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Literatur-Blog

Archiv für Oktober, 2009

Der Klassiker zum Thema Schimmelpilz in Wohnräumen ist wieder lieferbar: Horst Bieberstein: Schimmelpilz in Wohnräumen – was tun?

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. Oktober 2009

Der Klassiker zum Thema Schimmelpilz in Wohnräumen ist wieder lieferbar.

Der Inhalt der vierten Auflage wurde komplett überarbeitet. In einem neuen, ansprechenden Design wird die Problematik übersichtlich, in gewohnt gut verständlicher Sprache dargestellt.

Die Entstehung von Schimmelpilzen in Räumen im Altbau, im Neubau oder nach der Modernisierung ist immer eine Folge von zu viel Feuchtigkeit. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Baufeuchte im Neubau, eindringender Niederschlag bei Bauschäden, die Kondensation von Wasserdampf bei ungünstiger Möblierung oder falschem Heizen und Lüften sind nur einige Beispiele.

Schimmelpilze lassen sich nicht einfach von der Wand wischen oder dauerhaft mit der „chemischen Keule“ behandeln. Die genaue Ursache muss gefunden und beseitigt werden. Die gesundheitlichen Gefahren werden dabei häufig unterschätzt. Von Schimmelpilz befallene Baustoffe sollten bei der Sanierung immer vollständig entfernt werden.

Der Fachautor, Dipl.-Ing. Horst Bieberstein, ist den Fragen wo, wann und warum, entsteht der Schimmelpilz auf den Grund gegangen und zeigt Ursachen und Lösungswege auf. Das Buch „Schimmelpilz in Wohnräumen – was tun?“ mit 84 farbigen Grafiken und Bildern, 13 Tabellen sowie einer übersichtlichen Systematik auf 208 interessanten Seiten ist für 22,90 EUR ab sofort wieder im Buchhandel, direkt bei Bieberstein VERLAG & AGENTUR in 01445 Radebeul, Reichsstraße?19, Bestell-Fax: 0351-8 36 01 22 oder online unter „www.schimmelpilz-was-tun.de“ erhältlich. Oder einfach bei Amazon.de

Wer den Titel für www.buchrezicenter.de rezensieren möchte fordert den Titel kostenlos an unter: email: info@bieberstein.com

Bieberstein, Horst: Schimmelpilz in Wohnräumen – was tun?
4. Auflage – Radebeul: Bieberstein 2009. ISBN 978-3-927656-12-3. 208 Seiten,
Preis: 22,90 EUR[D]
Titel bei Amazon.de lieferbar

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Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Elch und einem Rentier? Neu erschienen: JENS HÖHNER: “Erik Elch – Rentiere sind doof”

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. Oktober 2009

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Elch und einem Rentier? 

Nein?

Dann müssen Sie aufpassen, denn der kleine Zweibeinelch Erik reagiert recht empfindlich, wenn man ihn mit einem Rentier verwechselt.

Erik Elch kommt aus der norwegischen Kleinstadt Elgby, die so klein ist, dass sie von allen Kartenzeichnern immer vergessen wird. Als der kleine Elch erfährt, dass es in Deutschland immer ganz viele Weihnachtsmärkte gibt, verlässt er seine Heimat, landet irgendwann in Köln und zieht bei dem Erzähler als Mitbewohner ein.

Doch es ist nicht immer alles Friede, Freude, Currywurst: Erik wird auch mit Misstrauen gegenüber Fremden, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und dem Kölner Karneval konfrontiert. Aber er ist ein wirklich cleverer kleiner Kerl, der eigentlich immer auf die Füße fällt und mit jedem gut auskommt (solange man ihn eben nicht für ein Rentier hält).

Weitere Informationen und Illustrationen finden Sie hier

Der Elch-Autor Jens Höhner

Die Elch-Illustratorin Dagmar Gosejacob

JENS HÖHNER: Erik Elch – Rentiere sind doof
1. Auflage, Periplaneta Berlin, Oktober 2009
Buch, 182 Seiten, 19 cm x 13,5 cm, Broschur
ISBN 978-3-940767-30-1, GLP: 13,90 € (D)
Mit ca. 40 Elch-Illustrationen von Dagmar Gosejacob

Titel bei Amazon.de lieferbar

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PREISRÄTSEL: 5 x 1 Exemplar: Fast alles über Perry Rhodan zum Gewinn des “Wahrheit-Unterbring-Wettbewerb” der »taz«

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. Oktober 2009

PERRY RHODAN, die weltweit größte Science-Fiction-Serie, hat den Wahrheit-Unterbring-Wettbewerb der Tageszeitung »taz« gewonnen. Er wird am Samstag, 18. Oktober 2009, auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Seit einigen Jahren veranstaltet die »Wahrheit«, die Satire-Seite der »taz«, den sogenannten Unterbring-Wettbewerb. In dem traditionell zur Frankfurter Buchmesse ausgelobten Preis gilt es, einen bestimmten Satz in einer Zeitung oder Zeitschrift unterzubringen. Passend zum Gastland 2009 – China – lautete der Satz diesmal:
»Was für Konfuzius Konfetti, sind für Chinesen die Spaghetti.«

Diesen sinnlos klingenden Satz hat PERRY RHODAN-Autor Hubert Haensel in seinem Roman mit der Bandnummer 2511, »Schatten im Paradies«, sinnvoll in das Handlungsgeschehen untergebracht. »Es hat Spaß gemacht, das Nonsens-Zitat, dem ich selbstverständlich einen mehrdimensionalen Sinn unterstelle, flüssig in die Handlung einzubauen. Natürlich schaut der so Angesprochene entgeistert und überlegt, ob an der Vernetzung seines Gehirns mit seinem künstlichen Körper eine Abstoßungsreaktion auftritt. Das ist eben Science Fiction.«

Der eingereichte Roman hat die Jury des Wettbewerbs überzeugt: »Für uns ist es eine große Ehre, in der legendären Science-Fiction-Serie auftauchen zu dürfen«, sagt »Wahrheit«-Redakteur Michael Ringel.

PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick freut sich sehr darüber, »diesen traditionsreichen Journalistenpreis mit PERRY RHODAN zu gewinnen und sich in die Gewinnerriege neben die ›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹ und dem Berliner Stadtmagazin ›Zitty‹ einreihen zu dürfen.«

Die Preisverleihung findet am Samstag, 18. Oktober, um 14 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse am »taz«-Stand in Halle 3.1 B160 statt. Dort wird die PERRY RHODAN-Redaktion den sogenannten Jieper-Preis der Wahrheit entgegennehmen, eine Flasche edlen Brandy der Marke Gran Duque d’Alba.

Über Amazon.de lieferbar: Fast alles über Perry Rhodan. Das Buch für Fans. Anekdoten und Wissenswertes zum Jubiläum der größten SF-Serie des Universums von Eckhard Schwettmann (Broschiert – 10. Juli 2009)

Die Aufgabe zum Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: “Fast alles über Perry Rhodan” aus dem Humboldt-Verlag.

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte “Fast alles über Perry Rhodan”): Was genau erhält die PERRY RHODAN-Redaktion als sogenannten Jieper-Preis am Samstag den 18. Oktober um 14 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse am »taz«-Stand? Sobald 20 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Wir danken dem Humboldt-Verlag als Sponsor für die Preistitel! Die Gewinner lauten: Reinhard Daniel, Julian Lenius, Walter tho Pesch, Cecile Vorwerg und Jens Arne. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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Urteil zu Gewinnspielsatzung

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. Oktober 2009

Berlin/München (ddp-bay). Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Gewinnspielsatzung der Landesmedienanstalten zum Teil gekippt. In seinem am Donnerstag bekanntgegebenen Urteil erklärte das Gericht mehrere Regelungen für unwirksam. Der Gewinnspielsender 9Live hatte gegen die Satzung ein Normenkontrollverfahren gegen die zuständige Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) angestrengt. Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK), die unter anderem gegen 9Live Geldbußen verhängt hatte, und der Sender sehen sich derweil beide durch das Urteil bestätigt.

Der Gerichtshof gab dem Normenkontrollantrag nur teilweise statt. Nach seiner Auffassung kann sich die BLM für die Satzung grundsätzlich auf eine wirksame Ermächtigungsgrundlage berufen. Davon nicht gedeckt sei es jedoch, die Zuschauer vor einer wiederholten Teilnahme an Gewinnspielen zu schützen und die Veranstalter auf einen Zeitraum von höchstens 30 Minuten für das Durchstellen eines Anrufers sowie auf eine Höchstdauer der Gewinnspielsendungen von drei Stunden festzulegen.

Nicht beanstandet wurden dagegen die in der Gewinnspielsatzung enthaltenen Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, zur Transparenz der Spielgestaltung, zum Verbot der Irreführung und zu den Informationspflichten während des Spielverlaufs. Gegen das Urteil können beide Beteiligte Revision zum Bundesverwaltungsgericht einlegen. Eine Entscheidung hierzu haben beide Seiten noch nicht getroffen.

Der ZAK-Vorsitzende Thomas Langheinrich sagte, die Richter hätten im Wesentlichen die Gewinnspielsatzung bestätigt und damit alle Vorgaben der Landesmedienanstalten zu Jugendschutz, Transparenz und Hinweispflichten. Damit habe die ZAK nach wie vor ein gutes Regelwerk an der Hand, um den Verbraucherschutz bei den Gewinnspielen sicherzustellen. «Das Urteil bedeutet, dass die unter anderem gegen 9Live verhängten Bußgelder grundsätzlich rechtens sind und entsprechende Bescheide demnächst verschickt werden können», sagte Langheinrich.

Die ZAK hatte Mitte Oktober Bußgelder in Höhe von insgesamt 95 000 Euro gegen 9Live verhängt, weil der Sender gegen Regelungen der Gewinnspielsatzung verstoßen hatte. Bereits im September waren Bußgelder gegen Sat.1 und Das Vierte ausgesprochen worden.

9Live sieht sich seinerseits durch die Entscheidung des Gerichts bestätigt, das «wesentliche Bestimmungen» der Satzung für rechtswidrig und damit unwirksam erklärt habe. Geschäftsführer Ralf Bartoleit sagte, der Gerichtshof habe bestätigt, «dass die Programmfreiheit der privaten Rundfunksender ein hohes Gut ist». Richtigerweise habe er nun den Medienanstalten, «die zum Teil einen Glaubenskrieg geführt zu haben scheinen, einen Riegel vorgeschoben». Gleichwohl bedeute die Entscheidung natürlich nicht, dass 9Live seinen sich seit Beginn selbst auferlegten Transparenzpflichten in Zukunft nicht mehr nachkomme, fügte er hinzu.

Für Gewinnspiele sowie Gewinnspielsendungen im deutschen Privatfernsehen gelten seit Ende Februar schärfere Regeln. Die neue Satzung soll den Angaben zufolge »mögliche Täuschungen bei Gewinnspielen ausschließen, die Transparenz der Spielabläufe erhöhen und damit den Verbraucherschutz stärken”. Aufgrund der alten Gesetzeslage konnten zuvor keine Bußgelder verhängt werden. Bei Missachtung der Vorschriften drohen den Veranstaltern Bußgelder bis zu 500 000 Euro.

Die Satzung war von der Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten im November 2008 auf den Weg gebracht und von den Gremien der 14 deutschen Medienanstalten einzeln beschlossen worden.

(Az. 7 N 09.1377)
(ddp)

Bei Amazon.de lieferbar:

Kleinschmidt, Broder
Gewinnspiele in Deutschland und der Europäischen Union

Rechtliche Grenzen und Möglichkeiten
Herausgegeben von Kurz, Jan
Verlag :  Aulis Consult
ISBN :  978-3-938474-02-0
Einband :  Paperback
Preisinfo :  14,80 Eur[D] / 15,30 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  100 S. – 20,5 x 14,7 cm
Erschienen :  1. Aufl. 06.2005

Was ist ein Gewinnspiel, was ein Glücksspiel?
Wer darf was veranstalten?
Was ist in der Praxis legal, was illegal?

In diesem Buch steckt Broder Kleinschmidt das Feld der Gewinnspiele, der Anbieter und der schwarzen Schafe ab. Dieses Buch gibt Ihnen einen sicheren Einblick in alle Rechte und Möglichkeiten, die Sie als Anbieter und Teilnehmer von Gewinnspielen haben. Erfolgreich lukrative Gewinnspiele veranstalten, ohne das staatliche Monopol zu verletzen ist möglich. Perspektivisch greift der Autor auch auf das Gebiet der Gewinnspiele in der Europäischen Union zu.

Bei Amazon.de bestellen

Weitere interessante Titel zum Thema bei Amazon.de:

Maik Fischer: Gewinnspiele im Marketing: Ein ziel- und zielgruppenadäquates Entscheidungsmodell (Broschiert)

Detlef Koch: Gewinnspiele im Steuerrecht (Broschiert)

Stefan Bolay: Mehrwertgebührenpflichtige Telefon- und SMS-Gewinnspiele : Eine rechtliche Einordnung am Beispiel aktueller Erscheinungs (Broschiert)

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PREISRÄTSEL 5 x 1 Exemplar: Ann Pearlman – Der Christmas Cookie Club

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. Oktober 2009

Der Weihnachts-Wohlfühlroman mit leckeren Rezepten erscheint am 30. Oktober im Marion von Schröder Verlag.

Liebe Leser, jedes Jahr im Dezember trifft sich der „Christmas Cookie Club“, 12 Frauen, alle mit selbstgebackenen Plätzchen.

Sie probieren, tauschen Rezepte und erzählen sich alles, was im vergangenen Jahr wichtig war: Marnie hat sich unsterblich verliebt, Charlene hat durch einen tragischen Unfall ihren Sohn verloren, Laurie ein kleines Mädchen adoptiert. Und wieder einmal flammt Streit auf, weil Rosie ein Verhältnis mit Jeannies Vater hat.

Sie lachen und weinen, streiten und versöhnen sich. Freundinnen, was immer auch passiert.

Jedes Kapitel ist einer der Frauen gewidmet und beginnt mit den Zutaten für ihre Lieblingskekse.

Ein Weihnachts-Wohlfühlroman mit leckeren Rezepten!

pdf-Pressetext: pearlman_christmas-cookie-club

Das Buch erscheint am 30. Oktober im Marion von Schröder Verlag:

Pearlman, Ann
Der Christmas Cookie Club

Übersetzt von Strüh, Christine
Verlag :  Schroeder, Marion von, in Ullstein Buchverlage GmbH
ISBN :  978-3-547-71158-5
Einband :  gebunden
Preisinfo :  14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 27,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  ca. 240 S.
Erschienen :  01.10.2009

Titel bei Amazon.de

Jedes Jahr im Dezember treffen sie sich – zwölf Frauen, alle mit köstlichen selbstgebackenen Plätzchen. Sie probieren, tauschen Rezepte aus und erzählen sich alles, was im vergangenen Jahr wichtig war: Marnie hat sich unsterblich verliebt, Charlene hat durch einen tragischen Unfall ihren Sohn verloren, Laurie ein  kleines Mädchen aus China adoptiert. Eine von ihnen wird fortziehen, eine andere zittert um das kranke Enkelkind. Rosie und Jeannie haben sich gestritten und reden nicht miteinander. Doch jetzt feiern sie, sie sind alle zusammen, und auf einmal sind sie einander ganz nah. Kummer und Streit sind vergessen, sie umarmen sich und lachen – Freundinnen, was immer auch passiert.

Die Aufgabe zum Preisrätsel 5 x 1 Exemplar:

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte “Der Christmas Cookie Club”): In welchem Monat treffen sich die Frauen immer jedes Jahr zum backen? Sobald 20 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Thomas Hochmuth, Bertheau Duncker, Frank Eickenberg, Tobias Tanja und Regina Verena. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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Autorenporträt Ann-Kathrin Karschnick

Erstellt von Günther Lietz am 29. Oktober 2009

Persönliche Vorstellung

Mein Name ist Ann-Kathrin Karschnick, ich bin 24 Jahre alt und auf dieser Seite möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.

Geboren wurde ich am 17.09.1985 in Reinbek bei Hamburg. Bis zum 10.ten Lebensjahr wohnte ich mit meiner Familie in der Stadt Schwarzenbek. 1995 sind wir dann ins Nachbardorf Brunstorf gezogen. Nach einem kurzem Zwischenstopp in Geesthacht bin ich vor kurzem mit meinem Mann zurück nach Schwarzenbek gezogen.

Ich habe erfolgreich meinen Realschulabschluss absolviert, sowie danach die Lehre zur Bankkauffrau beendet. Derzeit leite ich die Heuerabrechnung einer Hamburger Reederei.

Vor einiger Zeit veröffentlichte ich im www.hierreth-verlag.de in der Anthologie “Dunkelheit” eine Kurzgeschichte. Dieses Buch kann man auf der Seite des Verlages bestellen. Mit einem bekannten Autor habe ich in der Anthologie “Lichtbringer” in der Jury zusammengearbeitet. Das Buch ist im “Verlag Torsten Low” erschienen und seit 16.10.2008 erhältlich.

Wenn ich jetzt anfangen sollte meine ganzen Hobby’s und Vorlieben aufzuführen, würde diese Seite nicht reichen. Deshalb beschränke ich mich auf die wichtigsten. Ich liebe das Schreiben, aber auch das Lesen von Büchern kommt bei mir nicht zu kurz. Außerdem puzzle und spiele ich sehr gerne oder gehe ins Kino. Sehr wichtig ist mir natürlich auch meine Familie.

Wie kam ich auf die Idee, ein Buch bzw. gleich drei zu schreiben?

Eines Abends, an dem ich nichts anderes zu tun hatte, griff ich nach einigen Buntstiften und einem Blatt Papier. Warum ich auf diese Idee kam, weiß ich bis heute nicht. Jedenfalls fing ich an zu malen.

Schließlich, nach ungefähr zwei Stunden, kam eine Landkarte dabei heraus, die eine komplett neue Welt mit Flüssen, Seen, Gebirgen und Ländern zeigte.

LANDKARTE

Vom Fieber gepackt, begann ich die gesamte Landkarte zu beschriften, was schließlich dazu führte, dass ich mir auch Menschen ausdachte, die dort lebten.

Einen Abend später begann ich die Geschichten, die mir im Kopf umherspukten, an meinem PC zu dieser Trilogie zusammenzufassen.

Ausstrahlung Autorenportrait:

Unter www.1000mikes.com/show/das_hamburger_literatur__radio bekommt ihr eine 15-minütigen Einblick in die Welt von Tulurin und Infos zum Buch.

Für alle, die die NDR-Sendung verpasst haben, hier der Beitrag vom NDR1 Welle Nord.
http://www.wellenord.de/media/fantasieautorin100.html

Er geht 2:40 Minuten und ist sehr schön geworden.

Auch unter www.radio-112.de gibt es ab sofort 2-3x täglich ein Telefoninterview mit mir. Hört einfach mal rein.

Zukünftige Projekte

Im Moment schreibe ich an einem weiteren Buch, wobei es nichts mehr mit Kara zu tun hat. Auch wenn ein wenig Herzblut an der allerersten Geschichte hängt, so möchte ich sie im Moment erst einmal ruhen lassen und mich einer neuen Geschichte zuwenden.

Da auch dieses Buch nun fertig ist, schwirren mir schon wieder neue Ideen durch den Kopf. Im Moment ist alles noch sehr verschwommen, aber eine junge Frau wird etwas finden und dieser Fund wird ihr ganzes Leben…

Rezensionswünsche (für www.buchrezicenter.de) werden gerne entgegen genommen unter:

Ann-Katrin Karschnick bei Booklooker.de

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TACH, POST – Story von AnnaLiviaPlurabelle

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. Oktober 2009

TACH, POST

Story

von

AnnaLiviaPlurabelle

“Zur Freimachung (Frankatur) von Briefen und Postkarten dürfen nur gültige Postwertzeichen verwendet werden. (…) Darüber hinaus dürfen Sendungen auch nicht mit Postwertzeichen ohne Stempelabdruck freigemacht werden, die aufgedruckt oder bereits verklebt waren und dann aus Briefumschlägen oder Postkarten ausgeschnitten wurden.”

Es ist Samstag vormittag und wie unzählige andere Bundesbürger habe auch ich ein paar Dinge bei der Post zu erledigen. Heute nur drei Büchersendungen, Ebay-Verkäufe. Ich habe Glück (wie ich zunächst fälschlicherweise vermute), denn vor mir ist lediglich ein Mann in der Schlange. Nach extrem kurzer Wartezeit schiebe ich lässig die drei Umschläge rüber und zücke schon schwungvoll mein Portemonnaie. Ich habe meine Rechnung ohne die ambitionierte, eigensinnige Postbeamtin gemacht.

“Als was wollen Sie das denn schicken?”, fängt es harmlos an.

“Als Büchersendung”, antworte ich wahrheitsgemäß.

Sie wiegt und schiebt und klebt diverse Briefmarken, hält jedoch inne und beginnt, die Umschläge hin- und her zu wenden. An dieser Stelle erwacht mein Misstrauen.

Nachdem alles fein frankiert ist, legen sich dunkle Falten auf die Stirn der ältlichen und offensichtlich schlecht gelaunten, rundlichen Dame hinter dem Schalter. Hinter mir hat sich mittlerweile eine kleine Schlange gebildet.

“Eine Büchersendung dürfen Sie nicht verschließen”, schleudert sie mir vorwurfsvoll entgegen.

“Das ist ein Adhäsionsverschluss”, wage ich entgegen zu setzen.

“Den kann man öffnen und wieder verschließen.

Lustlos zieht sie an einigen unpassenden Stellen der Umschläge herum und behauptet: “So geht das aber nicht.”

“Ach, ” sage ich nur, “das ging aber bisher.” Meine letzte Bemerkung scheint keinen großen Eindruck auf sie zu machen, denn sie guckt mich nun richtig böse an und raunzt.

“Und Warensendungen auch nicht.”

An diesem Punkt muss ich erstmals einen Anflug von Ungeduld unterdrücken, ebenso die circa 10 Menschen hinter mir. Ich erdreiste mich, der fleißigen Postbeamtin mein traumatisches Erlebnis mit Büchersendungen zu schildern. Ich hatte kurz davor einen Erziehungsratgeber als Büchersendung mit einer Klammer verschlossen losgeschickt und angekommen war 5 Tage später ein zerlesener Band Pitje Puck.

“Das kommt schon mal vor, ” erklärt sie mir lapidar, und beginnt, die Briefmarken wieder von den Umschlägen zu lösen.

“Moment mal”, rufe ich da schon etwas lauter. “Ich habe grad weder Zeit noch Lust mit Ihnen über das Tarif- und Abwicklungssystem der Deutschen Post zu diskutieren! Wenn Sie es kompliziert machen müssen, dann bitte nicht mit mir. Dann seien Sie doch bitte so nett und geben mir die Umschläge wieder, ich werde sie bei einer anderen Post abgeben, da geht das wesentlich einfacher.”

Mir ist klar, dass das einer Niederlage gleich kommt und ich überdenke kurz meine pazifistische Grundhaltung. Schlussendlich möchte ich aber nur meine Umschläge loswerden.

Offenbar hat meine Wortwahl ihren rezeptorischen Apparat überfordert, denn nun ist sie in eine Art apathische Starre verfallen. Dann bricht es aus ihr heraus: “Zu welcher Post bringen Sie das denn? Bestimmt zu der Postagentur, nicht? Wie? Was?”.

Die Gehässigkeit ist nicht zu überhören und ich frage mich, ob es eine therapeutische Betreuung für die Belegschaft gibt.

Der Lärmpegel im Hintergrund lässt mich ahnen, dass der kleine Postraum mittlerweile reichlich gefüllt ist. Bei einem zaghaften Seitenblick stelle ich fest, dass die Schlange nun schon bis auf die Straße reicht. Um die Dinge nicht weiter eskalieren zu lassen, greife ich zu einer Notlüge und behaupte, ich würde meine Sendungen meist in Hamburg abgeben. Das scheint einen gewissen Eindruck zu machen, denn nun kramt sie einen zerbogenen Prittstift aus einer Schublade und beginnt, die abgelösten Briefmarken wieder auf den Umschlägen zu befestigen.

“Wie Sie wollen”, grummelt Sie düster. “Ich kann Ihnen aber nicht versprechen, dass Sie das nicht zurück geschickt bekommen.”

Ich nehme das in Kauf und halte die Sache nun endgültig für erledigt, krame in geradezu euphorischer Stimmung in meinen Euros, da kracht es erneut auf mich hernieder.

“Aber das hier?” – Sie wedelt mit dem großformatigen Umschlag, der ein Kunstmagazin enthält. “Das geht nun aber wirklich nicht”.

Ich sinke in mir zusammen. Umgehend zieht sie ein fleckiges, ehemals vermutlich weißes Lineal aus einer Schublade. Zum Beweise legt sie es in der Diagonalen an und setzt einen triumphierenden Gesichtsausdruck auf.

“Eine Büchersendung darf maximal 358 mm betragen, dies hier sind aber 380mm!”

Nach einem kurzen Blick auf das Gedränge im Eingangsbereich nehme ich davon Abstand, dies mit ihr auszudiskutieren und bitte sie in möglichst schlichtem Tonfall um konstruktive Anregungen.

Unbeeindruckt von den Menschenmassen, die sicher in Kürze aufgrund ungenehmigter Versammlungsaktivitäten von der örtlichen Polizei festgenommen werden, hält sie mir aus dem Stegreif ein Kurzreferat über die Möglichkeiten des Versandes dieser Zeitschrift.

“Als Päckchen ginge es zu 4,10 €. Oder versichert als Paket für 6,70 €. Sie können es auch als Maxibrief Plus schicken, dann kostet es 3,10 €.”

Einen kurzen Moment erwäge ich, die Sendung persönlich nach Hessen zu bringen, bitte sie dann jedoch nur kopfschüttelnd, mir den Umschlag wieder auszuhändigen, was sie äußerst beleidigt und nur sehr widerstrebend tut.

Erstaunlicherweise verkauft sie mir dann ohne weitere Einwände 1, 28 € in Briefmarken, mit denen ich noch vor Ort den Umschlag als Büchersendung frankiere.

Nachdem ich meinen Rückweg durch die brodelnde, unwirsche Masse gebahnt habe, reiche ich den Umschlag auf dem Nachhauseweg bei der kleinen Postagentur rein, die ihn freundlich lächelnd entgegen nimmt. Zu Hause brauche ich eine große Kanne Yogitee und eine Tastatur, um dies traumatische Erlebnis zu verarbeiten.

Copyright (C) 2009 by AnnaLiviaPlurabelle

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Kinder im Krieg – Mariatu Kamara „Das Mädchen ohne Hände“ – Gemeinsame Pressekonferenz von UNICEF und dem Pattloch-Verlag

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. Oktober 2009

Mariatu Kamara ist zwölf, als sie in die Wirren des Bürgerkriegs in Sierra Leone gerät: Rebellen hacken ihr beide Hände ab. Schwerverwundet nimmt sie den Kampf gegen ihr Schicksal auf und findet den Weg in eine lebenswerte Zukunft. Heute ist die 22-Jährige für das Kinderhilfswerk UNICEF als Sonderbotschafterin in den USA und Kanada unterwegs.

20. November 2009: 20. Jahrestag der UN Kinderrechtskonvention
Pressekonferenz am 13. November zusammen mit
UNICEF in Berlin
Mariatu Kamara:  Als Kind von Kindersoldaten verstümmelt

Der Bürgerkrieg in Sierra Leone gilt als einer der grausamsten der vergangenen Jahrzehnte. Rund zwei Millionen Einwohner des fünf Millionen Staates wurden zwischen 1991 und 2002 aus ihren Dörfern vertrieben, 200.000 wurden getötet. Unzählige verstümmelt. Darunter unzählige Kinder.

1999: Mariatu Kamara ist ein Mädchen von zwölf Jahren und lebt mit ihrer Familie in Magborou im Landesinneren, als sie von dem Mann, dem sie versprochen wurde, vergewaltigt wird. Auf dem Weg in ein Nachbardorf gerät sie ein paar Tage später in einen Hinterhalt der Rebellenorganisation RUF.

Über 10 Stunden wird sie gefangen gehalten und gefoltert. Dann hacken ihr Kindersoldaten, kaum älter als sie selbst, mit einer Machete beide Hände ab, damit sie nie ein Kreuz auf einen Wahlzettel machen kann, um die herrschende Regierung zu unterstützen. Dabei weiß die Zwölfjährige noch nicht einmal, was eine Regierung ist.

Schwerverletzt und verstümmelt wird sie in ein Flüchtlingslager nach Freetown gebracht. Dort bringt sie auch das Kind, das durch die Vergewaltigung entstanden ist, zur Welt. Wenige Monate später stirbt es an Unterernährung.

Mit Hilfe einer UNO-Delegation gelangt Mariatu erst nach Großbritannien und schließlich nach Kanada, wo sie in einer Pflegefamilie aufwächst. Heute studiert die 22-Jährige in Toronto und ist als UNICEF-Sonderbotschafterin für Kinder in bewaffneten Konflikten unterwegs. Mariatu Kamara hat eine Stiftung ins Leben gerufen, die in Sierra Leone ein Heim für verstoßene Frauen und Kinder errichtet, und engagiert sich für die gemeinnützige Organisation “Free the Children“. Weitere Informationen: www.mariatufoundation.com Die Pressekonferenz ist Teil der UNICEF-Wochen der Kinderrechte anlässlich des 20. Geburtstags der UN-Konvention über die Rechte des Kindes am 20.11.

Kinder im Krieg – Mariatu Kamara „Das Mädchen ohne Hände“

Gemeinsame Pressekonferenz von UNICEF und dem Pattloch-Verlag

Freitag, 13.November 2009, 10.30 Uhr
Allianz Repräsentanz Berlin, Staffelgeschoss
Pariser Platz 6 a, 10117 Berlin


Kamara, Mariatu
Das Mädchen ohne Hände

Übersetzt von Ulrich, Mihr
Verlag :  Pattloch
ISBN :  978-3-629-02229-5
Einband :  gebunden
Preisinfo :  14,95 Eur[D] / 15,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  208 S. – 20,5 x 12,5 cm
Erschienen :  05.10.2009

Titel bei Amazon.de

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Krimi-Lesung im Düsseldorfer Polizeipräsidium

Erstellt von Detlef Hedderich am 21. Oktober 2009

Alfred Bekker, Erwin Kohl, Carla Rot, Elke Müller-Mees, Ingrid Schmitz lesen aus ihren Kriminalromanen. Die  Moderation hat Michael Serrer (Literaturbüro NRW), Die Musik stammt von Quasifunk.

Vorgestellt werden neu beim Droste-Verlag veröffentlichte Krimis mit Tatorten in Düsseldorf und am Niederrhein. Zur Krimilesung laden wir Sie herzlich ein.

Die Veranstaltung findet am 23. Oktober 2009, 19.30 Uhr im Foyer des Polizeipräsidiums Düsseldorf, Jürgensplatz 5-7, 40219 Düsseldorf statt. Der Eintritt ist frei

Veranstaltungsplakat als pdf

Titel bei Amazon.de lieferbar:

Püttjer / Bleeck, Kein Herz für Walker
Alfred Bekker, Tuch und Tod
Erwin Kohl, Die Motte
Carla Rot, Patentlösung
Elke Müller-Mees, Blutfährte
Ingrid Schmitz , 2 Leben – 1 Tod

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phantastisch! – Ausgabe 35

Erstellt von Günther Lietz am 21. Oktober 2009

Achim Havemann (Herausgeber), Klaus Bollhöfener (Chefredakteur)
phantastisch!
Ausgabe 35

Verlag Achim Havemann; Softcover; 66 Seiten
Ausgabe 3/2009; 9. Jahrgang; ISSN 1616-8437
Cover: David von Bassewitz
www.phantastisch.net

Interviews
Carsten Kuhr: Interview mit Matthew Rilley
Susanne Picard: Interview mit Claudia Kern
Nicole Rensmann: Interview mit Bernd Rümmelein

Bücher, Autoren & mehr
Johannes Rüster: phantastisch! leben: Babyturnen
Christian Hoffmann: Beinahe unsere Welt: Thomas Pynchon
Olaf Kemmler: Wie viel Science verträgt die Fiction? – Teil 3
Petra Hartmann: 10 Jahre Storyolympiade
Nicole Rensmann: Corpus Delicti in Utopia – Juli Zeh im Porträt
Christian Endres: J. G. Ballard – Ein Nachruf
Jochen Adam: Die Osten-Ard-Saga
Achim Schnurrer: Klassiker der phantastischen Literatur: Jean Paul -Teil 1

Comic & Film
Carsten Polzin: Meilensteine des phantastischen Films: »Die Delegation«

Storys
Frank G. Gerigk: »Die Geschichte vom Ogel «
Heidrun Jänchen: »Im dreizehnten Stock «

Mit Ausgabe 35 des Magazins „phantastisch!“ aus dem Verlag Achim Havemann, präsentiert sich eine bunte Sammlung mit Neuigkeiten aus anderen Welten. So weist Horst Illmer in seiner Rubrik Update auf den bedauerlichen Tod von John Updike und James Graham Ballard hin, nebst Hinweisen zu den Werken der Verstorbenen. Dazu eine Auflistung der wichtigsten Neuerscheinungen des Quartals und Illmer stellt in einem Beitrag gar die Frage „Wer ist eigentlich Juli Zeh?“ Dazu gibt es auch den passenden Artikel von Nicole Rensmann mit aufschlussreichen Informationen und Interview-Auszügen. Juli Zehs Buch „Corpus Delicti – Ein Prozess“ wird sofort im Anschluss daran von Nicole Rensmann und Horst Ilmer besprochen und zeigt auf, wie unterschiedlich der Roman betrachtet werden kann.

Neben dem Portrait von Frau Zeh gibt es noch zwei weitere Autoren, denen sich zugewandt wird. So führte Carsten Kuhr ein Interview mit Matthew Rilley, während Susanne Picard Claudia Kern ausquetscht und Nicole Rensmann Bernd Rümmelein um Antworten bittet. Vor allem die Interviews mit Actionautor Rilley und der humorvollen Claudia Kern sind unterhaltsam und aufschlussreich. Bern Rümmelein wirkt dagegen ein wenig arrogant oder übertrieben selbstbewusst. Sein Seitenhieb auf Reihen wie „Das Schwarze Auge“ oder „Warhammer“ wirken sogar fehl am Platze, da Rümmelein zwar darauf hinweist (angeblich) keine Ahnung von Rollenspielen zu haben, dann aber doch seine Meinung zum Besten gibt.

Bei den Kurzgeschichten in der vorliegenden Ausgabe des Magazins handelt es sich um die Fantasyerzählung „Die Geschichte vom Ogel“ und die phantastische Story „Im dreizehnten Stock“. Frank G. Gericks Ogel ist sehr humorvoll inszeniert und weist in seinem Witz etliche Pointen auf, über die der Leser erst einmal nachdenken muss. Heidrun Jänchens Hochhausgeschichte ist dagegen viel direkter und lässt am Ende die Frage offen, was überhaupt geschehen ist. Traum oder Realität? Beide Geschichten sind gelungen, dabei ist „Die Geschichte vom Ogel“ allerdings sehr originell, während „Im dreizehnten Stock“ ein bekanntes Thema aufgreift.

In der Rubrik „Comic & Film“ wendet sich Carsten Polzin einem Meilenstein des phantastischen Films zu: „Die Delegation“. Polzin hat mit diesem Film ein ziemlich unbekanntes, aber dennoch glitzerndes Schmuckstück ausgegraben, das er hier informativ unter die Lupe nimmt.

Der Artikel „Wieviel Science verträgt die Fiction“ von Olaf Kemmler – mit dem abschließenden dritten Teil – sticht ebenfalls hervor und dürfte für kontroverse Gespräche sorgen, wie allgemeingültig seine Thesen denn tatsächlich sind. Kemmler ist sich sehr wohl bewusst, dass es Andersdenkende gibt, bezeichnet deren Verhalten als Ignorant und unterstellt ihnen mangelnde Bildung. Ob diese Ansichten wirklich Bestand haben, mag jeder selbst beurteilen. Tatsache ist jedoch, dass die Artikelreihe zum Nachdenken einlädt und das ist ja, was Olaf Kemmler unter anderem erreichen will: Nachdenken über Gedankenexperimente.

Ein weiteres Glanzlicht der 35. Ausgabe von „phantastisch!“ ist der erste Teil der Reihe „Klassiker der phantastischen Literatur“. Achim Schnurrer fertigt ein Portrait von Jean Paul an. Dabei gibt es keine Zusammenfassung des Lebenswerks, sonder pickt sich Schnurrer ein Werk heraus (in diesem Falle „Wunderbare Gesellschaft“) und nähert sich der Person subjektiv an. Mit einer guten Schreibe und klaren Formulierung, bringt er dem Leser Jean Paul ein gutes Stück näher. Die gewählte Betrachtungsweise sorgt auch dafür, dass man sich mit dem Autoren verbundener fühlt und das Thema mehr versteht, als es ein Blick aus großer Höhe auf das Gesamtwerk überhaupt ermöglichen würde.

„phantastisch! – Nummer 35“ ist eine sehr gelungene Ausgabe, die eine bunte Mischung aus dem Gebiet der phantastischen Literatur und Unterhaltung anbietet. Das Cover von David von Bassewitz ist dabei ein wahrer Blickfang und sehr gelungen. Vor allem die im Bild eingefangene Dynamik des weiblichen Motivs ist ein Augenschmaus.

Copyright © 2009 by Günther Lietz

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