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Literatur-Blog

Archiv für November, 2011

Karussell präsentiert Folge 20 und 21 der Hörspielreihe „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ von Kati Naumann. Bei uns 3 x 2 Hörspiele im Preisrätsel!

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. November 2011

Wenn Kinder anfangen, die Natur um sich herum zu entdecken und Fragen stellen, die selbst Erwachsene nicht beantworten können, dann ist die Zeit reif für die Hörspielreihe „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“. Mit viel Witz und Charme geht die Autorin Kati Naumann (u. a. Autorin für die ZDF-Sendung „1, 2 oder 3“) in ihren Geschichten all den Fragen nach, die neugierige und naturinteressierte Kinder spannend finden. Dabei öffnet sie ihnen den Blick für die Natur und für die kleinen Lebewesen in unserer unmittelbaren Umgebung. Sie gestaltet die Figuren so gekonnt und sympathisch, dass man von den Hörspielen gar nicht genug bekommen kann und sich stets schon auf die nächste spannende Expedition der kleinen Schnecke und ihrer tierischen Freunde freut. Die Macher der Serie sind ein eingespieltes Team; mit „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ haben sie eine überaus lustige, unterhaltsame und zugleich wissensbildende Marke geschaffen, die Kinder und auch Erwachsene begeistert!

Im Oktober 2011 veröffentlichte Universal Music Family Entertainment/Karussell zwei weitere bezaubernde Hörspielgeschichten der kleinen Schnecke Monika Häuschen. Empfohlen ist die Serie allen Kindern im Vorschulalter, bringt aber auch älteren Kindern und Erwachsenen wieder die kleinen faszinierenden Dinge in der Natur in Erinnerung und lädt zum Mithören ein.

Inhaltsbeschreibung zu den beiden neuen Folgen:

Folge 20: Warum schießen Bombardierkäfer? (Kat.-Nr. 06025 276405 0)
Die kleine Schnecke Monika Häuschen, ihr Freund Schorsch der Regenwurm und der gelehrte Graugänserich Günter treffen sich zu einem Schönwetterpicknick im heimischen Garten. Plötzlich werden sie vom Bombardierkäfer General Bombastus beschossen. Er trifft Monikas kleines Schneckenhäuschen. Zum Glück hilft ihr Herr Günter mit Moos und Wasser, die stinkende und ätzende schwarze Flüssigkeit wieder abzuwaschen. Schon fliegen die nächsten Stinkbomben. Ganter Günter setzt zu einem seiner berühmten Schlaubergervorträge an: Er weiß, warum Bombardierkäfer, Vogelspinnen, Pistolenkrebse und Schützenfische die verschiedensten Waffen tragen. Manche Tiere brauchen sie zur Nahrungsbeschaffung, andere, um sich vor Angreifern zu verteidigen. Günters Vortrag interessiert auch den kleinen Bombardierkäfer. Er ballert ja schließlich nicht nur zum Spaß herum, sondern glaubt sich gegen Herrn Günter verteidigen zu müssen. Dabei ist der Graugänserich doch Vegetarier. Bald ist das Missverständnis aufgeklärt und alle handeln einen Friedensvertrag aus. General Bombastus tritt den Rückzug an und das Dreiergespann kann sich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Futtern zarter Salatblättchen, widmen …

Folge 21: Warum tanzen Bienen? (Kat.-Nr. 06025 276405 2)
Sammeln macht Spaß! Die kleine Schnecke Monika sammelt im Garten alles, was farblich zu ihrem kleinen gelb-braunen Häuschen passt. Der verfressene Ganter Günter stürzt sich auf alles, was grün und lecker ist. Der meist schlecht gelaunte Regenwurm Schorsch entscheidet sich für viele kleine Pusteblumenschirmchen, denn die sind leicht zu sammeln und wunderschön. Doch beim ersten Windstoß hebt er damit ab und fliegt hoch hinauf in den Birnbaum, wo ein kleines Bienenvölkchen lebt. So machen die drei die Bekanntschaft mit der Wächterbiene Sabinchen, die das Flugloch zum Bienenstock bewacht. Sie schlägt Alarm, wenn sich eine Hornisse oder Wespe dem Eingang nähert. Bei Schorsch, dem fliegenden Regenwurm, ist sie sich sicher, dass er ein Spion ist. Ganter Günter muss den empfindlichen Schorsch also wieder einmal retten und zwickt ihn dabei ins Schwanzzipfelspitzelchen. Das beunruhigte Sabinchen macht mit den drei Gartenbewohnern einen „Bist du ein Spion–Test“ – den sie zum Glück bestehen. Endlich gibt sie Entwarnung an ihre Kolleginnen. Sie erzählt ihnen noch einiges über die verschiedenen Berufe, die Bienen ausüben. Der gelehrte und weitgereiste Ganter Günter glänzt dabei mit seinen fundierten naturwissenschaftlichen Kenntnissen, die er natürlich nur allzu gerne mit anderen teilt …      

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Die kleine Schnecke Monika Häuschen 21: Warum tanzen Bienen?

Kati Naumann
Empfohlen ab 3 Jahre.

EAN: 0602527640525
Libri: 7153651
Empfohlen ab 3 Jahre.
Laufzeit ca. 43 Minuten.
Universal Family Entertai

Oktober 2011 – Audio-CD

Titel bei Libri.de

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Die kleine Schnecke Monika Häuschen 20: Warum schießen Bombardierkäfer?

Kati Naumann
Empfohlen ab 3 Jahre.

EAN: 0602527640501
Libri: 7153538
Empfohlen ab 3 Jahre.
Laufzeit ca. 40 Minuten.
Universal Family Entertai

Oktober 2011 – Audio-CD

Titel bei Libri.de

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Preisrätsel 3 x 2 Exemplar: Wer eines dieser drei Gewinnpäckchen erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wenn Kinder anfangen, die Natur um sich herum zu entdecken und Fragen stellen, die selbst Erwachsene nicht beantworten können, dann ist die Zeit reif für die Hörspielreihe „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“. Welche beide Fragen werden von den oben genannten Titeln beantwortet? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

Gewonnen hat: Ilona Vogt, Pamela Krämer und Constanze Martin. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern!

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Socken, Götter, Katzen und Dämonen

Erstellt von Barbara Wegener am 28. November 2011

Zu meinem ebook:

Verkaufszahlen habe ich noch nicht. Gerade bekam ich aber folgenden Link mitgeteilt:

ebooks – Jahresbestsellerliste 2011

Ich bin begeistert von diesem Erfolg, zumal das Buch erst seit kurzer Zeit erhältlich ist.

Hier eine schöne Rezension, die in www.buecher.de abgedruckt ist:

„Eine wunderbare Kurzgeschichtensammlung voller Mysterien. Schon das Cover macht Lust, das Buch zu lesen. Denn genauso geheimnisvoll, wie das Cover wirkt, so spannend und amüsant sind die einzelnen Geschichten. Die Autorin hat einen spannenden und flüssigen Schreibstil und versteht es, die Geschichten nicht nur spannend, sondern auch amüsant zu erzählen.
Dieses Buch enthält 5 verschiedene Kurzgeschichten, in denen es um Verschiedenstes geht:
„Das geheimnisvolle Artefakt“ hat mir am Besten gefallen, da endlich das größte Mysterium der Menschheit gelöst wird.
“Das Manuskript” ist eine lustige Geschichte über den steinigen Weg von Autoren – und mehr.
In “Felix der kleine Held” hat ein Kater seinen großen Auftritt und macht Sherlock Holmes echte Konkurrenz.
Ein aktuelles Thema wird in die “Götter des Olymp” behandelt. Hochaktuell und mit mehr als einer witzigen Episode.
Eine melancholische Dämonenjägerin wird ihrem Schicksal in der gleichnamigen Kurzgeschichte begegnen.
In diesem Buch ist für jeden etwas dabei. Ich freue mich schon sehr darauf, mehr von dieser tollen Autorin lesen zu können.“

All diese Geschichten habe ich für Wettbewerbe im sfbasar geschrieben und hatte eigentlich überhaupt nicht vor, sie als Anthologie herauszugeben.

Ich bedanke mich beim sfbasar für den Anreiz die Geschichten zu schreiben und beim Verlag  Satzweiss.com – Chichili Agency für die Aufmunterung, sie als Sammlung zusammenzustellen und über die Agency zu veröffentlichen.

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Universal Music Family Entertainment/Karussell präsentiert die erste Folge der Hörspielserie: „Das Mumpelmonster – unerklärliche Phänomene für Eltern“ – CD-Bestellnummer: 06025 2780027 1 VÖ: 30.09.2011 – Spieldauer ca. 40 Min. – Preis ca. 7,99 € – empfohlen ab 3-10 Jahren – Bei uns 5 Exemplare im Preisrätsel!

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. November 2011

Beim Mumpelmonster und seinen Freunden Flammenlilli und dem klugen Bernhard ist immer etwas los und wenn sie im Haus ein wildes Chaos hinterlassen, steckt jedes Mal eine spannende und phantasiereiche Geschichte dahinter. So bauen die drei Freunde gleich im ersten Abenteuer jeder seine eigene Geisterbahn. Eine im Kinderzimmer, eine im Keller und eine im Badezimmer. Der Schrecken ist dabei für jeden ein anderer. Das Mumpelmonster gruselt sich z.B. vor vergammelten Spiegeleiern, Bernhard vor Socken, die nicht zusammenpassen und für Lilli ist ein fein geordnetes und aufgeräumtes Badezimmer die Hölle auf Erden! Wie dagegen der Scherbenhaufen in der Küche entstanden ist, kann nur der Roboter „Wahrheit-o-mat“, den Mumpel zusammen mit dem klugen Bernhard baut, erklären. Ihn schicken sie im zweiten Abenteuer vor, wenn es darum geht, sich bei der Mumpel-Mutti für eine kleine Lüge zu entschuldigen. Aber schließlich musste doch getestet werden, wie viele Kaffeetassen übereinander gestapelt werden können! Im dritten Abenteuer wird dann das Kinderzimmer zum Schauplatz von spannenden Unterseeabenteuern und …Spinatauflauf zur Geheimwaffe gegen Barrakudas. Was geht bloß in diesen Kinderköpfen vor?

Wir als Zuhörer können nur schmunzeln über die charmanten und phantastischen Geschichten, die sich das Mumpelmonster, Flammenlilli und der kluge Bernhard wieder ausgedacht haben. Und dass dabei ein paar Kollateralschäden entstehen, liegt in der Natur der Sache. Falls Sie auch ein „Mumpelmonster“ im Haus haben: unerklärliche Phänomene lassen sich meistens eben doch „kinderlogisch“  begründen. Wer wird da gleich schimpfen?

Der Autor und Illustrator, Roland Brückner, hat mit seinen liebenswürdigen Figuren eine Welt geschaffen, die absoluten Kultcharakter hat und gerade von jungen „coolen“ Eltern gerne angenommen wird. Durch die Geschichten zieht sich ein feiner und skurriler Humor, der Kinder ab 3 Jahren aber gerade auch Erwachsene begeistert und schöne gemeinsame Unterhaltung bietet. Die Geschichten regen dazu an, sich mit den Kindern auszutauschen und auch mal fünfe gerade sein zu lassen, sollte zu Hause mal wieder das Kinderzimmer zur Kulisse kindlicher Phantasiewelt umgekrempelt werden. Denn das Motto lautet: Seid lieb, nicht brav!

Universal Music Family Entertainment / Karussell veröffentlichte am 30.09.2011 das erste „Mumpelmonster“-Hörspiel. Alle, die schon die Comic-Hefte vom „Mumpelmonster“ kennen, dürfen sich außerdem auf „Das-entscheide-Dich-Buch“ freuen, das im Berliner Zitty-Verlag  erscheint. Es beinhaltet 52 kurze Einzelgeschichten und Bilder, die miteinander verknüpft sind, so dass das Buch nie ein Ende hat. In Berlin ist „Das Mumpelmonster“ längst bekannt und hat zahlreiche Abonnenten und erwachsene Facebook-Freunde erreicht. Wer auch unterwegs nicht auf die „Mumpelbande“ verzichten will, kann sich sogar gratis das Mumpelmonster-iPhone-App im iTunes-Store herunterladen. 44 kleine Monster, unter anderem das Mumpelmonster, Flammenlilli und Borstenarmin, machen hier kleine Bewegungen und geben Töne von sich, wenn man mit dem Finger, der Nasenspitze oder auch dem großen Zehen draufdrückt.

Für das Hörspiel „Das Mumpelmonster“ und seine Freunde konnte die Schauspielerin und Sprecherin Sandrine Mittelstädt gewonnen werden. Die Berliner Schauspielerin und Sprecherin, bekannt aus TV-Serien wie “Tatort“, “Ein Fall für Zwei“ oder “Die Rosenheim-Cops“, leiht den Figuren ihre variable Stimme – frisch, frech, freundlich und cool. Erzähler ist der Schauspieler Thomas Arnold.

EAN: 0602527800271
Libri: 6645364
Empfohlen ab 3 Jahre.
Laufzeit ca. 40 Minuten.
Vorgelesen von Sandrine Mittelstädt, Thomas Arnold
Universal Family Entertai

Oktober 2011 – Audio-CD

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Titel bei Libri.de

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie ist die Altersempfehlung für das Hörspiel ? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!


Gewonnen hat: Nadja Lethenet, Pamela Malotka, Steffen Münkel, Norbert Heiligers und Andre Paspinar. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern!

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Herr aller Dinge – Lesung des Autors Andreas Eschbach

Erstellt von Galaxykarl am 24. November 2011

Herr aller Dinge – Lesung des Autors Andreas Eschbach

Zum Abschluss seiner Leserreise stand für Andreas Eschbach am 18.11.2011 die Herzogstadt Jülich auf dem Programm. In der Buchhandlung Fischer, die seit 1869 in Jülich zu finden ist und mittlerweile in der 4. Generation geführt wird, präsentierte Herr Eschbach seinen neuen Roman „Herr aller Dinge“. 

In seinem Buch geht es um die junge Charlotte, Tochter des französischen Botschafters in Tokio und den jungen Hiroshi, dessen Mutter Wäscherin an der Botschaft ist. Die beiden Kinder kommen sich näher und verbringen ihre Freizeit miteinander. Für Hiroshi werden hier sehr schnell die Unterschiede zwischen Arm und Reich sichtbar und so wächst in ihm eine Idee, eine für ihn ganz einfache Idee, die er umsetzen will: Eines Tages werden alle Menschen reich sein.

Der Roman beginnt langsam und entspannt in den Kindertagen der Protagonisten Charlotte und Hiroshi. Die gesamte Handlung aber verläuft über einen Zeitraum von ca. 25 Jahren, in deren Verlauf viel geschieht.

Zu Recht bezeichnet sich Herr Eschbach als Autor von Science Fiction Romanen, wobei man „Herr aller Dinge“ sicherlich gar nicht so einfach einem bestimmten Genre zuordnen kann. Diese Geschichte ist eben mehr als nur Science Fiction. Dennoch geht es vor allem um Nanotechnologie. Wen wundert es da eigentlich, dass im Geburtsjahr von Herrn Eschbach, also im Jahre 1959, der bekannte Physiker und Nobelpreisträger Richard Feynman mit seinem Aufruf „There is plenty of room at the bottom“ einen ersten Ausblick auf die Nanotechnologie gab.

Die Uridee zu seinem neuen Roman steht allerdings laut Eschbach im Zusammenhang mit einer Maschine, die Hiroshi im Verlauf der Handlung  baut und geht zurück auf das Jahr 1996. Das Buch musste einfach geschrieben werden, damit der Kopf nicht mehr so voll ist, so die Aussage des Autors.

Auf die Nachfrage, ob er noch Ideen für weitere Bücher habe, antwortet Herr Eschbach zur Freude der Lesungsgäste und vermutlich auch aller seiner Fans: „Wenn es ein Naturgesetz gibt, dass Schriftsteller erst sterben, wenn sie keine Ideen mehr haben, dann habe ich derzeit eine Lebenserwartung von 300 Jahren.“

Dazu kann ich nur sagen: Wir freuen uns auf alles, was noch aus ihrer Feder kommen mag, Herr Eschbach.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Laura Powell: Das Spiel des Schicksals. Schicksalsspiel 1.

Erstellt von Detlef Hedderich am 23. November 2011

Laura Powell
Das Spiel des Schicksals
Schicksalsspiel 1

The Game of Triumphs, GB, 2009
cbt-Verlag, München, 1. Auflage: 07/2011
PB, Jugendbuch, Urban Fantasy 30743
ISBN 978-3-570-30743-4
Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Titelgestaltung von Zeichenpool, München unter Verwendung eines Motivs von Shutterstock (Petrov Stanislav Eduardovich, Jiri Hera, Gatteriya, Digital N)
Autorenfoto von privat

www.cbt-jugendbuch.de
www.laurapowellauthor.com/
www.zeichenpool.de/
www.shutterstock.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Cat verlor bereits als kleines Kind ihre Eltern und wird seither von ihrer exzentrischen Tante Bel aufgezogen. Erst vor kurzem haben sie sich in London niedergelassen, weil sich Bel verliebt und ihr der neue Freund einen Job angeboten hat. Die meiste Zeit sich selbst überlassen, streift Cat ziellos durch die Straßen. Als ein Unbekannter sie um Hilfe bittet, lehnt sie sein Ersuchen voller Misstrauen ab und bringt seine Verfolger sogar noch auf die Spur des Flüchtenden. Diese Einmischung führt dazu, dass sie eine Spielkarte mit einer geheimnisvollen Einladung erhält. Zunächst will sie diese ignorieren; und auch nachdem sie die Adresse aufsuchte und verwirrende Dinge beobachtete, hat sie kein Interesse daran, sich auf ein bizarr anmutendes Rollenspiel oder was auch immer einzulassen.

Zufällig findet sie heraus, dass ihre Eltern keineswegs einem Unfall zum Opfer fielen, sondern ermordet wurden – und eine ähnliche Karte besaßen. Jetzt will Cat unbedingt die Wahrheit wissen und ist im Spiel. Nach und nach lernt sie die Regeln kennen, dank Toby und Flora, die wie sie selber Joker sind und ihre eigenen Gründe haben teilzunehmen. Als sie auf ‚den Gehenkten‘ stoßen und Näheres über dieses uralte Spiel erfahren, wird ihnen klar, dass es um sehr viel mehr als magische Belohnungen für die Teilnehmer geht. Jedoch können sie erst dann eingreifen und den machthungrigen Königen und Königinnen die Fäden aus der Hand nehmen, wenn sie den vierten Joker finden und jeder von ihnen ein Ass in seinen Besitz bringt. Die ihnen gestellten Aufgaben erweisen sich schon bald als lebensgefährlich – und können sie einander wirklich vertrauen?

„Das Spiel des Schicksals“ ist der Debütroman der Altphilologin Laura Powell und wird von „The Master of Misrule“ (derzeit nur auf Engl. verfügbar) fortgesetzt. Die Autorin entführt Leser und mehr noch Leserinnen ab 14 Jahre nach London und in die Welt eines ungewöhnlichen, auf dem Tarot basierenden Spiels, dessen Teilnehmer auf einen besonderen Gewinn – die Erfüllung eines Wunsches – hoffen dürfen, wenn sie einen Spielzug siegreich überstehen. Allerdings können sie auch bestraft werden und sogar ihr Leben verlieren. Einige Mitwirkende leben schon seit einer Ewigkeit: Ihnen geht es um Macht und Unsterblichkeit.

Im Laufe der Jahrhunderte ist viel Wissen verloren gegangen, und die Regeln haben sich geändert. Vier Jugendliche, die die Rolle der Joker inne haben, selber nicht spielen dürfen, sich aber ins Spiel bringen können und dann die Konsequenzen tragen müssen, wollen versuchen, die Herrschaft der gegenwärtigen Könige und Königinnen zu brechen, um einerseits das pervertierte Spiel zu korrigieren und zum anderen auch für sich etwas zu gewinnen. Cat möchte die Wahrheit über den Tod ihrer Eltern erfahren und den Mörder finden. Toby, Flora und Blaine haben ebenfalls wichtige Anliegen, allerdings werden nicht alle in diesem Band enthüllt. Die Teenager werden nur langsam warm miteinander, da sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen und sich durch sehr individuelle Wesenszüge auszeichnen; und doch glaubt man zu erahnen, welche Paare sich bilden werden – zu einem späteren Zeitpunkt, sollte die Autorin sich dazu entschließen, etwas Romantik einfließen zu lassen.

In „Das Spiel des Schicksals“ werden die Hauptfiguren eingeführt und die zugrunde liegenden Probleme teilweise vorgestellt. Die Handlung ist sehr komplex, da immer wieder auf sehr viel Basiswissen über das Tarot zurückgegriffen wird und selbst die Spieler nicht immer erraten können, wie sie sich in bestimmtem Situationen zu verhalten haben und welche Folgen eine Handlung für sie haben könnte. Die Gegenspieler bleiben mysteriös bis zum überraschenden Ende, das jedoch nur wenige Antworten gibt und die Weichen für die Fortsetzung stellt. Nach der letzten Seite ist man tatsächlich enttäuscht, dass man ziemlich abrupt aus der Story gerissen wird und nun einige Monate warten muss, bevor man erfährt, wie es weiter geht. Ein Spiel als Kulisse und Bezüge zum Tarot sind zwar nicht neu in der phantastischen Literatur, aber Laura Powell weiß ihr Publikum spannend zu unterhalten und dem Thema wieder eine neue Variante hinzuzufügen. Auch die reifere Leserschaft, sofern sie sich auf recht junge ‚Helden‘ einlassen kann, wird von diesem Roman nicht enttäuscht.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Cat verlor bereits als kleines Kind ihre Eltern und wird seither von ihrer exzentrischen Tante welchen namens aufgezogen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

Gewonnen hat: Susan Winkler, Marie Friedrichs und Pamela Weiß. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern!

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Scott Westerfeld: Behemoth – Im Labyrinth der Macht. Leviathan 2.

Erstellt von Detlef Hedderich am 23. November 2011

Scott Westerfeld
Behemoth – Im Labyrinth der Macht
Leviathan 2

Behemoth, USA, 2010
cbj-verlag, München, 09/2011
HC mit Schutzumschlag
Jugendbuch, Fantasy, Adventure
ISBN 978-3-570-13993-6
Aus dem Amerikanischen von Andreas Hellweg
Titelgestaltung von Hilden Design/ Marion Hirsch, München Innenillustrationen von Keith Thompson
Autorenfoto von Samantha Jones

www.cbj-verlag.de
http://scottwesterfeld.com/
www.hildendesign.de
www.marhi.de/kern.php?m=6&um=0
www.keiththompsonart.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Das Jahr 1914: Die Eltern von Prinz Aleksander wurden in Sarajewo ermordet. Die Getreuen seines Vaters Erzherzog Franz Ferdinand fliehen mit dem entsetzen Prinzen aus dem Palast. Während ihrer Flucht erleben sie allerhand Abenteuer. Dabei begegnen sie auch der als Jungen getarnten Deryn. Zusammen gelangen sie an Bord der geheimnisvollen „Leviathan“ (Bd. 1).

Das Meisterstück der britischen Armee ist eine Mischung aus einem zum Fliegen gezüchteten Wal und einer Maschine. An Bord befinden sich zahlreiche Wissenschaftler. Merkwürdige Eier wecken die Neugier des Prinzen. Als er eines Abends wieder einmal nach den mysteriösen Objekten schaut, schlüpft aus einem dieser Eier ein seltsames Tier. Dabei handelt es sich eindeutig um ein genmanipuliertes Wesen. Die Kreatur ist jedoch äußerst niedlich und total auf Aleksander fixiert. So bleibt dem jungen Mann nichts weiter übrig, als sich des Jungtiers anzunehmen. Deryn, die es dank ihrer Verkleidung unter dem Namen Dylan geschafft hat, in den Kader der „Leviathan“ integriert zu werden, ertappt sich dabei, mehr für Aleksander zu empfinden, als gut ist. Falls ihr Geheimnis auffliegt, könnte sie nie wieder so unbeschwert mit ihm reden wie zurzeit.

Als Aleksanders Berater beschließt, er solle ins Osmanische Reich fliehen, um dort Verbündete zu suchen, nimmt Deryn die Verfolgung des Prinzen auf. Dabei geraten die beiden jungen Leute von einem Schalmassel in den anderen. Glücklicherweise finden sie auch hilfreiche Freunde, die ihnen beistehen. Scott Westerfeld schrieb auch die Trilogie „Ugly“, „Pretty“, „Special“ und machte damit auf sich aufmerksam. Bereits mit dem ersten Teil, „Leviathan“, seines neuen Dreiteilers schaffte es der Autor, die Leser in seinen Bann zu ziehen. Dazu bedient er sich der Weltgeschichte und verbindet gut recherchierte Hintergrundinformationen mit seinen phantasievollen Ideen.

In „Behemoth“ sind die Protagonisten in ihre jeweiligen Rollen hineingewachsen und agieren schon wesentlich zielstrebiger. Vor allem die Freundschaft zwischen Deryn und Alex wird weiter ausgebaut. Mit einem fulminanten Cliffhanger gelingt es dem Autor, die Spannung auf den dritten Band, „Goliath“, der zugleich der Abschlussband der Trilogie sein wird, noch weiter zu steigern.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Aleksanders Berater beschließt, er solle ins Osmanische Reich fliehen, um dort was oder wen zu suchen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!


Gewonnen hat: Oliver Altermann, Marc Richter und Sara Bauer. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern!

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Hübner, Marie – Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. November 2011

Hübner, Marie
Ein Indianer kennt keinen Schmerz


Illustriert von Hübner, Marie
Verlag :      Kinderbuchverlag Wolff
ISBN :      978-3-938766-27-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      ca. 32 S., durchg. vierfarb. Ill. – 12,5 x 18,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 08.2011

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Ein Indianer kennt keinen Schmerz – was aber ist, wenn es doch mal wehtut? Zum Beispiel beim Medizinmann? Was passiert, wenn ein Indianer (ganz, ganz, ganz ausnahmsweise) auch mal Indianerzahnweh bekommt? Ein lustiges und ernsthaftes Buch über Indianer und Schmerzen. Übrigens: Auch tapfere Menschen kennen Schmerzen. Gerade die. Für alle Eltern und Kinder, die vor Arztbesuchen miteinander sprechen wollen und dafür einen spaßigen Anlass suchen …

Marie Hübner wurde am 22.9.1969 in Aurich geboren. Sie hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert und arbeitete dann als freie Grafikerin und Illustratorin für Agenturen und Verlage. Sie hat im Kinderbuchverlag Wolff drei Bücher veröffentlicht. Sie arbeitet auch für Ravensburger und NordSüd.

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Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie viele Bücher hat die Autorin bislang beim Kinderbuchverlag Wolff veröffentlicht? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

Gewonnen hat: Brigitte Ziegler, Veronica Haas und Beata Jäger. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern!

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Es kann gevotet werden vom 21. bis 27. November: “Weltennebel – Das Reich der Dunkelelfen” hat sich für den Lovely Books Leserpreis 2011 qualifiziert!

Erstellt von Aileen P. Roberts am 21. November 2011

Ab heute läuft die Abstimmung für den Leserpreis 2011 bei Lovely Books.
“Das Reich der Dunkelelfen” hat sich in der Kategorie Science Fiction & Fantasy qualifiziert.

Herzlichen Dank an alle Leser, die an der Nominierung teilgenommen haben!

Wenn euch das Buch gefallen hat, würde ich mich über eure Stimme sehr freuen :) bis zum 27. November könnt ihr abstimmen.

Hier beim SF-Basar gibt es übrigens eine  Rezension und ein Gewinnspiel zu diesem Buch

Zu bestellen bei: Buch 24

Autorenhomepage

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Frank Festa (Hg.) : Omen 3 – Das Horror-Journal.

Erstellt von Detlef Hedderich am 20. November 2011

Frank Festa (Hg.)
Omen 3 – Das Horror-Journal

(sfbentry)
Deutsche Erstausgabe = Originalausgabe: November 2011 (Festa Verlag/Omen 1703)
Übersetzung: Alexander Amberg, Andreas Diesel
Cover: F. Fiedler
255 S.
ISBN-13: 978-3-935822-74-9

Titel bei Buch24.de
Titel bei Libri.de

Geduld zahlt sich (manchmal) aus

Was lange währt, wird endlich gut, und was richtig lange währt, wird manchmal sogar besser: Fünf Jahre liegen zwischen der zweiten und dritten „Omen“-Ausgabe, was durchaus ein Rekord sein könnte. „Omen 3“ ist damit auch trotziger Ausdruck einer Hartnäckigkeit, die dem Herausgeber durch ökonomisch schwere Zeiten geholfen hat. In den vergangenen Jahren war das Festa-Schiff in stürmisches Wetter geraten, das im Verlagsprogramm manchen angekündigten Titel spurlos versinken ließ. Herausgeber Frank Festa fasst die Problematik in seinem Vorwort zu „Omen 3“ knapp aber schlüssig in diese Worte: „Aber so ist das Leben, genau so. Der Horror.“

Die dritte „Omen“-Ausgabe blieb stets im Programm. Dass sie schließlich veröffentlicht wurde, darf man wie gesagt als Geste berechtigten, auch persönlichen Triumphes sowie – hoffentlich – als Indiz für eine Konsolidierung des Festa-Verlags werten, ohne dessen Bücher der deutsche Grusel-Fan fast gänzlich in einem von zahnlosen Vampir-Lovern bevölkerten Trash-Sumpf gefangen säße: eine schreckliche Vorstellung!

Inhaltlich blieb es bei der bewährten „Omen“-Mischung aus Kurzgeschichten und Artikeln, wobei primär im Verlagshaus Festa beheimatete oder dort kurz vor dem Einzug stehende Schriftsteller zu Wort kommen; eine legitime Selektion, da diese Mieter einerseits ihr Handwerk verstehen, während der Leser andererseits gern Näheres über sie bzw. ihre Werke wissen möchte.

Zudem beschäftigt sich der mit Abstand beste Beitrag dieses Bandes mit einem Non-Festa-Autoren (ein Zustand, der sich hoffentlich irgendwann ändern wird): Der Künstler und lebenslange Freund John Mayer erinnert (sich) in „Die dunkle Muse von Karl Edward Wagner“ an das tragische Schicksal dieses Horror- und Fantasy-Autoren, der den ungewöhnlichen „Sword-&-Sorcery“-Barbaren Kane schuf. Sein Text ist ebenso informativ wie ergreifend, da Mayer, der selbst auf ein schwieriges Leben zurückblickt, immerhin ansatzweise begreiflich machen kann, wieso ein talentierter Mensch wie Wagner sich selbst zugrunderichtete.

Diverse Oden an Mr. Lumley

„Omen 3“ ist seitens des Herausgebers ansonsten dem britischen Schriftsteller Brian Lumley gewidmet. Es gibt ein (inzwischen tüchtig angejahrtes) Interview mit ihm, dessen „Necroscope“-Saga wohl den zentralen Stützpfeiler des Festa-Verlagsprogramms bildet. Lumley gibt Auskunft über die Genese dieser vielbändigen Erfolgsserie und seine zahlreichen weiteren Werke. Herausgeber Festa erinnert sich in „Something about Brian“ an seine persönliche Verbindung mit Lumley, der ihm längst ein Freund geworden ist.

Ein weiterer Freund, der aus der Schweiz stammende Komiker Helmi Sigg, legt die Fan-Story „Silberne Ketten – Aus dem Leben von Brian L.“ vor, die möglicherweise tatsächlich komisch ist – der Rezensent ist zwar anderer Ansicht, beansprucht in dieser Hinsicht aber keine Urteilshoheit –, aber immerhin kompetent geschrieben Lumleys reales Leben mit der „Necroscope“-Reihe verknüpft und ungeahnte Parallelen enthüllt.

Der so Geehrte trägt drei frühe und vor allem unbekannte Storys bei. Während „Die Vorlesung“ auf einen Schlussgag hinausläuft, dessen Bart mindestens ebenso lang wie die Geschichte der modernen Phantastik ist, stellen „Die Muschel aus Zypern“ und „Die Tiefseemuschel“ zwei spannende Gruselgeschichten dar, die sich aufeinander beziehen und in „Omen 3“ wie die Schalen einer echten Muschel als erster und letzter Beitrag die übrigen Interviews, Berichte und Storys umschließen: eine hübsche Idee, die gut funktioniert.

Deutsche Phantastik einst

Wenn man die übrigen Erzählungen Revue passieren lässt, wirkt „Omen 3“ wie ein Nachtrag zur (leider) eingestellten Festa-Reihe „Die bizarre Bibliothek“. Vor allem Karl Hans Strobls (1877-1946) recht ausführliche Erzählung „Der betrogene Tod“ aus dem Jahre 1924 erinnert an die große Tradition der deutschen Phantastik, die durch den auch kulturellen Nazi-Terror einen Schlag erhielt, von dem sie sich nie wirklich erholte bzw. zu der sie den Anschluss nach 1945 nicht mehr fand. „Der betrogene Tod“ bietet nicht nur eine gruselige Geschichte, sondern auch ein Feuerwerk selten gewordener oder ausgestorbener Wörter und Formulierungen. Was sich anfangs mühsam liest, entfaltet schnell einen eigenen Zauber: Diese Geschichte wirkt heute noch mehr als 1924 wie eine Überlieferung aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges!

Was diese deutsche Phantastik auszeichnet, erläutert Strobls‘ Zeitgenosse Anton Altrichter (1882-1954) in einem Nachwort, das Frank Festa dessen Erzählung anschließt. Dieser Beitrag ist doppelt interessant: als Information und als historisches Dokument, wobei heute diese beiden Ebenen nicht voneinander zu trennen sind bzw. getrennt werden dürfen. Leider fehlt ein moderner Blick auf Strobl und Altrichter, die beide ihr Leben und Wirken ab 1933 eng mit dem Nationalsozialismus verknüpften. Altrichters Beitrag lässt entsprechendes „völkisches“ Gedankengut durchscheinen, und auch Strobl mischt bereits „Blut-&-Boden“-Elemente in seine Version der Vergangenheit.

Thematisch breiter geht Jakob Elias Poritzky (1876-1935) – der eigentlich Isak Porycki hieß – in seinem Beitrag „Fantasten“ auf zeitgenössische deutsche und europäische Autoren ein. Er weiß die eigentümliche Mischung aus Verfremdung, Halluzination und schwüler – schnell schwülstiger – Erotik deutlich zu machen, die Autoren wie Hanns Heinz Ewers, Karl Heinz Strobl, Alfred Kubin und andere kennzeichnen. Zudem legt Poritzky die Wurzeln solcher „bizarren Phantastik“ offen und folgt ihnen bis ins Mittelalter. Leider fehlt auch hier eine aktuelle Bewertung dieses Beitrags. So bleibt Poritzkys „Fantasten“ vor allem eine – interessant zu lesende – literaturhistorische Kuriosität.

Deutscher Horror heute

Hatte uns Frank Festa in den früheren „Omen“-Ausgaben vor dem deutschen Grusel des 21. Jahrhunderts bewahrt, mogelt er dieses Mal (versuchsweise?) zwei (glücklicherweise) kurze Storys aus diesem unseren Lande ein. Uwe Vöhls „Nyctalus“ und Christian Endres‘ „Instinktiv“ spiegeln ein bekanntes Dilemma wider: Handwerklich durchaus kompetent geschrieben, präsentiert der eine Autor ein tausendfach erzähltes (und in zweitausend Horrorfilmen verwurstetes) „Post-Doomsday“-Garn ohne Überraschungen und mit einem tragisch gemeinten aber kalt lassenden Schlussakkord. Der andere richtet den Blick in die in die Vergangenheit und produziert eine weitere jener Lovecraft-&-Poe-Pastiches, die vor allem in sich selbst ruhen, einer deutschen Phantastik aber keine neuen Impulse bringen.

Was haben wir noch? – Storys

In seinen Story-Sammlungen lässt Frank Festa gern Versuchsballons steigen. Dieses Mal lernen wir mit zwei Kurzgeschichten den in Großbritannien bereits bekannten, ausschließlich unter Pseudonym arbeitenden „John B. Ford“ (*1963) kennen. Auch er stützt sich schwer auf surreale Großmeister des Genres; Thomas Owen (1910-2002), Walter de la Mare (1873-1956) oder Jean Ray (1887-1964) kommen einem in den Sinn. Herausgeber Festa vergleicht ihn mit Thomas Ligotti, doch auch diese Fußstapfen sind definitiv zu groß. Tatsächlich bieten „Die Illusion des Lebens“ und noch mehr „Der Feind in uns“ leidlich groteske Stimmungsbilder, die in eine Handlung eingebettet werden, die sich sehr oder allzu bekannter Horror-Motive bedient.

„Der Wurm von Vendren“ ist eine weitere Geschichte, die Brian McNaughton (1935-2004) in einer an Clark Ashton Smith angelehnten „Weird-Fantasy“-Welt ansiedelt, wobei McNaughton die exotische Dekadenz des Vorbilds zugunsten eines trockenen, rabenschwarzen Humors in den Hintergrund rückt. Während McNaughton mit „Ringard und Dendra“ – einer u. a. in Festas Anthologie „Necrophobia II – Die graue Madonna“ aufgenommenen Story – eher witzlos blieb, erfüllt „Der Wurm von Vendren“ die Intentionen seines Verfassers deutlich besser.

Was haben wir noch? – Interviews

Seit einiger Zeit orientiert sich Frank Festa teilweise neu. Zu den klassischen Verlags-Standbeinen wie Lovecraft, Lumley oder F. Paul Wilson kommen verstärkt Autoren, die den Horror entweder hemmungslos bizarr (Carlton Mellick III) oder gnadenlos blutig (Brett McBean) servieren; oft gelingt ihnen sogar beides.

In den Startlöchern steht bei Festa Edward Lee, der in den USA seit Jahren mit morbid sexuellen, exzessiv gewalttätigen Horror-Thrillern für Furore sorgt. Was den Leser erwartet, fasst Frank Festa in „Einige Gedanken zu Edward Lee“ zusammen; er dürfte recht heftig über uns kommen …

Wie man die junge US-Generation mit religiösem Gedankengut vertraut macht, erläutert uns der Theologe und Horror-Schriftsteller Kim Paffenroth. So lässt sich beispielsweise das Phänomen der Auferstehung durch den Ausbruch einer globalen Zombie-Epidemie begreiflich machen. Paffenroth scheint dies ernst zu meinen. Seine beiden im Festa-Verlag erschienenen Romane lassen sich glücklicherweise auch unter Vernachlässigung solchen Subtextes gut lesen.

Schließlich gibt noch Laurell K. Hamilton Auskunft über ihren Werdegang und ihre Erfolgsserie um die Totenlenkerin & Vampir-Henkerin Anita Blake, mit der die Autorin nachdrücklich beweist, dass sexuelle Drastik dem Genre immer noch besser bekommt als die genitalfreie Minne jener Edwards & Bellas, die den Horror immer schlimmer in Verruf bringen.

Unterm Strich

Abgeschlossen wird „Omen 3“ durch ein Verzeichnis der bis Oktober 2011 (tatsächlich) erschienenen Festa-Titel – eine beeindruckende Liste, die verdeutlicht, welche Akzente ein ‚Kleinverlag‘ zu setzen vermag, der nicht mit dem Mainstream schwimmt, sondern nach neuen Namen und neuen Entwicklungen sucht.

Der Leser wünscht sich ein „Horror-Journal“ wie das „Omen“ öfter, der Realist muss anerkennen, dass der Markt für solche Werke begrenzt ist. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: Wenn das Festa-Programm schon keinen vierten Band der „Necrophobia“-Reihe mehr beinhaltet, wird es – und sei es wieder erst in Jahren – vielleicht ein „Omen 4“ geben.

[md]

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Straub, Heinz – Abdul Ben Jassim der Pirat. Kapitän Walcott mit Geheimorder in Malaiischen Gewässern.

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. November 2011

Straub, Heinz
Abdul Ben Jassim der Pirat

Kapitän Walcott mit Geheimorder in Malaiischen Gewässern

Verlag :      Schardt, M
ISBN :      978-3-89841-608-5
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 15,40 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 02.09.2011
Seiten/Umfang :      ca. 160 S. – 20,4 x 13,8 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 09.2011

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Endlich erreichte Pierre de Gavelle die Gondel und warf Sandsäcke über Bord, so dass der Ballon rasch emporstieg. Er gönnte sich einen Blick in die Tiefe. Soldaten rannten aus der Baracke. Pierre hörte ihr Geschrei. Sie hatten den niedergeschlagenen Posten ent-deckt. Jetzt blickten sie zur Charlière empor. Einige legten ihre Musketen an. Weiße Wölckchen pufften auf, dann erst hörte man die Abschüsse. „Nur keine Löcher in die Hülle“, murmelte Pierre, aber keiner der Schüsse schien zu treffen.

Nur kurz nach der spektakulären Flucht de Gavelles findet innerhalb der Mauern des Städtchens Barnstaple eine wichtige Unterredung statt. Das Nebenzimmer des Wirtshauses „Zum Walfisch“ hat kein Geringerer als Lord Warrington reserviert, der sich hier mit seinem Neffen Pierre de Gavelle und John Walcott, Kommandant Seiner Britischen Majestät Fregatte Pollux, eingefunden hat. Dass Kapi-tän Walcott keine Uniform trägt, lässt auf einen Sonderauftrag schließen: Am Malaiischen Archipel, der von dem gefürchteten und barbarischen Piraten Abdul Ben Jassim beherrscht wird, ist das Schiff von Lord Warringtons Sohn, seines Zeichens Entdecker, gekapert worden. Trotz wiederholter Löse-geldzahlungen geben die Piraten die verschleppte Besatzung nicht frei. Nur der beste Mann der Mari-ne kommt für die Befreiung in Frage.

Mit Unterstützung der aerostatischen Kenntnisse des Physikers de Gavelle und seiner Charlière als Geheimwaffe gegen die Barbaren, bestückt der Kapitän seinen Dreimaster mit seinen fähigsten Männern und effektivsten Geschützen. In einem nervenaufreibenden und gerissenen Akt der Rettung legen sie den Halunken unter Einsatz ihres Lebens das Handwerk.

In diesem Roman verdichten sich Seefahrerabenteuer, dramatische Schlachten, die Anfänge der Fluggeschichte und die damit einhergehende Entdeckung neuer kämpferischer Möglichkei-ten zu einem hochspannenden Coup gegen die verbrecherischen Seeräuber, während der Autor einmal mehr sein schriftstellerisches Gespür für Atmosphäre unter Beweis stellt.

Heinz Straub lebt als Autor in Karlsruhe. Bereits 1963 erschien von ihm die Abenteuererzählung Die spanische Galeone. Seitdem hat er rund zwanzig Bücher geschrieben, darunter zahlreiche Jugend- und Abenteuerromane. Im Schardt Verlag sind u.a. die Karlsruhe-Krimis “Mord am Grötzinger Baggersee”, “Zwei wissen mehr”, “Damenmord” und “Die Kunst des Tötens” erschienen.

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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Bereits 1963 erschien vom Autor die Abenteuererzählung mit welchem Titel ? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!


Gewonnen hat: Janina Dünker-Cvikevic, Kevin Bochis, Florian Achwan, Felix Berger und Sven Hölscher. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern!

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