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Literatur-Blog

Archiv für März 15th, 2010

SCARITO YAUTJANATIS WEG (Part 2) – Science Fiction Fortsetzungs-Roman von Felis Breitendorf

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. März 2010

Scarito Yautjanatis Weg
(Part 2)

Science Fiction Fortsetzungs-Roman

von

Als Scarito bei seiner Suche nach dem Alien noch einmal bei den Schlafkapseln nachschaute, musste er erkennen, dass sich das Vieh offenbar bei Perito – in dessen Bauch sich nun nicht mehr nur ein Loch befand, sondern der gesamte Brustkorb geöffent war – leidlich bedient hatte: die Inneren Organe waren weitgehend entfernt und eine Reihe von Gedärmen waren aus dem Torso herausgezerrt worden. Zudem fehlten nun noch weitere Extremitäten. Von Beinen und Armen waren nur noch die Stümpfe übrig und Peritos Blut bedeckte jetzt fast den ganzen Boden um die Schlafkapsel herum. Welch ein unrühmliches Ende für einen Jäger, dachte Scarito.

Noch immer war es Scarito schleierhaft, wie das Wesen in Peritos Körper gelangen konnte ohne das beim Abtransport von Peritos Leichnam der Scanner angesprungen war um den Jäger zu warnen. Scarito war sich ausserdem ziemlich sicher, dass bei der Jagd nach dem Alien auf LEGUSA 4 alle gejagten Exemplare erlegt und auch vernichtet worden waren. Auch wenn dabei durch eine List der Aliens sein Jagdpartner den Tod gefunden hatte, war es für ihn persönlich eigentlich eine erfolgreiche Jagd gewesen.

Scarito dreht sich von der Schweinerei ab und suchte jetzt intensiv nach dem Alien. Mittels seiner Wärmesicht beobachtete er ganz genau die Räumlichkeiten des Jagdraumers der Klasse 5 die den ruhmvollen Namen Agustino Ytuartu trug und der jetzt wohl niemals wieder das Heimatsystem der Hish erreichen wird. Scarito kontrollierte nochmal seine Plasmawaffe dann durchsuchte er systematisch die Agustino nach dem Alien, das – auf Grund seiner Verkostung am Leichnam des toten Jägers – inzwischen wohl selbst eine beträchtliche Grösse erreicht haben dürfte.

Scarito konnte sein vermeintliches Jagdopfer jedoch nirgends im Schiff ausmachen. Auch nach mehrmaliger intensiven Suche fand er von dem Wesen keine Spur. Erst als er sich im Bauch der Agustino den Frachtraum nochmal genauer anschaute, fiel ihm auf, dass einer der Behälter nicht richtig verschlossen schien und offenbar daran manipuliert wurde.

Schnellstens versiegelte Scarito die Schleuse und besorgte sich einen Anzug für den Aufenthalt im Vakuum. Anschliessend nahm er noch einen Energiespeer aus dem Waffenlager und begab sich wieder zum Frachtraum, dessen Luke noch immer verriegelt war. Als er sich versichert hatte, dass ihn das Alien nicht auflauerte, öffnete er wieder den Zugang und begab sich erneut in den Bauch der Agustino und öffnete als erstes die hintere Frachtraumluke, die danach weit geöffnet war und den schwarzen Sternenhintergrund zeigte.

Normalerweise hätte Scarito dank seiner Wärmesicht auch beim ersten Kontrollgang das Alien in dem vermeintlichen Behälter entdecken müssen. Nun aber bemerkte er seinen Fehler: auf dem Behälter stand deutlich bezeichnet, das dieser thermisch abgeschirmt war, da er für den Transport von radioaktiven Substanzen gedacht war. Aus diesem Grund konnte Scarito von aussen keinerlei Restwärme mehr wahrnehmen. Er musste den Behälter öffnen.

Scarito hatte vor, das Alien dazu zu bewegen sich durch die offene Frachtraumluke in den freien Weltraum zu retten. Aus seiner langjährigen Erfahrung im Umgang und der Jagd mit dieser Spezis wusste er, dass diese im freien Weltall eine ganze Zeitlang überleben konnte. Ausserdem hoffte er, dass das Wesen schon rein instinktiv das Weite durch diese Luke suchen würde um erstmal sein Leben zu retten. Aus diesem Grund versiegelte Scarito die Luke zum Restschiff wieder, so dass dem Alien nur die Flucht nach draussen blieb oder es sich ihm zum Kampf stellen musste, was Scarito genauso recht wäre. Wenn es nach draussen flüchtete, würde er die Aussenluke schnell wieder schliessen und durch einige Flugmanöver mit dem Unterlichtantrieb das Wesen von der Agustino abzuschütteln versuchen.

Nachdem Scarito seine Waffen nochmals auf Funktion geprüft hatte, stellte  der Predator sich eine Speeresweite hinter dem Behälter auf und öffnete langsam dessen Oberteil, als er auch schon eine Bewegung in dem Schlitz erkennen konnte… (Fortsetzung folgt!)

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Empfehlung der Redaktion:

David Bischoff
Alien vs. Predator
Band 2: Der Planet des Jägers

Verlag :      Panini
ISBN :      978-3-8332-1218-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,95 Eur[D] / 10,30 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      288 S. – 18,1 x 12,1 cm
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 24.10.2005
Gewicht :      270 g

Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de

Das ultimative Paradies für Jäger – und gleichzeitig ein einziger Alptraum …

Der gewiefte Entwickler Livermore Evanston hat die perfekte Welt für jagdbegeisterte Touristen erschaffen: Ein Planet weit ab von jeglicher Zivilisation und bevölkert mit wilden, genmanipulierten Kreaturen. Allerdings rechnete er nicht damit, dass sich die tödlichsten Jäger der Galaxie auf diesem Idyll einfinden sollten – die PREDATOREN. Mit ihnen sollte sich auch ihre bevorzugte Beute Zugang zu Evanstons persönlichem Paradies verschaffen: Experten im Überlebenskampf und effektive Killermaschinen – die ALIENS.

Was als perfektes Projekt begann wird nun zum ultimativen Alptraum! Da taucht unvermittelt Hilfe auf und zwar in Form einer jungen Frau, die die ungebetenen Gäste sehr gut kennt. Auch für die Predatoren ist sie keine Unbekannte, denn einst verlieh dieser Menschenfrau einer der ihren den Kampfnamen „Kleine Klinge“.

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Runder Tisch zu Kindesmissbrauch bei Bundesfamilienministerin am 23. April 2010 – Zwei Buchempfehlungen der Redaktion.

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. März 2010

Pressemeldung: “AFP: Nach Bekanntwerden weiterer Missbrauchsfälle an Schulen soll im kommenden Monat ein Runder Tisch zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch gebildet werden. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) lud ein breites Teilnehmerfeld zu einem ersten Treffen am 23. April ein. Die Frage von längeren Verjährungsfristen bei Missbrauch ist offensichtlich auch innerhalb der Bundesregierung umstritten…

Kompletten Pressetext lesen.

Zwei Empfehlungen der Redaktion zu diesem Thema:

Günther Deegener
Kindesmissbrauch – erkennen, helfen, vorbeugen

Verlag :      Beltz, J
Website: http://www.beltz.de
ISBN :      978-3-407-22884-0
Einband :      Kunststoff
Preisinfo :      12,95 Eur[D] / 13,30 Eur[A] / 22,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      290 S. – 20,7 x 13,4 cm
Erschienen :      4., aktualisierte Aufl. 23.02.2009
Gewicht :      283 g
Aus der Reihe :      Beltz Taschenbuch 884

Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de

Im Buch blättern

Klappentext: Was ist unter »sexuellem Missbrauch« zu verstehen? Stimmen die hohen Zahlen wirklich? Wie gehen die Täter und Täterinnen vor? Wie spricht man mit seinem Kind, wenn man fürchtet, es sei missbraucht worden?

Deegener gibt schlüssige und wissenschaftlich untermauerte Antworten. Eindringlich klärt er über die Not der Betroffenen und die späteren Folgen auf und weist Eltern Wege, wie sie Missbrauch erkennen, helfen und vorbeugen können. »Dem Autor gelingt das Kunststück, mit einem differenzierten sachlichen Stil zu informieren und zugleich zu berühren … sehr empfehlenswert.« Kindergarten

Kaum ein Thema hat unsere Gesellschaft in den letzten Monaten mehr bewegt als der sexuelle Mißbrauch von Kindern. Aber was wissen wir wirklich von den Ursachen, von den psychischen Folgen und wie man am besten Vorsorge treffen kann, damit es keines von unseren Kindern trifft?

Günther Deegener gibt in seinem umfassenden Buch zahlreiche Hinweise darauf, wie wir unsere Kinder zu Hause, im Kindergarten, in der Schule oder in der Freizeit vor Mißbrauch schützen können. Er gibt Erziehungstips, beschreibt die unterschiedlichen psychischen Profile einzelner Täter und die Strategie, mit der sie vorgehen. Er schreibt darüber, wie man mit einem Kind am besten redet, von dem man glaubt, es sei mißbraucht worden, ob und wann man Anzeige erstatten soll und klärt uns ausführlich über die gesetzliche Lage auf. Adressen der wichtigsten Beratungsstellen schließen sich an.

Günther Deegener befaßt sich aber auch mit dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Kindesmißbrauch stattfindet. Denn oft neigen wir dazu, uns nur oberflächlich mit »monströsen Fällen« zu befassen. Es fehlt uns das genaue Hinsehen auf die Normalität des Alltags, in der sich die meisten Mißbrauchsfälle abspielen. Dieses Buch wird es uns ermöglichen, Mißbrauchssituationen besser zu erkennen. Was notwendig ist, denn die Zahl der Fälle in Deutschland ist erschreckend hoch. So muß auf Grund neuerer Untersuchungen davon ausgegangen werden, daß in Deutschland etwa jedes 4. bis 5. Mädchen und jeder 12. bis 14. Junge sexuell mißbraucht wird. Günther Deegener nennt neben allen Ratschlägen, die er gibt, auch die gesellschaftlichen Voraussetzungen: Völlig hemmungslose Sexualisierung des Alltags durch sämtliche Medien und auch Internet, Gewalt im Fernsehen, in Filmen und auf Videos, Abwertung von Gefühlen, die den anderen respektieren. Und der Autor zeigt Wege in der Erziehung auf, wie wir unsere Kinder schützen, später einmal selbst zu Tätern zu werden.

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Ursula Enders
Zart war ich, bitter war’s

Handbuch gegen sexuellen Missbrauch
Verlag :      Kiepenheuer & Witsch
ISBN :      978-3-462-03328-1
Einband :      gefalzt
Preisinfo :      12,95 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 23,60 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 512 S.
Erschienen :      29.01.2009
Aus der Reihe :      KiWi 785

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Das Handbuch gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen

Zart war ich, bitter war’s ist das Standardwerk für den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder. Das Buch verbindet Praxiserfahrungen verschiedener Beratungsstellen und Institutionen, fundierte Auswertungen des Forschungsstands und konkrete Hilfen für Betroffene und alle, die mit Kindern zu tun haben. Auf dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse werden – oftmals schmerzhafte – Fakten und Hintergründe vermittelt, die zeigen, welche Ursachen, welchen Umfang und welche Folgen sexueller Missbrauch hat. Auf der Basis zahlreicher Erfahrungsberichte entsteht ein differenziertes Bild des gesamten Spektrums, das eindringlich das Ausmaß der Gewalt vor Augen führt. Zu den Schwerpunkten gehören: Jugendliche Täter / Hilfe für Eltern, deren Kinder sexuell missbraucht wurden / Sexueller Missbrauch und Internet – die Online-Opfer / Missbrauch und Medien.

In diesem kompetenten und verständlich geschriebenen Ratgeber werden Wege aufgezeigt, wie Kinder und Jugendliche sexuelle Gewalterfahrungen verarbeiten können und wie Eltern, Erzieher, Psychologen, Sozialarbeiter, Therapeuten und Juristen ihnen dabei helfen können. Zart war ich, bitter war’s ist der unentbehrliche Leitfaden für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. www.zartbitter.de

Enders, Ursula: Geboren 1953 im Sauerland, hat in Münster Germanistik, Sozialwissenschaften und Diplompädagogik studiert. Nach einer Zusatzausbildung in Psychodrama-Therapie am Moreno-Institut in Schweden wurde sie Mitbegründerin von Zartbitter Köln, der Kontaktstelle gegen sexuellen Missbrauch an Jungen und Mädchen. Seit 1985 arbeitet sie als Beraterin von kindlichen Opfern sexueller Gewalt. Sie ist Autorin mehrerer Fach- und Kinderbücher.

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Wir möchten hiermit alle unsere Leser auffordern zum Thema einen Kommentar abzugeben, sollte eine interressante Diskussion in Gang kommen, werden wir bei den Verlagen um Verlosungsexemplare der beiden vorgestellten Titel nachfragen!

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