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DAS 2. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 6) von Felis Breitendorf und Petra Weddehage (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 1/2015 – gedrittelter Preis)

DAS ZWEITE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE

Episodengeschichte (Teil 6)

von

Felis Breitendorf & Petra Weddehage

(sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 1/2015 – gedrittelter Preis)

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(Zum vorherigen Teil)

… erschreckt fährt die Frau aus ihrem Traum auf. Ein Krachen und Heulen weht durch die ganze Kolonie. Verwirrt reibt sie sich die Augen. „Ach, nur wieder ein Sandsturm“, denkt sie. Vielleicht würde ihr ein Becher Kakao dabei helfen, wieder einzuschlafen. Dieses Luxusgut hat sie zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommen. Genüsslich trinkt sie ihren Becher leer, legt sich wieder neben ihren Mann und denkt über ihren Job nach, wie sie eine neue Methode entwickeln kann, um die Nutzpflanzen der Kolonie noch besser an die lebensfeindliche Umgebung des Planeten anzupassen. Zwar existieren riesige Treibhäuser, doch wenn auch nur eines dieser Habitate ausfiele,  gäbe es immer wieder Engpässe bei der Versorgung. Außerdem wollen die Siedler, die nun schon in der vierten Generation den Planeten urbar zu machen versuchen, sich von den Ketten ihres Mutterplaneten und somit von der Profitgier der Manager lösen. Wenn es ihr gelingt, die Pflanzen außerhalb der Habitate zum wachsen zu bringen, wären die Rationen endlich nicht mehr so knapp bemessen. Dabei überlegt sie, die Früchte dieser Pflanzen nicht nach oben wachsen, sondern in der Erde reifen zu lassen. Dazu nutzt sie einige Abarten von Kartoffeln, die wie Zwiebeln und Möhren für diese Version exzellent geeignet scheinen. Gestern hatte sie einen Teilerfolg verbuchen können und war erst spät ins Bett gekommen, da sie zu aufgekratzt war, um zu schlafen. Jack, ihr Mann grummelt neben ihr. Sie kuschelt sich an ihn und schläft wieder ein …

***

“Liebe Frau Komore, der Arm ist der Träger eines ARTEFAKTES, das über eine ganze Reihe von Fähigkeiten verfügt, die auf den ersten Blick ziemlich übertrieben, wenn nicht nicht gar phantastisch anmuten. Zu den Herausragendsten gehört die Tatsache, dass dieses ARTEFAKT eine schier unbegrenzte Menge an Energie speichern kann und sie auf Wunsch auch wieder abgibt. Um diese Möglichkeiten auszuschöpfen hatten wir das ARTEFAKT ursprünglich als Energielieferant für eine gesamte BASE eingesetzt. Und Sie wissen ja, wie gewaltig solch eine BASE ist?”

“Ja natürlich, eine BASE ist eine mobile Kugelstation mit einem Durchmesser von 550 Kilometern …”

“… und kann ganze Schlachtschiff-Flotten beherbergen und bewegt sich mittels Energieentladungen von Basering zu Basering. Dabei wurden die ersten Stationen von gewaltigen Fusionsgeneratoren betrieben, die neuen Modelle verfügen dagegen über Antimateriegeneratoren. Durch diese Energien falten sie den Raum innerhalb eines Baserings, so dass sie sich durch den Raum fortbewegen ohne aufwendig durch Hyperraumtore springen zu müssen …“

„…was bei einer Größe von 550 Kilometern Durchmesser auch kaum zu bewerkstelligen wäre.“

„Exakt. Die Hyperraumsprung-Tore befinden sich immer in der Nähe der Sonne eines Systems und nutzen die Schwerkräfte, die elektromagnetischen Energien des jeweiligen Sterns, um damit Tore zu öffnen, durch die sprungfähige Schiffe dann in den Hyperraum befördert werden. Je höher die Eintrittsgeschwindigkeit eines Schiffes ist, das in den Hyperraum eintritt, desto kürzer ist die Zeit, die es braucht, um eine bestimmte Strecke zurückzulegen.“

„Diese Eintrittsgeschwindigkeiten müssen die Schiffe aber erst einmal aufbringen und beim Austritt durch das Gegentor wieder abbremsen, was einen erheblichen Energieaufwand voraussetzt.“

„Das ist richtig, Frau Komore. Eine BASE hingegen erzeugt diese Energien selbständig, bzw. zusammen mit dem Basering im jeweiligen Sonnensystem, wobei dieser ebenfalls die Energie vom jeweiligen Stern anzapft. Deshalb, und auch aus anderen logischen Gründen, befinden sich die Baseringe ebenso in der Nähe der Sonne eines Systems, zumeist aber nicht direkt in der Nähe von Sprungtoren, um sich nicht gegenseitig zu stören.  Wie Sie sicherlich wissen, Frau Komore, kann man ein Sonnensystem, vor allem dessen innere Planeten nur durch das jeweilige Sprungtor erreichen oder durch eine BASE über den Basering. Fremde Schiffe, und die ohne Zulassung für das Sprungtor, können ein Sonnensystem in der Regel nur von außen erreichen. Daher müssen sie das gesamte Sonnensystem erst einmal durchqueren, was bei einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 0,01 LG, die bislang als Höchstgrenze von Raumschiffen erreicht wurde, einen gewaltigen Zeitraum einnimmt.“

„So weit ich weiß, gilt das doch auch, wenn diese Schiffe von oben oder unten in die flache Scheibe eines Systems eindringen, richtig Major?“

„Genau, denn Sprünge näher als bis zu einer Entfernung von etwa dem 5000fachen des Durchmessers des Zentralgestirns, bzw. der dominanten Sonne, gelten als kritisch. Das wären bei Sol etwa 50 AE, also die Entfernung von der Sonne bis zum Kuipergürtel.  Wenn ein Schiff aus dem Hyperraum austritt und dabei diesen Mindestabstand unterschreitet, bedeutet dies für das Schiff meist die Vernichtung. Die Schwerkraft in Verbindung mit den elektromagnetischen Auswirkungen des Zentralgestirns beeinflussen den Austritt dahingehend, dass das Schiff so gut wie immer in der Sonne entmaterialisiert.”

“Dadurch sind Sonnensysteme aber auch vor einer Bedrohung geschützt, da Außenortungsstationen die Information einer gegnerischen Kampfflotte in  hundertfach schnellerer Zeit übermitteln. Selbst wenn in einem System im Moment keine BASE stationiert ist, ist genug Zeit vorhanden, diese über den Basering herbei zu rufen, richtig?”

“Exakt, Frau Komore. Man merkt, dass Sie eine fähige ERK-Ermittlerin waren und ihre Hausaufgaben gemacht haben. Um also meinen Faden wieder aufzunehmen: Wir haben eine BASE mit dem ARTEFAKT als Energielieferant ausgestattet und das hat uns ermöglicht, auch Sprünge auszuführen, die nicht an die Gegenstation eines Baseringes gekoppelt war. Die Energie des Sterns, der Sonne beim Empfangsort, wurde gar nicht benötigt. Das ARTEFAKT alleine war in der Lage eine BASE durch den gefalteten Raum zu transportieren. Wir bezeichnen die Fortbewegungsweise dabei aber nicht als den Flug durch den Hyperraum sondern als Transport durch den Quantenraum. Können Sie sich also ausmalen, welche Energiereserven dieses ARTEFAKT besitzt?”

“Hat man denn mal messen oder ermitteln können, wie groß die Energiemenge ist, die in dem ARTEFAKT steckt und wie es das macht?“

“Das war uns bislang leider nicht möglich. Aber unser Versuch mit dem ARTEFAKT in der BASE hat uns zu dem Entschluss verholfen, die Fähigkeiten dieses Objekts quasi mehrfach zu nutzen.”

“Mehrfach, wie ist das gemeint?”

“Durch die Winzigkeit des Objektes ist es möglich, sie nahe an eine Person heran zu bringen und gleichzeitig damit ein gewaltiges Raumschiff anzutreiben. Das ARTEFAKT ermöglicht Ihnen Einsätze auf Planeten auszuführen. Danach Kurzsprünge in den Weltraum oder direkt in Ihr Raumschiff zu vollführen. Anschließend dient das ARTEFAKT als Antriebsenergie für Ihr Schiff, welches mit einer Emergenten KI ausgerüstet ist, so dass Sie augenblicklich in den Quantenraum gleiten können. Dadurch ist es möglich, auch innerhalb von Sonnensystemen weite Distanzen zu überwinden, ohne sich großartig im Raum mittels Schub bewegen zu müssen.”

“Das erinnert stark an die Metalle auf B5, die das ja auch vollbringen können …”

“… wobei wir aber nicht wissen, wie genau das zu steuern ist mittels des B5-Metalls. Wie genau das zu bewerkstelligen ist und wann man damit kontrollierte Hyperraum- oder Quantenraumflüge bewältigen kann ist unbekannt. Das kann noch Jahre dauern, bis wir das verstehen und beherrschen. Wir müssen jedenfalls davon ausgehen, dass andere Mächte, egal ob menschlicher Abstammung und fremder, diese Fähigkeiten ebenfalls besitzen oder entwickeln können. Deshalb ist es wichtig, dass wir eine universell einsetzbare Waffe haben, um einer solchen Situation zu begegnen.”

“Und das dürfte dann meine Rolle dabei sein …?”

Das Wesen hört ein Summen und fühlt das andere Wesen sich seinem Standort nähern. Eine lange Zeit vergeht und unglaubliche Panik und Angst macht sich in ihm breit. Sind diese Neuankömmlinge ihm feindlich gesinnt? Oh, es wird wohl seine Klangbrüder nie wieder sehen. Ein Laut der fruchtbarsten Verzweiflung durchströmt es.

Die Menschen haben es mit allerletzter Kraft geschafft, den Planetoiden zu erreichen. Verwundert sehen sie, dass sie dort nicht alleine sind. Ein Gebilde aus Materie und Licht, das die Form einer Kugel mit irisierenden Ringen darum hat, enthüllt sich ihren verblüfften Augen. Dieser unglaubliche Anblick läßt die vier Männer vergessen in welcher verzweifelten Lage sie sich gerade befinden.

 

„Tja Leute, sagt Piet der Navigator mit brüchiger Stimme, sieht aus, als hätten wir die Ehre, den Erstkontakt herzustellen. Wenn wir das versauen, gehen wir als Antihelden in die Geschichte ein, irgendwelche Vorschläge?“

 

Kurze Zeit später machen sich der Schiffskoch Bill und Murphy, ein junger Mann, der gerne mal einen kippt, bereit, dem fremden Gebilde einen Besuch abzustatten. „Wenn es schiefgeht, dechte der Käpt´n, sind das die beiden Spinner, die ich am ehesten entbehren kann.“

***

Ihre Rolle, Frau Komore, ist es, uns zu verteidigen oder auch aufzuklären und zu ermitteln, damit niemals eine Situation eintreten mag, in der unsere Planetensysteme von innen heraus angegriffen werden können …”

“Major, was nützt aber ein solch großes Schiff, wenn es von einer Emergenten KI befähigt wird, denen das Militär und wohl auch die VPS niemals die Befehlsgewalt eines unberechenbaren Waffenarsenals anvertraut wird?”

“Da haben Sie recht, Frau Komore. Aus diesem Grund sind Sie ja auch die Trägerin des ARTEFAKTs und nicht die KI in dem Großraumschiff.”

“Großraumschiff? Das heißt, dass das Schiff doch eine starke Bewaffnung aufweist?”

“Darauf möchte ich erst später eingehen. Das kann ich Ihnen genau erklären, wenn ich das Schiff an Sie übergeben werde. Nur so viel: das Schiff ist mit einer ganzen Flotte an Panzerkreuzern ausgestattet, die aber Ihrer Befehlsgewalt unterliegen. Aber dazu später. Die Verteidigungsanlagen des Mutterschiffes selbst werden gespeist von den Energien des ARTEFAKTs in ihrem Arm. Das heißt, die Emergente KI hat keine Befehlsgewalt über irgendwelche Waffenarsenale.”

“Warum dann überhaupt eine solche Emergente KI als Käptn des Schiffes?”

“Das geht leider nicht anders, weil ja nur eine Emergente KI in der Lage ist diese Antriebsmöglichkeit durch den Quantenraum zu berechnen und das Hineingleiten in den selbigen möglich zu machen.”

“Also sozusagen eine Zweckgemscheinschaft zwischen Künstlicher Intelligenz und menschlichem Bewußtsein?”

“So haben wir uns das ausgedacht. So kann man das eine nicht tun ohne das andere zu lassen. Aber Genaueres über das Schiff und der Zusammenarbeit zwischen Ihnen erfahren sie bei der Besichtigung des Schiffes. Ich möchte jetzt lieber nochmal auf den Einsatz des ARTEFAKTES in ihrem neuen Arm eingehen. Sie werden bei Einsätzen auf Planeten einen spezifizierten LANDER verwenden, mit dem Sie durch die Atmosphäre eines Planeten dringen können ohne das man das großartig orten kann. Solch ein LANDER ist auf verschiedene Art einzusetzten. Zunächst hat ein solches Gestell einen eigenen Gleitflugantrieb, außerdem einen Gleitschirm und ein  Ionen-Triebwerk als auch einen Hallantrieb, so dass Sie mit dem Lander mehrere Möglichkeiten haben, zu gleiten, zu fliegen, zu schweben und sich im Weltraum zu bewegen, mit Treibstoffen oder auch nur rein durch die Energie des ARTEFAKTs. Jedenfalls ist ein solches LANDER-Gestell auch einsetzbar innerhalb von Einmanngleitern und anderen Flug- und Landefluggeräten.”

“Major, sie hatten doch was davon gesagt, dass ich mittels des ARTEFAKTs einen Quantenraumsprung von einem Planeten in den Orbit vollführen kann. Warum kann ich nicht umgekehrt direkt auf den Planten springen?”

“Das würde natürlich auch gehen. Aber bedenken Sie dabei mehrere Dinge: Zum einen können Sie bei Einsätzen natürlich auch mit einem Jet landen, wenn die Situation das möglich macht. Die Landung mit einem LANDER ist meist dann die bevorzugte Vorgehensweise, wenn das Ganze unbemerkt und geheim ablaufen soll. Wenn ein Planetensystem über ein ausreichendes Ortungs- und Abwehrsystem verfügt, dann macht es ja keinen Sinn, mit einem Jet zu landen, das würde ebenso nicht unbemerkt bleiben als wenn sie per Quantenraumsprung in die Atmosphäre eindringen würden. Sie müssen bedenken, dass sie dabei einen erheblichen Anteil des Raums, den Sie dann ausfüllen, explosionsartig nach außen drücken. Das hat ungefähr den Effekt als wenn sie mit einem Jet auf Maximalbeschleunigung gehen und mehrfach die Schallmauer durchschlagen. Da ist dann nichts mehr mit geheimer Mission.”

“Aber wenn ich vom Planeten im Falle eines Notfalles oder wenn es sonstwie nicht mehr anders geht, in den Orbit oder mein Schiff springe oder teleportiere, entsteht dann nicht auch eine Unterdrucksituation, die den selben lauten Effekt hat?”

“Das ist schon richtig, nur mit dem Unterschied, dass es ihnen ja dann egal sein kann, weil sie dann nicht mehr entdeckt werden können, sie befinden sich danach sofort im Orbit oder im Großraumhangar ihres Schiffes, so daß sie kurzfristig und unbemerkt flüchten können.”

“Unbemerkt wird das doch dann auch nicht von statten gehen, wenn ein großes Schiff sich im Orbit aufhält.”

“Ihr Schiff ist in der Lage sich zu tarnen. Doch darauf möchte ich erst bei der Besichtigung eingehen, dann werden sie das sofort verstehen. Was das Springen, oder Teleportieren, wie Sie es nennen, angeht, gibt es noch Einiges, was Sie lernen werden zu beachten. Vor allem die Tatsache, dass es gefährlich ist, aus dem Orbit auf den Planeten zu springen. Zum einen ist es nicht exakt möglich, das Ganze so zu berechnen und zu bewerkstelligen, dass sie genau auf der Oberfläche des Planeten landen. Sie könnten etwa mitten in der Wand eines Gebäudes oder im Boden oder schlimmer noch inmitten einer Person materialisieren. Das wäre dann eine ziemliche Sauerei und hätte keine Spur mehr von Geheimmission. Hinzukommt, dass ein Planet eine Eigenrotation aufweist und sie selbst vom Orbit kommend möglicherweise selbst noch einen Drehimpuls haben, der sich bei der Materialisierung ziemlich negativ bemerkbar machen würde, etwa dadurch, dass sie auf der Oberfläche materialisieren und durch Ihren noch vorhandenen relativen Bewegungsimpuls wie ein Geschoss durch alles Mögliche fliegen und das durchschlagen, möglicherweise auch durch eine Menschenmenge. Es ist also in jedem Falle ratsam sich mit dem LANDER anzufreunden. Wenn möglich können sie vom Orbit aus in die oberen sehr dünnen Atmosphärenbereiche springen und dann dort auf eine andere Fortbewegungsweise überwechseln. In jedem Fall wird der LANDER eines Ihrer Hauptarbeitsgeräte darstellen und sobald wir das mit der Anpflanzung des Armes erledigt haben, werden Sie sich wohl mit diesem Gerät anfreunden müssen. Das wird aber zur Einübung unter kontrollierten Bedingungen geschehen.”

“Wo wird das passieren?”

“Wir werden sie jetzt zur GUANGZHOU bringen und dort wird die Verpflanzung des neuen Arms stattfinden. Anschließend werden wir mit dem Schiff die BASE verlassen und mittels Hypersprungtor ein anderes Sonnensystem aufsuchen, dort wird eine andere BASE auf uns warten und uns zu dem Ort bringen an dem Sie Ihr neues Schiff erhalten werden. Bis es soweit ist wird genügend Zeit sein, den neuen Arm in Betrieb zu nehmen und sich mit den Funktionsweisen des selbigen und eines LANDERs vertraut zu machen. Wenn Sie einverstanden sind, Agent Komore, dann werde ich jetzt alles veranlassen.”

Ich erkläre mich einverstanden und bin nun wirklich ganz gespannt auf mein neues Leben als “Agent Komore”, so wie mich der Major soeben nannte …

(Zum nächsten Teil)

Copyright © 2013 by Felis Breitendorf & Petra Weddehage

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildrechte: Die Raumfahrerin” (Raumfahrerin 22,5mm hoch.jpg) © 2013 by Detlef Hedderich/sfbasar.de

BUCHTIPP DER REDAKTION:

Layman, John
Chew – Bulle mit Biss 6

Space Kekse

Zeichnungen von Guillory, Rob. Übersetzt von Frisch, Marc Oliver
Verlag :      Cross Cult
ISBN :      978-3-86425-131-3
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,80 Eur[D] / 17,30 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 05.03.2013
Seiten/Umfang :      ca. 128 S. – 18,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 06.2013

Eine Welt, in der es Schafe regnet?! In der Kühe wie von selbst explodieren?! In der gefiederte Frösche in allen Regenbogenfarben zum meistgesuchten Snack auf dem Planeten werden?! Das ist die Welt von Tony Chu, John Colby und – neu im Bunde gegen die organisierte Lebensmittel- und Geschmackskriminalität – Poyo, der Badass-Mecha-Kampfhahn im Dienste der USDA. Doch dass Tony seit seiner letzten Mission im Krankenhaus flach liegt, bringt seine nicht minder begabte Zwillingsschwester Toni ins Spiel. Zwischen Heiratsplänen, internationalen Verwicklungen und brüderlichen Verpflichtungen kommt sie Tonys ärgstem Gegner auf die Schliche … mit fatalen Folgen für Leib und Seele.Der neueste Band des wiederholt ausgezeichneten Kultcomics von John Layman und Rob Guillory markiert die Halbzeit der US-Comicreihe, die neben THE GOON, HACK/SLASH und SAGA derzeit die kuriosesten und witzigsten Ideen abfeuert. Noch sechs weitere Sammelbände, sagen Layman und Guillory, dann sei Schluss mit lustig. Bis dahin gilt aber zum Glück: CHEW – ein wirklich tierisches Vergnügen!

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18 Comments

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  1. Petra Weddehage

    Nanüchen?!? Wo bleiben die Kommentare???
    Galaxykarl, Micha wo bleibt euer skurriler Humor Eure Messerscharfe, sachliche Meinung.

  2. 🙂

    Die trauen sich nicht, weil du jetzt meine Co-Autorin bist und wissen, dass sie mit dir nicht so umspringen können wie mit mir, da sie dadurch vielleicht unberechenbare Reaktion von dir anstoßen würden? Die wissen vielleicht, wie gut du mit (Wurf-)Messer, (Mist-)Gabel, (Garten-)Scher(e) und Licht(-schwert) umzugehen weißt! 😉

  3. Petra Weddehage

    Und im Mikado bin ich so gut wie unschlagbar. Haarnadelwerfen und Wattebauschweitwurf ist ebenfalls eine Spezialität von mir.
    Was die Leute aber zum zittern bringt ist meine rasiermesserscharfe Zunge. –

  4. Solange du die ja nicht unsachgemäß einsetzt, kann doch nichts passieren, oder? .)

  5. Petra Weddehage

    Ich doch nicht. grins!!!
    Dabei bin ich doch echt ein nettes Mädel.
    Mein Krimi kommt vorran und wen ich da alles über die Klinge springen lasse. Hach das wird ein Schlachtfest.
    Aber hier dazu bitte keine weiteren kommis, Du weißt ja wenn es trifft. Grins!!!

  6. Ich habe mal eine Shorstory gelesen, da hat jemand eine Geschichte geschrieben in der der Protagonist alle unliebsamen Leute umbrachte und das geschah dann auch in der Wirklichkeit, weil da eine Vermischung der Universen stattfand…

  7. Hallo Petra, da kann ich mithalten: Ich bin im Fehde-Handschuhwerfen unschlagbar, beim Freunde-aus-der-Patsche-helfen unter den ersten drei, und meine Knödelkanone ist gefürchtet. In ganz schweren Situationen kann ich auch noch mit gefrorenem Fleischküchläschießen (sozusagen das fränkische Eisstockschießen) dienen.

    mgg 😉
    galaxykarl

  8. Sind das rohe Klöse, oder Gekochte, Galaxy? Doch bestimmt keine Semmelknödel, oder? Wie gehen nochmal Fränkische Knödel??

  9. Waren die nicht halb aus rohen, halb aus gekochten Kartoffeln geknödelt … äh … geklößt ;-). Meine Mutter hat die immer gemacht, und ich habe lieber gegessen als gekocht 🙂

  10. Hallo ihr beiden,

    gibt´s sowohl Halb+Halb, als „rohe“ Klöße, als „seidene“. Semmelklöße sind ein Import aus Oberbayern, essen wir aber auch gerne zu Wildbraten. Sogar thüringische sind willkommen. Außer grünen Klößen hab ich wohl schon alle gegessen und genossen.

    Bin nämlich ein Franke, der über seinen Tellerrand gucken, äh essen (ohne zu kleckern) kann.

    mgg
    galaxykarl 😉

  11. Petra Weddehage

    Also Galaxykarl: ich nehm dann bitte einmal Freunden aus der Patsche helfen, und Knödel lieb ich eh.
    …und Micha: ich esse auch lieber als das ich koche, dafür backe ich gerne. Aber im Kleckern bin ich Weltmeisterin. Grins

    Lieber Detlef, das wäre Scheußlich wenn sowas dann auch noch in echt passieren würde. Da gab es mal ne Folge von Castle, sein Roman diente als Vorlage für ungewöhnlich inszenierte Morde.

    Ich muss meine Protagonisten viel fieser gestalten damit ich kein schlechtes Gewissen habe sie über die Klinge springen zu lassen. Seufz!!!

  12. Also ich hätte da eine Frage, genau genommen zwei.

    Lese seit einigen Tagen immer wieder die eine oder andere Story hier im Basar, auch wegen der Einladung selbst einen Beitrag zu dem Entwicklerroman zu leisten.
    Die Geschichten werden in der ICH Perspektive erzählt, andere Szenen aus der Erzählerperspektive und kursiv… Bin es nicht gewohnt, Romane aus der ICH Perspektive zu schreiben, daher
    Frage 1: Ist das normal bei Entwicklergeschichten?
    Frage 2: Warum haben die Geschichten derart viele und lange Dialoge? (Auch hier kenne ich nur die Erzählerperspektive)

    Sry für die Frage, bin doch noch so jung und naiv :o)

  13. Felis Breitendorf

    Lieber Daniel,

    zu deinen Fragen: Der Entwicklungsroman mit der Milena Himiko Komore erzählt aus der ICH Perspektive, weil wir (Die Herausgeber) uns am Anfang dieser Anthologie dazu entschlossen haben das so zu machen.

    Frage 1: Ist das normal bei Entwicklergeschichten?
    Nein, das ist nicht zwingend so. Wir haben uns dazu entschlossen, damit der Haupterzählungsstrang sich deutlich von dem Mythos oder der Hintergrundgeschichte unterscheidet und gleich auf den ersten Blick davon zu unterscheiden ist. Die Hintergrundgeschichte muss nicht unbedingt eine ernsthafte Handlung darstellen, sie kann auch nur ein Märchen oder ein Mythos oder auch nur eine Legende sein. Im Wechselspiel mit der Haupthandlung entsteht hier ein Effekt, der die Sache interessaant macht und meist im Cliffhanger-Prinzip sich abwechselt.

    Frage 2: Warum haben die Geschichten derart viele und lange Dialoge? (Auch hier kenne ich nur die Erzählerperspektive)

    Der Grund besteht darin, dass der Leser daurch besser die Gedanken der Protagonistin nachvollziehen kann, ausserdem wird hier viel erklärt, das später, in den weiteren Folgen von Bedeutung sein wird oder kann. Durch die Erzählweise in ICH form kann der Leser mitverfolgen, wie die Figur sich entwickelt, daher auch die Bezeichnung „Entwicklungsroman“. Das diese Erzählweise so gewählt wurde und hier eine Menge Stoff erklärt wird, ist die Voraussetzung für spätere Abenteuer, bei denen dann davon ausgegangen, das jeder Leser die Hintergründe und Zusammenhänge kennt, die in den ersten Folgen erklärt werden.

    Das Angebot hier mitzuschreiben, bezieht sich am Anfang wohl dann eher darauf, dass du als Co-Autor den Teil in kursiv übernimmst, also eine Hintergrundgeschichte oder Mythos entwirfst. Das Ganze natürlich in Absprache mit einem der Herausgeberinnen.

    Was gleichzeitig von dir in Angriff genommen werden kann, ist, dir die Storys der anderen Milena-Anthologie anzuschauen und dort eine kleine Story zu fabrizieren. Die muss dann nicht in ich-Form sein, bzw. bietet es sich an, hier eine dir angenehme Erzählweise zu wählen. Um zu wissen, was hier geht oder nicht, bestimmst du weitgehend selbst, vielleicht kannst du dir die bisherigen Kurzgeschichten dieser Anthologie über das Leben der Milena Himiko Komore als Leitlinie nehmen, damit es nicht zu viele Widersprüche zwischen ihnen und deiner Story gibt. Aber auch das ist hier kein Beinbruch.

    Also du vielfältige Möglichkeiten hier mit zu wirken. Ich empfehle dir, die Milena-Storys zu lesen, ausserdem das Editorial in der Story-Anthologie der Protagonistin aufmerksam zu verinnerlichen und anschliessend selbst eine Gesichte zu basteln. In der Folge kannst du dann weitere Kurzgeschichten bringen und nebenbei mit den Heruasgeberinnen der Entwicklungsroman-Anthologie abzusprechen, welchen Mythos oder ähnliches du hier fertigstellen könntest.

    Soweit so gut. Hast du noch Fragen? Dann her damit!

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