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Literatur-Blog

Archiv für Juli 7th, 2010

PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 10 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: KULTUR-HEROLD Nr. 59 des Nachrichtenmagazins für Kunst und Literatur.

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Juli 2010

Neu erschienen: KULTUR-HEROLD Nr. 59 des Nachrichtenmagazins für Kunst und Literatur.

Nr. 59 des Nachrichtenmagazins für Kunst und Literatur, DER KULTUR-HEROLD. Traditionell gibt es in der aktuellen Ausgabe eines der dienstältesten Kleinzeitschriften im deutssprachigen Raum vor allem viele Artikel, Nachrichten, Termine und Ausschreibungen/Wettbewerbe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu eine Kurzgeschichte von Hanno Berg, Kurzprosa von J. Heinrich Heikamp und eine ganze Seite mit Limericks von Silvia Wolf, Heinrich Schmidt, Franz Kovacs und Timothy Mc Neal.

Der Kultur-Herold 59 hat 36 Seiten im Format A 5 und kostet als Einzelheft nur Euro 2.00. Wer kein Heft, keine wichtige Nachricht, verpassen will, sollte unbedingt ein 4er-Abo bestellen (ist jederzeit kündbar!).

www.kultur-herold.de
www.crago-verlag.de

Einzelpreis Euro 2.00
4er-Abo Euro 7.20

1983 bis 2010 = 27 Jahre Der Kultur-Herold

Comics aus dem Crago-Verlag gibt es auch hier:
www.comic-heft.net

Preisrätsel 10 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie viel Seiten hat der KULTUR-HEROLD Nr. 59 und was kostet er? Sobald 50 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner des Preisrätsels heißen: Andreas Groth, Thomas Müller, Ralf Kleine-Schwarz, Oliver Schönepauck, Susanne Miessen, Guido Ott, Gudrun Klaas, Ilse Kerner, Michael Kraus und Dominik Langhans. Herzlichen Glückwunsch, die Titel wurden an die angegebenen Adressen versendet! Vielen Dank an alle Mitspieler! Besten Dank auch beim Verlag für die Preisrätseltitel!

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PRESSE: Britische Polizei setzt Kopfgeld auf flüchtigen Todesschützen aus! / Buchtip der Redaktion: Malcolm Rose: Traces. Todesschütze.

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Juli 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT):  AFP(…) Der 37-jährige Raoul M. soll am Samstag in Gateshead südlich von Newcastle auf seine 22-jährige Ex-Freundin, deren 29-jährigen Lebensgefährten und einen 42-jährigen Polizeibeamten geschossen haben. (…)

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Malcolm Rose
Traces. Todesschütze

Im Buch blättern

Übersetzt von Bhose, Sabine
Verlag :      Rowohlt Taschenbuch
ISBN :      978-3-499-21513-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 16,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      224 S. – 19,0 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.07.2009
Aus der Reihe :      rororo rotfuchs 21513

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Willkommen in der Zukunftswelt von Traces. Luke Harding ist mit sechzehn Jahren der jüngste unter den forensischen Ermittlern. Doch er hat kaum Zeit, seinen Erfolg zu feiern, als die «Autoritäten» ihn und MALC, seinen mobilen Analyse-Roboter, auf den ersten Fall ansetzen: Ein Mitschüler ist mit einem Pfeil ermordet worden, der undurchsichtige Killer schreckt vor nichts zurück – und alle Indizien weisen auf Luke selbst hin!

Crime Scene do not enter.

Kein Verbrechen gleicht dem anderen. Luke Harding kommt allen auf die Spur.

Malcolm Rose, 1953 in Coventry geboren, schreibt vor allem packende Jugendthriller mit wissenschaftlichem Hintergrund. Er arbeitete bis 1996 als Professor für Chemie und beschäftigte sich mit analytischer Chemie, besonders auf dem Gebiet Gesundheit, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Malcolm Rose lebt in Shaffield, ist verheiratet und hat einen Sohn.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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PRESSE: Der spektakuläre Geschlechter-Streit rund um die 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya ist beendet…. / Die Redaktion empfielt: Zwitter beim Namen nennen von Kathrin Zehnder.

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Juli 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): Eurosport – Di 06.Jul. 19:14:00 2010 – Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Clemens Prokop, sagte: “Dieser Fall zeigt exemplarisch, dass grundsätzlich auf der Ebene des Weltsports über Regeln gesprochen werden muss, die allgemein gültig sind. Man muss einmal die menschliche Seite der Betroffenen sehen, aber gleichzeitig auch die der Chancengleichheit bei den Frauen.(…)”

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Kathrin Zehnder
Zwitter beim Namen nennen

Intersexualität zwischen Pathologie, Selbstbestimmung und leiblicher Erfahrung

Verlag :      transcript
ISBN :      978-3-8376-1398-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      33,80 Eur[D] / 34,80 Eur[A] / 57,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      448 S. – 22,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 05.2010
Gewicht :      629 g
Aus der Reihe :      Gender Studies

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»Intersexualität« – Sammelbegriff für eine Reihe von Diagnosen, die das Geschlecht eines Menschen als uneindeutig bestimmen – stellt noch immer ein Tabu dar. Damit geht das Verschweigen der Existenz von intersexuellen Menschen einher: Zwitter haben keinen Namen.

Der Verhandlung von Intersexualität im medizinisch- psychologischen Diskurs stellt Kathrin Zehnder den medizinkritischen Gegendiskurs gegenüber, der vor allem die frühe Zuweisung zu einem Geschlecht und die Pathologisierung von Intersexualität kritisiert. Die Studie zeigt: Selbstbestimmung in Bezug auf Körper und Fokussierung leiblicher Erfahrung statt Funktionalität können dem »Zwitter-Sein« zu einer Existenzweise verhelfen.

Kathrin Zehnder lehrt und forscht zur Thematik der Intersexualität an Universitäten und Fachhochschulen der Schweiz.

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PRESSE: Tödlicher WM-Streit: Verdächtiger stellt sich auf Mallorca… / Die Redaktion kontert: Thomas Rosenlöcher: Der Mann, der lieber tot sein wollte.

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Juli 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): Hannover (dpa) - (…) Der 42 Jahre alte Deutsche soll am Montagmorgen in einer Kneipe zwei Italiener mit Kopfschüssen getötet haben. Vorausgegangen war ein Streit über die Anzahl der WM-Titel von Deutschland und Italien. (…)

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Thomas Rosenlöcher
Der Mann, der lieber tot sein wollte

Illustriert von Gleich, Jacky
Verlag :      Hinstorff
ISBN :      978-3-356-01389-4
Einband :      gebunden
Preisinfo :      12,90 Eur[D] / 13,30 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      24 S., durchgehend farbig illustriert – 20,5 x 26,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 10.06.2010
Gewicht :      305 g

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Ein Mann, der sich in seine Wohnung legt und die Luft anhält, weil er keine Lust mehr zum Leben hat … schon ein wenig eigenartig. Ein Mann, der ausprobiert, in welchem Sarg es sich am besten liegt und der deshalb die gepolsterten (und doch unbequemen) Holzkisten einfach mal ausprobiert … nicht weniger eigenartig. Ein Mann, der sich in eine Wäschetruhe legt und da verweilt … hmmm. Nach »Das langgestreckte Wunder « und »Der Mann, der noch an den Klapperstorch glaubte« ist dies das dritte Kinderbuch von Thomas Rosenlöcher im Hinstorff Verlag.

Wieder skurril, wieder liebevoll, voller Wärme und Humor. Das bei diesem Thema? Ja, das bei diesem Thema. Sicher, der Mann ist sehr traurig. Nicht, weil er Schimpfkäse heißt, nein, nein. Er ist traurig und verlassen, weil ihn seine Frau verlassen hat, zu einem anderen Mann gegangen ist. Und doch zeigt Thomas Rosenlöcher, wie bei aller Trauer fast zwangsläufig immer wieder die Fragen des Lebens bestimmend werden: sei es die Fliege, die zu retten ist, seien es die Kinder, mit denen Herr Schimpfkäse Fußball spielen will, wenn er das mit dem Sterben hinter sich gebracht hat, sei es das Wesen, das den Deckel der Wäschetruhe hochhebt und den Mann sehr, sehr glücklich machen wird. Und Jacky Gleich?

Sie illustriert erfrischend, nimmt Rosenlöchers Humor auf, schafft aber zugleich auch eine weitere Ebene. Denn überall finden sich Fußbälle … Deuten diese an, warum der Mann möglicherweise verlassen wurde? War vielleicht Fußball wichtiger als die Frau? Oder hat die Frau einfach nicht erkannt, dass sie mindestens genauso wichtig ist wie das runde Etwas für ihren Mann war? Ein warmherziges Buch. Ein Buch für all jene, die wissen, wie schön das Leben ist, und auch für die, die gerade mal traurig sind und nicht so recht wissen, was sie wissen sollten …

Thomas Rosenlöcher, 1947 in Dresden geboren, lebt heute vor allem im Erzgebirge. Er schreibt Gedichte, Essays, Reisebeschreibungen und Texte für kleine wie auch große Kinder. Im Hinstorff Verlag erschienen von ihm bereits die mehrfach ausgezeichneten Bilderbücher »Das langgestreckte Wunder« ein Leporello-Buch mit 2,55 Metern Länge und »Der Mann, der noch an den Klapperstorch glaubte«.

Jacky Gleich, geboren 1964 in Darmstadt, lebt mit ihrer Familie in Mecklenburg. Zu ihren mittlerweile über 60 Büchern, die sie mit ihren Zeichnungen ausstattete, zählen Bände von James Krüss, Günter Grass, Friedrich Schiller, Doris Dörrie, Amelie Fried und David Grossmann.

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PRESSE: 14jähriger Fussball-WM-Tote: Fan wegen Vuvuzela erschossen! / Buchtip der Redaktion: WM blutrot: 19 Turniere. 28 Tote. Ein Spiel.

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Juli 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): Eurosport – Di 06.Jul. 17:00:00 2010 – Der Gebrauch der Vuvuzela kann ungeahnte Folgen haben. Ein Teenager aus Durban wurde nach Angaben seines Vaters von einem Nachbarn erschossen, da diesem das Geräusch des Blasinstruments den letzten Nerv raubte. Der 14-Jährige erlag im Krankenhaus seinen Schussverletzungen an Kopf und Arm. (…)

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Buchtip der Redaktion:

WM blutrot
19 Turniere. 28 Tote. Ein Spiel

Herausgegeben von Izquierdo, Andreas / Kemmer, Wolfgang
Verlag :      Kölnisch-Preußische Lektoratsanstalt
ISBN :      978-3-940610-09-6
Einband :      Paperback
Preisinfo :      10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 335 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      02.2010

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Jeder Austragungsort hat seine Geschichte. Bei uns lesen Sie die gemeinsten, die anrührendsten und die skurrilsten. Deutschlands beste Krimiautoren haben zu jedem Turnier eine mörderische Geschichte beigesteuert. Ein Fußballalmanach der anderen Sorte, denn hier erfahren Sie endlich die Wahrheit über Wembley, über Cordoba und darüber, wer in Wirklichkeit die Hand Gottes war. Mit einem Vorwort von Manni Breuckmann.

Und hier gibts als Vorgeschmack den Trailer!

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PRESSE: Frau knackt zum vierten Mal den Jackpot / Buchtip der Redaktion: Jörg Bewersdorff: Glück, Logik und Bluff – Mathematik im Spiel – Methoden, Ergebnisse und Grenzen.

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Juli 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): Yahoo! Nachrichten – (…) Die 63 Jahre alte Frau strich beim Lottospielen zum vierten Mal einen Gewinn in Millionenhöhe ein. (…)

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Jörg Bewersdorff
Glück, Logik und Bluff

Mathematik im Spiel – Methoden, Ergebnisse und Grenzen

Verlag :      Vieweg + Teubner
ISBN :      978-3-8348-0775-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      32,95 Eur[D] / 33,90 Eur[A] / 53,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      XIV, 363 S., 100 schw.-w. Abb. – 24,0 x 17,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      5., akt. 27.05.2010

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Welche Gewinnaussichten bietet ein Spiel? Und wie sollte man am besten spielen? Die beiden Fragen führen je nach Typ eines Spiels zu ganz unterschiedlichen mathematischen Mechanismen:

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung erlaubt es, zufällige Einflüsse in Glücksspielen zu kalkulieren, um so die Gewinnchancen der Spieler abzuschätzen. Wie ein Schachcomputer funktioniert und welchen Grenzen die zugrundeliegenden Algorithmen unterworfen sind, davon handelt die Theorie der kombinatorischen Spiele. Ganz andere Optimierungsansätze, nämlich solche aus der mathematischen Spieltheorie, sind gefragt, wenn Kartenspieler ihre Entscheidungen in Unkenntnis der Karten ihrer Mitspieler treffen müssen.

Die drei genannten Theorien werden anhand konkreter (Bei-)Spiele erörtert, darunter Roulette, Lotto, Monopoly, Risiko, Black Jack, das Leiterspiel, Schach, Mühle, Go-Moku, Nim, Backgammon, Go, Mastermind, Memory, Pokern und Baccarat.Trotz der populären Darstellung, die mathematisches Interesse aber kaum Vorkenntnisse voraussetzt, sind die Methoden so konkret beschrieben, dass eine entsprechende Programmierung oder eine Übertragung auf andere Fälle möglich ist. Zahlreiche Literaturhinweise erlauben außerdem einen schnellen Einstieg in die eigentliche Fachliteratur. Gebührend gewürdigt wird auch die geschichtliche Entwicklung der behandelten Theorien, nicht zuletzt, da das Interesse an Spielen zur Initiierung der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der – primär auf ökonomische Anwendungen ausgerichteten – Spieltheorie beigetragen hat.

Der Autor hat es in bewundernswerter Weise geschafft, anhand einer Vielzahl bekannter Spiele von Schach über Poker bis Mastermind einen kleinen Einblick in mathematisch so anspruchsvolle Gebiete wie Wahrscheinlichkeitsrechnung, Optimierungstheorie, Kombinatorik und Spieltheorie zu geben. Hierbei werden so gut wie keine mathematischen Vorkenntnisse erwartet, so dass man das Buch auch interessierten Nichtmathematikern wärmstens empfehlen kann. Anspruchsvolle und unerschrockene Leserinnen und Leser werden in den sehr lesenswerten Anmerkungen am Schluss des Buches Hinweise auf weiterführende Literatur finden, anhand derer sie auch tiefer in mathematische Aspekte eindringen können. Ein schönes Buch, ohne wirkliche Konkurrenz auf dem deutschen Markt, und dies zu einem vernünftigen Preis. Zentralblatt MATH Database 1931 – 2002.

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