwindigkeit des Asteroiden, den ich bereits als symbolisches Objekt in meinem Helmvisier ausmachen kann. Die Sub-KI des LANDERS empfielt eine Abbremsung, damit ich eine gewisse Synchronität in Geschwindigkeit und Bewegung zum Asteroiden erhalten werde. Ich stimme zu und die Steuerung des LANDERS beginnt mit der Abbremsung. Jetzt ist auch klar, warum der Shuttle nicht bereits diese Abbremsung durchgeführt hat. Schließlich wäre es ungemein aufwändiger, den Shuttle anschließend für das Rendezvous mit der GUANGZHO auf die entsprechende Geschwindigkeit zu bringen, als ich das mit meinem LANDER schaffen kann. Dabei spielt nun auch das ARTEFAKT eine große Rolle. Normalerweise ist es wesentlich aufwändiger mit den Treibstoffen des LANDERs abzubremsen als mittels elektrischer Energie. Dafür war der LANDER selbst auch ausgerüstet, doch die Batterien dafür wären sehr schnell erschöpft. Da ich meinen Arm aber in einer entsprechenden Vorrichtung am LANDER angedockt habe, kann sich der elektrische Antrieb aus den Energien des ARTEFAKTes bedienen, die ja quasi unerschöpflich sind für menschliche Begriffe. Natürlich darf dieser Vorgang auch nicht übertrieben werden, da ich mich als organische Ladung im LANDER nicht unbegrenzt stauchen lassen darf, um zu überleben. Aus diesem Grund wendet der LANDER auch genau nur die Kraft auf, die nötig ist, um mich an den Asteroiden anzugleichen ohne mich durch die Abbremsungskräfte zu töten. Ich bin gespannt, wie meiner erster richtiger Einsatz unter Waffen sein wird …

… Melanie erwachte und wunderte sich, dass sie das Abenteuer in der folgenden Nacht zu Ende träumen konnte. „Töne als Energie, interessant“ dachte sie, schmunzelnd rief sie sich noch einmal die rauen Gesellen in Erinnerung, die mit scheppernden Stimmen ein altes Seemannslied zum Besten gaben. Sie dachte bei sich: „Was wohl aus dem geheimnisvollen Artefakt geworden war …?“

(Zum nächsten Teil)

Copyright © 2014 by Felis Breitendorf & Petra Weddehage
Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblogBildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

BUCHTIPP DER REDAKTION:


Layman, John
Chew – Bulle mit Biss 8

Familienrezept

Zeichnungen von Guillory, Rob. Übersetzt von Frisch, Marc Oliver
Verlag :      Cross Cult
ISBN :      978-3-86425-133-7
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,80 Eur[D] / 17,30 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 08.04.2014
Seiten/Umfang :      ca. 128 S. – 18,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 07.2014
Aus der Reihe :      Chew – Bulle mit Biss 8

Jemanden zum Fressen gern haben … für die einen bloß eine Redewendung, die Zuneigung ausdrückt, für Tony der absolute Horror. Und zu allem Überfluss ist es diesmal sogar seine liebe Familie, die ihm keine andere Wahl lässt!

Tonys Zwillingsschwester Antonelle „Toni“ Chu ist von dem Serben, auch genannt der Vampir, ermordet worden und doch: Sie ist nicht totzukriegen. Denn sie hat etwas zurückgelassen, das Tony auf die Spur ihres Mörders setzen wird: ihren Zeh! Aber schon kurz nach dem ersten Bissen wird Tony klar, dass seine Zwillingsschwester auch als Vision noch mehr auf dem Kasten hat als die meisten seiner Kollegen und er der Wahrheit um die außerirdische Leuchtschrift, die Kirche der Heiligkeit der Ungerührten Dotter und das Schicksal der gesamten Menschheit so nahe wie nie zuvor kommen wird.

Daneben hat Tonys übrige Familie nicht nur am Tod von Toni, sondern noch an ein paar anderen ungewöhnlichen Problemen zu knabbern. Ihre jüngere Schwester Sage wird von einem Gangsterboss verfolgt und Olive hat mit seiner Einbuchtung durch Colby den Kontakt zu ihrem heimlichen Mentor und Erzfeind ihres Vaters EX-FDA-Agent Mason Savoy verloren. Dieser wiederum geht auch im gefährlichsten Hochsicherheitsgefängnis der Welt einem ausgeklügelten Plan nach, der ihm nicht nur zur Flucht verhelfen soll, und begegnet dabei alten Bekannten …

Auch im neuesten Sammelband von CHEW geht die Reise quer durch alle Geschmacksrichtungen und diesmal sogar bis ans Ende des Universums: Altilis 738 wartet auf euch! Der Sammelband enthält die US-Hefte 36-40

Ehe Rob Guillory mit Chew durchstartete, war er für Comic-Fans noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, obwohl er in der Vergangenheit bereits für renommierte Verlage wie Random House und Dark Horse Comics tätig war. Zu Guillorys frühen Comic-Projekten zählen die Teilnahme an einem Benefiz-Band mit Stan Lee und anderen Comic-Schaffenden, sowie eine Kurzgeschichte im ersten Band der Popgun-Reihe für Image Comics. Der Künstler, der seine Comics nicht nur zeichnet, sondern auch selbst koloriert, lebt in Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana. Für seine Arbeit an Chew wurde Guillory 2010 mit dem Harvey Award als „Bestes Nachwuchstalent“ ausgezeichnet.

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7 Comments

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  1. So, jetzt ist das auch nochmal lektoriert. Wer mag mal was dazu sagen?

  2. Juchu 🙂

  3. DAS 2. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil.8) von Felis Breitendorf und Petra Weddehage (sfb-Preisträger Platz 1 /geteilter Preis – im Storywettbewerb 3/2015)

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