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Literatur-Blog

Archiv für November, 2010

Ranulf-Hardcover im Überformat!

Erstellt von W. A. Hary am 30. November 2010



Ranulf-Hardcover im Überformat!

Dieser Prachtband sollte in keiner Sammlung der Abenteuer des Meister-Exorzisten Ranulf O’Hale fehlen – das Hardcover im Überformat. 15,5 x 23,5 cm mißt dieser Band bei einer Rückenstärke von fast 2,5 cm mit insgesamt 320 Seiten.

Unter dem Titel “Himmel, Hölle und dazwischen” sind hier 25 ausgewählte Geschichten von 16 Autor(innen) versammelt, die miteinander verknüpft eine Gesamterzählung bilden: Nach dem hinterhältigen Meuchelmord an seiner Frau Shoshanna durch Dämonenhand lebt der einstmals erfolgreiche, aber nun desillusionierte Exorzist Ranulf O’Hale mit seinem Sohn Fionn auf seinem Familiensitz Cloveley Manor in Irland.

Das Auftauchen von Asmodis, der als oberster Herrr der Hölle den Titel ‘Luzifer’ trägt, bildet nur den Auftakt einer turbulenten Kette von Aufträgen, die Ranulf rund um den Globus führt.

Bei seinem Kreuzzug gegen die nichtmenschlichen Mächte macht Ranulf die erstaunliche Erfahrung, dass es zwischen den beiden Extremen Schwarz und Weiß auch noch “Grautöne” gibt: Kreaturen, die weder eindeutig gut noch böse sind.

Henry Altmann, Simon Rhys Beck, Ensifer Clarus, Charlotte Engmann, Thorsten Grewe, Wilfried A. Hary, Dominik Irtenkauf, Markus Kastenholz, Theo Klein, Ralf Leismann, Alain Meesschaert, Michael Mittelbach, Marten Munsonius, Irene Salzmann, Christel Scheja und J.C. Walkin berichten von dem unfreiwilligen Heldenschicksal des Exorzisten Ranulf O’Hale.

Jede der Einzel-Kapitel ist illustriert. Zudem runden eine 9-seitige Galerie sowie ein Sekundärtext über das Phänomen des Exorzismus diesen Band ab.

Nähere Informationen, eine Titelansicht sowie eine Bestellmöglichkeit gibt es hier.

“Himmel, Hölle und dazwischen” im übergroßen Hardcover ist ein besonderes Schmuckstück der Reihe.

Quelle: Thorsten Grewe (Redaktion Ranulf O’Hale bei www.hary-production.de)

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 2 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ – 3 CD- Box mit den Folgen 13 bis 18.

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. November 2010

EMI Happy Kids präsentieren 8 weitere Episoden der Hörspielserie

„H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ – 3 CD- Box

mit den Folgen 13 bis 18

und 10 Folge 19-20

VÖ: 26.11.2010 – empfohlen ab 8 Jahren  – UPV ca. 6,99 € / Box ca. 14,99 €

Emma, Rikki und Cleo teilen ein gemeinsames Schicksal: Seit ihrem Ausflug nach Mako Island, einer kleinen Vulkaninsel im Pazifik vor der Australischen Küste, verwandeln sie sich plötzlich in Meerjungfrauen, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen! Und – jede von Ihnen hat eine besondere Fähigkeit: Cleo kann Wasser in der Luft formen, Rikki kann es zum Kochen bringen und Emma lässt es gefrieren. Klar, damit sie nicht ständig in Erklärungsnot geraten, meiden sie den Kontakt mit „H2O“ wie der Teufel das Weihwasser. Schon ein Regenguss genügt und die Verwandlung geht los. Ihre neuen Fähigkeiten haben aber auch enorme Vorteile. Die drei setzen ihre Kräfte vor allem ein, um andern Menschen zu helfen. In weiteren acht Hörspiel-Folgen erleben die drei unfreiwilligen Teilzeit-Meerjungfrauen, welch magische Kraft der Vollmond auf ihr geheimes Ich hat. Oh, wie schwer es doch ist, die alltäglichen Herausforderungen des Teenager-Daseins mit einer geheimen Identität unter einen Hut zu kriegen. Die radikalen Veränderungen und das geteilte Schicksal schweißt sie zu einem Freundschaftsbund zusammen. Lewis ist der einzige Vertraute, der von dem mysteriösen Geheimnis weiß. Er hilft den drei Freundinnen, ihr Doppelleben als Meerjungfrauen zu bewahren. Noch haben die drei ihre magischen Kräfte nicht völlig unter Kontrolle …

EMI Happy Kids veröffentlicht am 26.11.2010 die nächsten acht Hörspiel-Episoden von denen auch wieder  drei CDs als Sammelbox erhältlich sind. Die Fans der TV-Serie „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ wird es freuen, denn die Hörspiele sind eine gelungene Produktion und Ergänzung zur Fernsehserie. In der ersten Staffel geht es hauptsächlich um die Frage, wie die drei mit ihrem Meerjungfrauendasein und ihren neuen Kräften umgehen können und dürfen, ohne neugierigen Wissenschaftlern aufzufallen. Cleo, eine der Hauptfiguren der Serie, ist zugleich die Ich-Erzählerin, das verleiht der Hörspielserie ihren besonderen Tagebuch-Charakter.

Die erfolgreiche TV-Serie „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ ist eine Koproduktion von ZDF und ZDF Enterprises in Zusammenarbeit mit dem australischen Produzenten Jonathan M. Shiff. Sie läuft seit 2007 auf dem KiKa, im ORF1 und im ZDFtivi. Die Erstausstrahlung fand 2007 statt. Derzeit wird die 3. Staffel ausgestrahlt. Fans der Serie können sich also noch auf viele weitere Hörspielfolgen aus dem Hause EMI Happy Kids freuen!

Kurzinhalte der Episoden 13-20:
CD Vol. 07 – Folge 13-14 ICPN-Nr.: 50999 9 47670 2 5:
Folge 13 – „Zanes Untergang“: Emma lernt die geheimnisvolle ältere Dame Miss Chatham kennen. Sie wohnt auf einem heruntergekommenen Boot im Yachthafen. Zane ist sauer auf die Lady, weil ihr Boot sich losgerissen und seinen Jet-Ski beschädigt hat. Er will ihr schrottreifes Boot aus dem Hafen entfernen lassen. Miss Chatham regt sich darüber so auf, dass sie einen Herzinfarkt erleidet und ins Krankenhaus muss. Emma versucht den Streit zwischen den beiden zu schlichten …

Folge 14 -  „Seeungeheuer &  Kindergeburtstag“: Cleos 16. Geburtstag steht an. Aber sie will zur großen Verwunderung von Emma und Rikki nichts davon wissen, speziell nichts von einer Party. Also bleibt Cleo nichts anderes übrig, als an ihrem Geburtstag das Weite zu suchen. Sie schwimmt nach Mako Island – und ahnt nicht, dass Zane und Lewis unterwegs sind, um ein Seeungeheuer aufzuspüren …
CD Vol. 08 – Folge 15–16 ICPN-Nr.:           50999 9 47671 2 4:

Folge 15 – „Miriam Eiskalt“: Emma vertritt den Geschäftsführer Wilfried in seinem Juice Net Café. Cleo überredet sie, Rikki einen Aushilfsjob zu geben, denn diese braucht dringend Geld. Wie erwartet gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der nicht zur Kellnerin geborenen Rikki und der sich als Boss aufspielenden Emma schwierig. Aus der Not heraus benutzt Emma kurzerhand ihre Fähigkeit des „Schockgefrierens“, nichtsahnend, dass Miriam sich im Kühlraum versteckt hält…

Folge 16 – „Cleos geheimer Freund“: Cleo schwimmt mit Delphin Ronnie im Freizeitpark. Das hat zur Folge, dass Cleo die Einzige ist, von der sich das Tier füttern lässt. Mitch, der Delphin-Trainer, bitte sie, häufiger zu kommen. Cleos Mutter zieht den falschen Schluss und setzt das Gerücht in die Welt, Cleo habe einen Freund …
CD Vol. 09 – Folge 17-18 ICPN-Nr.: 50999 9 47672 2 3:

Folge 17 – „Das Virus“: Emma, Cleo und Rikki müssen zur Schule. Als die drei vor die Tür treten, bricht ein Unwetter los. Emmas Mutter bietet den Mädchen an, sie zur Schule zu fahren. Aber schon der kurze Weg vom Haus zum Auto im Regen würde die Verwandlung der drei in Meerjungfrauen auslösen. Cleo spielt eine Ohnmacht vor, um Zeit zu gewinnen. Dank Rikkis Eingreifen zeigt das Fieberthermometer einen erschreckenden Wert. Nachdem die Hausärztin, die Mädchen untersucht hat, stellt sie das Haus sofort unter Quarantäne…

Folge 18: „Rikkis Vollmondnacht“: Es steht wieder eine Vollmondnacht bevor. Zum Glück hat Emma sturmfreie Bude. Lewis hilft dabei, die Fenster zu verkleben. Als er das tut, wirft Rikki einen kurzen Blick auf das mehrfach reflektierte Spiegelbild des Vollmonds – was schlimme Folgen hat. Sie verliert die Kontrolle über ihre Kraft, Dinge zu erhitzen. Sie richtet Chaos im Haus von Emmas Eltern an und sucht verzweifelt das Weite. Plötzlich taucht die geheimnisvolle Miss Chatham auf und gibt den Rat, auf Mako Island nach Rikki zu suchen …
CD Vol. 10 – Folge 19-20 ICPN-Nr.: 50999 9 47673 2 2 (nicht in der Dreier-CD-Box Vol. 3 enthalten – nur einzeln erhältlich)

Folge 19 – „Nerviger Besuch“: Cleo und Kim bekommen Besuch von ihrer Cousine Angela. Die Cousine erweist sich als verwöhntes, intrigantes Kind und spielt Cleo und Kim geschickt gegeneinander aus. Als Cleo im Badezimmer einen Pelikan entdeckt, verdächtigt sie ihre kleine Schwester, ihn aus dem Freizeitpark entführt zu haben. Mit Hilfe von Emma, Rikki und Lewis gelingt es Cleo, den Pelikan einzufangen und zurückzubringen. Emma, Rikki und Lewis begeben sich derweil auf die Suche nach Angela. Sie ahnen, dass mit dieser Cousine etwas nicht stimmt…

Folge 20 -  „Der perfekte Köder“: Das große Wettangeln steht an. Lewis hat einen Köder entwickelt, den er für sensationell hält. Das Wettangeln verläuft für Lewis katastrophal. Cleo hilft ihm heimlich und lässt einen riesigen Thunfisch an Lewis’ Köder anbeißen. Der ist ganz aus dem Häuschen und endgültig überzeugt, dass sein Köder ein Verkaufsschlager wird. Doch die Mitkonkurrenten glauben, dass Lewis geschummelt hat …
Boxset 3 – „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ Folge 13 – 18 ICPN-Nr.: 50999 9 47678 2 7

Alle Hörspiel-CDs beinhalten je zwei Episoden. Folge 13-20 sind einzeln sowie als Download-Bundles in allen bekannten Shops erhältlich. Die Dreier-CD-Box Vol. 3 beinhaltet drei CDs mit den Folgen 13-18. Mehr Infos und Hörproben unter www.h2o-hoerspiele.de (um Abdruck wird gebeten). Die Cover und Sprecherinformationen finden Sie im Anhang.

Titel bei amazon.de

Preisrätsel 2 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  Emma, Rikki und Cleo teilen welches gemeinsame Schicksal? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 20 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Sandra Kohns und Susanne Möller. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN AUCH UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Nadja Steinwachs – That’s life! … eigentlich, natürlich und na toll!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. November 2010

Nadja Steinwachs
That’s life! … eigentlich, natürlich und na toll!

Medu-Verlag
ISBN 978-3-941955-10-3
Roman
Originalausgabe 2010
Umschlaggestaltung Daniela Tannebaum (Verlag)
Taschenbuch 248 Seiten

www.medu-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de

Zur Autorin

Neben der Vorliebe für Fotografie, Kunst, Musik, Tanz, Tiere und Reisen schreibt die 1981 in Herborn geborene Autorin Nadja Steinwachs gerne. Sie arbeitet als Heilpraktikerassistentin und Seminarleiterin für autogenes Training und hat vor ihrem ersten Roman „That’s Life!“ bereits ein Kinderbuch mit dem Titel „Pino, der kleine Pingpongball geht auf Reisen“ verfasst.

Zum Buch

Zitat der Inhaltsangabe

Emotional und provokant erzählt die Psychologiestudentin Emely Morgenstern von ihrem ganz alltäglichen Wahnsinn: Sie schreibt Gedanken- statt Tagebücher, rettet Würmer von der Straße und verkauft zu enge Jeans an zu dicke Mädchen. Sie philosophiert über das Leben und den unvermeidlichen Tod, lässt sich über den Superstarwahn und das Privatfernsehen aus, arbeitet mal als Altenpflegerin und mal im Immobiliengeschäft.

Offen und ehrlich veranschaulicht sie, dass das Leben zwar Partys bietet, nicht aber als Party verstanden werden sollte. In ihren kurzweiligen Geschichten aus der Welt des Alltäglichen kombiniert sie Spiel und Spaß mit der Ernsthaftigkeit des Lebens und stellt überraschend fest, dass letztlich beides möglich ist.

Eigentlich gibt es nicht viel mehr dazu zu schreiben, denn genau genommen gibt diese Inhaltsangabe sehr gut wieder, was man zu lesen bekommt.

Meine Meinung

Ich habe mich also ans Lesen gemacht und tauchte in Steinwachs Gedankenwelt ein. Wobei …? Das Buch ist in Ich-Form geschrieben, was zum Gedankenbuch passen würde, aber gleichzeitig als Roman deklariert. Die Protagonistin nennt sich Emely Morgenstern. Was davon Wirklichkeit oder Fiktion ist, zu Emely oder doch vielleicht Nadja gehört, scheint bisweilen fraglich, da das eine oder andere Puzzleteilchen aus dem Lebenslauf der Autorin doch dem der Protagonistin gleicht.

Zuerst erfährt der Leser, dass Emely Tagebücher nicht mag und lieber Gedankenbücher schreibt, genau wie in der Inhaltsangabe beschrieben. Und es stimmt. Seite für Seite findet man Gedanken, die sich mühelos aneinanderreihen und gleichzeitig kunstvoll ineinander verschlingen. Querbeet durch alle Themenbereiche lässt die Autorin ihre Leser spritzig, humorvoll, stellenweise biestig und leicht provokant an dem teilnehmen, was ihr so durch den Kopf spukt. Die Seiten blättern sich fast von alleine um und man fragt sich, wann das nächste Kapitel anfängt, dabei hat man längst begonnen, es zu lesen.

Die Leser erfahren von der überaus lebhaften Fantasie Emelys, die den kleinen Vampir als beruhigend empfindet, den kleinen Prinzen jedoch nicht so recht versteht. Dass sie vehemente Tierschützerin ist, die sich nicht nur darauf beschränkt, Regenwürmer von der Straße zu retten, sondern auch in einer Nacht und Nebelaktion Hasen aus ihrem Gefängnis befreit. Auch verkrachte Existenzen werden bei ihr nicht einfach in Grund und Boden verdammt. Leser erhaschen einen Blick auf eine etwas chaotische, aber gläubige junge Frau mit Prinzipien.

Ihr Rundumschlag gegen Integrationsverweigerung, Fleischesser, Sozialsystemschmarotzer (sie bezieht sich wirklich nur auf die Schmarotzer und nicht auf diejenigen, die wirklich hilfsbedürftig sind), vernachlässigte Kinder, etc. könnte den einen oder anderen Standup-Comedian vermutlich vor Neid erblassen lassen.

Allerdings kommt irgendwo zwischendrin ein Bruch. Das Buch verliert den Gedankenbuchcharakter und wird eigentlich das, was Emely gar nicht mag. Eine Art Tagebuch, in dem Reiseerfahrungen (okay, das war schon im Anfangsteil so, doch da wirkte diese Erfahrung einfach anders) genauso verarbeitet werden wie zerbrochene Beziehungen; der Tod ihr nahestehender Menschen genauso wie Drogen und der eine oder andere Blick in eine mehr oder weniger legale Welt in ihrer unmittelbaren Umgebung. Außerdem scheint Emely immer dann krank zu werden, wenn sie im Urlaub ist und dabei nicht unbedingt die besten Erfahrungen zu machen. Der Leser entdeckt eine Emely, die trotz aller Vorwürfe gegen eine mehr oder wenige bigotte Gesellschaft selbst die Tendenz dazu aufweist.

Beispiel: Sie wird Vegetarierin, weil sie die Qual der Tiere nicht erträgt. Fische, die nach ihrem eigenen Dafürhalten ebenfalls Qual empfinden, wenn sie im industriell anmutenden Fischfang qualvoll eingequetscht langsam ersticken, landen jedoch auf ihrem Teller. Oder: Sie ist gegen Drogen, trinkt aber gern und öfter einen über den Durst und ist auch nicht abgeneigt, Joints zu rauchen. Oder: Sie hilft zwar Obdachlosen, ist aber völlig gegen Zigeuner eingestellt, weil die einfach alle klauen. Sie ist gegen Wildfang exotischer Tiere, muss aber selbst anscheinend den einen oder anderen Exoten unbedingt haben, um ihn später mit schlechtem Gewissen in einem Zoo oder einer Auffangstation abliefern zu müssen, weil sie keine artgerechte Haltung bieten kann.

Außerdem spricht Emely neben ihren Jobs von einem Psychologiestudium und Patienten, wirkt gleichzeitig aber auch wie jemand, der die eine oder andere Therapiestunde nötig hätte. Das macht einerseits menschlich, andererseits fällt es überdeutlich auf. Vielleicht, weil ich nach dem Auftakt etwas anderes erwartet hatte, auch wenn von vornherein klar war, dass in dem anfänglich lockeren Stil nicht das Buch mit der Seitenzahl zustande gekommen wäre, das ich eben in Händen hielt. Die Kapitel scheinen übrigens chronologisch wild durcheinander zu springen. Manchmal kam es mir auch so vor, als ob sie in größerem zeitlichen Abstand verfasst worden wären.

Das Buch wird dadurch nicht schlecht. Innerhalb kurzer Zeit war es ausgelesen. Die entsprechenden Kapitel zogen sich etwas, waren aber immer noch in einem flüssigen, lebendigen Stil geschrieben. Und was im ersten Teil an spritziger Leichtigkeit im Standup-Comedian Stil herausragte, machte andererseits der zweite Teil durch eine überraschende … (Tiefe ist das falsche Wort) Ernsthaftigkeit (ist auch nicht richtig, aber kommt wenigstens andeutungsweise heran) wett. Allerdings: Wenn es hart zu werden droht, wendet Emely sich bisweilen ab, zieht sich zurück. Ein Schutzmechanismus, klar, der die innere Zerrissenheit der Figur noch mehr hervorhebt und damit gleichzeitig die Leichtigkeit im ersten Teil Lügen straft. Dieser Rückzug geschieht allerdings irgendwie oberflächlich. Emely denkt nicht weiter über das Erlebte nach bzw. lässt Leser in ihrem Gedankenbuch nicht wirklich daran teilhaben. Sie erzählt einfach davon und wirft die Tür hinter sich zu nach dem Motto „muss ich nicht haben“. Was wiederum die Ernsthaftigkeit zumindest in Teilen aushebelt. Vielleicht wäre es besser gewesen, alles unabhängig voneinander herauszubringen? Ich weiß es ehrlich gesagt noch immer nicht, egal wie oft ich das Buch zur Hand nehme, um einzelne Passagen nachzulesen.

Übrigens: Der Untertitel des Buches „… eigentlich, natürlich und na toll!“ wurde mir beim Schreiben gerade erst so richtig bewusst. Eigentlich ist Emely eine hilfsbereite junge Frau, wahrheitsliebend, mit Prinzipien und moralischen Grundsätzen, stark und neugierig aufs Leben – zumindest auf den ersten Blick. Aber natürlich hat sie ihre Fehler und Schwächen. Na toll! Damit ist sie ja auch nicht besser als wir alle.

Fazit

Ein Buch zum Entspannen, das aber auch Denkanstöße vermitteln kann. Und der Titel trifft es wirklich. Manchem Leser könnte das Buch auch als Spiegel dienen.

Copyright © 2010 by Antje Jürgens

Titel erhältlich bei Buch24.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Emely Morgenstern studiert welchen Fachbereich? Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Rainer Wells, Linda Rauscher und Arndt Wetzenmaier. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN AUCH UNSEREM SPONSOR UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 4 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Veronika Walden – Aufschrei der Seele.

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. November 2010

Veronika Walden
Aufschrei der Seele

Medu-Verlag
ISBN 978-3-941955-07-3
Erfahrungen
Originalausgabe 2010
Umschlaggestaltung Daniela Tannebaum (Verlag)
Softcover, 169 Seiten

www.medu-verlag.de

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Buch:

Über die Autorin vorweg etwas zu sagen ist unnötig, denn das Buch ist nicht nur von ihr, sondern es handelt auch von der 1946 geborenen und im Norden Deutschlands lebenden Veronika Walden. Genauer gesagt ist es ein Rückblick auf 25 Jahre Krankheit. Eine der Krankheiten, über die man gewöhnlich nicht einfach so laut spricht. Ein Erfahrungsbericht über das Funktionieren einer Frau, die neben Wahnvorstellungen und Depressionen Todessehnsucht verspürte und Wege aus ihrer Krankheit gesucht und teilweise gefunden hat.

Waldens Leben könnte Anfang der 1980er Jahre – von außen betrachtet – nicht schöner sein. Verheiratet, eine Tochter, ein schönes Zuhause in ihrer Traumwohnung mit nigelnagelneuer Einbauküche. Gut es gab immer mal wieder finanzielle Engpässe, weshalb sie schon kurz nach der Geburt ihrer Tochter Vanessa eine Arbeit suchen musste, um zum Familienunterhalt beizutragen. Dennoch, eigentlich scheint alles perfekt – und bis zu ihrem 35. Geburtstag hätte sie die Frage nach ihrem Befinden so beantwortet: Ich bin zufrieden mit meinem Leben und es geht mir gut. Ich liebe meinen Mann und meine Tochter über alles. Wir sind eine glückliche Familie.

Nur drei Jahre später haben sich massive Versagensängste in ihr Leben geschlichen und körperliche Beschwerden wie Schmerzen und Herzrhythmusstörungen oder Magen-Darm-Probleme dazugesellt. Beschwerden, auf die Ärzte ratlos reagieren, denn körperliche Ursachen liegen nicht vor. Lange Zeit versucht sie ihren Zustand nach außen so gut es geht zu verbergen, nicht ahnend, wie viel ihr persönliches Umfeld tatsächlich davon mitbekommt. Als eine Nachbarin in eine Nervenklinik eingewiesen wird bzw. diese ihr hinterher in ihrer Verzweiflung selbst erzählt, dass sie Mordfantasien gegen Walden hegt, ist plötzlich nichts mehr wie zuvor.

Abgesehen davon, dass die Ängste sich immer mehr verdichten – seltsamerweise nicht vor der Nachbarin mit den Mordfantasien – will sie selbst bisweilen am liebsten ihren Mann töten. Etwas, was für sie nicht nur unaussprechlich, sondern eigentlich auch unvorstellbar ist, denn Harmonie geht ihr über alles. Sogar über sich selbst.

Walden sucht Hilfe und findet sie auf einigen Umwegen bei einer Psychotherapeutin. Zwar muss sie die Behandlung selbst bezahlen, dafür stimmt die Chemie zwischen Patientin und Therapeutin und viele Erinnerungen und Dinge, die für Walden bislang nicht erkennbar waren, brechen sich ihre Bahn. Ihre Schuldgefühle bezüglich des Selbstmordes ihrer Mutter, nach dem sie wie selbstverständlich als gerade 17jährige die Versorgung ihres Vaters übernimmt, bis dieser wieder heiratet. Ihre Rolle als Hausmädchen und Kindermädchen im Haushalt ihrer Schwester aus der sie übergangslos in die Rolle der Ehefrau und Mutter schlüpft. Ein Mann, der eifersüchtig über sie wacht. Eine Ehe, in der der Mann das Geld heimbringt und seinen Hobbys frönt, während sie neben ihrer Arbeit den Haushalt ebenso wie die Finanzen führt, die Kindererziehung übernimmt und wenig eigene Interessen oder Freunde hat. Eine Ehe, die der ihrer Eltern sehr gleicht. Ihr eigener Hang zum Perfektionismus und zur Harmonie, der sie vieles schlucken lässt, bis es einfach nicht mehr geht und ihre Seele so laut um Hilfe zu rufen beginnt, dass sie es nicht mehr überhören kann.

Doch die Therapie ist langwierig und es fällt schwer bis fast unmöglich, ihre eigene Art, sich ständig zu überfordern, zu überwinden. Die Anforderungen, die das Familien- und Arbeitsleben an sie stellt, scheinen nahezu unvereinbar mit der Aufgabe, sich selbst zu finden. Erschwert wird das Ganze durch eine Waldens Krebserkrankung.

Der Glaube, diverse Therapien, und ihr eigener Wille zur Veränderung helfen, dennoch muss sie erkennen, dass es ein immerwährender Kampf sein wird und der Rückfall in alte Verhaltensmuster immer wieder passieren kann. Dass Vorwürfe alleine nicht richtig sind, dass ihr eigenes Verhalten die hauptsächliche, gar alleinige Ursache für ihren Zustand ist.

Ihre Ehe übersteht diese fast ein viertel Jahrhundert andauernde Belastungsprobe. Allerdings nur mehr oder weniger gut. Ihr Mann und sie driften auseinander, wobei nie eine wirkliche innere Verbundenheit zwischen ihnen bestand. Es fehlt die gemeinsame Sprache, die Themen, die wichtig sind, drohen immer wieder totgeschwiegen zu werden. Ihre zwischenzeitlich erwachsene Tochter heiratet, wird Mutter, und – ohne aktiv viel dagegen tun zu können – scheint sich abzuzeichnen, dass sich ihre Geschichte und die ihrer Mutter wiederholt.

Dennoch hat Walden den Mut nicht aufgegeben und kann heute mit ihrer Erkrankung umgehen.

Fazit:

Walden hat nicht nur den Mut gefunden, Hilfe zu suchen und den schmerzhaften, schwierigen Weg einer Therapie zu gehen. Sie ist darüber hinaus mit ihrer Erkrankung an die Öffentlichkeit gegangen und spricht klar und verständlich alles an. Denn auch wenn sie nicht allein ist, so wird diese Thematik heute noch trotz einiger Veränderungen mehr oder weniger wort- und/oder verständnislos übergangen.

Als ich zu lesen begann, kam mir automatisch der Satz „Die Angst ist für die Seele ebenso wichtig wie das Bad für den Körper.“ in den Sinn. Angst kann das Leben umkrempeln. Positiv, wenn man lernt, mit ihr umzugehen. Sie macht auf Dinge aufmerksam, die wir bereinigen müssen. Waldens Buch – in dem im Übrigen überraschenderweise genau der Satz vorkommt – ist ein Beweis, dass es funktioniert. Ein Buch, das auch anderen Mut machen könnte und deshalb empfehlenswert. Ich wünsche der Autorin von ganzem Herzen, dass ihr restlicher Weg sich mehr und mehr ebnet.

Copyright © 2010 by Antje Jürgens (AJ)

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Preisrätsel 4 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann erschien das vorliegende Buch, welches Jahr, welchen Monat und in der wievielten Auflage? Sobald 40 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Sabine Hess, Heiko Schmidtberger, Julia Perl und Esin Fieml. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND AUCH ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 2 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Guzewicz, Alexander – Von der Kunst Pariserinnen zu küssen.

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. November 2010

Guzewicz, Alexander
Von der Kunst Pariserinnen zu küssen

Im Buch blättern

Verlag :      eure-l verlag
ISBN :      978-3-939984-06-1
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      7,95 Eur[D] / 8,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      128 S. – 19,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 05.10.2010
Gewicht :      75 g
Aus der Reihe :      edition STADT bild 1

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Die schonungslose Wahrheit über eine Stadt, die wohl die meisten Menschen nur aus der Perspektive eines Touristen kennengelernt haben. Doch was steckt hinter den schicken Häuserfassaden und Touristenattraktionen?

Alexander Guzewicz lebt seit mehreren Jahren in dieser quirligen Metropole. Er erzählt von seinen Eindrücken und Erfahrungen und zeigt dabei die Unterschiede zwischen Deutschen und Franzosen auf humorvolle und zum Teil auch selbstironische Weise. Denn Unterschiede gibt es mehr, als man vielleicht denkt.

Frankreich-Klischees gibt es viele. Wir glauben, die Franzosen behaupten von sich, die ›Grande Nation‹ zu sein und dass Paris die Stadt der Liebe ist. Und das sind nur die schmeichelhaftesten Irrtümer über unsere Nachbarn. Es gibt zwar unzählige Städtepartnerschaften und die oft beschworene und lang gehegte deutsch-französische Freundschaft und trotzdem scheinen uns oft Welten zu trennen.

Der 34-Jährige Heidelberger Alexander Guzewicz lebt nun schon seit mehreren Jahren in Paris und hat sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen mit den Franzosen gemacht. In seinem Buch ›Von der Kunst Pariserinnen zu küssen‹ räumt er mit vielen Vorurteilen auf und schildert sehr lebendig und mit viel Humor die Vorzüge und Nachteile der Metropole an der Seine. Der Leser erfährt dabei, warum der Eiffelturm nie gleich hoch ist und wem man wie viele Küsschen geben darf.

Das Buch lebt aber nicht nur von den Anekdoten des Autors. Der Blick hinter die schicken Häuserfassaden und Touristenattraktionen bereitet auch auf den nächsten Paris-Aufenthalt vor. Woran erkennen uns die Franzosen, noch bevor wir etwas sagen? Was ist dran, an den Medienberichten über brennende Autos in Paris? Und: Wie isst man in Frankreich am besten sein Salbeihähnchen?

›Empfehlenswert!‹ urteilen Leser bei Amazon und ›macht Lust auf Paris‹

Alexander Guzewicz ist in der Nähe von Heidelberg aufgewachsen und hat dort eine juristische Ausbildung beim Land Baden-Württemberg absolviert. Er hat schon sehr früh, im Alter von fünfzehn Jahren, mit dem Schreiben begonnen. Alexander Guzewicz lebt und arbeitet heute in Paris.

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Titel bei Libri.de

Preisrätsel 2 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  Der 34-Jährige Heidelberger Alexander Guzewicz lebt nun schon seit mehreren Jahren in welcher Stadt? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 20 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Daniel Mettvet und Salman Mizgyr. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN AUCH UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 5 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Christ, Adelheid / Christ, Franz J. Arbeitslos – was nun? 3 x 7 erprobte Tipps.

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. November 2010

Christ, Adelheid / Christ, Franz J
Arbeitslos – was nun?

3 x 7 erprobte Tipps

Verlag :      Francke-Buchhandlung
ISBN :      978-3-86827-202-4
Einband :      gebunden
Preisinfo :      6,95 Eur[D] / 7,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      CXII S. – 18,0 x 11,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 09.2010

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Gestern ist vergangen. Morgen noch nicht gekommen. Wir haben nur Heute. Lasst uns beginnen! (Mutter Teresa)

Arbeitslosigkeit ist keine einfache Erfahrung das wissen die beiden Autoren dieses Ratgebers nur zu gut. Schnell greifen Mutlosigkeit und Resignation um sich. Ein hartnäckiges Gefühl der Wertlosigkeit will sich einfach nicht mehr abschütteln lassen. Doch es gibt Hoffnung auch in dieser schwierigen Lebensphase und ganz egal, wie lange sie schon andauert.

Verständnisvoll, inspirierend und mutmachend geben die Autoren Einblicke in ihre eigenen Erlebnisse mit der Arbeitslosigkeit und wie sie diese Zeit durchgestanden haben. Ihre konkreten, ganz praktischen Tipps helfen, diese schwierige Phase sinnvoll zu gestalten und dabei vor allem nicht das eigene seelische Gleichgewicht zu vernachlässigen.

Mit drei Themenschwerpunkten:
- Selbstwertgefühl erhalten und ausbauen
- Kräfte sammeln
- Alltag gestalten

Titel bei amazon.de
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Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  Von wem stammt der Spruch: “Gestern ist vergangen. Morgen noch nicht gekommen. Wir haben nur Heute. Lasst uns beginnen!”? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 50 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Elke Flügge, Michael Foesser, Ralf Fryant, Markus Feihl und Holger Figueroa. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN AUCH UNSEREM SPONSOREN und ALLEN TEILNEHMERN!

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Sensationsfund: Geheimtunnel unter Nottingham entdeckt! * Bestellempfehlung der Redaktion: Tuchman, Barbara – Der ferne Spiegel. Das dramatische 14. Jahrhundert.

Erstellt von Detlef Hedderich am 25. November 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): ” dpa – (…) Bei einem 3-D-Laser-Scan des Höhlensystems unter der Stadt Nottingham entdeckten britische Forscher einen geheimen Tunnel, der im 14. Jahrhundert bei der Machtübernahme eines der erfolgreichsten mittelalterlichen Könige – Edward III. – eine entscheidene Rolle spielte.(…)”

Gesamte Pressemeldung lesen.

Bestellempfehlung der Redaktion:

Tuchman, Barbara
Der ferne Spiegel

Das dramatische 14. Jahrhundert

Im Buch blättern

Übersetzt von Friedrich, Malte / Leschak, Ulrich
Verlag :      Pantheon
ISBN :      978-3-570-55133-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,99 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 29,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      752 S., mit Abbildungen – 21,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      11.10.2010

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Ein moderner Klassiker der Geschichtsschreibung!

Bestsellerautorin Barbara Tuchman schuf mit »Der ferne Spiegel« einen modernen Klassiker der Geschichtsschreibung. Mit sicherem und kundigem Blick für die »große« politische Geschichte und feinem Gespür für die Alltags- und Mentalitätsgeschichte gelingt es ihr, das pralle Leben im dramatischen 14. Jahrhundert und damit im Herbst des Mittelalters einzufangen.

Im Mittelpunkt von Barbara Tuchmans faszinierender Schilderung des 14. Jahrhunderts steht die Lebensgeschichte des französischen Adeligen Enguerrand de Coucy VII. Im zarten Alter von 15 Jahren zieht Coucy das erste Mal als Ritter in die Schlacht, erlebt den Hundertjährigen Krieg hautnah mit und wird schließlich vom englischen König als Geisel genommen. Coucy wird im Laufe seines Lebens Zeuge dramatischer, ja scheinbar apokalyptischer Ereignisse: Die Pest sucht Europa heim, religiöse Fanatiker hetzen die Menschen auf, Papst und Gegenpapst bekriegen sich, auf Frankreichs Thron sitzt ein Wahnsinniger, und im Osten rücken die Osmanen vor.

Gleichzeitig kannten die Kreativität und das Kunstschaffen der Menschen nun, gleichsam auf der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit, keine Grenzen. Boccaccio schuf sein epochemachendes Werk Decamerone, Giotto bereitete in Italien den Weg für die Renaissance und in ganz Europa entstanden Kathedralen von ungekannter Größe und Pracht.

Barbara Tuchman wurde 1912 in New York geboren. Sie studierte am Radcliffe College, wurde dann Korrespondentin der ‘Nation’. Für zwei ihrer Werke wurde sie mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet: 1963 für ‘August 1914′ und 1972 für ‘Sand gegen den Wind’. Barbara Tuchman ist 1989 verstorben.

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PRESSE: Fliegende Schlangen als biomechanisches Wunder! * Bestellempfehlung der Redaktion: Stein, Uli – Crazy Snakes

Erstellt von Detlef Hedderich am 25. November 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “Berlin/Blacksburg (dpa) ­ – Schlangen können wahre Flugkünstler sein. Dieses bekannte Phänomen haben US-Wissenschaftler jetzt genauer unter die Lupe genommen.(…)”

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Bestellempfehlung der Redaktion:

Stein, Uli
Crazy Snakes

Verlag :      Lappan
ISBN :      978-3-8303-6182-4
Einband :      gebunden
Preisinfo :      7,95 Eur[D] / 8,20 Eur[A] / 14,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      48 S., 64 farbige Seiten – 12,5 x 17,3 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 15.01.2010

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Uli Stein – der Mutigste unter den deutschen Cartoonisten – hat sich für seine Fans erneut in „Lebensgefahr“ begeben und diesmal verrückte Schlangen hautnah beobachtet. Mit der Anmut eines Pythons und der Zielsicherheit einer Kobra gewährt er urkomische Einblicke in das Leben jener Tiere, die bereits im Garten Eden für allerhand Aufregung sorgten.

Uli Stein, 1946 in Hannover geboren, stürzte sich nach einigen Semestern Pädagogik als Satiriker, Nonsens-Schreiber und vor allem als Cartoonist ins freischaffende Berufsleben. Seine dicknasigen Figuren mit Spiegeleieraugen und seine verschmitzten Katzen, Hunde und Mäuse begeistern Woche für Woche Millionen von Zeitschriftenlesern. Auf Hunderten von verschiedenen Karten und zahllosen Geschenkartikeln sind sie inzwischen zu finden.

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Buchtipp der sfbasar-Redaktion: Über Menschliches – Biotechnische Verbesserung des Menschen zur Ueberwindung von Leiden und Tod?

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. November 2010

Buchtipp der Redaktion:

Christen, Markus / Heilinger, Jan Ch / Bostrom, Nick / Gerhardt, Volker / Mayberg, Helen / Crone, Katja / Nida-Rümelin, Julian / Pfeifer, Rolf / Müller, Oliver / Sturma, Dieter / Baumann-Hölzle, Ruth / Knell, Sebastian

Ueber Menschliches
Biotechnische Verbesserung des Menschen zur Ueberwindung von Leiden und Tod?

Umschlaggestaltung von Aeschacher, Ursi A
Verlag :      brotsuppe
ISBN :      978-3-905689-31-0
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      11,00 Eur[D] / 22,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      144 S., Umschlagbild – 19,5 x 12,3 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 05.2010
Gewicht :      194 g

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Krankheit und Sterblichkeit wecken bei vielen Menschen den Wunsch nach Überwindung der Beschränkungen, die dem Leben und Erleben durch den Körper vorgegeben sind. Heute erscheint diese Utopie in einem wissenschaftlich-technischen Gewand: Maximierung der Lebenszeit dank Gentechnik, Verschmelzung des Körpers mit Maschinen oder Verbesserungen unserer geistigen Leistungsfähigkeit und Stimmung durch Medikamente. Diese utopisch klingenden Vorstellungen sind teilweise schon reale Leitkonzepte menschlichen Handelns geworden.

Doch wie menschlich ist der Traum vom Übermenschlichen?

Neben Beiträgen von Jan-Christoph Heilinger und Markus Christen finden sich im Band Interviews und Gespräche mit Ruth Baumann-Hölzle, Nick Bostrom, Katja Crone, Volker Gerhardt, Sebastian Knell, Helen Mayberg, Oliver Müller, Julian Nida-Rümelin, Rolf Pfeifer und Dieter Sturma. In den Texten werden anschaulich die drängenden Probleme diskutiert, die mit einer möglichen biotechnischen Verbesserung des Menschen einhergehen.

Die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner

Ich persönlich will die Chance haben, einfach viel länger auf dieser Welt unterwegs zu sein.
Nick Bostrom

Im Wunsch nach einem möglichst langen Leben zeigt sich eine Verbrauchermentalität gegenüber dem eigenen Leben – eine eigentliche Lebensgier.
Ruth Baumann-Hölzle

Im Zustand der biologischen Unsterblichkeit wird das Leben zu einem grossen russischen Roulette.
Sebastian Knell

Zum «neuen Menschen« wird der optimierte Mensch nicht werden, weil es den viel beschworenen »alten Menschen» nie gegeben hat.
Volker Gerhardt

Ein Hirnstimulator für Orgasmen? Wer würde so etwas kaufen wollen?
Helen Mayberg

Die liberale Gesellschaft stützt sich auf die Idee der Selbstformung, wonach das Individuum nicht verpflichtet ist, sich gewissen Rollenvorstellungen unterzuordnen.
Julian Nida-Rümelin

Der kapitalistische Wettbewerb ist ein geeigneter Nährboden für Szenarien biotechnischer Verbesserungen.
Katja Crone

Für Japaner ist es selbstverständlich, auch in Robotern beseelte Wesen zu sehen.
Rolf Pfeifer

Der Robodog Aibo ist alles andere als harmlos, weil er vor allem als Manipulationsmaschine ausgelegt ist – er hat nur die eine Funktion, den Menschen zu täuschen.
Dieter Sturma

Sind Cyborgs Untermenschen mit übermenschlichen Fähigkeiten?
Oliver Müller

Jan-Christoph Heilinger studierte Philosophie und Literaturwissenschaften in Köln, Paris und Berlin und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit forscht er in der Arbeitsgruppe Funktionen des Bewusstseins an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und ist Gastwissenschaftler am Institut für Biomedizinische Ethik der Universität Zürich. Seine philosophischen Forschungsinteressen liegen im Gebiet der Ethik und der philosophischen Anthropologie.

Markus Christen ist Wissenschaftsjournalist und promovierte am Institut für Neuroinformatik der Universität/ETH Zürich. Er studierte Philosophie und Naturwissenschaften in Bern. Er beschäftigt sich mit Methoden für die Analyse neurowissenschaftlicher Daten sowie mit ethischen Fragen, die sich als Folge der Fortschritte in der Hirnforschung ergeben. Seit 2007 arbeitet er am Graduiertenprogramm für interdisziplinäre Ethikforschung der Universität Zürich an einem Projekt über neurobiologische Grundlagen der Moral.

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Deutsche Sicherheitsbehörden arbeiten unter Hochdruck daran, einen möglichen Terroranschlag islamistischer Extremisten zu verhindern! * Lesetipp der Redaktion: Weber, Markus R. – Extremisten: 16 Augenzeugenberichte.

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. November 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “Berlin (dpa) - (…) Laut «Spiegel» hat sich ein aus Deutschland kommender Islamist telefonisch aus dem Ausland mit dem Wunsch gemeldet, er wolle aus der Terrorszene aussteigen. Nach seiner Darstellung will ein Kommando von Al-Kaida und verbündeten Gruppen möglicherweise den Sitz des Bundestages stürmen, Geiseln nehmen und ein Blutbad anrichten. (…)”

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Lesetipp der Redaktion:

Weber, Markus R
Extremisten

16 Augenzeugenberichte

Verlag :      Rhein-Mosel-Vlg
ISBN :      978-3-89801-225-6
Einband :      Paperback
Preisinfo :      10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A]
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Seiten/Umfang :      112 S. – 19,2 x 12,4 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 06.10.2010
Aus der Reihe :      Edtion Schrittmacher 25

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Die Transformation des Menschen durch die Medien Die modernen Medien haben es möglich gemacht: Bis 2010 ist jeder Deutsche mindestens einmal in einem Medium öffentlich aufgetreten und hat seine fünfzehn Minuten Berühmtheit erworben. Gewollt oder ungewollt.

Was bleibt, um sich von der Masse abzuheben und sein Profil zu schärfen? Die Steigerung in Permanenz. Die Interessen müssen verfeinert, die Fähigkeiten zugespitzt, die Neigungen perverser werden. Extremisten sind Menschen, die außergewöhnliche Dinge tun oder Dinge auf außergewöhnliche Weise tun.

Es geht um Obsession, Fetischismus, Autismus, Leiden, Schmerz, Spleen, Narzißmus, kreativen Wahnsinn, Masochismus, Geltungsbedürfnis, Voyeurismus. Da gibt es den elastischen Mann, der als menschlicher Dummy arbeitet, den “Dr. Tod”, der Leichen plastiniert und in abstrusen Szenarien zur Schau stellt, den Tätowierer, der innere Organe tätowiert, oder den Mann, der sich in einen Wurm verwandelt.

Alle Extremisten aber kennen auch die letzte Steigerung des Irrsinns, die Apotheose der Perversion: Darüber reden. Die Macht des Worts macht den Wahnsinn zur Methode. Sechzehn Monologe von Extremisten.

“Es gibt hier Sätze, die scheint eine Grabesstimme aus dem allgemeingültigen Jenseits zu verkünden, Gänsehautsätze, Sätze, da hört man ein ganzes Streichorchester.” (FAZ über Markus R. Weber)

Markus R. Weber, geboren 1963 in Worms, studierte Germanistik und dissertierte über Paul Kornfeld. 1995 erhielt er den Joseph Breitbach Förderpreis, 1997 ein Stipendium der Akademie Schloß Solitude, 1998 den Thaddäus Troll Preis des Förderkreises deutscher Schriftsteller. Weber veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur deutschen Gegenwartsliteratur, sowie Prosa und Gedichte in Literaturzeitschriften.

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