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Literatur-Blog

Archiv für März 5th, 2012

Im April 2012 erscheint der Thriller DER TEUFEL VON MÜNSTER von Alfred Bekker als Paperback im Emons Verlag

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. März 2012

Bekker, Alfred
Der Teufel von Münster

Verlag :      Emons, H J
ISBN :      978-3-89705-924-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      ca. 288 S. – 20,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      02.04.2012
(Vorbestellbar!)

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Ein Serienkiller geht um im Münsterland, sein letztes Opfer wird auf dem berühmten Mittelaltermarkt von Telgte gefunden. Doch während Kriminalhauptkommissar Sven Haller von der Kripo Münster und Kriminalpsychologin Anna van der Pütten im Dunkeln tappen, heftet sich ein Ermittler an die Fersen des irren Mörders, der selbst wahnsinnig zu sein scheint: Er nennt sich Branagorn der Elbenkrieger und behauptet, aus einer anderen Welt zu stammen. Doch er scheint der Einzige zu sein, der es mit dem Mörder aufnehmen kann …

Alfred Bekker wurde 1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Orten Ladbergen und Lengerich auf. Er schreibt Krimis, Fantasy, historische Romane und Bücher für junge Leser. Seine Romane »Das Reich der Elben«, die »Drachenerde«-Saga und die »Gorian«-Trilogie haben ihn einem großen Publikum bekannt gemacht.

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Tagung „Aus Versehen politisch! Das Politische in der jungen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, 23.-25.3.2012 in Loccum

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. März 2012

Veranstaltungsankündigung (25 Jahre BVjA):

Tagung „Aus Versehen politisch! Das Politische in der jungen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, 23.-25.3.2012 in Loccum

Immer wieder fordern Schriftsteller mehr politischen Mut der jungen Schriftstellergeneration. Im September 2011 war in den deutschsprachigen Zeitungen zu lesen, dass  der Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa von seinen Autorenkollegen mehr politisches Engagement forderte.

Genauso kritisierte Günter Grass unlängst in einem SPIEGEL-Interview die junge Generation der deutschsprachigen Nachwuchsautoren, sie seien nicht mehr bereit, sich politisch zu äußern. Er beklagte eine gewisse politische Beliebigkeit und rief  junge Autoren dazu auf, sich einzumischen.

Wie also steht es um das politische Engagement der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur? Wie kann Literatur heute Sinne von Günter Grass und Mario Vargas Llosa überhaupt noch „politisch“ sein?

Der BVjA geht der Frage des “Politischem in der Literatur” mit renommierten Experten, Literaturförderern sowie bekannten und unbekannten Autoren nach und sucht nach einer Antwort zu einer der brisantesten Fragen der jungen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Mit dabei u.a.: Doğan Akhanli (Schriftsteller und Menschenrechtler, der in der Türkei im Jahre 2010 politisch inhaftiert wurde), Dr. Karin Clark (International P.E.N. Writers in Prison Commitee, London), Michael Kleeberg (Schriftsteller, Übersetzer und Politologe), Imre Török (Bundesvorsitzender des Verband deutscher Schriftsteller, VS), Leif Randt (junger Schriftsteller) sowie Ron Winkler (junger Schriftsteller und Lyrikpreisträger).

Wann?

vom 23.3.-25.3.2012
Beginn: 23.3.2012, 15 Uhr
Ende: 25.3.2012, 12 Uhr (mit dem Mittagessen)

Wo?

in der Evangelischen Akademie Loccum

Tagungsgebühr: 175,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstler sowie Arbeitslose Ermäßigung gegen Bescheinigung auf 90,- €.

Zur Anmeldung (Online, Tagung 18/12): http://www.loccum.de/programm/anmeldung.html

Zum Tagungsprogramm: http://www.loccum.de/programm/p1218.pdf

Nähere Informationen: www.bvja-online.de

Detaillierte Tagungsinformationen:

Der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wird seit einiger Zeit immer wieder gerne vorgeworfen, sie sei zu unpolitisch. So bemerkte beispielsweise jüngst Günter Grass, angesichts drängender gesellschaftlicher Probleme fürchte er, dass sich in Deutschland Autorinnen und Autoren nicht mehr als intellektuelle Wortführer in den politischen Diskurs einbrächten. Wie also steht es um das politische Engagement der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur? Sind derartige Befürchtungen berechtigt? Kann es überhaupt das Ziel literarischen Schreibens sein, explizit politisch zu sein, und was wären hierfür die Voraussetzungen?

Nun ist das gesellschaftliche Feld unübersichtlicher geworden. Die Figur des politischen Intellektuellen war für weite Teile des 20. Jahrhunderts gesellschaftsprägend. Heute ist sie kaum noch auszumachen. Die Literaten, die Stellung beziehen, sind in der Öffentlichkeit einer ausdifferenzierten, partikularen und fragmentierten Mediengesellschaft kaum gefragt. Die Gegenwartsgesellschaft wird auch kaum noch von großen Politikentwürfen getragen. Wie kann eine Literatur, die gesellschaftliche Gegebenheiten reflektiert, da im Sinne Grass’ überhaupt noch „politisch“ sein? Ist sie im gegenwärtigen gesellschaftlichen Umfeld nicht vielmehr, wie der Gegenwartsautor Leif Randt es in einem Interview formuliert, „aus Versehen politisch?“

Wenn es politische Literatur noch gibt, dann muss sie allerdings auch im Literaturbetrieb wahrnehmbar sein. Literarische Texte politischen Inhalts zu produzieren, ist das eine. Verlegt, vermarktet, publiziert und diskutiert zu werden, das andere. Wie steht es also um den Mut der Autoren? Wie steht es aber auch um den Mut der Verlage, explizit politische Texte ins Programm zu nehmen? Wie kann und sollte politische Literatur gefördert werden?

Zur Diskussion dieser Fragen und zu den Workshops und Lesungen sind Sie herzlich eingeladen!

Dr. Albert Drews, Tagungsleiter, Evangelische Akademie Loccum
Tobias Kiwitt, Bundesverband junger Autorinnen und Autoren e.V.
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

Das Progamm

Freitag, 23. März 2012
15:30 Uhr Anreise zum Nachmittagskaffee
15:45 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Tobias Kiwitt, Bundesverband junger Autoren und Autorinnen, Bonn
Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum
16:00 Uhr Was ist politische Literatur in der Gegenwart?
Literaturwissenschaftlicher Einführungsvortrag
Dr. Thomas Ernst, Literaturwissenschaftler, Universität Duisburg-Essen
16:45 Uhr Diskussion und Kennenlernen der Teilnehmer in Kleingruppen
Feedback-Diskussion mit dem Referenten
17:30 Uhr Literatur am Ende der Politik – Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Literatur und Politik in der Gegenwartsgesellschaft?
Dr. Thomas Ernst, Universität Duisburg/Essen
Imre Török, Bundesvorsitzender, Verband Deutscher Schriftsteller in Verdi, Leutkirch/Berlin
Prof. Dr. Michael Braun, Abteilungsleiter Literatur, Konrad-Adenauer-Stiftung, St. Augustin
Moderation: Dr. Albert Drews, Loccum
19:30 Uhr Lesung
Michael Kleeberg liest aus „Das amerikanische Hospital“

Anschließend BVjA-Empfang

Samstag, 24. März 2012
09:30 Uhr Vorstellung der Workshops
10:00 Uhr Parallele Workshop-Angebote
WS 1 Kenntnis der Verhältnisse als Voraussetzung politischen Schreibens
Ein Werkstattgespräch mit
Michael Kleeberg, Autor
Moderation: Albert Drews
WS 2 Welchen Einfluss haben politische Literaturwettbewerbe?
Ron Winkler, Autor
Clemens Kuhnert, lauter niemand Preis für politische Lyrik, Berlin
Dr. Matthias Krell, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Vergeber des Gerty-Spies-Literaturpreises), Mainz
Moderation: Thomas Geduhn, Autor, Köln
WS 3 „Unerhört politisch!“ – Die Arbeit der Autorenverbände
Imre Török, VS Verdi, Berlin
Dr. Karin Clark, International P.E.N. Writers in Prison Committee, London
Moderation: Tobias Kiwitt, Bonn
16:00 Uhr Politische Literatur als Programm
„Das Politische“ als Kategorie in den Verlagsprogrammen
N.N.
16:45 Uhr Lesung
Ron Winkler liest aus seinen Gedichten und diskutiert über deren politischen Impetus
17:45 Uhr Wo steht junge Literatur heute?
Ein Gespräch mit
Leif Randt, Mitgliedern des BVjA und dem Publikum
Moderation: Tobias Kiwitt und Albert Drews
19:30 Uhr Lesung
Leif Randt liest aus „Schimmernder Dunst über Coby County“
Sonntag, 25. März 2012
09:30 Uhr Politisch verfolgt und verhaftet – Literatur im weltweiten Kampf um die Freiheit des Wortes
Dogan Akhanlı, Autor, und
Dr. Karin Clark, International P.E.N. Writers in Prison Committee, London
Moderation: Thomas Geduhn, Köln
10:30 Uhr Lesung
Dogan Akhanlı präsentiert eine Collage eigener literarischer Texte
11:30 Uhr Tagungsfazit in Kleingruppen und im Plenum
12:30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

Zu den Referenten:

Doğan Akhanlı wurde 1957 in Şavşat, Türkei, geboren. Nach dem Militärputsch von 1980 ging er in den Untergrund. Von 1985-1987 war Doğan Akhanlı als politischer Häftling im Militärgefängnis von Istanbul inhaftiert und wurde dort gefoltert. Er floh 1991 nach Deutschland, wurde als politischer Flüchtling anerkannt und 1998 von der Türkei ausgebürgert. 2001 wurde er deutscher Staatsbürger. Seit Mitte der 90er Jahre lebt er als Schriftsteller in Köln.
Akhanlı ist der Initiator der Raphael-Lemkin-Bibliothek in Köln. Schwerpunkt seines zivilgesellschaftlichen Engagements sind das Gedenken an die Genozide des 20. Jahrhunderts, darunter an die Opfer des Völkermordes an den Armeniern, und der interkulturelle, auf Versöhnung orientierte Dialog. Seine Projekte wurden unter anderem von der Bundesstiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” gefördert und zuletzt im Jahr 2009 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet.
Akhanlıs Romane wurden zu den wichtigsten Roman-Veröffentlichungen in der Türkei gewählt (Madonna’nin Son Hayali, 2005). Er erhielt 2009 den Literaturpreis der Zeitung “Hürriyet”.
Dr. Thomas Ernst, (*1974) studierte Philosophie und Germanistik in Duisburg, Berlin, Bochum und Leuven/Belgien und promovierte 2008 an der Universität Trier mit einer Untersuchung zum Thema Pop, Minoritäten, Untergrund. Subversive Konzepte in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand an der Université du Luxembourg an einem Projekt zum Thema ‘Heimat’ oder Hybridität. Globalisierte Identitäten in der Gegenwartsliteratur aus Luxemburg, Belgien und Deutschland. Seit November 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent (Akademischer Rat) an der Universität Duisburg-Essen im Studiengang „Literatur und Medienpraxis“. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die deutschsprachige Gegenwartsliteratur und die Literatur-, Medien- und Kulturtheorien des 18. bis 21. Jahrhunderts.
Michael Kleeberg, 1959 in Stuttgart geboren, studierte Politische Wissenschaften und Geschichte. Nach Aufenthalten in Rom und Amsterdam lebte er von 1986 bis 1999 in Paris. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2008 als Mainzer Stadtschreiber. Für sein Buch „Das amerikanische Hospital“ erhielt der Autor den Evangelischen Buchpreis 2011.
Dr. Matthias Krell, geboren 1959, seit 2006 Mitglied des Landtags von Rheinland-Pfalz, verantwortet für die Landeszentrale für politische Bildung den politischen Literaturpreis „Gerty-Spies Literaturpreis“.
Clemens Kuhnert, 1965 in Berlin geboren, ist Mitbegründer und bis 1996 Mitherausgeber der Literaturzeitung TORSO in München. Seit 1996 ist er Mitbegründer und  Mitorganisator der Berliner Autoreninitiative lauter niemand und der gleichnamigen Literaturzeitung und des Literaturlabors und vieler ihrer Projekte und Lesungen.
Leif Randt, 1983 in Frankfurt am Main geboren, studierte in Gießen, London und Hildesheim. 2010 erschien sein Debütroman Leuchtspielhaus (BvT). Leif Randt wurde ausgezeichnet als KulturSPIEGEL-Nachwuchsautor des Jahres, erhielt den Nicolas-Born-Debütpreis, den MDR-Literaturpreis und wurde bei den Tagen der deutschen Literatur in Klagenfurt mit dem Ernst-Willner-Preis 2011 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und Maintal-Ost.
Imre Török, geboren 1949 in Ungarn, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Tübingen und war ein Schüler von Ernst Bloch. Von 1996 bis 2005 war er Vorsitzender des Verband deutscher Schriftsteller (VS) in Baden-Württemberg und ist seit 2005 ihr Bundesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller. Im Februar 2011 wurde er für eine dritte Amtsperiode einstimmig wiedergewählt. Török wirkte mit am Kinofilm “Sophie Scholl – Die letzten Tage“ (nominiert für den Oscar 2006).
Ron Winkler, geboren 1973 in Jena, lebt in Berlin. Von ihm erschienen die Gedichtbände “Vereinzelt Passanten” (2004), “Fragmentierte Gewässer” (2007) und “Frenetische Stille” (2010) sowie der Kurzprosaband “Torp” (2010). Herausgeber der Anthologien “Schwerkraft. Junge amerikanische Lyrik” (2007), “Neubuch, Neue Junge Lyrik”(2008) und “Die Schönheit ein deutliches Rauschen. Ostseegedichte” (2010). 2005 erhielt er den Leonce-und-Lena-Preis, 2006 den Mondseer Lyrikpreis.

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Patrick Ness ließt am 21. März aus seinem Buch “Sieben Minuten nach Mitternacht”

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. März 2012

Anlässlich der lit.COLOGNE wird Patrick Ness am 21. März in Köln sein und bei einer Veranstaltung für Schulklassen aus seinem Buch “Sieben Minuten nach Mitternacht” lesen.

Nach einer Romanidee der früh verstorbenen Autorin Siobhan Dowd entwirft Patrick Ness eine bewegende, erschütternde und zugleich tröstliche Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist.

Im Anschluss an die Veranstaltung steht der Autor ab 13:15 gern für Interviews zur Verfügung. Melden Sie sich bei uns, wenn wir einen Termin für Sie vereinbaren dürfen.

Weitere Informationen zu Autor und Buch finden Sie hier.
Und hier geht es zu den Veranstaltungsinfos

Ness, Patrick / Dowd, Siobhan
Sieben Minuten nach Mitternacht

Im Buch blättern

Illustriert von Kay, Jim. Übersetzt von Abarbanell, Bettina
Verlag :      cbj
ISBN :      978-3-570-15374-1
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,99 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 21.11.2011
Seiten/Umfang :      216 S., Mit s/w Illustrationen – 20,8 x 16,2 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      29.08.2011

Medien :
Leseprobe(PDF)

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Zwei große Erzähler – eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist.

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt …

Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise – es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen …

In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte.

Siobhan Dowd, in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Bereits ihr Debutroman kam auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises, für ihr drittes Jugendbuch wurde sie mit Carnegie Medal ausgezeichnet. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children’s Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

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GLAS – Eine Kriminalkurzgeschichte von Günther K. Lietz

Erstellt von Günther Lietz am 5. März 2012

Glas

Kriminalkurzgeschichte
von
Günther K. Lietz

Niklas Fisch stützte sich auf seinem Gehstock ab und überblickte das verwüstete Zimmer. Der zerborstene Glastisch, das zersplitterte Fenster, die eingeschlagene Vitrine, die am Boden zerschellten Weingläser und inmitten des Chaos aus Glas und Blut lag die Leiche. Drapiert auf einem Bett aus Splittern, mit dem Gesicht nach vorne und einem blutverschmierten Hinterkopf.

“Wen haben wir denn hier?” Fisch fingerte sich eine elektronische Zigarette aus der Tasche und schob sie sich zwischen die Lippen. Die Spitze des Geräts wurde heller als Fisch mit einem missmutigen Blick daran zog.

Nadia Andrejewa trat mit ihrer Stiefelspitze eine Glasscherbe weg. “Das Opfer ist Frederick van Jahn. Kunsthändler. Zog vor drei Jahren in die Stadt. Keine Angehörigen. Keine Vorstrafen. Keine Auffälligkeiten. Die Nachbarn beschreiben ihn als netten, aber zurückgezogenen Mann.” Andrejewa zog die linke Augenbraue hoch, während sie die Leiche musterte. “Der Doc meint van Jahn wurde ein stumpfer Gegenstand aus Glas auf den Hinterkopf geschlagen. Wahrscheinlich auch die Todesursache. Aber wir werden den Bericht des Leichenbeschauers abwarten müssen. Eine entsprechende Tatwaffe haben wir nicht gefunden.”

“Fingerabdrücke? DNA-Spuren?” Fisch ging in die Hocke und ließ seinen Blick über die Szenerie schweifen. Die Kollegen von der Spurensicherung waren noch beim Sichten und Eintüten.

“Auswertung läuft, wir stehen auf der Liste. Ergebnisse kommen in zwei bis sechs Wochen. Wenn es gut läuft. Aber bei dieser Masse an Splittern wird es schwer.”

“Wie sieht es mit Geschäftskontakten aus? Finanzen?”

“Er hatte einen Teilhaber. Beide haben die ‘Glaspassage’ in der Altstadt geführt. Nobler Laden.”

Fisch nahm noch einen Zug, dann schaltete er die Zigarette aus und steckt sie wieder weg. “Laslo Kadowitz’ Laden also. Wusste gar nicht, dass der alte Kadowitz einen Teilhaber hatte.”

Nadia Andrejewa blickte auf ihren Chef hinab. “Ich glaube sie beide sind alte Bekannte. War zwar vor meiner Zeit, aber es macht im Präsidium noch immer die Runde.”

***

Laslo Kadowitz war ein aalglatter Bursche. Aufrecht saß er in einem breiten Sessel, der im Zentrum seines Ladens stand. Von hier aus hatte er einen guten Überblick. Ständig schweifte sein Blick zu ausgesuchten Exponaten aus kostbarem Glas und verharrten dort einen Augenblick, bevor er sich wieder den Beamten zuwandte.

“Sie können die Bücher gerne prüfen lassen, Herr Fisch. Die Finanzen der ‘Glaspassage’ sind hervorragend. Wir haben im letzten Jahr unseren Gewinn steigern können. Persönlich habe ich mich mit Frederick hervorragend verstanden. Zwischen uns gab es keinen Zwist.”

Niklas Fisch stützte sich auf seinen Stock und betrachtete ebenfalls die ausgestellten Stücke. “Damit machen sie jetzt also ihr Geld, Laslo? Mit Glas? Alle Achtung. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Oder sollte ich eher sagen, vom Geldwäscher zum Millionär?”

Kadowitz presste wütend die Augen zusammen. “Herr Fisch, das liegt doch Jahre zurück. Und schlussendlich habe ich nur eine Bewährungsstrafe erhalten.”

“Was mich noch immer wundert, Laslo. Aber Schwamm über die alte Geschichte. Woher kannten sie van Jahn? Immerhin hat er eine große Summe in ihren Laden gepumpt. Früher war das eine heruntergekommene Bretterbude. Wie ich sehe, haben sie die Nachbargeschäfte hinzugekauft und alles zu einer netten Galerie verschweißt.”

“Frederick und ich waren alte Schulfreunde und schon immer teilten wir unsere Begeisterung für Kunst, Glas und Spiegelungen. Es ergab sich einfach. Vor zwei Jahren beschloss Frederick herzuziehen und sich im Laden einzubringen. Vorher hat er sich ausschließlich um den Import und den Export gekümmert.”

“Unseren Unterlagen nach geht die ‘Glaspassage’ nun vollkommen in ihren Besitz über, Laslo. Das ist immerhin ein nettes Motiv. Und Grund genug, um gegen sie zu ermitteln”, sagte Fisch mit einem fröhlichen Grinsen. „Und sie haben kein Alibi. Angeblich lagen sie im Bett und haben geschlafen.“

“Lieber Herr Fisch, wenn es ihnen um ein Motiv geht, dann sollten sie sich mit Fredericks Freundin unterhalten.”

“Eine Freundin?” rutschte es Andrejewa versehentlich heraus und Fisch strafte sie mit einem wütenden Blick.

“Ja, eine Freundin. Ihr Name ist Francesca Bossi. Die Adresse kann ich ihnen geben. Sie ist derzeit in der Stadt.”

Fisch musterte Kadowitz ganz genau. “Francesca Bossi? Das italienische Supermodel? Das wäre in der Stadt doch wie ein Lauffeuer umgegangen.”

Laslo Kadowitz grinste nun seinerseits fröhlich. “Dieses Rätsel zu lüften überlasse ich ihrem kriminalistischem Gespür, Herr Fisch.”

***

Niklas Fisch hatte es sich auf der Couch bequem gemacht. Er genoss sichtlich den Anblick von Francesca Bossi, die ein einziger brünetter Männertraum war. Sie saß Fisch gegenüber, zwischen ihnen nur ein kleiner Glastisch mit drei filigran gearbeiteten gläsernen Delfinen darauf. Das Model hatte die Beine überschlagen. Francesca Bossi zupfte an ihrem viel zu kurzen Rock. Sie war sichtbar nervös, was bei Fisch und Nadia Andrejewa zur Entspannung führte. Die beiden mochten nervöse Zeugen.

“Sie haben ihre Romanze also verheimlicht, weil eine Beziehung ihrer Karriere abträglich wäre. Habe ich das richtig verstanden?”

“Ma sì!” bestätigte die Bossi und nickte heftig. Sie schwitzte und Tränen standen ihr in den Augen. Der Tod von Frederick van Jahn hatte sie offensichtlich mitgenommen. “Signore commissario, das ist alles so schrecklich. Habe sie denn bereits eine Spur?”

Fisch schüttelte bedauernd den Kopf. “Wir stellen gerade eine Liste der Verdächtigen zusammen und werden dann sehen, auf wen wir unsere Ermittlungen richten werden.”

Francesca Bossi rutschte unruhig herum. “Wer ist denn alles auf dieser Liste?” fragte sie und zog ein Taschentuch hervor, um sich die Nase zu putzen.

“Ich kann keine Namen nennen. Das verstehen sie sicherlich, Frau Bossi. Aber ich kann ihnen verraten, dass jeder mit einem Motiv auf dieser Liste steht. Sie natürlich auch.”

Das Model schrak zusammen. “Io? Aber warum? Meine Beziehung zu Rico war so romantisch und tief. Wir habe uns aufrichtig geliebt. Volpo di fulmine. Verstehen sie? Vom ersten Augenblick an.”

Fisch nickte verständnisvoll, während er liebevoll mit dem Zeigefinder über seinen Gehstock strich. “Natürlich. Aber Liebe kann zu Eifersucht führen, einem sehr starken Motiv. Und es fehlt ihnen an einem Alibi. Angeblich waren sie zur Tatzeit joggen. Alleine.”

“Commissario, da gibt es doch ganz andere Menschen mit einem Motiv. Menschen die meinen armen Rico gehasst haben. Die sollten sie verhören.”

“An wen denken sie denn da so?”

“Fragen sie Ricos fratellastro. Diesen Claus Hellbrecht”, ereiferte sich das Model.

“Wir wussten gar nicht, das van Jahn einen Halbbruder hat”, kam es Nadia Andrejewa über die Lippen. “War nirgendwo eingetragen.”

Francesca Bossi sah die beiden Beamten triumphierend an. “Sehen sie. Der hat sicherlich etwas zu verbergen.”

***

Claus Hellbrecht stand mit bloßem Oberkörper zwischen vier Apfelbäumen. Er ließ seine Muskeln spielen und hob eine junge Frau auf einen bereitstehenden Heuwagen. “Für ein kerniges Landfrühstück, Hellbrechts Bio-Müsli”, lächelte er strahlend in die Kameras.

“Im Kasten!” echote es zurück und das halbe Licht wurde ausgeknipst. Die Arbeiter begannen die Kulisse abzubauen, das junge Mädchen kletterte unbeholfen vom Wagen und zündete sich erst einmal eine Zigarette an. Irgendwo rief der Regisseur noch einige Anweisungen, da wurden auch schon die Apfelbäume wieder in ihre Einzelteile zerlegt und transportsicher eingepackt.

“Ein schöner Spot”, bemerkte Fisch als Claus Hellbrecht an ihm vorbeimarschierte, jetzt leger ein Handtuch um den bulligen Hals gelegt. Seine blauen Augen blitzten angriffslustig auf.

“Wer sind sie?” kam es über Hellbrechts Lippen, da hielt ihm Nadia Andrejewa bereits ihren Dienstausweis unter die Nase. “Polizei, dachte ich mir schon. Wegen meinem Halbbruder.” Hellbrecht hielt auf seine Umkleide zu.

Fisch folgte ihm und sein Gehstock pochte dabei rhythmisch auf den Boden. “Wir haben in den Unterlagen ihres Bruders keine Hinweise auf sie gefunden, Herr Hellbrecht. Auch bei den Behörden liefen unsere Ermittlungen ins Leere.”

“Frederick und ich, wir haben den gleichen Vater. Aber erst vor zehn Jahren offenbarte sich mir meine Mutter. Es war auf ihrem Sterbebett. Wie in einem billigen Hollywoodfilm. Aber so war es tatsächlich. Ich habe zu Frederick Kontakt aufgenommen. Ich wollte sichergehen, dass von seiner Seite keine Ansprüche in meine Richtung gestellt werden konnten. Schlussendlich erwies sich der Kontakt als sehr freundschaftlich. Wir hatten zwar kein brüderliches Verhältnis, aber wir verstanden uns.”

“Und wie war ihr Kontakt in den letzten Wochen?” Fisch und Andrejewa warteten vor einem Paravent, während sich Hellbrecht ein Hemd überzog.

“Selten, aber gut. Wir legten keinen großen Wert darauf unser Verwandtschaftsverhältnis publik zu machen. Frederick war ein sehr zurückgezogener Mensch. Er mochte es, sein Privatleben aus der Schusslinie zu halten. Das kam mir sehr entgegen. Um ehrlich zu sein, ich stehe gerne alleine im Rampenlicht.” Hellbrecht zog sich eine Lederjacke über und zwinkerte Nadia Andrejewa zu. “Das steigert meinen Marktwert beim schönen Geschlecht. Haben sie noch weitere Fragen? Ich muss zu einem wichtigen Termin.”

“Nein, wir sind soweit durch”, erklärte Fisch. “Alle Verdächtigen werden die nächsten Tage ins Präsidium zum Verhör geladen. Halten sie sich doch bitte zur Verfügung.”

Claus Hellbrecht sah Fisch fassungslos an. “Ich bin ein Verdächtiger? Ich bitte sie, ich habe gar kein Motiv meinen Bruder zu töten.”

“Vielleicht wollte er mit ihrem verwandtschaftlichen Verhältnis an die Öffentlichkeit gehen? Immerhin haben wir einen Tipp bekommen, dass es zwischen ihnen beiden Unstimmigkeiten gab. Es war sogar die Rede von Hass. Zudem haben sie kein Alibi. Zum Tatzeitpunkt befanden sie sich angeblich alleine in ihrem Büro.“

“Hass?” Hellbrecht dachte kurz nach, bevor er weitersprach. “Hass ist ein zu starkes Wort. Vermutlich hat sie dieser Kadowitz aufgehetzt. Stimmt schon, ich hatte vor zwei Wochen einen heftigen Streit mit meinem Bruder. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung in der ‘Glaspassage’.”

“Sie hatten einen Streit mit ihrem Bruder?” hakte Nadia Andrejewa nach. “Davon hatten wir gar keine Ahnung.”

Niklas Fisch sah seine Kollegin tadelnd an, dann drehte er sich wieder Hellbrecht zu. “Worum ging es in dem Streit?”

“Nur eine Kleinigkeit. Frederick wollte auf einer Gala reinen Tisch machen. Mich als seinen Bruder vorstellen, seine Freundin präsentieren und sich als Besitzer der ‘Glaspassage’ mehr um die Kundschaft kümmern. Ich meine, er hätte mehr als im Rampenlicht gestanden. Alleine schon seine Beziehung zu Francesca Bossi. Ich bitte sie, unschlagbar diese PR. Ein Wort gab das andere und so weiter. Sicherlich hat es Kadowitz schon gepetzt, aber schlussendlich habe ich Frederick mit einem dieser Glasaschenbecher bedroht, die es in der ‘Glaspassage’ zu kaufen gibt.”

Nadia Andrejewa nickte zustimmend. “Ich denke, wir haben dann alles. Danke für ihre Mitarbeit.”

***

Nadia Andrejewa nahm einen Schluck kalten Kaffee aus einem fleckigen Pappbecher. “Und, Fisch, wie sind sie auf den Täter gekommen?”

“Es war einfach ganz klassisch derjenige mit den Vorstrafen: Laslo Kadowitz.” Fisch zog die Mundwinkel nach unten. “Das wird sicherlich für Tumult sorgen, wegen unserer alten Bekanntschaft. Aber er ist es nun einmal gewesen, wie er uns im Verhör gestand.“

“Was waren die Anhaltspunkte? Die gab es doch, oder?”

“Alle drei Personen besaßen so ihre Eigenarten. Und jeder von ihnen hatte sicherlich Dreck am Stecken. Schlussendlich hetzte uns der liebe Laslo auf Hellbrecht und hoffte, dass wir van Jahns Halbbruder für den Täter hielten.”

“Laslo Kadowitz hat doch mit keinem Wort Hellbrecht erwähnt.”

“Korrekt. Er schickte uns zur Bossi. Eine attraktive Frau, aber mit einem kaputten Leben. Als wir mit ihr sprachen war sie schon seit einigen Stunden auf Entzug. Wahrscheinlich dachte sie wir durchsuchen ihr Haus und hat deswegen die Drogen verschwinden lassen. Jedenfalls war sie nervös und versuchte uns einen anderen Verdächtigen zu präsentieren. Und darauf spekulierte Laslo.”

“Tatsächlich? Aber er hatte kein Motiv. Und es gibt noch immer keine Tatwaffe und Kadowitz schweigt dazu.”

“Natürlich gibt es eine Tatwaffe. Der Glasaschenbecher, mit dem Hellbrecht seinen Halbbruder bedrohte. Laslo hat den Streit beobachtet. Er wollte mein Misstrauen nicht wecken und hat deswegen den Umweg über Francesca Bossi genommen. Er war schon immer von der ganz klugen Sorte.”

“Und sein Motiv?” fragte Nadia Andrejewa.

“Frederick van Jahn wollte häuslich werden, sich ein Leben mit seiner Freundin aufbauen, eine Familie gründen. Er hat sich immer mehr ums Geschäft gekümmert. Das war Laslo ein Dorn im Auge. Bei einer genauen Prüfung werden wir sicherlich Unregelmäßigkeiten in den Büchern finden. Laslo Kadowitz hat den Streit der Halbbrüder beobachtet und dann die Gelegenheit genutzt und van Jahn später hinterrücks erschlagen. Auch bei der Tatwaffe hat er versucht klug vorzugehen und den Aschenbecher in Scherben zerschlagen. So wie auch das meiste andere Zeug. Für mich waren diese Spuren aber zu arrangiert, der Tatort zu gekünstelt.”

Niklas Fisch schloss die Akte. “Die Sache war einfach viel zu durchsichtig.”

ENDE

Copyright  © 2012 by Günther K. Lietz

Buchtipp:

Donna Leon
Reiches Erbe
Commissario Brunettis zwanzigster Fall

Diogenes Hardcover
ISBN: 978-3-257-06820-7
Einband: Leinen
Seiten/Umfang: 384 S. – 18,4 x 11,6 cm
Erscheinungsdatum: 22. 05. 2012

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Herzversagen – das diagnostiziert der penible Pathologe Rizzardi beim Tod von Signora Altavilla. Kein Fall für Brunetti mithin? Der Commissario traut dem Frieden nicht. Wer sucht, der findet …

Donna Leon, 1942 in New Jersey geboren, lebt seit 1981 in Venedig. Commissario Brunetti machte sie weltberühmt – man kann auf seinen Spuren durch Venedig streifen oder auch köstlich speisen –, doch die Barockmusik ist ihr nicht weniger wichtig. Donna Leon fördert die Einspielungen ihres Lieblingsorchesters ›Il Complesso Barocco‹. Gemeinsam haben sie zwei kleine Bücher mit CD herausgegeben: ›Tiere und Töne‹ mit Händel-Arien und ›Kurioses aus Venedig‹mit Vivaldi-Musik.

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