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Literatur-Blog

Archiv für April 10th, 2010

PRESSEMELDUNG: Mysteriöses „Fabelwesen“ in China entdeckt / BUCHTIPPS der Redaktion: “China – Land zwischen Himmel und Erde”, “Workshop Zeichnen Fantasy” und “Katzen-Märchen”.

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. April 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT) “Jäger haben in Zentralchina einen seltenen Fang gemacht. Wie die „Times“ berichtet, ist die Herkunft des seltsamen Tieres, das die erstaunten Wissenschaftler vorerst „orientalischer Yeti“ tauften, noch unklar.

Lu Chin, einer der Jäger, berichtet Reportern der Zeitung: „Wir haben es anfangs für einen Bären gehalten. Aber das Tier hat kein einziges Haar am Körper und einen Schwanz wie ein Känguru“. Das ist aber nicht die einzige Auffälligkeit, die der „orientalische Yeti“ aufweist. „Er hat eine Stimme wie eine Katze – und schreit fast ohne Unterbrechung. Vielleicht versucht er so, seine Artgenossen zu locken. Oder aber, er ist der letzte seiner Art“, so Chin…”
Yahoo! Nachrichten

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtipps der Redaktion:

Hu Hsiang-fan
China – Land zwischen Himmel und Erde
Einführung in Philosophie und Weltsicht

Vorwort von Carla Steenberg
Verlag :      Theseus
ISBN :      978-3-7831-9534-7
Einband :      Pappe
Preisinfo :      17,95 Eur[D] / 18,50 Eur[A] / 32,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      156 S., mit schw.-w. Abb. – 20,5 x 12,5 cm

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China rückt uns näher in vielerlei Hinsicht und doch wissen wir nur wenig von Geist und Kultur dieses Kolosses. In unseren Köpfen spukt noch immer ein Bild von China als einem “rätselhaften Land”. Ausgehend vom gängigen Chinabild im Westen und aus eigener Erfahrung in Ost und West, erklärt Hu Hsiang-fan grundlegende Aspekte chinesischer Kultur. Humorvoll und leicht verständlich führt uns der Autor ein in Grundlagen des chinesischen Weltbildes, der Sprache, Kunst und Erziehung. Er führt uns zu wichtigen Kulturstätten und gibt Einblicke in Chan-Buddhismus, Daoismus und die Prinzipien der Bewegungskunst Tai Chi. So ist seine Hoffnung, dass Menschen bei dieser Lektüre bemerken, dass es gar nicht so schwer ist, China zu verstehen.

HU HSIANG-FAN, ist in Peking geboren und studierte Germanistik, zunächst in Taipeh, später in Heidelberg. Bereits seit 1978 leitet er zusammen mit Carla Steenberg das China-Studio “Die Bambusbrücke”, um europäischen Menschen chinesische Philosophie und Kultur nahe zu bringen. Er ist ein erfahrener Kenner sowohl östlicher als auch westlicher Mentalität und organisiert und leitet seit Jahren Kulturreisen nach China. Von ihm sind bereits mehrere Bücher über China bei Theseus erschienen.

Nadine Wewer
Workshop Zeichnen Fantasy
Magische Gestalten und Fabelwesen

Verlag :      Englisch Verlag
ISBN :      978-3-8241-1425-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,80 Eur[D] / 17,30 Eur[A] / 29,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      64 S., zahlr. farb. Abb. – 28,0 x 21,0 cm
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 09.2009
Gewicht :      520 g
Aus der Reihe :      Workshop

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Nach dem Besuch der Fachoberschule für Gestaltung absolvierte Nadine Wewer den Diplom-Studiengang Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg. Seit 2005 ist sie als freie Illustratorin und Grafik-Designerin tätig; sie illustriert Bücher und führt Aufträge für Werbeagenturen durch. Außerdem leitet sie Fantasy- und Manga-Zeichenkurse in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Barbara Stamer (Hrsg.)
Katzen-Märchen

Märchen zum Erzählen und Vorlesen

Verlag :      Königsfurt-Urania Verlag
ISBN :      978-3-86826-014-4
Einband :      gebunden
Preisinfo :      4,95 Eur[D] / 5,10 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 192 S. – 21,5 x 14,0 cm
Erscheinungsdatum :      03.2010

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Die Katze gilt inzwischen als das beliebteste Haustier. Dabei zeichnet sie sich bis heute durch etwas Magisches und Geheimnisvolles aus…

Inhalt: Das Katzenschloß — Die schöne Prinzessin — Der arme Müllerbursch und das Kätzchen — Die verzauberte Katze — Gagliuso oder der Gestiefelte Kater — Der Maushund — Der Häuslerssohn und seine Katze — Die Waldmaus und die Wildkatze — Katze und Maus in Gesellschaft — Der Fuchs und die Katze — Lebensansichten des Katers Murr (Auszug) — Beim Holunderbaum — Die Katzenmühle — Guldig Betheli und Schwarz Babi — Die weiße Katze — Der Federkönig — Das Kätzchen und die Stricknadeln — Der goldene Schlitten und die vier Katzerl — Prinz Katz — Die abgehauene Katzenpfote — Hexen als Katzen — Die Teufelskatze — Die Katzenlinde — Kätzchen unter der Bütte — Die Katzentaufe — Hexen stehlen Kinder — Die Unglückskatze — Die Hexenwäsche — Das Mattisetier — Die Katze aus dem Weidenbaum — In Bulemanns Haus — Der Kater Wiljiki Timofei Iwanowitsch — Die Katze, die so viel fressen konnte — Spiegel, das Kätzchen (Auszug)…

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AUTORENWERKSTATT: Ann-Kathrin Karschnick arbeitet an einem neuen Fantasy-Roman…

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. April 2010

Werkstattbericht zu meinem neuen Fantasyroman

Einleitung

Mein Name ist Ann-Kathrin Karschnick und ich möchte euch in den folgenden Zeilen ein wenig über die tägliche Arbeit einer Autorin berichten. Begleitet mich bei meinem derzeitigen Werk.

Der Roman, dessen Titel ich noch nicht bekannt geben möchte, wird ein 6-bändiger Fantasy-Zyklus.

Alles begann vor etwa einem Jahr, als ich die Idee zu dieser Saga entwickelt. Damals noch in ganz groben Zügen. Ich begann den ersten Band zu schreiben. Nach drei Monaten war es geschafft. Doch dann begann die Arbeit erst. Die große Überarbeitung.

Februar

Endlich, nur noch 150 Seiten zu überarbeiten. Seit Anfang Dezember sitze ich an den 430 Seiten. Die ersten Zeilen versuchte ich noch auf meinem Netbook zu korrigieren, aber ich merkte schnell, dass ich so nicht alle Fehler fand. Also hieß es mit 430 Seiten und einem Aktenordner morgens in die Bahn.

Mir sitzt niemand im Nacken, außer meinem eigenen, kleinen Schweinehund. Ich setze mir Seitenziele. Und tatsächlich: Ende Februar der erste Erfolg. Nur noch zwanzig Seiten blieben mir.

März

Ich mache mich auf die Suche nach Beta-Lesern. Mein Plan ist es, fünf verschiedene Typen von Lesern zu finden.

1.    Jemand, der sich auf Kommata versteht.
2.    Jemand, der auf Logikfehler achtet.
3.   Jemand, der falsche Bilder/Phrasen und Satzstellungen aufdeckt.
4.    Jemand, der Rechtschreibfehler findet.
5.    Jemand, der mir jeden Blödsinn ankreidet, den ich da verzapfe.

Schon seit einer Weile bin ich mit einer jungen Frau im Kontakt, die keine Scheu hat, mir die Meinung über meine bisherigen Werke zu sagen. Vielleicht kann ich sie ja überzeugen… Eine Email später kommt die begeisterte Zusage. Also ist die 5 abgehakt. Die junge Frau stelle auch sofort den Kontakt zu einer Buchhändlerin her, die ein „Komma-Fetischist“ ist.  Somit habe ich auch die 1 erledigt.

Seit Anfang des Jahres bin ich Mitglied im Tintenzirkel, einem Forum speziell für Fantasy-Autoren. Dort finde ich ziemlich schnell die Nummern 2, 3 und 4. Betaleser erhalten ihre Version.

Ich habe Zeit.

Endlich! Der detaillierte Plot für den ersten Band kam mir beim schreiben. Noch kein Problem, er ist die Grundlage. Aber jetzt muss der Plot für den zweiten Band her. So vieles zu beachten, so vieles einzuflechten. Und dann auch noch darauf achten, dass die versteckten Hinweise auch wirklich versteckt bleiben. Puh, gar nicht so einfach. Nach einer Woche endlich steht der Plot. Alle Figuren stehen, alle Handlungsstränge sind miteinander verflochten, alle Völker … Nanu, wer versteckt sich denn da unter dem Papier?

Ein Volk hat noch keinen Namen und ist auch noch gar nicht ausgearbeitet. So geht das aber nicht.

Mittagspause: Mein Kollege, der die gesamte Handlung inzwischen genauso gut kennt wie ich, muss herhalten. Wir diskutieren eine Stunde lang über das Volk und haben am Ende einen Namen, eine Größe und eine Lebensdauer. Wunderbar. Für den Anfang reicht´s.

Ich gönne mir ein paar Tage Ruhe. Lasse die Magie des zweiten Bandes auf mich wirken. Je länger ich warte, desto hibbeliger werden meine Finger. Sie wollen endlich die Geschichte weitererzählen.

April

Anfang des Monats:
Ziel für diesen Monat steht fest: 30.000 Wörter. Minimum. Jeden Tag knapp 1.000 Wörter. Da ich wochentags nach Hamburg pendele, bleibt mir für jede Strecke eine Stunde, in der ich schreiben kann. Eee-PC rausholen, Sitzplatz in der S-Bahn suchen, schon geht’s los. Es ist jeden Tag dasselbe. Man sitzt mit einem kleinen PC in der Bahn und wird angestarrt. Manchmal hört man Kommentare wie: „Noch so eine Chatsüchtige“ oder „Müssen die immer einen Sitzplatz wegnehmen?“ Die wenigsten kommen auf die Idee, dass ich gerade ein Buch schreibe, was gerade Pendlern in einem Jahr die Bahnfahrt verkürzen wird.

Am ersten Tag schreibe ich etwa 1.000 Wörter. Das ist im Ziel. So geht es weiter. Nun sind die ersten acht Tage herum, konsequent jeden Tag geschrieben. Aktuell sind es 8599 Wörter und zweieinhalb Kapitel. Gut im Schnitt. Jetzt heißt es Daumen drücken und hoffen, dass nichts dazwischen kommt…

(wird fortgesetzt!)

Alle Bücher von Ann-Kathrin Karschnick bei Booklooker.de

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“Exodus 26 – Magazin für Science Fiction Stories & Phantastische Grafik” erschienen

Erstellt von Galaxykarl am 10. April 2010

René Moreau, Heinz Wipperfürth, Olaf Kemmler (Hrsg.)
Exodus 26
Magazin für Science Fiction Stories & Phantastische Grafik

Exodus 26, (D) 3/2010
ISSN 1860-675X
Umfang 102 Seiten
DIN A4, Softcover und 8 Grafiken vollfarbig
s/w-Illustrationen von Gerd Frey, Klaus G. Schimanski, Chris Schlicht,
Hubert Schweizer, Crossvalley Smith, Robert Straumann und Helmut Wenske

www.exodusmagazin.de
www.wenske-hyde.com

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Als ich diese 26. Ausgabe des Magazins in die Hände bekam, erlebte ich eine freudige Überraschung. Zum Einen, dass es trotz Internet, Online-Magazinen und karger Zielgruppe immer noch einige Science-Fiction-Magazine in gedruckter Form gibt. Zum Anderen, dass Exodus aus der Gruppe derer, die beharrlich auf Papier erscheinen, auch noch positiv herausragt.

Das fängt schon mit dem Cover an: vollfarbig im 4-Farb-Rasterdruck und nicht s/w auf einem farbigen Papier gedruckt. Dies sind die Segnungen des Digitaldruckes, der Farbdrucke auch in Einzelstücken oder kleinen Auflagen kostengünstig ermöglicht. Auch Nachbestellungen in gewünschter Stückzahl sind mit dieser Drucktechnik machbar. Vor der Digitaldrucktechnik hätte ein im klassischen Offsetdruck erstelltes Magazin immer die üblichen Probleme gehabt. Kleine Zielgruppe ergibt kleine Auflage bei gleich hohen Vorkosten wie Satz, Layout, Filmerstellung, Druckplattenherstellung, Einrichten der Druckmaschine und dann der Druck einer relativen kleinen Auflage. Was schlussendlich zu hohen Kosten führte, welche das Ganze entweder zu einem Verlustgeschäft für die Herausgeber machte und/oder sich in hohen Verkaufspreisen für die SF-Fans äußerte. Die Folge: Ein Magazin nach dem anderen starb, oft genug trotz hoher Qualität, oder wanderte ganz in das Internet ab. Vielleicht erleben wir hier ja eine Trendwende.

Aber bei aller Verliebtheit in moderne Technik, welche man gerade Fans der verschiedenen phantastischen Genres unterstellen darf, ist es doch etwas anderes, eine Geschichte am Bildschirm zu sehen oder lieber gedruckt in Händen zu halten, in aller Ruhe zu lesen, die Grafiken und Illustrationen zu genießen und schließlich liebevoll seiner Sammlung hinzuzufügen. Das dürfte für die kreative schreibende und zeichnende Zunft noch viel mehr gelten. Es ist ein besonderes Gefühl, sein Werk physikalisch in der Hand zu halten, als im digitalen Nirwana des Internets untergehen zu lassen, auch in der ständigen Furcht, dass ein Mausklick, ein Systemabsturz, das Pleite gehen des website-Betreibers u.v.m. dem eigenen Werk den digitalen Tod erleiden lässt.

Doch auch der Inhalt hat mir so manche Freude bereitet. Bleiben wir erst mal noch beim Optischen: Das Cover und 9 weitere farbige Grafiken stammen aus der Hand von Helmut Wenske. Wer Wenske noch nicht kennen sollte, dem sei der Artikel von Uwe Anton – auch kein Unbekannter – auf Seite 46 und ein Beitrag des Künstlers selbst ab Seite 57 oder dessen eigene website zu empfehlen. Viele werden seine Zeichnungen als Covers aus dem Insel-Verlag, Suhrkamp, Moewig, Heyne und der Edition Phantasia kennen. Psychedelisches mit Anklängen von Hyronimus Bosch und Salvador Dali sind unverkennbar.
Die Abbildungen zu dieser Rezi sind einige Beispiele davon.

Dann ein Potpourrie aus einem Dutzend Stories (bzw. einem Gedicht) die in ihrer Vielseitigkeit schon beispielgebend sind:

„Triff Adenauer in Cöln“ von Uwe Post. Im Jahr 1960 ist Deutschland noch immer ein Kaiserreich, das 3. Reich hat nie stattgefunden. Doch es ist nicht die gerettete „gute alte Zeit“, sondern es ist eine schlimme Parallelwelt. Sehr gut, sehr böse, gut vorstellbar!

„Purpurgras“ von Olaf Kemmer (Mit-Hrsg.). Seine Geschichte zeigt eine perverse Art, Drogen zu gewinnen. Ohne zu viel zu verraten, hakt die bitterböse Story nur an einem logischen Fehler, ohne den der Plot allerdings nicht funktioniert hätte: Wenn der Staat eine Jagd rigoros reglementiert und extrem selten Ausnahmegenehmigungen erteilt, braucht es auch Kontrolleure. Schließlich will man sich ja das Geschäft mit den Lizenzen nicht selbst abgraben. Trotzdem gut, sogar brutal.

„Letzte Trendansage“ von Horst Pukallus. Bitte nicht böse sein, Horst. Rundum pervers: Die Gesetze, die „Vergnügen“ der Gesellschaft, die Verlogenheit der Politiker (nun ja, das kennen wir). Aber eine Ministerin, die sich die Mühe macht, 4 Kleinkriminelle in Augenschein zu nehmen?

„Mörderland“ von Hans Joachim Alpers. Teil 3 der Stories mit dem Prädikat „Pervers/Brutal“: Ein Computerspiel das Mörderland heißt, fehlt uns gerade noch (oder gibt’s das schon zu kaufen? Gott bewahre). Es gibt in der realen Welt schon mehr Geisteskranke und Perverse, als wir ahnen (böse, wer jetzt hier an die aktuellen Fälle in beiden Kirchen denkt). Hier streift SF die Grenze zu Horror, diese Sparte hat überraschend viele Fans, die Story wird sicher seine Anhänger finden.

„Die Zeitwüste“ von Christian Weis. Was soll man tun, wenn die Welt eine globale Katastrophe erlitten hat? Sie vergessen? Sie verdrängen? Um die Überlebenden vor einem Schock, einer Depression, einer Wiederholung zu schützen? Ich will hier nichts verraten, schließe mich aber der Meinung des Autors an.

„Der Korridor“ von Martin Baresch. Die einzige Story, deren sinn sich mir nicht ganz erschlossen hat; vielleicht kann mich ja ein anderer Leser mittels Kommentar aufklären.

„Zu viele Reptilienärzte“ von Helmut Ehls. Eine meiner Lieblingsgeschichten dieser Exodus-Ausgabe. So richtig schön… nein, nichts verraten. Lesen!

„9,81 m/sec²“ von Axel Kruse. Generationenraumschiffe auf der langen Reise zu einer neuen Welt. Und wie immer geschieht, womit niemand rechnet. Mal sind es die Reisenden, mal andere, welche überrascht werden. Sehr gut.

„Der Fluch“ von Frank G. Gerigk. Tja, man sollte sich schon überlegen, ob man etwas tut, was andere vielleicht mit einem Fluch ahnden. Allerdings, ob der Verfluchte so lange rummarschieren könnte, ohne das jemand von außen…?

„Der ganz normale Wahnsinn“ von Reinhard Kleindl. Ein Mix aus Jules Verne, Sigmund Freud und Baumarktschrott? Hat mir ebenfalls mehrfach ein Grinsen beschert.

Alles in allem eine gelungene, schöne runde Sache, der man noch ein langes Leben wünschen darf. Wenn auch die folgenden Ausgaben dieses Niveau halten können, bin ich mir dessen sicher.

Copyright © 2010 Werner Karl

www.exodusmagazin.de
www.wenske-hyde.com

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EXODUS verlost 10 Exemplare des von Helmut Wenske signierten Kunstbandes »Gesichte des Athanasius Pernath«. Mehr Infos in der aktuellen Ausgabe 26 und auf www.exodusmagazin.de


Empfehlung der Redaktion:

Maler: Helmut Wenske
Gesichte des Athanasius Pernath

Verlag :      Richter, Robert
ISBN :      978-3-932442-04-9
Einband :      Leinen
Preisinfo :      15,00 Eur[D] / 15,50 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 54 S. – 20 x 18 cm
Gewicht :      196 g

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DER NETTE NACHBAR VON NEBENAN – eine obsessive Kurzgeschichte von Felis Breitendorf (ÜBERARBEITETE FASSUNG!)

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. April 2010

…………………………………………….

Der nette Nachbar von Nebenan

……………………………………………………..

Eine obsessive Kurzgeschichte

von


(Überarbeitete Fassung!)



Sie wissen nicht, wer ich bin? Sie möchten das wissen? Ich werde es Ihnen sagen! – Ich bin der nette Nachbar von Nebenan: Aber ich bin das, was man einen Psychopathen und auch einen Soziopathen nennt. Mein Name ist Olaf Bullowski, ich bin 24 Jahre alt und bewohne mit meiner Mutter Irene eine kleine Drei-Zimmer-Wohnung in einem achtstöckigen Wohnhaus. Auf unserem Stockwerk gibt es drei Mietparteien. Wir wohnen in der Mitte. Rechts von uns wohnen drei Frauen. Eine türkischstämmige Mutter, geschieden, mit ihren beiden Töchtern. Sie sind etwa in meinem Alter und studieren beide an der Musikhochschule. Man hört aus dieser Wohnung immer wieder Klaviermusik, jene, von der edleren Sorte: klassische Musik eben.

Auf der anderen Seite wohnt eine Familie mit zwei Kindern. Einem 16-jährigen Rotzlöffel, der ständig in Motorradkleidung herumläuft und selbstgedrehte Zigaretten raucht. Mit Vorliebe im Treppenvorraum vor dem Aufzug, wo es dann immer danach stinkt, wenn man die Wohnungstür öffnet. Das andere Balg ist ein achtjähriges Mädchen, das ständig einen kleinen weißen Hund mit sich führt, der beim Bellen Geräusche macht wie eine Bohrmaschine, die sich in dem Stahlbeton festgefressen hat, aus dem unser Hochhaus aus den 1960ern besteht. Als es gebaut wurde, war es eines der Ersten, das aus Stahlbeton-Fertigteilen hochgezogen wurde, in die man später kein einziges Loch in die Wand bekam, ohne einen ganzen Satz Bohrer zu verunstalten oder abzubrechen oder einfach nur zu überhitzen.

Über die Eltern der beiden Bälger kann ich nicht viel sagen. Einfache Leute halt. Der Mann ist vielleicht 20 Jahre älter als seine ca. 35-jährige Frau. Beide arbeiten bei der Post. Sie ist Briefsortiererin, er Hausmeister und Heizer. Beide arbeiten Schichtdienst und schlafen daher oft auch am Tage. Und weil der Junge ständig mit seinen Kumpels von der Motorradgang unterwegs ist, hat man dem kleinen Mädchen einen weißen Hund geschenkt, der aussieht wie ein Wollknäuel.

Kennen Sie das Gefühl völlig genervt zu sein? Dieses Vieh nervt mich total! Nicht nur, dass diese Töle in den Treppenhausvorraum pinkelt, wenn sein kleines Frauchen mal wieder zu langsam war mit dem “Gassigehen”. Nein! Dieses Drecksvieh bellt, jault und quietscht den lieben langen Tag lang, dass es einem aus den Ohren rauskommt. Wenn die Eltern nach einer Nachtschicht schlafen wollen, dann schicken sie ihre Göre mit dem Hund nach draussen, damit sie sich in Ruhe aufs Kissen legen können. Dass aber Ruhe auch für die Nachbarn von Nöten wäre, wenn diese nachts schlafen wollen, während die Eltern auf Schichtarbeit sind, das kümmert sie wenig.

Auch jetzt bellt diese Missgeburt wieder ununterbrochen, und jetzt reicht es: Ich werde für ein Ende sorgen. Ein Ende mit Schrecken, damit das nervtötende Geräuscheknäuel ein für alle mal ausgehaucht hat.

So nehme ich mir also meine  große Machete aus dem Schrank, ziehe mir den Plastikoverall an, damit ich das Teil hinterher wieder vom Blut abwaschen kann, greife  in die Schublade vom kleinen Schrank im Flur, wo sich meine Handschuhe und meine Wollmütze befinden. Schnell habe ich mit der Nagelschere zwei Sehschlitze hineingeschnitten, die Mütze vor dem Spiegel über den Kopf gezogen, die Handschuhe übergestreift, die Machete zur Hand genommen und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, doch dieses Grinsen kann man im Spiegel nicht sehen, denn ich habe die Wollmütze über das ganze Gesicht gezogen.

Das kleine Mädchen sitzt auf dem Boden in seinem Spielzimmer, seine Eltern sind auf Schicht, ihr Bruder ist mit seiner Bande unterwegs. Das Mädchen probt kleine Kunststückchen mit seinem winzigen weißen Hund. Es lässt ihn “sitz” machen und dafür bekommt der kleine Hund eine Belohnung in Form eines kleinen Käsehäppchens. Es weiß, dass es seinem Hund keinen Käse geben soll, das hat ihr ihre Mutter eigentlich verboten. Erstens ist das zu teuer, und zweitens bekommt das dem Tier überhaupt nicht. Aber der Hund liebt es, Käsehäppchen zu bekommen und bedankt sich jedes Mal mit einem kurzen Bellen, um erneut das Kunststückchen, das von ihm verlangt wird, immer und immer wieder vorzuführen.

Als es unverhofft an der Tür klingelt, erschrickt das Mädchen, hält mit der Hundedressur inne, versteckt schnell den restlichen Käse und begibt sich zur Tür.

Was es etwas verwundert, ist die Tatsache, dass die Klingel direkt oben an der Wohnungstür läutet und nicht unten an der Haustür, so dass es an der Sprechanlage nachfragen könnte.

Bestimmt steht die Tür unten wieder offen und es ist nur der Postbote, der wieder mal ein Päckchen bringt, das nicht in den Briefkasten passt, denkt es so bei sich, als es die Tür öffnet.

Als es erkennt, dass vor ihm eine vermummte Gestalt in sehr merkwürdiger Kleidung steht und es einfach zur Seite drängt, um sich Zugang in die Wohnung zu verschaffen, fällt ihm erschrocken ein, was seine Mutter und sein Vater ihm immer wieder eingebläut haben: Dass es erst durch den Spion schauen soll, bevor es die Wohnungstür öffnet. Die Person schubst es gerade so heftig, dass es rückwärts auf seinem Hintern landet.

Schnell verbeißt sich der kleine Hund, der dem Mädchen auf Schritt und Tritt folgt, in das Hosenbein des Eindringlings. Der hebt das Bein laut schimpfend und schüttelt es, mit dem Hund daran, in der Luft hin und her. Plötzlich sieht das Mädchen, wie die fremde Person hinter ihrem Rücken ein riesiges Messer, fast schon ein Schwert, hervorholt und damit auf den Hund ziehlt. Offenbar will sie damit den Hund verletzen, nach ihm schlagen, zögert dann aber doch, da sie wohl befürchtet, auch ihr eigenes Bein zu treffen.

Plötzlich sind Schließgeräusche an der Tür zu hören, von der sich alle bei der Rangelei ein wenig entfernt haben. Die Tür wird aufgeschlossen und vorsichtig geöffnet…

Olaf Bullowski sah, dass seine Mutter Irene mit einigen Taschen und Tüten ihre gemeinsame Wohnung betrat und zu ihrem Sohn kam und ihm einen dicken Schmatzer auf die Backe gab. “Ich hoffe mein Schatz, dass du dich nicht gelangweilt hast. Mama musste schnell mal was einkaufen und dich alleine lassen.” Dabei ging sie weiter in die Küche und räumte schnell alles Gekaufte in Schrank und Kühlschrank. Danach wandte sie sich wieder Olaf zu. Sie schob lächelnd den Rollstuhl mit ihrem Sohn in Richtung Wohnungstür. „So mein Schatz, jetzt darfst du auch nach draußen. Wir machen einen kleinen Spaziergang, und wenn wir zurückkommen, kocht die Mama etwas für sich und du bekommst dein Breichen aus der Tube…”

Als Irene den Rollstuhl in den Treppenvorraum schob und den Knopf vom Aufzug drückte, kam das kleine Mädchen mit ihrem Hund aus der Nachbarswohnung und begrüßte sie und ihren Sohn mit den Worten: “Guten Tag Frau Bullowski, hallo Olaf, wie geht es dir…?” Wobei sie ihn übertrieben anlächelte.

Olafs Mutter antwortete: “Du weisst doch, ich habe es dir doch schon mal erklärt, Olaf kann dich zwar verstehen, aber er ist komplett gelähmt und kann dir daher nicht antworten!”

Das Mädchen schaute Irene neugierig an, zeigte auf das Beatmungsgerät und fragte nach seiner Bedeutung. Irene erklärte dem Mädchen, dass ihr Sohn nicht von selbst atmen könnte und deshalb das Beatmungsgerät benötigte. Als endlich der Aufzug da war, stiegen alle drei ein. Auch der Hund kam mit, wobei dieser ständig bellte und am Rollstuhl von Olaf hoch zu springen versuchte, doch dafür einfach zu klein war, so dass er Olaf nicht erreichen konnte.

Ich weiß, das Sie jetzt denken, dass ich ein armes Würstchen bin. Ich kann ihnen aber versichern, dass das nicht stimmt. Ich werde mich eines Tages dafür rächen. Irgendwann wird es eine Gelegenheit geben, dann werde ich diesen blöden Köter in Stücke hacken und ich werde auch vor dieser Göre nicht halt machen…

Bei diesen Gedanken wurde Olaf unterbrochen, da der Aufzug im Erdgeschoss ankam und seine Mutter Irene die Kleine bat, die Aufzugstür aufzuhalten. Anschließend schob sie ihren Sohn in dem Rollstuhl über die Behindertenrampe nach draußen und Olaf konnte seinen Gedanken weiter nachhängen. Gedanken, die er bislang noch niemanden auf der Welt mitgeteilt hatte.

Copyright (C) 2010 by

Bildrechte: Coverillustration “TräumeundVisionen” (20110122082624-7f63d0a3.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “TräumeundVisionen100-minus141-0.jpg” (Originaltitel: 20110122082624-7f63d0a3.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Anmerkung des Verfassers zur überarbeiteten Version der Story:

Habe mit Atis Hilfe die Story nochmal überarbeitet. Das war ganz schön anstrengend! Nach dem erneuten Lesen, finde ich sie inzwischen besser als die alte Fassung, obwohl ich am Anfang doch ziemlich skeptisch war. Doch welcher Autor läßt sich schon gerne reinreden? Aber mal im Ernst: Ich finde sie ist besser geworden! Wer ist anderer Meinung, was meint Ihr?? Gebt doch unten mal Eure Meinung als Kommentar ab!


Leseempfehlung der Redaktion:

Franz Uebelacker
Ich lasse mich durch wilde Fantasien tragen

Ein Leben mit Gestützter Kommunikation (FC)

Verlag :      Frieling & Huffmann
Website: http://www.frieling.de
ISBN :      978-3-8280-2275-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,90 Eur[D] / 9,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      160 S. – 19 x 12 cm
Gewicht :      193 g
Aus der Reihe :      Frieling – Erfahrungen

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Franz ist schwer körperbehindert und kann nicht sprechen – in diesem Buch, herausgegeben von seinem Vater, erzählt er seine Lebensgeschichte. Als Achtjähriger begann er, mit Hilfe der „Gestützten Kommunikation“ sich auf einer Schreibmaschine zu äußern. Über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren entstand auf diese Weise eine Autobiografie: voller Emotionalität, gepaart mit Witz und, später, einem ausgeprägten Sinn für Erotik. Je mehr Franz sich über seine lebensbestimmende Behinderung klar wurde, desto leidenschaftlicher setzte er sich mit Fragen nach dem “Warum?” auseinander, nach dem Sinn des Lebens, aber auch Depressionen prägten die Auseinandersetzung des Heranwachsenden mit sich und seiner Umwelt. Im Anhang werden Fragen zu Methode, Anwendung und Rechtsfragen der Gestützten Kommunikation (FC) behandelt.

BESTELLUNGEN WERDEN GERNE ENTGEGENGENOMMEN UND ERHÖHEN DIE PREISGELDER FÜR UNSERE AUTOREN BEI UNSEREM STORYWETTBEWERB – EINFACH HIER KLICKEN:

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!


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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 5 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Peter Probst: Blinde Flecken – Schwarz ermittelt

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. April 2010

Peter Probst
Blinde Flecken

Schwarz ermittelt

Verlag :  dtv
ISBN :  978-3-423-21195-6
Einband :  Paperback
Preisinfo :  8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 15,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  ca. 256 S. – 19,1 x 12,0 cm
Erschienen :  01.02.2010
Aus der Reihe :  dtv Fortsetzungsnummer 20
dtv Unterhaltung 21195


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Eine Amokfahrt mit tödlichen Folgen. Ein Häftling, der sich in eine tickende Zeitbombe verwandelt. Enthüllungen im rechtsradikalen Milieu. Der Münchner Privatermittler Anton Schwarz ermittelt im braunen Sumpf

Tim Burger sitzt wegen einer Amokfahrt mit tödlichen Folgen im Gefängnis. Jetzt verdichten sich die Hinweise darauf, dass seine Entlassung kurz bevorsteht – und dass er ein Attentat plant. Rechtsanwalt Loewi wendet sich an den Privatermittler Anton Schwarz, weil er glaubt, dass Burger Werkzeug eines rechtsradikalen Netzwerks ist und die Amokfahrt einen antisemitischen Hintergrund hatte. Es ist der erste Fall für den Ermittler Anton Schwarz.

Informationen zum Autor:
Peter Probst, 1957 in München geboren, studierte Katholische Theologie, Germanistik und Italienische Literatur in seiner Heimatstadt und in Rom. Er war Regieassistent, Regisseur und Dozent an Filmakademien und schrieb seit 1982 etwa neunzig Drehbücher, vor allem für Fernsehspiele und Krimis wie den ‚Tatort’. Mit seiner Frau Amelie Fried hat er die Kinderkrimireihe ‚Taco und Kaninchen’ verfasst und an ihrem Bestseller ‚Schuhhaus Pallas – Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte’ mitgearbeitet. Seit der Gründung des Vereins „Lichterkette“ engagiert er sich gegen Ausländerfeindlichkeit und für Integration. Peter Probst lebt mit seiner Familie im Süden von München.

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