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Literatur-Blog

Archiv für Januar, 2012

DAS GNADENGESUCH – eine Bittschrift von Ariana Lazar

Erstellt von Detlef Hedderich am 20. Januar 2012

DAS GNADENGESUCH

eine Bittschrift

von

Ariana Lazar

Durchlauchtigster Fürst!

Untertänigst erbitte ich Ihr Gehör für die Sache des Sonnenwirtes Christian Wolf. Demselben droht jetzt der Galgen, gleichwohl bitte ich Euch, in diesem Fall Gnade walten zu lassen.

Um dies zu vermögen, ist es indes von Belang, dass Ihr den Werdegang des Sonnenwirtes von einem unbescholtenen Mann zum Verbrecher und Mörder kennenlernt.

Der Mensch Christian Wolf ist nicht schlecht, aber ein unglückliches Schicksal haftet ihm von Kindheit an.

Christian Wolf ist Halbwaise und musste darum früh seiner Mutter in deren schlechtgehender Wirtschaft helfen. Da er zudem von der Natur mit einer schwächlichen Statur und einem unangenehmen Äußeren ausgestattet wurde, hatte er von klein auf die Hänseleien der anderen Kinder zu ertragen.

Wie mein Fürst sicher verstehen wird, war dies kein angenehmer Start ins Leben.

Wolf’s widerliches Äußeres versuchte dieser durch Witz und Frechheit bei seinen Schulkameraden wettzumachen, was ihm die Bewunderung der Jungen einbrachte. Die Mädchen jedoch fürchteten ihn, und er war ihnen aufgrund seiner Hässlichkeit zuwider.

Sicher könnt Ihr Euch vorstellen, wie dieser junge Mensch unter der Ablehnung des weiblichen Geschlechtes gelitten hat, warum er nichts unversucht ließ, diesem zu gefallen.

Er traf auf Hamchen, die sich zwar seinen Beteuerungen verschloss, aufgrund ihrer Armut jedoch nicht seinen Geschenken. Um ihr diese Geschenke machen zu können, suchte er aus Dummheit und Bequemlichkeit den scheinbar leichtesten Weg, die Wilddieberei.

Eure fürstliche Hoheit möge einem jungen Manne verzeihen, der seiner Liebsten zuliebe zum Wilddieb wurde. Möget Ihr es seinem jugendlichen Leichtsinn zugutehalten und ihn nicht zu hart beurteilen.

Nachdem der Jäger Robert, den die Eifersucht trieb, da er dasselbe Mädchen begehrte, Christian Wolf als Wilddieb überführt hatte, verlor dieser durch die strenge Gerechtigkeit das wenige Vermögen, das er noch besaß. Am meisten traf ihn aber der Verlust der Geliebten, und die Eifersucht nagte an ihm.

Drückende Not, Eifersucht und verletzter Stolz ließen ihn zum zweiten Mal zum Wilddieb werden.

Eure fürstliche Gnaden mögen bedenken, dass sich schon edlere Herren wegen einer Geliebten ins Unrecht setzten. Edlen Herren wird doch auch Verständnis zuteil, und so bitte ich um Verständnis für Christian Wolf, der Nachsicht bei Euch finden möge.

Doch vernehmt, wie die Geschichte weitergeht.

Der Jäger Robert entdeckte den Wilddieb zum zweiten Mal, und dieser erfuhr nun die ganze Härte des Gesetzes. Diesmal musste er für ein Jahr in das Gefängnis, denn er hatte keine Mittel mehr, sich freizukaufen.

Nach Verbüßung seiner Strafe kehrt er in seine Heimat zurück, um von nun an ein redliches Leben zu führen. Verzweifelt sucht er eine Stellung, um gegen Tagelohn zu arbeiten, doch niemand will ihn nehmen. Selbst sein letzter Versuch, die Stelle eines Schweinehirten zu bekommen, scheitert, da niemand mehr dem angeblichen Taugenichts Christian Wolf seine redlichen Absichten glauben will.

Enttäuscht und von der Not getrieben, denn seine Wirtschaft gehört den Gläubigern, wildert er zum dritten Mal. Wieder fällt er der Wachsamkeit des Jägers Robert zum Opfer.

Ihre fürstliche Gnaden beachte bitte den unbedingten Willen Wolfs zur Redlichkeit, sowie das Misstrauen und die Ablehnung seiner Mitmenschen, die dem Sonnenwirt keine Chance mehr auf ein redliches, arbeitsames Leben ließen.

Euer Gnaden mögen weiterhin geneigt den Gang der Ereignisse verfolgen.

Durch die folgende dreijährige Festungshaft wurde Christian Wolf ein anderer. Das enge Zusammensein mit Mördern und Schwerverbrechern färbte mit der Zeit auf ihn ab, sodass er einer von ihnen wurde. Aus dem verirrten Schaf wurde ein reißender Wolf.

Nach seiner Entlassung wollte in seiner Heimatstadt niemand mehr etwas mit ihm zu tun haben, und so ging Christian Wolf wieder wildern. Diesmal aber auch aus Hass auf die Obrigkeit, die ihn in diese Lage gebracht hatte.

Groß war sein Hass auch auf den Jäger Robert, den er bei passender Gelegenheit erschoss.

Bei seiner anschließenden Flucht lernte er den Anführer einer Räuberbande kennen und wurde nach einiger Zeit selbst der Anführer der Bande, da er dort zum ersten Mal freudig aufgenommen und sogar geachtet wurde.

Sein Räuberdasein ekelt ihn bald und er erkennt, wie tief er gefallen ist. Von da an beseelt ihn der Wunsch, wieder rechtschaffen zu werden.

Euer durchlauchtigster Fürst erinnere sich höflichst an die an Eure Hoheit gerichteten Bittschriften des Christian Wolf, die seinen Wiedergutmachungswillen aufs Kräftigste bezeugen.

Auch sein freiwilliges Geständnis bei dem Oberamtmann zeugt von dem ehrlichen Willen, seinem Fürsten und seinem Land aufrichtig zu dienen.

So richte ich an Eure fürstliche Hoheit noch einmal die untertänigste Bitte, Gnade walten zu lassen im Falle des Christian Wolf.

Mit den hochachtungsvollsten und untertänigsten Grüßen verbleibt Euer

Adrian von Zantar

Copyright Text und Eingangsbild unter Titel © by Ariana Lazar 2012

Bildrechte: “Sagen” (Zeichnung-Sagen.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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DER HUND – Science Fiction Story von Ralf Boldt

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. Januar 2012

DER HUND

Science Fiction Story

von

Ralf Boldt

“Du  musst jetzt noch die Kerzen auspusten“, meinte die Mutter zu ihm. Heute war endlich der zehnte Geburtstag von Falko und der Tag begann wie in den letzten Jahren, soweit er sich erinnern konnte, mit der morgendlichen Bescherung in der Küche. Zusammen mit seinem Vater war auch schon „Happy Birthday“  gesungen worden und nun kam der große Augenblick: das Auspacken der Geschenke.

Charly, sein Hund – eine gut gelungene Mischung aus Shepherd und Border – war auch schon ganz aufgeregt. Er hechelte noch ein wenig mehr als sonst und stupste den Jungen mit seiner feuchten Nase an. Falko sollte sich doch endlich ans Öffnen der Pakete machen, denn der Hund liebte es, mit dem zerknüllten Geschenkpapier zu spielen, es zu zerreißen und die vielen kleinen Fetzen im ganzen Haus zu verteilen. Also tat Falko ihm den Gefallen, nahm das erste Päckchen, schüttelte es vorsichtig und entfernte das Papier. Das zusammengeknüllte Papier warf er auf den Küchenboden, wo Charly es sofort an sich nahm. Zwischen die Vorderpfoten geklemmt, begann er, es genüsslich zu zerfetzen. Für Falko war natürlich der Inhalt viel interessanter als das bunte Verpackungspapier und so öffnete er den kleinen Karton und zog ein blaues Halsband, an dem eine Hundeleine gleicher Farbe über einen Karabinerhaken befestigt war, heraus.

„Ein neues Halsband!“, freute sich Falko.

„Schau einmal Charly, das passt dir bestimmt und die Farbe ist auch die richtige.“

Falko freute sich immer, wenn er seinem Hund eine Freude machen konnte.

„Komm her, Charly. Lass es uns gleich anprobieren.“

Geduldig ließ sich der Hund das Halsband anlegen, schüttelte ich einmal, um das Fell wieder in die richtige Lage zu bringen und setzte sich brav neben den Stuhl. „Die Leine brauchen wir aber nicht.“ meinte Falko, denn sein Hund lief immer schön neben ihm her und kam sofort, wenn der Junge ihn rief.

„Du weißt doch, dass du ihn immer an die Leine nehmen sollst!“, ermahnte ihn seine Mutter, „Viele Menschen haben Angst vor so großen Hunden und wollen nicht angesprungen werden. Und er hat doch immer so dreckige Pfoten!“

Da war sie wieder, die ewige Diskussion. Charly sprang keine Fremden an. Doch das mit den dreckigen Pfoten war schon richtig, da hatte die Mutter Recht.

Falko hatte heute aber keine Lust auf Streitgespräche und meinte deshalb nur lakonisch:

„Ja. Mama, ich weiß das doch.“

Dann widmete er sich wieder den angenehmen Dingen seines Geburtstages zu und griff sich das nächste Paket. Schnell war auch dieses ziemlich große Geschenk ausgepackt und Charly freute sich über ein weiteres Stück Papier, an dem er seine freudige Zerstörungswut auslassen konnte.

Im Karton selbst befanden sich viele kleine Pakete und durchsichtige Tüten mit kleinen Seilen und vielen anderen Teilen. Doch Falko wusste sofort, was es mit dem Geschenk auf sich hatte. Es war der originalgetreue Bausatz der Burgberg-Seilbahn.

„Und es ist sogar ein richtig funktionierender Dampfgenerator dabei“, meinte sein Vater stolz.

Der Vater von Falko war nämlich Betriebsingenieur bei der „Harzburger Seilbahn Gesellschaft“ und zuständig für den sicheren Betrieb dieses dampfbetriebenen Beförderungsmittels. Schon oft hatten Falko und Charly ihn auf der Arbeitsstelle besuchen können und mit großen Augen den riesigen Generator bestaunt. Mehrfach waren der Junge und sein Hund auch in eine der kleinen Gondeln gestiegen und auf den Großen Burgberg gefahren. Aber nur, wenn wenige Touristen auf den Berg fahren wollten. Dann sind der Vater, Charly und Falko ganz alleine in eine Gondel gestiegen und waren in wenigen Minuten nach oben gefahren. Die Aussicht von dort war wirklich unbeschreiblich. Charly waren die Gondeln anfangs nicht ganz geheuer gewesen, doch nun schien auch er das leichte Schwanken während der Fahrt zu genießen. Oben hatte Frau Bruns für die beiden im Café immer eine Kleinigkeit zum Naschen bereitstehen. Einen Schokorigel für Falko und eine Hundekeks für Charly.

Falko hatte sich das Modell schon lange gewünscht, doch sein Vater meinte bisher immer, er sei noch zu klein, für den Zusammenbau einer solch komplizierten Maschine. Denn es sei ja eigentlich kein Spielzeug, so der Vater. Doch nun war Falko wohl groß genug.

„Können wir die Bahn zusammenbauen?“ fragte Falko.

„Heute Abend; nach der Arbeit“ versprach der Vater.

„Ich werde pünktlich Feierabend machen und dann können wir ganz in Ruhe unser Projekt Seilbahn starten.“

Falko wusste schon, dass sich für ihn der Tag in die Länge ziehen würde, doch alleine traute er sich den Zusammenbau noch nicht zu. „Gut, wann bist du wieder zuhause?“

„Um vier Uhr und dann können wir gleich starten. Pack doch noch die anderen Geschenke aus.“

Doch die waren nicht ganz so spannend. Es gab noch zwei paar T-Shirts mit Aufdrucken von Figuren aus „Steam Wars“ und eine kurze Hose, die er gut gebrauchen konnte, denn Falko hatte am Vortag bei einer Exkursion im nahe gelegenen Wald schon wieder eine zerrissen.

„Bist du zufrieden mit deinen Geschenken?“, wollte die Mutter wissen und das war er wirklich.

„Kann ich vor der Schule noch einmal mit Charly in den Wald, er möchte unbedingt sein neues Halsband ausprobieren.

“Bitte!“

Das „Bitte“ zog Falko absichtlich in die Länge und setzte seinen liebsten Gesichtsausdruck auf. Dem konnte seine Mutter nicht wiederstehen.

„Aber du bist bis spätestens halb acht wieder hier und mach dich bitte nicht schmutzig.“

Falko klickte die Leine am Halsband fest. Dies tat er nur für die Mutter, denn er wollte heute keinen Streit, und die beiden zogen los. Draußen hielten sie kurz vor dem Werkstattraum des Vaters an, die Tür war wie immer verschlossen. Der Vater ließ niemanden in diesem Raum hinein, warum auch immer. Doch Falko hatte sich daran gewöhnt und brachte auch nicht mehr die Neugierde auf, um heraus zu bekommen, was sich hinter der grau gestrichenen dicken Stahltür verbarg.

Kurze Zeit später waren beide im Wald. Falko ließ Charly von der Leine und der Hund nutzte diese Freiheit, um in den kleinen Bach zu springen und von dem munter plätschernden Wasser zu trinken. Sie machten dann ihre kleine Runde und waren pünktlich um halb acht wieder im Haus. Es blieb für Falko also noch genügend Zeit, ohne Eile den Bus zur Schule zu erreichen.

*

Falkos Vater war inzwischen schon bei der Arbeit und kontrollierte die große Dampfmaschine. Ruhig und regelmäßig arbeitete sie vor sich hin. Diese modernen Maschinen hatten nichts mehr gemein mit den lauten, dampfenden und dreckigen Aggregaten noch vor 20 Jahren. Deutsche Ingenieure hatten viel Arbeit in die Weiterentwicklung dieser Technik investiert, denn es war dem Land nach der Kapitulation 1945 von den Alliierten nicht erlaubt worden, Verbrennungsmotoren zu betreiben, zu produzieren oder auch nur zu importieren.  Also hatte man aus der Not eine Tugend gemacht und die dampfgetriebenen Maschinen immer weiterentwickelt. Aus immer kleineren Geräten war immer mehr Leistung erzielt worden. Der Wirkungsgrad der Maschinen wurde immer besser. Man hatte mit vielen Materialien experimentiert und konnte nun auf eine Schmierung völlig verzichten. Die Emissionen wurden ebenfalls immer geringer und es ging das Gerücht, dass an einer komplett emissionslosen Variante gearbeitet werde, von der es schon erste Prototypen geben soll.

Die Dampfmaschine wurde zwangsweise auch für Fahrzeuge wiederentdeckt und vor allem die schweren LKWs wurden direkt damit angetrieben. Für den Individualverkehr wurden über Batterien oder Brennstoffzellen betriebene Fahrzeuge eingesetzt.

Das Verbot der Alliierten hatte dafür gesorgt, dass in Deutschland die Umwelt deutlich entlastet werden konnte. Viele der benachbarten Staaten wollten nun aus Umweltgründen auch auf diese Antriebsmöglichkeiten zurückgreifen und so durfte Deutschland seit fast zehn Jahren wieder Technologie in das Ausland exportieren, was der inländischen Wirtschaft einen gewaltigen Aufschwung verschafft hatte. Die Inflationsrate war geringer denn je und es gab schon fast wieder eine bundesweite Vollbeschäftigung.

„Liegt heute etwas Besonderes an?“ fragte der Kollege Günther.

Falkos Vater konnte das verneinen, die vorgeschriebene Wartung hatte sie gestern durchgeführt. Alles war in bester Ordnung.

„Ich muss heute pünktlich nach Hause. Falko hat Geburtstag und wir wollen seine Seilbahn zusammenbauen.“

„Hast du die Modifikation beim Dampfantrieb fertigbekommen?“

„Klar, der Prototyp läuft ja schon seit zwei Jahren ohne Probleme!“

*

Falko hatte es schwer in der Schule. Vor lauter Aufregung konnte er dem Unterricht kaum folgen. Er stellte sich die ganze Zeit vor, wie der Vater und er an der Seilbahn bauten und er sie stolz seinen Freunden vorstellen konnte. Die Schulfreunde waren für den nächsten Sonnabendnachmittag zu seiner Geburtstagsparty eingeladen. Er hoffte, dass bis dahin alles so funktionierte, wie er es sich vorstellte.

*

Nach der Schule hatte Falko es eilig, zum Schulbus zu kommen. Nach einer schier endlosen halben Stunde war er an seiner Haltestelle angekommen. Nur noch ein kurzer Fußweg trennte ihn dann von zuhause. Als Falko in seine heimatliche Straße einbog, sah er, dass Charly ihm schon auf der anderen Straßenseite entgegenlief. Der Hund spürte schon Minuten bevor der Bus ankam, dass Falko nach Hause kommen würde und lief ihm meist entgegen.

Heute war Falko unaufmerksam und so schaute er nicht nach links und rechts, als er der Straße überqueren wollte. Das Letzte, was er sah, war ein großer Schatten und ein Fellbündel, das ihm entgegensprang und irgendetwas flog durch die Luft.

*

Falko wachte in einem fremden Bett auf und wusste im ersten Moment nicht, wo er war. Was war passiert?
Neben dem Bett saß seine Mutter. Sie hatte wohl viel geweint, denn die Augen waren nass und gerötet.

„Da bist du ja endlich wieder!“

Erleichtert nahm sie ihn in den Arm. Ein heftiger Stich zuckte durch seinen Kopf. Überall tat es weh!

„Ein Lastwagen hat dich gestreift! Dank Charly hat er dich nicht voll erfasst.“

„Wo ist Charly? Wie geht es ihm?“, fragte Falko bange.

Die Mutter schwieg. Dieses Schweigen sagte aber mehr als alle Worte.

„Ist Charly was passiert?“

Die Mutter schwieg immer noch. Mit stockender Stimme und Tränen in den Augen sagte sie dann doch:

„Der Lastwagen hat ihn voll erwischt.“

Ein Schrecken durchführ Falko. Er konnte sich nicht vorstellen, dass der geliebte Hund, sein Hund! nicht mehr mit ihm herumtollen könnte!

„Vater ist zuhause geblieben und kümmert sich um Charly.“

Charly war noch nie krank gewesen und auch noch nie beim Tierarzt. Falkos Freunde beschrieben manchmal, dass sie mit einer Katze oder auch einem Hund zum Impfen mussten. Falko hatte den Vater gefragt, ob Charly nicht auch mal zum Impfen müsste, doch der hatte immer abgewiegelt, dass das nicht notwendig sei. Schließlich hatte er auch nicht weiter nachgebohrt.

*

Einen Tag später konnte Falko das Krankenhaus schon wieder verlassen. Er habe Glück gehabt, meinte der Arzt mit dem weißen Kittel. Er habe keine Gehirnerschütterung und nur ein paar Schürfwunden, die ein wenig wehtun würden.

Womit er wahrlich Recht hatte!

Zuhause angekommen, stürmte Charly auf ihn zu und warf Falko fast um.

„Hallo Charly! Dir ist ja nichts passiert! Gottseidank!”

Der Arzt hatte gemeint, dass er noch etwas Ruhe bräuchte und so machte er es sich auf dem Sofa bequem. Charly fläzte sich brav davor. Und so begannen ein paar Tage ohne Spaziergänge im Wald, aber mit viel Fernsehen, Milch und Schokokeksen.

*

„Geht’s deinem Jungen wieder gut?“, fragte Günther.

„Ja, er hat alles gut überstanden.“

„Hast du den Hund wieder hinbekommen?“

„War eine Menge Arbeit, aber so ein Prototyp hält schon eine Menge aus“, meinte der Vater zufrieden.

-Ende-

Copyright © 2011 by Ralf Boldt

Bildrechte: “Vintage (Steampunk5.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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ZEIT ZU GEHEN – Shortstory von Susan Ott

Erstellt von Susan Ott am 18. Januar 2012

ZEIT ZU GEHEN

Shortstory

von

Susan Ott

Schon wieder dieser fürchterliche Lärm. Können die nicht einmal Rücksicht nehmen? Klar. Ich bin nur ein Untermieter. Noch dazu mit einem befristeten Mietverhältnis.
Aber, muss das sein?

Warm ist die Wohnung ja. Aber ich habe das Gefühl, dass der Raum immer enger wird.
Naja, ich habe hier freie Kost und Logis. Sogar eine Art Pool ist vorhanden, in dem ich mich die ganze Zeit aufhalte.

Aber ich habe keinen Einfluss auf das servierte Essen. Was ich gestern Abend vorgesetzt bekommen habe… Ich sollte wirklich bald ausziehen.
Und jetzt hat jemand draußen auch noch eine fürchterlich helle Lampe angemacht.

Das ist Folter.
Mir reicht es nun endgültig.
Ich will hier raus!

Bisher habe ich noch keine Tür in meiner Behausung entdeckt. Und drehen kann ich mich nicht mehr. Der Raum ist viel zu eng. Seit heute morgen kommen die Wände ständig näher und dehnen sich dann wieder aus. Das ist eine Zumutung!

Da!
Eine Öffnung!

Sie ist zwar nur sehr klein, fast winzig, aber ich werde versuchen mich hindurchzuquetschen.
Wieder stoßen diese dummen Wände mich an.

Vorsicht, die Ohren. Ha! Mit dem Kopf bin ich durch.
Was ist das?

Oh, Mann. Hier ist es ja noch enger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ordnungsamt solch einen Notausgang genehmigt.

Also weiter.  Und dunkel ist das hier. Irgendwo muss es doch hier raus gehen.

Ah. Da vorne ist Licht. Also weiter.

Autsch! Meine Schultern. Ich glaub, ich muss mich etwas drehen.

Ja. So geht’s.
Jetzt geht’s leichter. Da drückt einer von hinten.
Oh! Mit dem Kopf bin ich durch. Der Rest kommt nach.

Geschafft. Hab meine Unterkunft verlassen.

„Wääääääh!“

Toll. Ich kann Töne von mir geben.

„Wäääääh!“

Kalt. Es ist kalt hier. Ich will wieder zurück! Wo geht’s wieder rein?

Mist. Da trägt mich einer von meiner Wohnung weg.

„Wääääh!“

Jetzt lieg ich auf etwas weichem. Wo bin ich? Was ist das?
Den Herzschlag kenn ich doch. Den hab ich in den letzten Monaten ständig gehört.

Ist ja doch nicht so schlecht hier.

Da schaut mich jemand an.

Diese Augen! Ich hab mich verliebt.

Mutti!

Hier bleib ich. Hier fühl ich mich wohl.

Welt, ich bin da! Ich werde dich erobern!
Aber nicht jetzt.

Morgen.

Jetzt bin ich müde…

Copyright © 2012 by Susan Ott

Bildrechte: “Skurrile Geschichte” (SKURILE GESCHICHTEN-SPIRALE-20110114083935-8edac2f8.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Skurrile Geschichte” (Originaltitel: 20110114083935-8edac2f8.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Buchtip der Autorin:



Janus, Ludwig
Der Seelenraum des Ungeborenen

Pränatale Psychologie und Therapie

Verlag :      Patmos-Verlag der Schwabenverlag AG
ISBN :      978-3-8436-0057-6
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 21,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      ca. 240 S. – 2,0 x 1,3 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      2. Aufl. 31.05.2011

Erkenntniss der Pränatalen Psychologie zeigen, dass Ungeborene über ein eigenständiges elemantares Gefühlsleben verfügen und die Zeit der Schwangerschaft sowie der Geburt affektiv miterleben. Ludwig Janus präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse der Pränatalen Psychologie, die immer mehr bestätigen, dass vorgeburtliche Erlebnisse einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung und das spätere Leben eines Menschen haben können. Der Autor zeigt dabei anschaulich, wie die Kenntnisse der Prä- und Perinatalen Psychologie für die psychotherapeutische Behandlung nutzbar gemacht werden können.

Dr. med. Ludwig Janus ist Psychoanalytiker und ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis in Heidelberg seit 1975, außerdem Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse Frankfurt. Zahlreiche Veröffentlichungen von ihm widmen sich vor allem der pränatalen Psychologie und der Psychohistorie.

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MEIN ABEND MIT DAVID MARTÍN ODER WARUM ICH GERNE SEINE BIOGRAFIE LESEN WÜRDE – Rezensionsgeschichte von Martin Ott

Erstellt von Martin Ott am 17. Januar 2012

MEIN ABEND MIT DAVID MARTÍN

ODER

WARUM ICH GERNE SEINE BIOGRAFIE LESEN WÜRDE

Rezensionsgeschichte

von

Martin Ott

Vor kurzem bat mich eine Freundin, einen ihrer Bekannten zu empfangen. Ich müsse mir unbedingt die unglaubliche Geschichte seines Lebens anhören. Eigentlich war mein Terminkalender für dieses Jahr bereits geschlossen. Die letzten Tage des Jahres wollte ich entspannen und mir kein weiteres Mal “Wenn sie das hören, wird nichts mehr so sein, wie es einmal war” antun. Zu oft waren mir irgendwelche Leute als weltbeste Erzähler empfohlen worden. Doch ihr Vortrag hatte die Anmut eines Fachreferates. Schließlich gab ich dem Drängen der Freundin nach. Ich kannte ihren kritischen Umgang mit neuen Geschichten. Sie würde mir schon nicht irgendwen ins Haus schicken.

Zwei Tage später, am Abend des Fünfundzwanzigsten, stand im gelben Licht der Straßenlaterne ein junger Mann von vielleicht dreißig Jahren vor der Tür. Er nannte den Namen unserer Freundin und stellte sich selbst als David Martín vor. Und als ob er sich für sein Aussehen entschuldigen wollte, bestand er noch auf der Türschwelle auf der Tatsache, 45 Jahre alt zu sein. Dass er in den letzten 15 Jahren nicht gealtert sei, hinge mit seiner Lebensgeschichte zusammen. Er stamme aus Barcelona und hätte viele Jahre vom Schreiben einer Romanserie gelebt. Ich bat ihn in meine bescheidene Bibliothek, wo die eicherne Standuhr gerade ihre 20 Schläge tat und öffnete eine Flasche Gran Reserva.

Ohne Umschweife begann Don Martín, von seiner Zeit als 17-jähriger Nachrichtenredakteur zu erzählen. Sein damaliger Vorgesetzter war der Ansicht, verschwenderisch gebrauchte Adjektive und Adverbien seien etwas für Perverse. Von blumiger Prosa befallene Redakteure wurden mit mehrwöchigem Verfassen von Todesanzeigen kuriert. Sein Name war Don Basilio Moragas. Wer denkt hier nicht an Basilisken und deren mordenden Blick? Basilio erkannte, dass der junge David zu anderem als Journalismus berufen schien, und förderte ihn wohlwollend. So erhielt er für eine Romanserie einen langfristigen Vertrag, dessen Inhalt dem charakteristischen Aussehen der dubiosen Verleger in nichts nach stand. Er mietete sich in ein verrufenes Haus ein, das seit langem verlassen war, und schrieb viele Jahre Tag und Nacht, um den Vertrag zu erfüllen.

Später, im Alter von 28 Jahren hatte sich sein Pseudonym einen Namen im Blätterwald der Kioske gemacht. Da erhielt Martín von einem anderen Verleger das Angebot, ein Buch zu schreiben, mit dem sich eine neue Religion begründen ließe. Ein Schwerpunkt war dabei das Wir-Gefühl der Auserwählten, welches letztlich nur durch ein Feindbild erreicht werden könne, in dem alles Unreine der eigenen Gruppe in eine andere Gruppe hinein projiziert würde. Die Arbeit daran konnte er aber erst aufnehmen, nachdem sich seine bisherigen Verleger auf mörderische Weise veranlasst sahen, ihn aus dem Knebelvertrag zu entlassen. Regelmäßig traf er den neuen Auftraggeber, um den Fortgang der Arbeit zu besprechen. Martín schilderte diese Dialoge derart lebendig, dass ich mich schon an der Diskussion beteiligen wollte und ganz in Gedanken ein drittes Glas bereitstellte. Doch der Patron, wie Martín ihn nannte, nuckelte ständig an Zuckerstückchen, wie ein Drei-Groschen-Detektiv an seinem Zigarrenstummel, und würdigte mich keines Blickes.

Ganz anders Don Martín. Gelegentlich unterbrach er seinen Bericht, um mir an passender Stelle ergänzende Einblicke in seine Kindheit zu gewähren oder zum Glas zu greifen. Dabei gestattete er mir Fragen zum Handwerk eines Schriftstellers. Hatte ich mir doch an der Umsetzung eigener Ideen schon die Zähne ausgebissen und dadurch meinen beruflichen Weg in zweifelhafter Richtung beeinflusst.

Einigen Fragen entgegnete er meisterhaft durch erzählerische oder szenische Formulierungen. Manche Geschehnisse könne man aber auch einfach nicht besser darstellen, so sagte er, als sie getreu zu berichten: der Patron zum Beispiel erschien zu ihren Treffen wechselnd in komplett weißer wie auch in komplett schwarzer Kleidung. Und im Laufe der Erzählung fügten sich manche der von Martín zusammenhanglos eingestreuten Oberflächlichkeiten wie von selbst zusammen. Dabei erreichten sie eine Tiefe, in der sie dem Grauen in meinem Innersten in die engelsgleichen Augen schauten.

Doch waren die Berichte von David Martín in süffiger Atmosphäre auch noch so spannend, in vielen seiner Beschreibungen war die Anzahl plakativer nichtssagender Adjektive scheinbar größer als die Anzahl der Nomen. So konnte ich seine Haupt- und Nebenfrau nur mit Mühe anhand des Alters unterscheiden. In meiner Erinnerung blieben sie beide flach. Und so wunderte es mich auch nicht wirklich, als er von einer Begegnung mit weniger wohlwollenden Kritikern erzählte. Bei einem Überfall ritzten sie ihm ihre Meinung mit einem schmutzigen Messer in die Brust.

Nach dem dritten Glas Tempranillo waren wir zum vertrauten Du übergegangen. Da öffnete er sein Hemd, um mir die Narben jenes Vorfalles zu zeigen. Davids Stern war deutlich zu sehen.

In dem einen Jahr seiner Auftragsarbeit für den Patron kam es zu mehreren ebenso mysteriösen wie grausamen Todesfällen. Und fast wäre dabei nicht nur das Werk, sondern auch David selbst im biblischen Alter von 30 Jahren vollendet worden. Das monumentale Grabmal war bereits fertig gestellt und sein Todesjahr eingemeißelt.

Ein Polizeiinspektor versuchte ihm nachzuweisen, der Patron sei reine Einbildung und David selbst sei für die Todesfälle verantwortlich. Schließlich floh er nach Frankreich und lebte von der Summe, die für den Abschluss des Auftragsbuches vereinbart worden war.

Als die Bibliotheksuhr zur 23.Stunde schlug, hatte ich den Eindruck, viel länger mit meinem Freund David zusammengesessen zu haben. Wir verabschiedeten uns herzlich und er überreichte mir seine Memoiren als Manuskript. Da erlaubte ich mir noch eine Frage zur Schwierigkeit, die richtigen Bücher zu finden. Das Problem war ihm bekannt und er versicherte mir aus eigener Erfahrung, es sei nicht der Leser, der ein Buch aussucht, sondern das Buch wähle sich seinen Leser aus.

Am nächsten Morgen köpfte ich mit stählerner Klinge ein rohes Ei, um den Kater gütig zu stimmen, als sich die Freundin sorgenvoll meldete. Warum ich gestern nichts von mir hätte hören lassen? Sie behauptete steif und fest, David hätte bereits vorgestern kommen sollen und sie konnte mich gestern den ganzen Tag nicht erreichen. Mit ungläubigem Blick starrte ich auf die Datumsanzeige der Bibliotheksuhr. Hatte ich hier mit David nicht drei, sondern siebenundzwanzig Stunden verbracht? Ich dankte ihr für den interessanten Gast und versicherte, dass alles in Ordnung war. Ich wüsste nur einfach nicht, wo meine Zeit geblieben sei.

Nachdem ich das Manuskript in den letzten Tagen noch manches Mal in die Hand genommen habe, stehe ich weiter unter dem Eindruck seiner fesselnden Erzählkunst. Das Werk trägt den Titel “Das Spiel des Engels” und als Pseudonym hat sich David den Namen Carlos Ruiz Zafón überlegt.  Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Ich habe wieder Spaß daran, mir Geschichten anzuhören. Und hat David doch einiges über die Inhalte seiner Schauerromane erzählt, halte ich nun mit seinen Memoiren das authentische Zeugnis seiner Meisterschaft in Händen: seine Autobiographie, abgefasst als grauenhaften Schundroman. Ob ich das Manuskript doch noch irgendwann lese? Ich denke, ich werde es nach den Feiertagen einem meiner Lektoren geben. Der Zafón könnte in unsere Sparte “Meister-Biographien” passen.

Aktennotiz des Lektors: »Das Spiel des Engels« von Carlos Ruiz Zafón ist bereits im Fischer-Verlag erschienen.

-Ende-

Copyright © 2011 by Martin Ott

Buchtipp des Autors:

Ruiz Zafón, Carlos
Das Spiel des Engels

Roman

Übersetzt von Schwaar, Peter
Verlag :      Fischer Taschenbuch
ISBN :      978-3-596-51181-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 20,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 19.01.2011
Seiten/Umfang :      ca. 720 S. – 19,0 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 08.06.2011
Aus der Reihe :      Fischer Taschenbibliothek 51181

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›Das Spiel des Engels‹ erklomm Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und behauptete sich über 40 Wochen lang auf der Liste!

Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät – und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse …

Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Fantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewiger Schönheit regiert wird.

Carlos Ruiz Zafón wurde am 25. September 1964 in Barcelona geboren und besuchte dort die Jesuitenschule Sarri…. Beruflich war er später zunächst in einer Werbeagentur tätig. 1993 erhielt der damals 29-Jährige für seinen ersten Roman einen Jugendliteraturpreis. Seit 1994 lebt er in Los Angeles, arbeitet als Drehbuchautor und schreibt für die spanischen Tageszeitungen El Pa¡s und La Vanguardia.

Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher Tages-Anzeiger, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer. Er lebt in Barcelona.

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Provokateur und Mythos: Muhammad Ali wird 70! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Hoepker, Thomas: Champ. Muhammad Ali.

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Januar 2012

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “http://de.eurosport.yahoo.com – Der einstmals so stählerne Körper gebeugt, der Gang nur noch schlurfend, die zittrigen Arme gestützt von Frau und Tochter, die Stimme nicht mehr vernehmbar: Es schmerzt, es tut weh, Muhammad Ali leiden zu sehen. Man möchte ihm helfen und weiß doch, dass das nicht möglich ist. (…)”

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung) hier klicken!

Wie denken denn unserer Leser über dieses Thema? Wir freuen uns über jeden Eintrag in unseren Kommentaren! Wer seine Meinung hier abgibt erhöht ausserdem seine Chancen bei einem möglichen Preisrätsel zu diesem Titel!

BESTELLTIPP DER REDAKTION (ZUM BESTELLEN EINFACH AUF DAS COVER KLICKEN!):

Hoepker, Thomas
Champ

Muhammad Ali

Vorwort von Hoepker, Thomas
Verlag :      peperoni books
ISBN :      978-3-941825-33-8
Einband :      Halbleinen
Preisinfo :      36,00 Eur[D] / 37,10 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 12.12.2011
Seiten/Umfang :      ca. 96 S. – 28,0 x 24,0 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 02.01.2012

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Ali war und ist der Größte. Ein großer Sportler, ein kontroverser Querdenker, der mit seinem Auftreten im Ring und in der Öffentlichkeit die Menschen begeistert aber auch vor den Kopf gestoßen hat. Eine polarisierende Persönlichkeit, unvergessen bis heute.

Thomas Hoepker, Mitglied von MAGNUM Photos, hatte Gelegenheit, Cassius Clay alias Muhammad Ali gut kennenzulernen und Bilder von ihm zu machen – 1960 als er eine Goldmedallie auf der Olympiade in Rom gewann, 1966, als Ali bereits Weltmeister im Schwergewicht war, 1970, als er nach einer mehrjährigen erzwungenen Ringpause seine Karriere neu startete und sich auf den “Kampf des Jahrhunderts” gegen Joe Frazier vorbereitet und viel später, schon gezeichnet von der Parkinsonschen Krankheit. Einige der Bilder sind um die Welt gegangen und zu Ikonen geworden. Sie wurden weltweit in bedeutenden Museen gezeigt und sind bei Sammlern begehrt.

Viele Aufnahmen aus diesem Band sind aber bisher unveröffentlicht. Sie zeigen Ali in privaten Momenten und bei öffentlichen Auftritten, außerhalb des Rings, zu Besuch in seiner Heimatstadt, im Gespräch mit Kindern und jungen Leuten, beim Flirt mit einer schönen Bäckertochter, die später seine Frau werden sollte, am Filmset beim Dreh von “The Dirty Dozen”, im Trainingslager und zu Hause.”Champ” ist keine Biographie. Das Buch zeigt spannende Ausschnitte aus einem höchst ungewöhnlichen Leben.

Zusammen mit Alis vollmundigen aber immer auch tiefsinnigen und originellen Sprüchen entwickelt sich das Bild einer ebenso faszinierenden wie widersprüchlichen Persönlichkeit. Ganz nebenbei erfahren wir dabei noch einiges über den seinerzeit allgegenwärtigen Rassismus in den USA und die Rolle des Islam bei der Überwindung der Rassentrennung.”Allah is The Greatest. Im just the greatest boxer” Auch das war Muhammad Ali.

Thomas Hoepker zählt zu den international bekanntesten und renommiertesten Fotografen. Seit 1959 erschienen seine Bildreportagen zunächst regelmäßig in der “Münchner Illustrierten” und in der Illustrierten “Kristall”, später arbeitete er als Fotograf und Art Director für den “Stern”, bis er 1989 Mitglied der Fotoagentur “Magnum” wurde, deren Vorsitz er von 2003 bis 2006 führte. Seine Fotografien wurden in zahlreichen Büchern veröffentlicht und weltweit in Galerien und Museen ausgestellt. Heute lebt Thomas Hoepker als freier Fotograf in New York und Berlin.

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Osho: Tantra. Juwelen des Bewusstseins. – Preisrätsel mit drei Exemplaren!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. Januar 2012

Osho
Tantra

Juwelen des Bewusstseins

Verlag :      Königsfurt-Urania Verlag
ISBN :      978-3-86826-114-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 28.10.2011
Seiten/Umfang :      ca. 144 S., farbig – 19,0 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)

Tantra ist eine Strömung innerhalb der indischen Philosophie, zunächst eine esoterische Form des Hinduismus, später beeinflusst vom Buddhismus. Der Tantrismus strebt die Einswerdung mit dem Absoluten und das Erkennen der höchsten Wirklichkeit an. Um das zu erreichen, spielen rituelle und kultische Handlungen in der religiösen Praxis eine große Rolle. Mit seiner zeitgemäßen Interpretation gelingt es Osho, den Lesern die Sachverhalte lebendig und gut verständlich nahezubringen. Weitere Titel der Reihe: Buddha, Tao, Zen.

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Titel bei Libri.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie heißen die drei anderen Bände der Reihe? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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DIE GEWINNER LAUTEN: Silke Kraßmann, Daniela Schmull und Susanne Engelniederhammer. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND AUCH UNSEREM SPONSOR!

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Osho: Buddha. Juwelen des Bewusstseins. – Preisrätsel mit drei Exemplaren!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. Januar 2012

Osho
Buddha

Juwelen des Bewusstseins

Verlag :      Königsfurt-Urania Verlag
ISBN :      978-3-86826-112-7
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 28.10.2011
Seiten/Umfang :      ca. 144 S., farbig – 19,0 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)

Mit klaren, gut verständlichen Worten erzählt Osho von dem Leben, der Lehre und der Bedeutung Buddhas für die menschliche Gesellschaft. Beeindruckende Fotos und Illustrationen begleiten und unterstreichen den Text. Weitere Titel der Reihe: Tao, Tantra, Zen.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie heißen die drei anderen Bände der Reihe? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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DIE GEWINNER LAUTEN: Frank Benz, Melanie Hölscher und Katrin Engelsperger. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND AUCH UNSEREM SPONSOR!

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Osho: Tao. Juwelen des Bewusstseins. – Preisrätsel mit drei Exemplaren!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. Januar 2012

Osho
Tao

Juwelen des Bewusstseins

Verlag :      Königsfurt-Urania Verlag
ISBN :      978-3-86826-113-4
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 28.10.2011
Seiten/Umfang :      ca. 144 S., farbig – 19,0 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)

Frisch und klar verständlich erklärt Osho die Philosophie des Taoismus, der im 4. Jahrhundert v. Chr. aus dem Tao te king des Laotse entstand und als Chinas eigene und authentische Religion angesehen wird. Durchgehend farbige Illustrationen und Fotos begleiten den Text. Weitere Titel der Reihe: Buddha, Tantra, Zen.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie heißen die drei anderen Bände der Reihe? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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DIE GEWINNER LAUTEN: Leyla Ehrmann, Adam Perl-Kröner und Krystian Engelke. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND AUCH UNSEREM SPONSOR!

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Osho: Zen. Juwelen des Bewusstseins. – Preisrätsel mit drei Exemplaren!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. Januar 2012

Osho
Zen

Juwelen des Bewusstseins

Verlag :      Königsfurt-Urania Verlag
ISBN :      978-3-86826-111-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 28.10.2011
Seiten/Umfang :      ca. 144 S., farbig – 19,0 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)

Zen entstand als eigene Linie des Buddhismus ungefähr im 5. Jahrhundert n. Chr. in China und war wesentlich vom Taoismus beeinflusst. Später gelangte der Zen-Buddhismus in neuer Ausprägung nach Japan und von dort in der Neuzeit in die westliche Welt. Osho erklärt leicht verständlich die Geschichte, die Lehren und die Bedeutung des Zen für die menschliche Gesellschaft. Durchgängig farbig mit Fotos und Abbildungen illustriert. Weitere Titel der Reihe: Buddha, Tao, Tantra.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie heißen die drei anderen Bände der Reihe? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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DIE GEWINNER LAUTEN: Peter Terrero, Elke Schuler und Annette Ehrlich. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND AUCH UNSEREM SPONSOR!

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Märchen von Vätern und Töchtern. – Preisrätsel mit drei Exemplaren!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. Januar 2012

Märchen von Vätern und Töchtern

Herausgegeben von Früh, Sigrid
Verlag :      Königsfurt-Urania Verlag
ISBN :      978-3-86826-029-8
Einband :      gebunden
Preisinfo :      12,00 Eur[D] / 12,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 10.08.2011
Seiten/Umfang :      ca. 192 S. – 21,5 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      09.2011

Sigrid Früh hat in dieser Sammlung Märchen zu dem nicht immer unproblematischen Thema “Väter und Töchter” zusammengetragen. Die Textquellen sind schriftliche oder mündliche Überlieferungen aus vielen Ländern Europas. Die unterschiedlichen Arten der Beziehung zwischen Vätern und Töchtern hat die Herausgeberin zu vier Themen zusammengefasst: Geliebter Vater, Tochteropfer, Tochtergattin und Lieblingstöchter und die einzelnen Märchen entsprechend zugeordnet.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): “Die Textquellen sind schriftliche oder mündliche Überlieferungen aus vielen Ländern welchen Kontinents? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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DIE GEWINNER LAUTEN: Jürgen Ruseler, Petra Kanamori und Martina Achterfeld. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND AUCH UNSEREM SPONSOR!

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