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Literatur-Blog

Archiv für Juli 17th, 2010

PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 5 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Herr Ober “Die Rechnung, bitte!” – Bekenntnisse eines Kellners

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Juli 2010

Herr Ober
“Die Rechnung, bitte!”
Bekenntnisse eines Kellners

Übersetzt von Schädlich, Susanne
Verlag :      Droemer Knaur
ISBN :      978-3-426-78313-9
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      352 S. – 19,0 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.08.2010

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Der Alltag eines Kellners ist nervenaufreibend: unverschämte Sonderwünsche, Liebespaare auf der Toilette und kleine schwarze Tierchen in der Küche, die auf keinen Fall ins Essen gelangen dürfen – allenfalls bei arroganten Gästen. Herr Ober serviert uns einen pikanten Blick hinter die Kulissen des Restaurantbetriebs.

Bevor Herr Ober – der Autor möchte aus Gründen der Diskretion anonym bleiben – mit 31 Jahren in New York zu kellnern begann, besuchte er ein Priesterseminar und arbeitete im Gesundheitswesen. Nach dem Verlust seiner Arbeitsstelle begann er, „vorübergehend“ zu kellnern. Aus „vorübergehend“ wurde letztendlich ein knappes Jahrzehnt.

In „Die Rechnung, bitte!“ erzählt Herr Ober ganz authentisch von seinen lustigsten und skurrilsten Erlebnissen als Kellner und Restaurantmanager verschiedener New Yorker Restaurants. Er gibt Expertentipps, wie Sie es als Gast vermeiden, dass Ihr Kellner Ihnen jemals ins Essen spuckt, wie Sie angemessen Trinkgeld geben oder in den Genuss von Stammgast-Privilegien kommen. Außerdem erfahren Sie, warum es das Gegenteil von hilfreich sein kann, zu behaupten, man sei mit dem Restaurantbesitzer befreundet, und, woran Sie erkennen, dass Sie sich möglicherweise in einem schlechten Lokal befinden.
Finden Sie mithilfe von Herrn Ober heraus, welcher Typ Gast und Trinkgeldgeber Sie wirklich sind!

Herr Ober gewährt in „Die Rechnung, bitte!“ interessante Einblicke in den ganz besonderen Lebensstil eines Kellners. Er erzählt von Jobwechsel, Burnout, Machtspielchen und Kakerlaken, aber auch wundervolle Geschichten seiner Lieblingsgäste. Er schildert auch ganz besondere Momente, wie z. B. seine Begegnung mit Russel Crowe. Außerdem erzählt er davon, wie er es vom anonym bloggenden Kellner zum bekannten Autor gebracht hat.

Im Anhang des Buches gibt Herr Ober einem jeden Restaurantgeher noch 40 Tipps mit auf den Weg, wie man selbst ein guter Gast wird, und für KellnerInnen findet sich dort eine Auflistung von Dingen, die man immer bei sich tragen sollte, um im hektischen Restaurantalltag jederzeit voll einsatzbereit zu sein.

Sicher ist, dass Sie nach der Lektüre von „Die Rechnung, bitte!“ Ihr eigenes Stammlokal sowie Ihren persönlichen Lieblingskellner einmal mit ganz anderen Augen sehen werden.

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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie alt war der Autor als er in New York zu kellnern begann? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 50 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner des Preisrätsels heißen: Philipp Müller, Dirk Tichlers, Heinrich Hübenthal, Sven Seitz und Sandra Brehm. Herzlichen Glückwunsch, die Titel wurden an die angegebenen Adressen versendet! Vielen Dank an alle Mitspieler! Besten Dank auch beim Verlag für die Preisrätseltitel!

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PRESSEMELDUNG: Hamburgs Regierungschef steht vor Rücktritt. / Buchtip der Redaktion: Oliver Driesen: Welt im Fluss – Hamburgs Hafen, die HHLA und die Globalisierung.

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Juli 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “dpa – (…) Beust regiert seit 2001. Der liberale CDU-Mann ist in seiner Heimat überaus populär. Er sorgte Ende 2003 mit dem Hinauswurf seines damaligen Innensenators Ronald Schill, der ihn unter anderem wegen seiner Homosexualität erpressen wollte, für Schlagzeilen. Seit 2008 regiert er Hamburg in der ersten schwarz- grünen Koalition auf Landesebene. In den vergangenen Jahren wurde die Regierung Beust zunehmend von Problemen verfolgt, unter anderem die explodierenden Kosten für die Elbphilharmonie und zunehmende Gewalttaten in Hamburg.”

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Oliver Driesen
Welt im Fluss

Hamburgs Hafen, die HHLA und die Globalisierung

Verlag :      Hoffmann und Campe
ISBN :      978-3-455-50139-1
Einband :      gebunden
Preisinfo :      35,00 Eur[D] / 36,00 Eur[A] / 60,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      256 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      19.03.2010

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Speicherstadt und Containerterminal – der lange Weg Hamburgs zum Welthafen. Der Hamburger Hafen ist heute einer der größten Container-Umschlagplätze der Welt. Als 1816 das erste Dampfboot die Elbe hinauffuhr, konnte das noch keiner ahnen. Oliver Driesen beschreibt die aufregende Geschichte des Aufstiegs der Hansestadt zum Welthafen einer globalen Wirtschaft.

Der Hafen der Stadt Hamburg ist heute einer der größten Containerhäfen der Welt. Innovation, Erfolg und Expansion spiegeln sich in seiner Geschichte ebenso wie Krisen, Kriege und Katastrophen. Oliver Driesen schickt den Leser auf eine dramatische Zeitreise vom Bau des ersten Hafenbeckens und der Speicherstadt über die Industrialisierung und das Trauma der Nazizeit bis hin zum Container, der alles veränderte. Mittendrin: die Hamburger Hafen und Logistik AG, die wie kaum ein anderes Unternehmen für die Geschichte des Hamburger Hafens steht. Das Buch des Hamburger Wirtschaftsjournalisten macht mit vielen Porträts und Interviews anschaulich, wie die Hafenstadt ihren Beitrag zur Globalisierung leistet.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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PRESSE: Ein tragischer Todesfall hat den russischen Biathlon-Verband schockiert. / Buchtip der Redaktion: Jürgen Knopf: Faszination Biathlon – Der Sport – Die Stars – Die Wettkampfstätten.

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Juli 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “Eurosport – Sa 17.Jul. 16:54:00 2010 – (…) Ein 15-jähriger Nachwuchsathlet wurde im Training von einem Kameraden erschossen. Russischen Medien zufolge befand sich die Mannschaft in einem Trainingslager in der zentralrussischen Region Udmurtia. (…)”

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Jürgen Knopf
Faszination Biathlon

Der Sport – Die Stars – Die Wettkampfstätten

Verlag :      Motorbuch
ISBN :      978-3-613-50607-7
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      ca. 19,95 Eur[D] / ca. 20,60 Eur[A] / ca. 34,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 24176 S. – 24,0 x 17,0 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      1., 1.Aufl. 2009 30.10.2009

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Heute weiß “jedes Kind”, was Biathlon ist. Längst gilt dieser Newcomer im Sport, der innerhalb eines Wettkampfes höchste körperliche Aktivität mit Phasen tiefer Ruhe verbindet, als Wintersport-Attraktivität Nummer eins. Jeder will dabei sein – will Biathlon einmal live, in jedem Fall aber vor dem Fernseher erleben. Immer mehr Fans wollen selber Biathleten werden, und immer mehr Tourismusverbände nicht nur in Wintersportgebieten prüfen den Betrieb von Anlagen für Sommerbiathlon für jedermann. Schritt für Schritt und gleichermaßen reichhaltig wie anschaulich illustriert, bietet dieses Buch einen umfassenden und leicht verständlichen Einstieg in die faszinierende Welt des Biathlons und zeigt, wie und wo man diesen Traumsport selbst ausüben kann.

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Buchrezension von Iris Gasper: Tim Pieper: “Der Minnesänger” (Historischer Roman) erschienen im Wilhelm Heyne Verlag im Februar 2010.

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Juli 2010

Tim Pieper
Der Minnesänger

Wilhelm Heyne Verlag
In der Verlagsgruppe Random House GmbH
ISBN 978-3-453-47099-6
Historischer Roman
Originalausgabe 02/2010
Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München unter Verwendung
des Gemäldes The Lute Player © Giovanni de Busi Cariani (c. 1485-1547) /
Musee des Beaux-Arts, Strasbourg, France / Giraudon / The Bridgeman Art Library
Taschenbuch, 480 Seiten

www.heyne.de
www.timpieper.net

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Autor:

Tim Pieper, geboren 1970 in Stade, studierte nach einer Weltreise Neuere und Ältere deutsche Literatur und Recht. Sein Hauptinteressengebiet ist die deutsche Geschichte. Der Minnesänger ist sein Debütroman. Tim Pieper lebt in Berlin, wo er an seinem zweiten historischen Roman arbeitet.

Zum Buch:

Tim Pieper entführt uns in seinem Debütroman „Der Minnesänger“ in die Mitte des 12. Jahrhunderts. Er schildert in diesem historischen Roman das Leben des Hartmann von Aue, der im Mittelalter tatsächlich als Minnesänger bekannt war.

Hartmann wird als zweiter Sohn der Eheleute Agnes und Dankwart geboren. Als Sohn eines unfreien Lehnherrn wird es ihm, aufgrund der Verdienste seines Vaters, ermöglicht, eine Ausbildung in einem Kloster zu genießen und dort Lesen und Schreiben zu lernen. Bereits mit sechs Jahren verlässt er daher sein Elternhaus um unter großen Entbehrungen zu lernen. Im Alter von dreizehn Jahren darf er erstmals wieder seine Eltern besuchen und trifft dort auch auf seine Jugendfreundin Judith. Zwischen ihm und dem jungen Mädchen entwickelt sich mehr als bloße Freundschaft und die Beiden versprechen sich ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Leider kommt es nicht dazu und als Hartmann zwei Jahre später nach Aue zurückkehrt, ist Judith auf Drängen ihrer Mutter Mechthild bereits mit dem freien Bauern August verheiratet.

August behandelt seine junge Braut auf eine niederträchtige Art und Weise und je länger die Ehe andauert, je mehr hat die junge Frau zu leiden. In ihrer Situation auch von den Eltern allein gelassen, findet sie Trost und Unterstützung bei Hartmanns Mutter Agnes, die sie nach und nach in der Kräuter- und Heilkunde unterweist.

Hartmann flüchtet sich in die Musik. Er hat eine Vorliebe für das Harfespiel entwickelt und so gelingt es ihm im Dienst des Herzogs einen Erfolg nach dem Anderen zu feiern. Hartmann genießt große Privilegien und schafft sich damit nicht nur Freunde. In Gedanken jedoch hat er nur einen Wunsch: Irgendwann mit seiner Jugendliebe Judith gemeinsam leben zu können. Dieser Traum jedoch scheint weit entfernt. Hartmanns Weg führt auf den Kreuzzug und Judiths Leben an der Seite Ihres Ehemannes August führt sie durch viele Höhen und Tiefen.

Dieser historische Roman beschreibt sehr schön die damalige Zeit und die bestehenden Standesunterschiede. Über Hartmann von Aue ist nicht sonderlich viel überliefert, aber alle bekannten Details wurden vom Autor in seinem Roman als Grundlage berücksichtigt. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Judith, wenn sie sich auch so nicht zugetragen hat,  rundet die Geschichte ab und beschert dem Leser ein wundervolles Leseerlebnis. Alle Charaktere sind ausgesprochen gut und bildlich dargestellt und ihre Gedanken und Gefühle werden detailliert und nachvollziehbar beschrieben. Hier möchte ich besonders die Beziehung von Hartmanns Eltern, Agnes und Dankwart, hervorheben, die in der damaligen Zeit wohl etwas ganz Besonderes gewesen sein muss: Tiefe und innige Liebe auch über den Tod hinaus.

Etwas vermisst habe ich zur besseren Orientierung eine Karte des Ortes Aue mit Umland zur damaligen Zeit und ein Personenregister, wenngleich der Roman sich auch ohne diese Zusatzinformationen verständlich lesen lässt.

Historisches Lesevergnügen für Jedermann. Absolut empfehlenswert.

Copyright © 2010 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 10 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Georg Müller: Heilkraft durch Verdünnen: Homöopathie – was steckt dahinter?

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Juli 2010

Georg Müller
Heilkraft durch Verdünnen

Homöopathie – was steckt dahinter?

Verlag :      Christliche Literaturverbreitung
ISBN :      978-3-89397-222-7
Einband :      Paperback
Preisinfo :      4,50 Eur[D] / 4,60 Eur[A] / 7,70 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      96 S. – 20,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      5., 5. Auflage 2010 03.03.2010
Gewicht :      140 g

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Natürliche und übernatürliche Heilmethoden erfreuen sich wachsender Beliebtheit und die angeblich so aufgeklärte Gesellschaft wendet sich immer kritikloser esoterischen Lehren zu, um das durch den Materialismus und Sozialismus des 20. Jahrhunderts entstandene Vakuum im seelischen Bereich zu füllen.

Die Euphorie über die Errungenschaften der naturwissenschaftlichen Medizin ist der Furcht vor gefährlichen Nebenwirkungen und vor der Gefühlskälte der Apparate-Medizin gewichen und treibt immer mehr hilfesuchende Patienten zu Heilpraktikern und Ärzten mit alternativen Heilverfahren.

Irisdiagnose, Fußreflexzonenmassage, Akupunktur und Homöopathie sind neben anderen zweifelhaften Verfahren beliebt und akzeptiert. Auch Christen geraten – vor allem im Bereich der Homöopathie – vermehrt in diesen Sog.

Georg Müller, praktischer Arzt und überzeugter Christ, befasst sich mit den weitgehend unbekannten Hintergründen dieser Alternativ-Methode und spürt wichtigen Fragen nach.

Was steckt hinter der Homöopathie? Kann man sie bedenkenlos als gottgegeben verstehen? Handelt es sich nur um ein harmloses Naturheilverfahren?

Dieses Buch gibt hilfreiche Antworten und Informationen, die eine biblische Beurteilung ermöglichen, ergänzt durch die nüchterne Stellungnahme eines gläubigen Heilpraktikers.

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Preisrätsel 10 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Welchen Beruf hat der Autor? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 100 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner des Preisrätsels heißen: Andreas Groth, Ralf Kostelnik, Thomas Ott, Ralf Schwarz, Anton Gärtner, Georg Hennecke, Frauke Fischer, Frank Delling, Oliver Kleine-Schönepauck und Andreas Grabinski. Herzlichen Glückwunsch, die Titel wurden an die angegebenen Adressen versendet! Vielen Dank an alle Mitspieler! Besten Dank auch beim Verlag für die Preisrätseltitel!

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Exodus 22 – Magazin für Science Fiction Stories & Phantastische Grafik

Erstellt von Galaxykarl am 17. Juli 2010

René Moreau, Heinz Wipperfürth, Olaf Kemmler (Hrsg.)
Exodus 22
Magazin für Science Fiction Stories & Phantastische Grafik

Exodus, (D) Originalausgabe 12/2007, 2.Auflage 6/2010
ISSN 1860-675X
Umfang 70 Seiten
DIN A4, Softcover und 7 Grafikseiten vollfarbig
s/w-Illustrationen von Lothar Bauer, Thomas Franke, Frank G. Gerigk, Thomas Hofmann,
Olaf Kemmer, Manfred Lafrentz, Mario Moritz und Robert Straumann

www.exodusmagazin.de

Die Zweitauflage eines SF-Magazins? Man höre und staune: War die ursprüngliche Ausgabe vom Dezember 2007 noch s/w gedruckt, hat die Nachfrage – und die technischen Möglichkeiten – nun erfreuliche Früchte getragen. Eine zweite Auflage einer längst vergriffenen Magazin-Ausgabe mit vollfarbigem Cover und einem Künstlerporträt, das jetzt erst richtig zur Geltung kommt. Allein schon deswegen rentieren sich die paar Euro für alle jene, die Science Fiction nicht nur literarisch, sondern auch optisch genießen wollen.

Dazu wieder 11 SF-Stories, die an Anwechslung nichts vermissen lassen:

„Instant man“ von Uwe Anton: Ein Sklave, ein Diener, ein Spielzeug, das garantiert 30 Tage hält und danach im Müll landet? Eine elegante Lösung für das Problem, das man sich nicht zu sehr an ein künstlich erschaffenes Lebewesen gewöhnen sollte. Ich glaube, wenn es jemanden gelingen würde, solche Wesen zu züchten, wären sie tatsächlich ein Verkaufsschlager.

„Im Albbyss, keine Zeit mehr“ von Thomas Franke: Dem Autor nach eine „Literarische Miniatur“. Vielleicht hätte ihr ein klein wenig mehr Länge gut getan.

„Herr der Sterne, Herr der Schmerzen“ von Olaf Kemmer: Einem Gott ist langweilig. Und das hat böse Folgen für die Bewohner so mancher Welt. Doch irgendwann…Hat mir am besten gefallen.

„Das Mädchen von der Mondstraße“ von Johann und Günter Braun: Ein Erdenmann bestellt sich aus einem Katalog eine außerirdische Frau. Klar, dass hier zwei Kulturen – im Endeffekt unvereinbar – aufeinander treffen und…scheitern.

„Der Bethagi-Zwischenfall“ von Christian Weis: Ab wann weiß man, dass eine Simulation noch eine ist? Ab wann ist eine Situation so real, dass sich die Grenzen verwischen? Gut, aber vorhersehbar.

„Mitten in das Leben“ von Guido Seifert: Drogen verschaffen dem Konsumenten angeblich Zugang zu neuen Welten. Leider ist es aber nur immer und immer wieder die Flucht aus der einzig realen. Und scheinbar wird sich auch in der Zukunft daran nichts ändern… gottseidank!

„Wie die Welt entstand“ von Wolfgang G. Fienhold: Kurz und gut. Nichts für Gläubige. Jedem Atheisten wird sie gefallen.

„Besucher aus der Ferne“ von Helmut Hirsch: Verlorene Menschenkolonie wird erneut aus der alten Heimat besucht. Das Beste an der Story waren die halbintelligenten Flugratten. Für die Länge der Story hat man sich irgendetwas Neues, Überraschendes am Ende erhofft, leider kam nichts.

„Morgen im Hominidenpark“ von Andreas Debray: Noch eine Geschichte, welche Hardcore-Christen wenig begeistern wird.

„Kentaurische Affären“ von Frank Neugebauer: Die Epsilon-Strahlen machen interstellaren Raumflug möglich und die Berichte dieser Expedition liegen nun vor…

„Das Tier“ von Thomas Franke: Die zweite „Literarische Miniatur“ im Heft, hat mir besser gefallen als die erste.

Das Künstlerporträt im Mittelteil stellt sicher das Highlight dieser Exodus-Ausgabe dar, trotz der etwas schwülstigen Lobhudelei von Uwe Mörsch, welche allerdings die Bilder in keiner Weise benachteiligen. Die Arbeiten „Die Fremden“, „Fliegenfänger“ und „Eisplanet“ können absolut auch international durchaus mit bekannteren Künstlern mithalten. „Raumkoller“ hat was von 50er-Jahre Bug-eye-Monster und „Gefühle“ würde eher in SimCity mit seinen pubertären Phantasien passen.

Rundherum eine schöne Ausgabe. Schade nur, dass sich die vielen Leserzuschriften oft genug als Autoren oder Rezensenten verschiedener (e)-Magazine erweisen. Gibt es denn keine Zuschriften von „Nur“-Lesern?

Copyright © 2010 by Werner Karl

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