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BLOG – eine Kurzgeschichte von Barbara Wegener

BLOG

eine

Kurzgeschichte

von

Barbara Wegener


Hallo Freunde – und auch Du Festus

Ein neuer Tag, ein neues Glück.

Der Tag schickt seine Boten voraus und ich bin bereit, Euch von meinen Erlebnissen des vergangenen Tages zu erzählen.

Zunächst einmal hat die Frau wieder einmal genervt.

Erst hat sie verschlafen, dann vergessen, mir mein Frühstück zu machen (könnt ihr Euch so etwas vorstellen?), dann hetzte sie aus der Wohnung und ich hatte erst einmal Zeit mich ein paar Stunden zu entspannen.

Dann ging der Stress los.

Vier Freundinnen kamen am Nachmittag, kurz nachdem die Frau daheim war und schnatterten und schnatterten drei Stunden lang.

Wie kann man nur so viel erzählen.

Dann holte die Frau doch tatsächlich ein kleines Fläschchen aus der Einkaufstasche und besprühte die Freundinnen damit. Die juchzten vor Vergnügen. Ich fand den Gestank einfach nur eklig.

Dann hab ich aber aufgehorcht. Die Frau sprach davon, dass ich heute zum Arzt müsse. Sie sprach von einer Spritze.

Na, die wird sich wundern. Ich kenne genug Verstecke in der Wohnung, von denen sie noch nicht einmal etwas ahnt.

Endlich – die Sonne ging schon unter – verließ uns diese Herde Schnattergänse.

Ich bekam Räucherlachs zum Abendessen. Das hatte ich mir aber auch verdient.

Dann schmusten wir noch eine halbe Stunde und die Frau ging zu Bett.

Ich hatte die Wohnung für mich.

Erst einmal verhielt ich mich ruhig. Die Frau musste tief schlafen, bevor ich den PC anstellen konnte.

Dann war es soweit.

Und hier bin ich.

Euer Chester.

Heute werde ich wohl kaum draußen herumtollen können. Ihr wisst ja, der Arzt.

Aber keine Sorge, ihr Schönen. Euer Loverboy ist morgen schon wieder für Euch da.

Nun werde ich aber Schluss machen.

Ich muss noch die Spuren am PC beseitigen – ich meine hier nicht irgendwelche Fischkrümel, sondern den Browserverlauf, damit sie mir nicht auf die Schliche kommt. Und dann brauche ich noch ein wenig Ruhe, vor dem anstrengenden Tag.

Ich wünsche Euch allen, auch Dir Festus, Du dummer, fetter Kerl, einen schönen Tag.

Morgen schreibe ich wieder.

Ein fröhliches Miau

Euer Kater und Herzensbrecher

Chester

ENDE

Copyright (c) 2011 by Barbara Wegener

Bildrechte: Coverillustration “Schwarze Katzen” (20110205113353-e67c2f3d.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Schwarze-Katzen-400×60041-minus-75-41.jpg ” (Originaltitel: 20110205113353-e67c2f3d-400×600.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Kaufempfehlung des Autorin:

Mothwurf, Ono
Werbevoodoo

Kriminalroman

Im Buch blättern

Verlag :      Gmeiner, A
ISBN :      978-3-8392-1033-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A] / 17,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang :      ca. 276 S. – 20,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 08.02.2010
Aus der Reihe :      Krimi im Gmeiner-Verlag

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Statistisch gesehen müsste Kriminalhauptkommissar Wondrak jährlich 15 Morde aufklären. Doch es wird gerade mal ein Drittel davon aktenkundig, und die fünf Morde löst er wie immer im Vorbeigehen. Sein Chef achtet peinlich darauf, dass seine Statistik makellos bleibt. Denn schon seit Jahren führt Fürstenfeldbruck den Titel „Höchste Aufklärungsrate der Republik“ und das soll bitte schön auch so bleiben.

Doch dann steht plötzlich Timo vor Wondrak, ein junger Grafik-Praktikant aus einer Starnberger Werbeagentur. Der behauptet, seine Freundin Selena wäre ermordet worden. Als Beweis zeigt er dem Kommissar zwei Armbanduhren, seine und ihre, die zur gleichen Zeit stehen geblieben sind. Und den Täter kennt er auch schon: „Mein Art-Director hat sie umgebracht! Mit einer Pappe. Er hat die Präsentationspappe zerrissen. Die Arbeit von drei Tagen. Das hat Selena das Herz gebrochen.“ Kein leichter Fall und eine ernsthafte Gefahr für Wondraks tadellose Ermittlerkarriere!

Ono Mothwurf wurde 1963 im oberösterreichischen Traun geboren. Mit Anfang zwanzig ging er nach Deutschland, um in der Werbung als Texter zu arbeiten. Bis heute ist er von dieser Branche, die zwischen Anarchie und Kunsthandwerk, zwischen Mittelmaß und Größenwahn schillert, fasziniert. Er ist Mitglied im Art Directors Club Deutschland und lebt mit Frau, drei Söhnen und zwei Katzen auf halbem Weg zwischen München und Fürstenfeldbruck. „Alpenvoodoo“, nach „Taubendreck“ sein zweiter Wondrak-Krimi, ist einerseits ein Insiderbericht aus der Werbebranche. Andererseits eine Liebeserklärung an alle, die mit ihrer Fantasie arbeiten.

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8 Comments

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  1. Hallo Barbara, bitte schreib hier noch deine Buchempfehlung in den Kommentar. Kein Heyne, Bastei, Goldmann, Piper oder Rowohlt. Nicht älter als vom Vorjahr!

  2. Hier dann meine Buchempfehlung:

    Werbevoodoo: Kriminalroman
    Autor: Ono Mothwurf
    Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., Aufl. (8. Februar 2010)
    ISBN-13: 978-3839210338

  3. Dein Buchvorschlag wurde eingebaut, bitte mal schauen, ob alles in Ordnung so!

  4. Hähähähäh,

    ja, der gute Chester; ein schlauer Kater.

    Leider ist meiner so blöd, dass er oft mit dem Gesicht zur Wand hockt und überlegt, was er tun soll. Ach ja, sich 3x drehen, hinlegen und pennen. Und eine geeschlossene Tür ist ja völlig unmöglich. Also macht ihm sein Dosenöffner – nämlich ich – am Tag gefühlte 100x die Tür auf. Ist dann mein Schlauerchen dann draußen, kommt er auf den Gedanken, dass es drinnen ja viiiieel wärmer und gemütlicher ist und scharrt an der Tür.
    Weiterhin ist er der festen Meinung, dass wenn er auch nur einen Sekundenbruchteil im Freien war und dann wieder rein darf, dass sich dann auf magische Weise sein Schüsselchen mit Leckereinen gefüllt hat. Der muss irgendwann die Verfilmung des Schlaraffenlands gesehen haben. Pah!

    Morgen kauf ich ihm einen Katzendrehtür! Mal sehn, wie lange es dauert, bis er schnallt, dass er stundenlang im Kreis läuft.

    Der Besitzer des blödesten Katers der Welt
    😉 galaxykarl 😉

  5. Und komm mir jetzt keiner mit dem Spruch:
    „Wie der Herr, so sein Gescherr!“

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  6. Schöne Geschichte – hat auch mir gefallen! 🙂

  7. Ich glaube, ich habe die Geschichte nicht wirklich verstanden! Was war denn jetzt mit dem Arzt? Ist mir hier irgendwas entgangen? Wer kann helfen? Was sagt die Autorin? Schade, denn ich fand die Geschichte eigentlich gut geschrieben. Was meint Ihr?

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