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Literatur-Blog

Archiv für März 22nd, 2010

DER NETTE NACHBAR VON NEBENAN – eine obsessive Kurzgeschichte von Felis Breitendorf

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. März 2010


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Der nette Nachbar von Nebenan
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Eine
obsessive Kurzgeschichte
von

Sie wissen nicht wer ich bin? Sie möchten das wissen? Ich werde es Ihnen sagen! – Ich bin der nette Nachbar von Nebenan: Ich bin das, was man einen Psychopathen, und auch einen Soziopathen nennt. Ich wohne in einem achtstöckigen Wohnhaus im 3.Stock und ich heisse Olaf Bullowski und bin 24 Jahre alt. Auf unserem Stockwerk gibt es 3 Mieterpateien. Ich wohne mit meiner Mutter Irene in der Mitte zwischen den beiden anderen Wohnungen in einer kleinen 3 Zimmerwohnung. Auf der rechten Seite wohnen  3 Frauen: eine türkischstämmige Mutter, geschieden, mit ihren zwei Töchtern. Beide sind Klavierspielerinnen und etwa in meinem Alter. Man hört aus dieser Wohnung immer wieder Klaviermusik, jene, von der edleren Sorte: Klassische Musik eben.

Auf der anderen Seite wohnt eine Familie mit 2 Kindern, einem 16.jährigen Rotzlöffel, der ständig in Motorradkleidung herumläuft und selbstgedrehte Zigaretten raucht, mit Vorliebe im Treppenvorraum vor dem Aufzug, wo es dann immer danach stinkt, wenn man die Wohnungstür öffnet. Das andere Balg ist ein 8jähriges Mädchen, das ständig einen kleinen weissen Hund mit sich führt, der, wenn er bellt, Geräusche macht, als wenn eine Bohrmaschine sich in der Stahlbetonwand festgefressen hat, aus der unser Hochhaus aus den 60ern besteht. Es war damals, als es gebaut wurde, eines der ersten aus Fertigteilen, die aus Stahlbeton gefertigt waren, in die man später kein einziges Loch in die Wand bekam, ohne einen ganzen Satz Bohrer zu verunstalten oder abzubrechen oder einfach nur zu überhitzen.

Über die Eltern der beiden Bälger kann ich nicht viel sagen. Einfache Leute halt. Der Mann ist schon etwas älter und offenbar ist die Frau mit ca. 35 Jahren etwa 20 Jahre jünger als ihr Mann. Beide arbeiten bei der Post. Sie ist Briefsortiererin und er ist Hausmeister und Heizer. Beide arbeiten Schichtdienst und schlafen daher oft auch am Tage. Und weil der Junge ständig mit seinen Kumpels von der Motorradgang unterwegs ist, hat man dem kleinen Mädchen einen weissen Hund geschenkt, der aussieht wie ein Wollknäul.

Ich weiss nicht, ob Sie das kennen, wenn Sie von etwas genervt sind, und von diesem Vieh bin total genervt. Nicht nur, dass diese Tölle in den Treppenhausvorraum pinkelt, wenn sein kleines Frauchen mal wieder zu langsam war mit dem “Gassigehen”, nein auch bellt, jault und quitscht dieses Drecksvieh den lieben langen Tag lang, dass es einem aus den Ohren rauskommt. Wenn die Eltern nach einer Nachtschicht schlafen wollen, dann schicken sie ihre Göre mit dem Hund nach Draussen, damit sie in Ruhe sich auf Kissen legen können. Dass aber Ruhe auch für die Nachbarn von Nöten wären, wenn diese nachts schlafen wollen, wenn die Eltern auf Schichtarbeit sind, dann kümmert sie wenig.

Auch jetzt wieder bellt diese Missgeburt ununterbrochen, und jetzt reicht es: ich werde für ein Ende sorgen, ein Ende mit Schrecken, damit das nervtötende Geräuscheknäul ein für alle mal ausgehaucht hat.

So nehme ich mir also meine  grosse Machete aus dem Schrank, siehe mir den Plastikoverall an, damit ich das Teil hinterher wieder vom Blut abwaschen kann, greife  in die Schublade vom kleinen Schrank im Flur, wo sich meine Handschuhe und meine Wollmütze befinden. Schnell habe ich mit der Nagelschere zwei Sehschlitze hineingeschnitten, die Mütze vor dem Spiegel über den Kopf gezogen, die Handschuhe übergestreift, die Machete zur Hand genommen und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, doch dieses Grinsen kann man im Spiegel nicht sehen, denn ich habe die Wollmütze über das ganze Gesicht gezogen.

Das kleine Mädchen sitzt auf dem Boden in ihrem Spielzimmer, ihre Eltern sind auf Schicht, ihr Bruder ist mit seiner Bande unterwegs. Das Mädchen probt kleine Kunststückchen mit ihrem winzigen weissen Hund. Sie lässt ihn “sitz” machen und dafür bekommt der kleine Hund eine Belohnung in Form eines kleinen Käsehäppchens. Sie weiss, dass sie ihrem Hund keinen Käse geben soll, das hat ihr ihre Mutter eigentlich verboten. Erstens ist das zu teuer, und zweitens bekommt das dem Tier überhaupt nicht. Aber der Hund liebt es Käsehäppchen zu bekommen und bedankt sich jedesmal mit einem kurzen Bellen um erneut das Kunststückchen, das von ihm verlangt wird, immer und immer wieder vorzuführen.

Als es unverhofft an der Tür klingelt ist das Mädchen erschrocken, hält mit der Hundedressur inne, versteckt schnell den restlichen Käse und begibt sich zur Tür. Was sie vor allem so verwundert, ist die Tatsache, dass die Klingel direkt oben an der Wohnungstür läutet und nicht unten an der Haustür, so dass sie an der Sprechanlage nachfragen könnte. Bestimmt stand die Tür unten wieder offen und es ist nur der Postbote, der wieder mal ein Päckchen bringt, das nicht in den Briefkasten passt, denkt sie so bei sich, als sie die Tür öffnet.

Erschrocken fällt ihr ein, was sie vergessen hatte, was ihre Mutter und ihr Vater ihr immer eingebleut haben, dass sie erst durch den Spion schauen solle, bevor sie die Wohnungstür öffnet. Doch zu spät, als sie erkennt, dass vor eine vermummte Gestalt in einer sehr merkwürdigen Kleidung steht und sie einfach zur Seite drängt um sich Zugang in die Wohnung zu verschaffen. Dabei wird sie von der Person so heftig zur Seite geschubst, dass  sie rückwärts auf ihrem Hintern landet.

Schnell hat sich der kleine Hund, der dem Mädchen auf Schritt und Tritt gefolgt war, in das Hosenbein des Eindringenden verbissen, der das Hosenbein mit dem Hund daran in der Luft hin und her wedelt und dabei laut schimpft. Plötzlich sah das Mädchen, wie die fremde Person hinter ihrem Rücken ein riesiges Messer, fast schon ein Schwert hervorholte und damit auf den Hund ziehlte, um diesen damit zu verletzen, aber dann doch zögerte, da er wohl befürchtete, dass er nicht nur den kleinen Hund, sondern auch sein eigenes Bein treffen würde, als plötzlich Schliessgeräusche an der Tür zu hören waren von der sich alle bei der Rangelei ein wenig entfernt hatten. Die Tür wurde aufgeschlossen und vorsichtig geöffnet…

Olaf Bullowski sah, dass seine Mutter Irene mit einigen Taschen und Tüten ihre gemeinsame Wohnung betrat und dabei auf ihren Sohn zu trat und ihm einen dicken Schmatzer auf die Backe gab. Dabei erklärte sie ihm: “Ich hoffen mein Schatz, dass du dich nicht gelangweilt hast, denn Mama musste schnell mal was einkaufen und dich alleine lassen.” Dabei ging sie weiter in die Küche ihrer gemeinsamen Wohnung und räumte schnell alles Gekaufte in Schrank und Kühlschrank ein, danach wendete sie sich wieder Olaf zu und lächelte ihn an um ihm dabei mitzuteilen: “So mein Schatz, jetzt wirst auch du mal nach draussen dürfen, wir werden einen kleinen Spaziergang machen und wenn wir zurückkommen, wird Mama was für sich kochen und du bekommst dein Breichen aus der Tube”, wobei Sie den Rollstuhl mit ihrem Sohn in Richtung Wohnungstür schob.

Als Irene den Rollstuhl in den Treppenvorraum schob und den Knopf vom Aufzug drückte, kam die kleine Nachbarstochter mit ihrem kleinen weissen Hund aus der Nachbarswohnung und begrüsste sie und ihren Sohn mit den Worten: “Guten Tag Frau Bullowski, hallo Olaf, wie geht es dir…?” Wobei sie ihn übertrieben anlächelte.

Olafs Mutter antwortete ihr: “Du weisst doch, ich hatte es dir doch schon mal erklärt, Olaf kann dich zwar verstehen aber er ist komplett gelähmt und kann dir daher nicht antworten!”

Das Mädchen schaute Irene staunend an, dann deutete Sie auf das Beatmungsgerät und fragte danach, wobei ihr Irene erklärte, dass auch das Atmen nicht selbst von ihrem Sohn gesteuert werden kann und er daher ein elektrisches Beatmungsgerät benötigt. Als endlich der Aufzug da war, wurde die Aufzugstür geöffnet und alle drei stiegen in den Aufzug ein und auch der Hund kam mit, wobei dieser ständig bellte und am Rollstuhl von Olaf hoch zu springen versuchte, doch dafür war er einfach zu hoch für das kleine Tier, so er Olaf nicht erreichen konnte.

Ich weiss, was Sie jetzt denken, dass ich ein armes Würstchen bin, aber ich kann ihnen versichern, dass das nicht stimmt, denn ich werde mich eines Tages dafür rächen, irgendwann wird es eine Gelegenheit geben, dann werde ich diesen blöden Kötter in Stücke hacken und ich werde auch vor dieser Göre nicht halt machen…

Bei diesen Gedanken wurde Olaf unterbrochen, als der Aufzug im Erdgeschoss ankam und seine Mutter Irene die klein bat, die Aufzugstür aufzuhalten, dann schob sie ihren Sohn in dem Rollstuhl über die Behindertenrampe nach draussen und Olaf konnte seinen Gedanken weiter nachhängen, Gedanken, die er bislang noch niemanden auf der Welt jemals mitgeteilt hatte.

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Leseempfehlung der Redaktion:

Franz Uebelacker
Ich lasse mich durch wilde Fantasien tragen

Ein Leben mit Gestützter Kommunikation (FC)

Verlag :      Frieling & Huffmann
Website: http://www.frieling.de
ISBN :      978-3-8280-2275-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,90 Eur[D] / 9,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      160 S. – 19 x 12 cm
Gewicht :      193 g
Aus der Reihe :      Frieling – Erfahrungen

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Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de

Franz ist schwer körperbehindert und kann nicht sprechen – in diesem Buch, herausgegeben von seinem Vater, erzählt er seine Lebensgeschichte. Als Achtjähriger begann er, mit Hilfe der „Gestützten Kommunikation“ sich auf einer Schreibmaschine zu äußern. Über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren entstand auf diese Weise eine Autobiografie: voller Emotionalität, gepaart mit Witz und, später, einem ausgeprägten Sinn für Erotik. Je mehr Franz sich über seine lebensbestimmende Behinderung klar wurde, desto leidenschaftlicher setzte er sich mit Fragen nach dem “Warum?” auseinander, nach dem Sinn des Lebens. Im Anhang werden Fragen zu Methode, Anwendung und Rechtsfragen der Gestützten Kommunikation (FC) behandelt.

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ABENDESSEN MIT KONVERSATION – Kurzkrimi von Neal Chadwick

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. März 2010

ABENDESSEN MIT KONVERSATION

Kurzkrimi
von

Es ist eine traurige Sache.

Warum bleiben sie nicht?

Warum erschrecken sie, wenn sie das Haus betreten? Weshalb beklagen sie alle sich über einen bestimmten Geruch, von dem sie nicht sagen können, wodurch er verursacht wird?

Sie wollen nicht bleiben und mit mir reden.

Ich weiß nicht warum.

Ist es zuviel, was ich verlange?

Das kann ich mir nicht vorstellen. Und doch, es ist immer dasselbe. Sie wollen nicht bleiben. Ich kann von Glück sagen, wenn sie sich wenigstens mit mir an den gedeckten Tisch setzen.

Ich zünde die Kerzen an.

Der Schein des Lichts fällt auf ihre ebenmäßigen Züge und taucht sie in ein diffuses Licht.

Ich konnte sie nicht gehen lassen.

Ich konnte einfach nicht.

“Sie wollen wirklich schon gehen?”

Ihr Gesicht wirkt verlegen.

“Ja.”

“Aber…”

“Ich muß mich auf den Weg machen. Verstehen Sie mich doch, es ist höchste Zeit…”

“Ich habe den Tisch gedeckt!”

“Hören Sie, ich will Sie nicht kränken, aber…”

“Aber?”

“Ich weiß nicht, ob es richtig war, Ihre Einladung anzunehmen… Was ich sagen will ist…”

“Sie können mir das nicht antun! Ich habe für Sie gekocht!”

“Das ist sehr nett, aber – ”

“Alles ist vorbereitet… ”

Sie runzelt genau in diesem Moment die Stirn.

“Vorbereitet?”

Viele von ihnen haben genau in diesem Moment die Stirn gerunzelt.

Ich kann es unmöglich erklären, aber es ist so.

Ich habe kein gutes Gefühl.

“Es gibt Lachs in Kräuterbutter. Dazu einen guten Wein. Es wird Ihnen schmecken…”

Ich habe etwas Scheußliches getan.

Naja, das haben die meisten vielleicht irgendwann schonmal in ihrem Leben. Aber das, was ich getan habe, ist von besonderer Scheußlichkeit. Ich weiß es, aber ich kann es nicht ändern.

Ich empfinde auch keine Schuld.

Es ist so gekommen.

Aus.

Fertig.

Reden wir über etwas anderes.

Ich sehe ihr in die Augen, diese leuchtend blauen Augen, die mich eigentlich ganz friedlich anblicken.

Sie sitzt mir gegenüber, mit diesen Augen, mit ihrem schmalen Mund, mit ihrem feingeschnittenen Gesicht. Ihr Mund lächelt nicht mehr. Er ist vielmehr unbeweglich, etwas starr, ich weiß auch nicht.

Ich hebe mein Glas und proste ihr zu.

Sie schweigt.

Ich rede mit ihr. Oder besser: Ich erzähle ihr alles mögliche. Über mich.

Über meine Ansichten. Über Gott. Und die Welt.

Nein, vielleicht doch nicht über Gott. Was ich damit sagen will ist folgendes: Gott hat in dieser Geschichte eigentlich nicht allzuviel verloren.

Ich sollte ihn aus dem Spiel lassen.

Um seinetwillen.

Mein Mund produziert Worte. Eins nach dem anderen, ohne Unterlaß. Eigentlich bin ich ein schweigsamer Mensch, vielleicht sogar schüchtern.

Ich lebe zurückgezogen mit meinen drei Katzen. Das Haus, in dem ich wohne, liegt etwas abseits, nicht weit von der Steilküste entfernt. Ich habe es für mich allein und das ist gut so.

Oft bin ich oben bei den Klippen.

Es herrscht immer ein starker Wind dort.

Man trifft Leute dort. Touristen. Manchmal komme ich mit ihnen ins Gespräch und lade jemanden zu mir nach Hause ein.

Zum Essen.

Die meisten wollen nicht, aber bei einigen gelingt es mir.
Kein Mensch kann immer allein sein. Kein Mensch. Auch ich nicht.

Ein Tag vergeht. Und ein weiterer.

Ich lasse sie am Tisch sitzen. Sie blickt mich starr an, wenn wir uns unterhalten.

Hätte ich sie doch gehen lassen sollen?

Vielleicht.

Ich konnte es nicht.

Es war einfach unmöglich.

Ich brauchte sie.

Und ich hoffe nur, daß ich ihr nicht allzu sehr wehgetan habe. Jedenfalls hat sie nicht geschrien. Sie war wohl sofort tot. Ganz bestimmt.

Am vierten oder fünften Tag nahm ich sie über die Schulter und setzte sie in einen der großen Ohrensessel, die bei mir im Wohnzimmer stehen. Wir saßen beieinander. Es war schön.

Jedenfalls besser, als wenn man alleine dasitzt.

Von Tag zu Tag gab es mehr Fliegen im Haus und mir war klar, woher das kam.

Ich betrachtete wehmütig ihr Gesicht.

Schade, aber ich würde mich von ihr verabschieden müssen.

Ich schob es noch ein paar Tage vor mir her. Schließlich hatte ich mich an ihre Gesellschaft gewöhnt.

Dennoch, es war unvermeidlich.

Ich löste ein paar Fußbodenbretter, unter denen ich eine Art Grube angelegt hatte, und legte sie zu den anderen.

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Die gleichnamige Storysammlung von mit vielen weiteren Storys als ebook bestellen: http://www.beam-ebooks.de/ebook/10522

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Rezensionsanfragen für Freiexemplare zur Besprechung auf buchrezicenter.de werden gerne entgegengenommen, bitte per e-mail an: postmaster@alfredbekker.de

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PRESSEMELDUNG: Notstand nach Vulkanausbruch auf Island ausgerufen / Lesetip der Redaktion: Gaby Gawlitza: “Brodelndes Eis”.

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. März 2010

PRESSEMELDUNG: “Der Ausbruch eines Gletschervulkans in Island hat mehr als 600 Anwohner zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen. Nach Angaben der isländischen Behörden brach der Vulkan im Gebiet des Eyjafjalla-Gletschers im Süden des Inselstaats am frühen Morgen aus. Verletzt wurde niemand, doch riefen die Behörden wegen der Gefahr von Überschwemmungen  durch abschmelzendes Gletschereis für die Region den Notstand aus…

Kompletten Pressetext lesen.

Lesetip der Redaktion:

Gaby Gawlitza
Brodelndes Eis

Verlag :      Geistkirch-Verlag
ISBN :      978-3-938889-87-9
Einband :      Paperback
Preisinfo :      14,80 Eur[D] / 15,30 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 236 S. – 20,0 x 13,0 cm
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 11.2009

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Klappentext: Wegen ihres Asthmas reist Alexandra Weber zu einem Klinikaufenthalt auf die Insel Sylt. Dort lernt die nüchterne Biologin nicht nur die Vorzüge des Sports zu schätzen, sondern auch die Nähe zu Ihrem Arzt. Aber sie trifft auch beunruhigte Wissenschaftler, die sich hier zu einem Kongress zusammengefunden haben. Die Regierung Islands hat Wissenschaftler aller Nordsee-Anrainerstaaten um Unterstützung gebeten, denn verstärkte vulkanische Aktivitäten unter Islands größtem Gletscher geben Grund zur Beunruhigung und fordern schnelles Handeln. Sollten die Vulkane unter dem Gletscher tatsächlich zeitgleich ausbrechen, käme es zu einer gigantischen Flutwelle. Gaby Gawlitza trifft mit ihrem Roman ¯Brodelndes Eis® den Nerv der Zeit. So gehören Meldungen über Naturkatastrophen zum Nachrichtenalltag. Sie lassen uns zweifeln, ob wir uns in Europa noch geborgen fühlen können oder ob wir befürchten müssen, dass auch uns die Erde keine Ruhe lassen wird. Die Autorin, selbst Naturwissenschaftlerin, hat den Orkan ¯Erwin® auf Sylt erlebt. Dieser bescherte der Insel die schlimmste Sturmflut der letzten zwanzig Jahre. Kaum auszumalen, was wäre, wenn die schlummernden Vulkane Islands aktiv würden und den Meeresboden erschütterten …

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