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ARTIKEL 5 – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Kristen Simmons

ARTIKEL 5

Leseprobe (Teil 1)

aus dem gleichnamigen Roman

von Kristen Simmons

Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit kämpfen …

Beth und Ryan hielten einander an den Händen, was durchaus reichte, um eine offizielle Vorladung wegen eines Sittlichkeitsvergehens zu riskieren, aber ich sagte nichts dazu. Die Einhaltung der Ausgangssperre würde erst in zwei Stunden kontrolliert werden, und Augenblicke wie dieser waren wie ein Stück gestohlener Freiheit.

»Nicht so schnell, Ember«, rief Ryan.

Stattdessen zog ich das Tempo an, entfernte mich von der Meute.

»Lass sie in Ruhe«, hörte ich Beth flüstern. Mein Gesicht fühlte sich plötzlich ganz heiß an, als mir bewusst wurde, welchen Eindruck ich vermittelte: nicht den einer pflichtbewussten Freundin, die sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmerte, sondern den eines verbitterten dritten Rads, das den Anblick glücklicher Paare nicht ertragen konnte. Was gar nicht stimmte. Meistens.

Verlegen passte ich mich Beth’ Tempo an.

Für ein Mädchen war meine beste Freundin ziemlich groß. Ein Durcheinander dunkler Sommersprossen verteilte sich um ihre Nase, und der dichte Schopf kringeliger, roter Haare war an kühlen Tagen wie diesem einfach unbezwingbar. Sie tauschte Ryans Arm gegen meinen – woraufhin ich mich, wenn ich ehrlich bin, doch ein bisschen sicherer fühlte –, und wir tanzten, ohne ein Wort zu wechseln, auf Zehenspitzen um die mächtigen Risse im Gehweg herum, genau, wie wir es schon seit der vierten Klasse getan hatten.

Als der Betonbelag von Kies abgelöst wurde, raffte ich meinen zu langen, khakifarbenen Rock auf der Vorderseite, damit der Saum nicht durch den Staub gezogen wurde. Ich hasste diesen Rock. Das passende, knöpfbare Oberteil war derart steif und kastenförmig, darin sah sogar die vollbusige Beth so flach aus wie ein Bügelbrett. Schuluniformen gehörten zu Präsident Scarboros neuem Moralstatut – einem der vielen, die nach dem Krieg in Kraft getreten waren – und sollten ein geschlechtsorientiertes Erscheinungsbild gewährleisten. Mir war nicht klar, auf welches Geschlecht sie mit diesem Outfit abzielten. Weiblich war es jedenfalls nicht.

Aus purer Gewohnheit hielten wir an der Tankstelle an der Ecke inne. Obwohl dies die einzige noch geöffnete Tankstelle im ganzen Land war, schien das Gelände wie leergefegt. Nur die wenigsten Leute konnten sich heute noch ein Auto leisten.

Wir gingen nie hinein. Dort mussten Snacks und Schokoriegel in den Regalen liegen, deren Preis zehnmal so hoch war als noch vor einem Jahr, und wir hatten schlicht kein Geld. Wir blieben dort, wo wir willkommen waren – draußen. Und knapp einen Meter entfernt von Hunderten winziger Gesichter, die auf einer Tafel hinter getöntem Glas gefangen waren. Über den Porträts stand zu lesen:

VERMISST! SACHDIENLICHE HINWEISE IM FALL EINER SICHTUNG SIND UMGEHEND AN DAS FEDERAL BUREAU OF REFORMATION ZU RICHTEN!

Schweigend musterten wir die Fotos der fortgelaufenen Pflegekinder und entflohenen Kriminellen auf der Suche nach einem bekannten Gesicht und hielten vor allem nach einer Person Ausschau: Katelyn Meadows. Ein Mädchen mit kastanienbraunem Haar und einem munteren Lächeln, das im vergangenen Jahr in meiner Geschichtsklasse an der Junior High gewesen war. Mrs Matthews hatte ihr gerade gesagt, dass sie die beste Zwischenprüfung der ganzen Klasse hingelegt hatte, als die Soldaten aufgetaucht waren und sie vor Gericht gezerrt hatten. »Verstoß gegen Artikel 1«, hatten sie gesagt. Verweigerung der Nationalreligion. Nicht, dass man sie dabei erwischt hätte, den Teufel anzubeten; sie hatte lediglich wegen des Pessach den Unterricht verpasst, was der Schulbehörde als unerlaubte Abwesenheit gemeldet worden war.

Das war das letzte Mal, dass irgendjemand sie gesehen hatte.

In der Woche darauf war Mrs Matthews gezwungen worden, die Bill of Rights aus dem Lehrplan zu streichen. Jegliche Erörterung des Themas war verboten, und die Soldaten, die vor der Tür und am Rekrutierungstisch postiert waren, sorgten dafür, dass das Verbot eingehalten wurde.

Zwei Monate nach Katelyns Verhandlung war ihre Familie weggezogen. Ihre Telefonnummer wurde gelöscht. Es war, als hätte sie nie existiert.

Katelyn und ich waren nicht befreundet gewesen, und es ging nicht darum, dass ich sie besonders gern gehabt hätte. Meiner Meinung nach war sie in Ordnung. Wir haben uns gegrüßt, viel mehr war da nicht. Aber seit ihrem plötzlichen Verschwinden brodelte etwas Finsteres in mir. Ich war wachsamer geworden. Befolgte die Statuten so gut ich nur konnte. Ich wollte in der Klasse nicht mehr vorn sitzen, und ich ging seither nicht mehr allein von der Schule nach Hause.

Mich durften sie nicht holen. Ich musste auf meine Mutter aufpassen.

Ich war fertig mit meiner Suche. Keine Katelyn Meadows. Nicht in dieser Woche.

»Hast du das von Mary Wie-heißt-sie-noch gehört?«, fragte Beth, als wir unseren Weg zu mir nach Hause fortsetzten. »Ich glaube, sie ist in der Zehnten.«

»Mal überlegen, Mary Wie-heißt-sie-noch«, sagte Ryan nachdenklich und schob seine Brille auf seiner schmalen Nase hoch. In seiner Uniformjacke wirkte er streberhaft, wogegen die anderen Jungs in der Schule immer so aussahen, als hätten ihre Mütter sie für Ostersonntag herausgeputzt.

»Nein, was ist mit ihr?« Ein kalter Schauer jagte mir über die Haut.

»Das Gleiche wie mit Katelyn. Die Moralmiliz hat sie abgeholt, um sie vor Gericht zu stellen, und jetzt hat sie seit einer Woche niemand mehr gesehen.« Bess sprach leise, so wie immer, wenn sie fürchtete, jemand könnte lauschen.

Mir wurde übel. Moralmiliz war nicht der offizielle Name, aber er passte. Eigentlich gehörten die uniformierten Soldaten zum Federal Bureau of Reformation – dem Teil des Militärs, den der Präsident nach dem Ende des Krieges vor drei Jahren gegründet hatte. Ihre Aufgabe war es, die Befolgung der Moralstatuten durchzusetzen, um das Chaos zu unterbinden, das während der fünf Jahre geherrscht hatte, in denen Amerika gnadenlos attackiert worden war. Die Konsequenzen waren hart: Jeder Verstoß gegen die Statuten führte zu einer Vorladung und im schlimmsten Fall zu einer Verhandlung vor dem FBR-Gremium. Leute, denen der Prozess gemacht wurde – so wie Katelyn –, kamen üblicherweise nicht zurück.

Dazu kursierten die verschiedensten Theorien. Gefängnis. Deportation. Vor ein paar Monaten hatte ich miterlebt, wie ein verrückter Obdachloser etwas über Massenexekutionen plapperte, ehe man ihn weggekarrt hatte. Doch die Realität war auch ungeachtet der Gerüchte trostlos. Mit jedem neuen Statut wurde die MM mächtiger und selbstgerechter. Daher der Spottname.

»Einen aus der Neunten haben sie aus dem Sportunterricht geholt«, sagte Ryan in ruhigem Ton. »Ich habe gehört, sie haben ihm nicht mal erlaubt, seine Uniform wieder anzuziehen.«

Erst Katelyn Meadows, nun Mary Irgendwas und ein Junge. Und Mary und den Jungen hatte es innerhalb der letzten zwei Wochen erwischt. Ich erinnerte mich noch an die Zeit, in der die Schule ein sicherer Ort gewesen war – der einzige Platz, an dem wir nicht an den Krieg denken mussten. Heute schwänzte niemand mehr die Schule. Es gab keinen Zank und keine Prügeleien. Sogar die Hausaufgaben wurden pünktlich abgegeben. Alle hatten Angst, ihre Lehrer könnten sie der MM melden.

Als wir unsere leere Einfahrt betraten, schaute ich mich zum Nachbarhaus um. Ein kastenförmiger Bau, dessen weiße Außenverkleidung unter dem Einfluss von Staub und Regen fleckig geworden war. Die Sträucher im Garten waren verwildert und wuchsen über den Betonstufen zusammen. Lange, zarte Spinnengewebe hingen vom Dachüberstand herab. Es sah aus wie ein Spukhaus, und in gewisser Weise war es das auch.

Das war sein Haus gewesen.

Das Haus des Jungen, den ich liebte.

Mit Bedacht wandte ich den Blick ab und stieg die Stufen zu unserer vorderen Veranda hoch, um meine Freunde hineinzulassen.

Meine Mutter saß auf der Couch. Sie hatte mindestens vier Spangen zu viel im Haar und trug ein Shirt, das sie aus meinem Schrank geklaut hatte, aber das machte mir nichts aus. Die Wahrheit war, dass ich für Klamotten nicht viel übrig hatte. In einer Spendensammelstelle in einem Haufen getragener Kleidungsstücke herumzuwühlen, hatte nicht dazu beigetragen, mein Interesse am Shopping zu kultivieren.

Was mir jedoch etwas ausmachte, war, dass sie ein Taschenbuch mit einem halb nackten Piraten auf dem Einband las. Das Zeug war heutzutage illegal. Wahrscheinlich hatte sie es von jemandem, der wie sie freiwillig in der Suppenküche aushalf. Die Einrichtung war gerammelt voll mit arbeitslosen Frauen, die ihre passiv-aggressive Schmuggelware unter der Nase der Moralmiliz verbreiteten.

»Hi, Baby. Hi, Leute«, sagte meine Mutter, regte sich darüber hinaus aber kaum. Sie blickte nicht einmal auf, bis sie die Seite zu Ende gelesen hatte. Dann klemmte sie ein Lesezeichen zwischen die Seiten und stand auf. Ich hielt die Klappe wegen des Buchs, obwohl ich ihr vermutlich hätte sagen sollen, dass sie dieses Zeug nicht mit nach Hause bringen durfte. Aber die heimliche Lektüre machte ihr offensichtlich Freude, und es war immer noch besser, als wenn sie auf der Veranda las – was sie bisweilen tat, wenn sie besonders rebellisch gestimmt war.

»Hi, Mom.«

Sie küsste mich geräuschvoll auf die Wange und umarmte meine Freunde, beide auf einmal, ehe sie uns unseren Hausaufgaben überließ.

Wir holten unsere großen, schweren Bücher hervor und fingen an, die mechanische Welt der Elementarmathematik zu entziffern. Das war eine furchtbare Arbeit – ich verabscheute Mathe –, aber Beth und ich hatten einen Durchhaltepakt geschlossen. Es gab Gerüchte, die besagten, dass Mädchen im nächsten Jahr keine Möglichkeit mehr hätten, Mathe zu belegen, also durchlitten wir unser Los in stiller Rebellion. (…)

(wird fortgesetzt!)

Copyright (C) 2013 by Kristen Simmons. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Pieper Verlages

Bildrechte: Cover-Apokalypsen.jpg © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Bildrechte: “Tabu-Brecher” (tes-tabu2.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Wer wissen möchte, wie die Geschichte beginnt und wie sie auch endet, kann über die beigefügten Bestellinks oder mit Klick auf das Buchcover den Titel bestellen!

Simmons, Kristen
Artikel 5

Roman

Übersetzt von Meier, Frauke
Verlag :      Piper
ISBN :      978-3-492-70286-7
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,99 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 24,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 11.04.2013
Seiten/Umfang :      ca. 432 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      16.04.2013

Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit kämpfen …

Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen ihre strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war.

Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle … und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.

Kristen Simmons lebt in Tampa, Florida. Sie studierte Psychologie und Sozialarbeit an der University of Nevada und arbeitet heute als Psychotherapeutin mit Traumapatienten und Missbrauchsopfern. Weil sie süchtig nach Schokolade ist, betätigt sie sich zum Ausgleich als Jazzercise-Lehrerin. »Artikel 5« ist Kristen Simmons erster Roman.

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Updated: 3. September 2013 — 14:11

9 Comments

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  1. Bin gespannt auf Eure Kommentare zu dieser Leseprobe und zu diesem Thema allgemein. Haltet Ihr es für möglich, dass so ein fundamentalistisches Regime in Amerika die Macht ergreifen könnte?

  2. Christa Kuczinski

    Die Leseprobe finde ich Klasse. Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Man steigt sofort in die Geschichte ein… ein heikles Thema, das dennoch ihren Reiz hat. Ob ein solches Regime die Macht ergreifen könnte? In der Vergangenheit war vieles möglich und ja, eines der tiefsten Ängste des Menschen beruht wohl auf einer Schwäche; der Manipulation (die Auswirkungen werden oftmals zu spät erkannt).

  3. Wenn sowas in einem westlichen Land passiert, dann bestimmt in den USA. Kann ich mir jedenfalls vorstellen.

  4. Hat mir auch gut gefallen; sehr beklemmend, orwell´sche Ansätze, wie in manchen Teilen der heutigen USA: prüde, verlogen (ich erinnere hier mal an zwei Krippenkinder in den USA, die sich im Alter von 4 oder 5 Jahren gegenseitig ihr Geschlecht gezeigt hatten: der Junge wurde tatsächlich angeklagt; Strafe weiß ich leider nicht mehr), brutal, schlicht menschenunwürdig. Religiöser Fanatismus jeglicher Coloeur ist einfach unerträglich.

    Solche post-apokalyptischen Gesellschaften kann ich mir durchaus vorstellen. Es kommt halt immer darauf an, wie umfassend die Katastrophe oder der Krieg war, sprich: wer hat überlebt? Aus dieser Restmenge erheben sich dann sicher nicht immer diejenigen, die einen demokratischen Neuanfang zum Ziel haben, sondern eher diejenigen, die die Macht – sprich Waffen und die dazu passende Skrupellosigkeit – besitzen.

    Aber wir brauchen nur in einige islamistische – nicht zu verwechseln mit islamischen – Staaten zu blicken. Dieben die Hände abzuhacken, Frauen und Männer für außerehelichen Sex zu steinigen und „mit Feuer und Schwert“ alle Ungläubigen zu jagen und zu töten, ist traurige Realität. In der Regel haben die Frauen dort keine Rechte, müssen ihr Leben lang wie wandelnde schwarze Geister herumlaufen und hinter den Mauern ihren Pflichten nachkommen. Von Ausbildung, freier Berufs- und Partnerwahl können die nur träumen.

    Insofern ist die Leseprobe sicher nur der Anfang vom Schrecken; bin gespannt auf den nächsten Teil.

    mgg
    galaxykarl

  5. Das schlimmste hier in diesem unserem freien Deutschland leben diese schwarz gekleideten Frauen auch. Burka und Kopftuch gehören meiner Meinung nach bei der Arbeit verboten. Ich trag ja auch kein riesiges Kreuz um den Hals. Außerdem gibt es doch auch das Vermummungsgesetz, wer unter dem Schleier ist kann man doch gar nicht sehen. Kann ebenso ein Kerl sein. Dazu noch die Männer die hier ihre zwei bis drei Frauen haben, ach da kann man ellenlang drüber schreiben. Kann genauso gut hier in Deutschland passieren.Immerhin wird man hier ja als Frau von einigen, nicht allen, Leuten dumm angequatscht. Nach dem Motto, Du Frau ab in die Kiste weil Du kein Kopftuch. Näher ins Detail gehen braucht man da ja wohl nicht. Solange diese Leute keinerlei Respekt anderen Kulturen vor allem der Kultur in die sie einreisen und leben wollen, entgegenbringen sehe ich Integration als gescheitert an.

  6. Das hört sich ja schlimm an. Was sagen andere Leser und Community-Autoren zum Thema und zur Leseprobe allgemein?

  7. Eine der besten Leseproben hier 🙂 … noch habe ich nicht alle gelesen.

    Das Thema ist natürlich uralt (trotzdem leider immer wieder hoch aktuell), was es aber nicht weniger geeignet macht als Basis für eine spannende und dramatische Geschichte.

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