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Literatur-Blog

Date – 9. März 2018

DAS HÄUSCHEN IM GRÜNEN – Erotische Geschichte (Entschärfte Version) von Günter Maria Langhaus

Immer wieder ließ sie ihre Augen über den Bretterzaun wandern, der den Garten von der Zuwegung zu dem kleinen Häuschen trennte, in Regen und Sonne ergraute Bretter; das vormals dort wild wuchernde Rosengestrüpp hatte ihr besser gefallen. Davon war nur noch ein kleines Stückchen übrig, einige Zentimeter einer Ranke, die sich zwischen den Brettern des Zaunes durchgearbeitete hatte. Jetzt war sie auf beiden Seiten abgeschnitten, war ihrer Wurzeln und Blätter beraubt, knorkig ragte der Stummel hervor mit seinen unregelmäßigen Ringen an der Schnittfläche.Schade. Vorher war der Zaun gar nicht zu sehen, die wilden Rosen mit ihren hellen Blüten hatten ihn vollständig unter sich begraben.

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Vermutlich stehen wir alle in dem Schatten unserer Kindheit. Warum auch nicht? Jede(r) hat seine/ihre Kindheit, die uns zu dem gemacht hat, der/die wir heute sind: Menschen aus Fleisch, Blut, Geist und Seele. Wer von sich sagen kann, dass er eine glückliche Kindheit hatte, ist ein reich beschenkter Mensch. Genaugenommen sind Menschen, die keine glückliche oder nur eine annähernd zufriedene Kindheit hatten vielleicht noch reicher beschenkt, denn der Erfahrungsschatz einer nicht so gut verlaufenen Kindheit kann immens vielfältiger sein, denn diese Menschen haben die negativen Erfahrungen und Erkenntnisse unserer kindlichen Sozialisation überlebt …

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