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Literatur-Blog

Archiv für Februar, 2009

Philip José Farmer verstorben

Erstellt von Günther Lietz am 25. Februar 2009

Auf der Homepage von “Philip José Farmer” steht leider verzeichnet:

February 25th:

Philip José Farmer passed away peacefully in his sleep this morning.

He will be missed greatly by his wife Bette, his children, grandchildren, great-grandchildren, friends and countless fans around the world.

January 26, 1918 – February 25, 2009. R.I.P.

We love you Phil.

Wir bedauern zutiefst diesen Verlust. Farmer war für seine Flusswelt-Romane bekannt und seine Geschichten, in denen er über existierende Charaktere der LIteratur schrieb (“Das echte Log des Phileas Fogg” oder auch “Ismaels fliegende Wale”).

Im Bereich der Fantasy und Science Fiction wird er eine große Lücke hinterlassen.

Bei Amazon.de
Die Flusswelt der Zeit: Der Flusswelt-Zyklus 01. Mit der Novelle “Auf dem Fluss”
Auf dem Zeitstrom: Der Flusswelt-Zyklus 02
Das echte Log des Phileas Fogg.
Ismaels fliegende Wale.

Philip José Farmer
geboren 26. Januar 1918 in North Terre Haute, Indiana -25. Februar 2009
1953 Hugo Award (bester Nachwuchsautor (indirekt für The Lovers))
1968 Hugo Award (Riders of the Purple Wage)
1972 Hugo Award (To Your Scattered Bodies Go)
2001 Nebula Award (Kategorie „Grand Master Award“)
2001 World Fantasy Award (Lebenswerk)
2003 First Fandom Award
2003 Forry Award (Lebenswerk)

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Es ist soweit, am 6. März 2009 startet PERRY RHODAN-Action mit der dritten Staffel in das Wega-System:

Erstellt von Detlef Hedderich am 23. Februar 2009

Es ist soweit, am 6. März 2009 startet PERRY RHODAN-Action mit der dritten Staffel in das Wega-System:
 

Seit im Frühjahr 2008 die neue Heftromanreihe PERRY RHODAN-Action auf den Markt gekommen ist, hat sie einen festen Leserkreis errungen, der sehnsüchtig auf neue, spannende Weltraumabenteuer wartet. Band 25 kommt am 6. März 2009 an die Verkaufsstellen und leitet einen neuen Handlungsabschnitt ein: der sogenannte Wega-Zyklus, bestehend aus zwölf Heftromanen, die ein eigenständiges Abenteuer ergeben.

Mit einem Paukenschlag startet PERRY RHODAN-Action in ihre dritte Staffel: Michael Marcus Thurner, der Autor des Romans »Mutantensterben«, schildert eine unheimliche Serie an Morden in Terrania, der Hauptstadt der Erde. Die Spur führt danach zur Venus und weiter ins System der Riesensonne Wega …

Nach wie vor beleuchtet  PERRY RHODAN-Action die Anfangszeit des Perryversums: Die Autoren betrachten bewusst die faszinierenden Anfänge der größten Science-Fiction-Serie der Welt. In dieser Handlungszeit bestimmen keine kosmischen Ereignisse das Geschehen; stattdessen geht es um eine Menschheit, die um ihr Überleben ringen muss, um die Abenteuer von  Menschen auf fremden Welten.

Verfasst werden die Romane nach Exposés von Christian Montillon, für die Titelbilder ist jeweils Arndt Drechsler verantwortlich. Mit im Team sind erfahrene Autoren wie Hans Kneifel, Achim Mehnert oder Timothy Stahl; neue Talente wie Carolina Möbis oder Marc A. Herren bereichen das Feld.

PERRY RHODAN-Action erscheint alle zwei Wochen. Die klassische Print-Ausgabe kostet 1,95 Euro, diverse eBook-Formate 1,35 Euro – im Abonnement entsprechend günstiger. Mehr dazu auf www.perry-rhodan-shop.de oder www.perry-action.de <http://www.perry-action.de> .

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Perry Rhodan Action. Trafalgars Killer
Perry Rhodan Action. Regenten der Energie
Perry Rhodan Action. Die Robotgarde

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Aufstand der Lykaner

Erstellt von Galaxykarl am 21. Februar 2009

Greg Cox
Aufstand der Lykaner

Underworld Band: 4
Verlag: Panini Books
Reihe: Horror
ISBN: 383321798
Umfang: 313 Seiten
Originaltitel: Underworld: Rise of the Lycans (2008)
Erschienen: 2009
Übersetzer: Timothy Stahl
Titelbild: tab visuelle kommunikation
Rezensiert von: Werner Karl

Für die Horror-Freunde sind nun Vampire und Werwölfe sicherlich die Lieblingskreaturen. Um so schaurig-schöner, wenn beide Spezies gemeinsam in einer Geschichte auftreten. Oder besser gesagt gegeneinander, denn in den Underworld-Filmen (Underworld, Underworld: Evolution und nun eben Underworld: Aufstand der Lykaner) und den parallel dazu erscheinenden Romanen sind Vampire und Werwölfe erbitterte Feinde. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es einen vierten – bisher unverfilmten – Roman mit dem Titel Underworld: Blutfeind gibt, der die unmittelbare Vorgeschichte zu den Filmen erzählt.

Der aktuellste Band Aufstand der Lykaner kehrt noch weiter in die Vergangenheit zurück. Seit fast tausend Jahren tobt ein Krieg zwischen beiden Gattungen, welche beide ihre Abstammung auf ein Brüderpaar zurückführen können. Williams Verwandlung zum ersten Werwolf geschah auf die klassische Weise, nämlich durch den Biss und die daraus verursachte Infektion durch einen Wolf. Natürlich fragt sich ein moderner Mensch, warum nicht alle von Wölfen gebissenen Menschen sich in Werwölfe verwandeln, aber nehmen wir es einfach als phantastisches Element als gegeben an. Sein Bruder Marcus mutiert mit der Zeit zum ersten Vampir, wobei hier nicht erwähnt wird, wie und vor allem warum dies geschieht. Sei´s drum.

Es vergehen wie gesagt fast tausend Jahre, in denen sich die Infizierten und Nachkommen beider Rassen mit aller Kunst massakrieren. Nun, zu Beginn der vorliegenden Geschichte, wird ein neuer Werwolf geboren, der vor dem aktuellen Vampirherrscher Viktor Gefallen findet. Eher jedoch ist zu vermuten, dass Viktor mit Lucian ein Experiment vorhat. Er verpasst ihm, wie vielen anderen gefangenen Werwölfen, ein Halsband mit nach innen gerichteten silbernen Dornen, welche die Wandlung zu einem Werwolf effektiv verhindern. So nun ihrer animalischen Kräfte beraubt, dienen sie den Vampiren als Sklaven für vielerlei Aufgaben und vor allem als Wächtertruppen bei Tageslicht.

Lucian wächst innerhalb der Vampirburg heran und steigt in den Rang eines Schmieds auf, was eine seltene „Karriere“ für einen versklavten Werwolf darstellt. Nun ist Lucian eben auch ein Mann und so kommt, was nie jemand für möglich gehalten hätte: Er verliebt sich in die Vampirprinzessin Sonja und sie sich ebenfalls – und vor allem verbotenerweise – in ihn. Als ihre Liebe belauscht und verraten wird, sind die Folgen klar. Viktor, Sonjas Vater, lässt Lucian festnehmen und grausam foltern. Dass er Lucian nicht sofort hinrichten lässt, sieht er als großzügigen Gnadenakt an. Lucian und Sonja sehen dies natürlich anders und planen ihre Flucht.

Natürlich wird die Flucht von den vampirischen Todeshändlern entdeckt und vereitelt. Wiederum wird Lucian gefangen genommen und fast zu Tode gequält. Die Situation spitzt sich zu und die versklavten Werwölfe – die Lykaner – erheben sich. Und unerwartet erhalten sie Unterstützung aus den Wäldern rings um die Vampirburg: Wilde, zur Rückwandlung in Menschen unfähige, Werwölfe und von den Menschen, welche seit Jahrhunderten als Nahrung für die Vampire dienen…

Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Horror-Geschichte schon fast zwangsläufig blutrünstig sein muss. Noch mehr gilt dies, wenn Vampire und Werwölfe die Hauptakteure sind. Ich gebe an dieser Stelle zu, dass ich selten zu Horror-Produkten greife, da mir die Anzahl an möglichen Geschichten doch recht eingeschränkt scheint. Von den Klassikern Tanz der Vampire und Dracula, bis hin zu modernen Adaptionen wie Blade und ff. oder Interview mit einem Vampir läuft es doch immer wieder auf die gleiche Story hinaus. Einzig die verbesserten Computer-Effekte der Filmindustrie lassen hier noch einen Reiz aufkommen, was hier in der Buchform leider nicht wenigstens an einigen Filmfotos geboten wird. Trotz allem: Wer auf dieses Genre steht, kommt hier voll auf seine Kosten.

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Underworld 3: Aufstand der Lykaner(Roman zum Film): Der offizielle Roman zum Film

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Welt der Geschichten 7

Erstellt von Günther Lietz am 17. Februar 2009

Bernd Rothe & Astrid Pfister
Welt der Geschichten 7 – pulp magazine, 1/2008

Band 7: Christian Schmitz – Wir wollen niemals auseinander gehen
Magazin, Horror, SF, Adventure, Fantasy, ISSN 1864-4880, 68/500
Titelillustration von M. Sagenhorn
Kontakt und Bezug: welt-der-geschichten@piper-home.de
www.welt-der-geschichten.eu

Im siebten Band der Reihe „pulp magazine“ von den „Welt der Geschichten“-Machern ist endlich einmal ein anderer Autor als Rainer Innreiter federführend. Christian Schmitz präsentiert mit „Wir wollen niemals auseinander gehen“ eine in der nahen Zukunft angesiedelte Dark Future Geschichte.

Gegen Ende des 21. Jahrhunderts hat sich nicht nur das politische Gesicht der Erde gewandelt, auch die Technik ist weiter fortgeschritten. Die Menschen verlassen sich immer mehr auf Roboter und nennen nur noch selten archaische Gerätschaften wie eine Mikrowelle ihr Eigen.

Paul und Lara besitzen ein computerisiertes Containerschiff. Auch wenn sie kaum noch etwas zu tun haben, lassen sie es sich nicht nehmen, Fracht von einem Ende der Welt zum anderen zu bringen.

Und so wissen sie durchaus, dass Piraten – vor allem im südchinesischen Meer – nicht nur eine romantische Legende aus den Vergnügungsparks sind. Doch von wem die wirkliche Gefahr ausgeht, das erkennen sie erst, als es schon fast zu spät ist.

Christian Schmitz entwirft ein Zukunftsszenario, das gar nicht einmal so abwegig ist. Immer wieder fließen entsprechende Erklärungen in seine Geschichte mit ein – aber genau das ist auch eine der entscheidenden Schwächen des Kurzromans. Viele Exkurse haben nicht unbedingt etwas mit der eigentlichen Handlung zu tun. Er hält sich zu lange mit der Schilderung politischer Verhältnisse auf, die nur eine bedingte Rolle für die Geschichte spielen. Und wenn er sich auf diese konzentriert, dann verfällt er immer wieder in Klischees, gerade was das Verhalten von Lara betrifft, die über weite Strecken des Romans eher wie eine frustrierte Ehefrau wirkt, die neue Abenteuer und Abwechslung sucht. Ausgearbeitet ist nur Paul. Aber das allein genügt nicht, um den Leser auf Dauer bei der Stange zu halten. Stilistisch ist an der Geschichte nichts auszusetzen – sie ist flüssig und ohne Brüche geschrieben – nur inhaltlich fehlt einiges.

Daher ist „Wir wollen niemals auseinander gehen“ trotz guter Ansätze und Ideen auch nur bedingt zu empfehlen, da weder das Genre SF, noch das Abenteuer wirklich zum Tragen kommen, und auch die Schilderung der Beziehung zwischen den Helden eher unausgereift wirkt. (CS)

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Exodus 22

Erstellt von Günther Lietz am 17. Februar 2009

René Moreau & Heinz Wipperfürth
Exodus 22 – Science Fiction Storys & Phantastische Grafik

Düren, 12/2007
Nicht-kommerzielle Presse, SF, ISSN 1860-675X, 72/600
Titelillustration von Mario Moritz
Innenillustrationen von Lothar Bauer, Thomas Franke, Frank G. Gerigk, Thomas Hofmann, Olaf Kemmler, Manfred Lafrentz, Mario Moritz und Robert Straumann.
Bezug: René Moreau, Schillingsstraße 259, 52355 Düren, rene.moreau@exodusmagazin.de
www.exodusmagazin.de

„Exodus“ ist eines der wenigen Print-Zines, die das große Massensterben überlebt haben und feiert mittlerweile seine 22. Ausgabe. Natürlich soll mit diesem, im A4-Format erscheinenden, Heft eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden. Ob das allerdings tatsächlich der Fall ist…?

Eines jedenfalls fällt dem interessierten Leser sofort auf, wenn er sich das Inhaltsverzeichnis so ansieht: eine einzige Frau, und die eigentlich auch ‚nur’ mit einer ‚halben’ Geschichte. Zeichner, Autoren, teils wirklich bekannte Namen, aber jemand Weibliches… Offensichtlich ist man wohl der Meinung, Frauen hätten in der SF nichts zu suchen, zumindest nicht als ausführendes und schöpferisches Organ – als ‚schmückendes Beiwerk’ und (natürlich) Akt sind sie allemal gut genug. Man bleibt denn wohl lieber in seinem eloquenten Club und frönt weiter der Selbstbeweihräucherung.

Aber kommen wir zum eigentlich Wichtigen, dem Inhalt. Da das „Exodus“ sich mehr oder weniger als Story-Zine versteht, liegt der Schwerpunkt eben auf jenen, neben Grafiken und Zeichnungen bekannter wie neuer Künstler. Aber zuerst die Geschichten.

Den Anfang macht Uwe Post mit seinem „Instant Man“. Ja, wenn die Weltformel einmal gefunden ist, sollte es auch möglich sein, endlich die Frauen zu beglücken. Was wundert, ist, dass nicht zuerst das Instant-Pinup erfunden wurde – würde näher liegen. Frauen sind ja immer so gefühlsschwanger. Ein netter Einstieg, bei dem auch wirklich ein- oder zweimal die Mundwinkel zucken können.

Thomas Franke gibt in diesem „Exodus“ sozusagen sein Debüt als Autor und ist mit gleich zweien seiner Vignetten vertreten. In der ersten, „Im Albbyss, keine Zeit mehr“, geht es sehr surrealistisch zu. Interessante Bilder, eher stimmungsvoll und durch eine gewisse Mehrdeutigkeit der Worte eine sehr viel aussagende kleine Szenerieanreihung.

Olaf Kemmler berichtet vom „Herrn der Sterne, Herr der Schmerzen“, einem uralten, vielleicht unsterblichen Alien, das sich als ‚Schoßtier’ einen Menschen hält und sich einmal mit dem – besser: der Falschen anlegt. Interessant ist das Frauenbild, das der Autor suggeriert in dieser Geschichte. Auf der einen Seite das nichts sagende, aber wunderschöne Dummchen, auf der anderen der kalt-berechnende Vamp. Und schließlich ist es denn doch die ‚böse’ Königin, die das Urböse besiegt. Stilistisch sauber und gut lesbar.

Und damit taucht jetzt die halbe ‚weibliche’ Geschichte auf, geschrieben von dem Ehepaar Günter und Johanna Braun. In „Das Mädchen von der Mondstraße“ geht es um einen ganz besonderen Service, den ein Laden seinen alten Stammkunden bietet. Interessant hier die Doppeldeutigkeit im abschließenden Gespräch, nach dem der Leser immer noch nicht sicher wissen kann, wer diese holde Weiblichkeit denn wohl ist. Ein erstes Highlight dieses Heftes.

Christian Weis weiß um den „Bethagi-Zwischenfall“, in dem eine Crew auf einem Planeten landen soll. Nebenbei hätte es nicht sehr verwundert, wenn die Zahl 13 noch irgendwo im Spiel gewesen wäre. Allerdings ist der doppelte Dreher denn doch ein Dreher zu viel. Entweder ja oder nein, selbst eine entscheidungsschwache Frau dürfte irgendwann zu einer solchen kommen, zumal in einer derartigen Situation. Und damit dann auch ein deutlicher Punkteabzug für diese Geschichte, die ohne das ganze Hin und Her wesentlich besser hätte abschneiden können.

Guido Seifert steht wahrscheinlich darin, so könnte man zumindest nach dem Titel „Mitten in das Leben“ schließen. Ein Mann irrt durch eine Geisterstadt auf der Suche nach Drogen. Leise Anklänge an diverse Zombie-Filme (auch wenn hier keine lebenden Toten auftauchen) sind wohl durchaus gewollt, nebst einigen Parallelen zur heutigen Politik. Ein bisschen langatmig, aber ein sehr interessanter Ansatz.

Wolfgang G. Fienhold beschreibt „Wie die Welt entstand“. Ein Spiele-Abend der besonderen Art wird ausgerichtet – ein bisschen weniger „Spanish Train“ und „Devil’s Eye“ und ein bisschen mehr Respekt vor dem Glauben immerhin eines recht großen Teils der Weltbevölkerung wäre vielleicht angebracht gewesen. Merke: Nicht jeder ‚große Boss’ ist auch wirklich lustig – das war unter der Gürtellinie.

Helmuth Hirsch weiß um die „Besucher aus der Ferne“ und bringt damit die längste Geschichte des ganzen Heftes an den Start. Nachfahren irdischer Siedler auf einem fremden Planeten sehen sich plötzlich einem unerwarteten Besuch gegenüber. Zwar mutiert Mona als Erzählerin immer mal wieder gern zu „Superwoman“, allerdings hat der Autor sich sichtlich bemüht, eine wirklich glaubhafte und nachvollziehbare Geschichte zu Papier zu bringen. Eindeutig gelungen, vor allem in Hinblick auf das Ende und der sich daraus ergebenden Frage.

Frank Neugebauer weiß über einige „Kentaurische Affären“ zu berichten – und das tut er nicht nur mit einem Augenzwinkern, da bleibt kein Auge mehr trocken. Definitiv ein weiteres Highlight und ein Hinweis für viele andere: So schreibt man Humor!!!

Der Band schließt mit der (angekündigten) zweiten Geschichte von Thomas Franke – „Das Tier“. Ein rätselhaftes Büchlein, das bei Berührung zu Staub zerfällt, eine Mumie unterm Bett und dann dieser gruselige Fremde im Cafe gegenüber. Wieder bestechend starke Bilder, dieses Mal nicht ganz so surreal wie in der ersten, dafür einfacher zu verstehen. Sehr gut.

Über die Grafiken und Illustrationen in Exodus gab es, wie die Leserbriefseiten zu berichten wissen, wohl eine kleine Diskussion. Nun, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Allerdings sollte man sich auch als Bewunderer ein bisschen selbst bremsen, wenn man einen Künstler vorstellt, wie Mörsch es in der „Galerie“ mit Mario Moritz getan hat. Andere schreiben, zeichnen, arbeiten und komponieren ebenfalls, ohne dass man sie überhaupt wahrnimmt. Etwas weniger Überschwang wäre ein bisschen mehr Info gewesen. Es gibt leider auch Menschen, die zuviel Lob skeptisch gegenüberstehen.

Nichtsdestotrotz würde es deutlich schwer fallen, irgendeine Grafik oder Illustration schlichtweg als ‚nicht tragbar’ zu bezeichnen. Jeder hat seine Vorlieben und Abneigungen, nicht jeder mag mittels Computer hergestellte Grafiken, nicht jeder schätzt ‚Comicstil’ oder gar Collagen. Den Mut zu beweisen und seine Werke einem Zine wie dem „Exodus“ zur Verfügung zu stellen, das verlangt schon Respekt. Zeichnungen sogar für die Geschichten herzustellen, erfordert Mut. Und so seien ohne Wertung alle Künstler erwähnt, deren Werke in diesem Heft veröffentlicht wurden:

Lothar Bauer, Thomas Franke, Frank G. Gerigk, Thomas Hofmann, Olaf Kemmler, Manfred Lafrentz, Mario Moritz und Robert Straumann.

Ob das „Exodus“ nun wirklich eines der besten Zines auf dem Markt ist, sei dahingestellt. Seine Zielgruppe hat es jedenfalls klar definiert, was sehr schade ist, aber auch offensichtlich angenommen wird von den jeweiligen Kunden. Insofern wird dieses Zine wohl auch eine 23. Ausgabe erleben. (RSch)

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Nautilus 53

Erstellt von Günther Lietz am 16. Februar 2009

Nautilus 53

Abenteuer Medien Verlag, Hamburg, 8/2008
A 4, Magazin für Abenteuer & Phantastik, SF, Fantasy, Horror, Action, ISSN 0946-3534, 60/450
Titelgestaltung von N. N.
www.abenteuermedien.de

Das besondere Gimmick dieser Ausgabe ist das ungekürzte Audio-Book des ersten Teils der „Emily Laing“-Romane von Christoph Marzi, gelesen vom Sprecher Helmut Krauss, das sonst nur Abonnenten der Hörbuchplattform Audible.de vorbehalten ist. Die Lesung ist 11 Stunden und 21 Minuten lang und steht für „Nautilus“-Leser gratis per Download zur Verfügung.

Die August-Ausgabe bietet zum Start einen Überblick über die wichtigsten Filme im Juli und August, u. a. „Get Smart“, der in der Ausgabe 52 ausführlich vorgestellt wurde, „Der Mongole reitet“, „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“, „Batman – The Dark Knight“ u. v. m.

Daran schließt sich der „Film & DVD Newsticker“ mit weiteren Informationen.

In „Aktuelle DVDs“ gibt es ausführliche Vorstellungen der Filme „Shrek der Dritte“ (die DVD enthält unterhaltsames Material wie verlorene Szenen, Shreks Leitfaden zur Erziehung, alles zur Technik von Shrek… und mehr), „Der Goldene Kompass“ (nicht nur wegen der großartigen Spezialeffekte sehenswert), „I Am Legend“, aber auch Artikel über „Die Filme von King Hu auf DVD“ und „Ein Herz für Eastern“ – Amazia-Feine Filmkost aus Fernost.

Jens Altmann verfasste mit „Laserschwert im Zeichentrick – Der Krieg der Sterne geht weiter“ ein Review auf „Star Wars: Die Klonenkriege“, die am 14. August in die Kinos kamen.

Chris Peller sprach mit dem Regisseur Neil Marshall in Berlin über dessen Film „Doomsday“, der im Juni anlief und eine unverhohlene Hommage an die Achtziger und an die in dieser Periode entstandenen Filme, die Marshall beeinflussten, ist.

In „Die Magische Schreibwerkstatt“, in der die Heyne-Fantasy- und -SF-Autoren erzählen, wie ihre Bücher entstehen, berichtet diesmal Sabine Wassermann über ihren Fantasy-Roman „Das Gläserne Tor“. Ein Tor, das Welten verbindet. Eine Liebe, die Welten überwindet.

Am 31. Juli 2008 startete „Prinz Kaspian von Narnia“. Marcel Bülles fasst alles Wissenswerte über die phantastische Literaturverfilmung zusammen. Darüber hinaus stellt er die Akteure vor, interessante Fakten zu „Prinz Kaspian von Narnia“ und die Reihenfolge der Bücher. Es schließen sich Interviews mit Ben Barnes an, der Prinz Kaspian verkörperte, und Tilda Swinton, die die weiße Hexe Jadis spielte und mit Lady Di an der Universität Politik studiert hat – beide geführt von Dieter Oßwald. Stefan Moriße sprach mit Ulrich Drees und Oliver Plaschka über „Narnia das Rollenspiel“, denn pünktlich zum Kinostart von „Prinz Kaspiran“ ist im Brendow Verlag das „Narnia Rollenspiel“ aus der Feder der beiden genannten Autoren erschienen.

Thomas Plischke verfasste einen Artikel über „Die Mumie – Das Grabmal des Drachenkaisers“, der – wie der Titel vermuten lässt – die Zuschauer in das Reich der Mitte einlädt und ein absolutes Muss für alle ist, die an Teil 1 und 2 ihren Spaß hatten. Dieter Oßwald führte mit dem Regisseur Rob Cohen ein Interview, das im Anschluss folgt.

Sehr interessant liest sich „Samurais und Gesellschaftskritik Lebenswerk“, der folgende Bericht über den japanischen Regisseur Akira Kurosawa und seine Filme, den Carsten Pohl und Jens Altmann zusammenfassten.

Sara Aubron informiert die „Nautilus“-Leser in „Reich unter dem Himmel – China kommt von Qin“ über Qin Shiuangdi, den ersten Kaiser von China, und gibt darüber hinaus Einblick in die „Legenden um den Bau der Großen Mauer“.

Carsten Pohl durchleuchtet in „Fernostasien – Von chinesischen Provinzen und japanischen Samurais“ das alte Japan und China im Brett- und Kartenspiel.

Der Literaturteil dieser Ausgabe startet mit einem Überblick über die aktuellen Neuerscheinungen. Aufgeteilt in Reihen, Einzeltitel und Neuauflagen, die von Titel von Wolfgang Hohlbein, über Patricia Briggs zu Markus Heitz und Julie Kenner reicht – und natürlich noch mehr. Buch-Tipps gibt es dieses Mal zu „Eine Hexe mit Geschmack“ von A. Lee Martinez. Als das ‚besondere’ Buch empfiehlt Martin Ruf den bei Piper erschienen Titel „Das Albtraumreich des Edward Moon“ von Jonathan Barnes.

Erfreulich auch das Kurzinterview mit David Grashoff, der soeben bei „Atlantis“, einem rührigen Kleinverlag, die Urban Fantasy-Anthologie „Disturbania“ herausgegeben hat.

Sebastian Geiger begibt sich in „Unter London“ auf Erkundungstour in Londons unterirdischen Reichen – anhand von literarischen Beispielen.

Verena Stöcklein baut eine Brücke von „Unter London“ zu Christoph Marzis Trilogie um Emily Laing, die bei Heyne erschien. Sie führte auch ein Interview mit Helmuth Krauss, der „Stimme Unter London“, Schauspieler und Synchronsprecher, der der Marzi-Trilogie zum Hörbucherfolg verhalf.

„Hinab in die Tiefe“ bietet Einblick in die Hörbuchproduktion zu „Tunnel“ und schildert einen Tag im Aufnahmestudio. Parallel zu der Buchveröffentlichung „Tunnel – Das Licht der Finsternis“ von Roderick Gordon und Brian Williams erschien am 20. Juni die Hörbuchfassung im Hörverlag. Dafür konnte der Sprecher Andreas Fröhlich gewonnen werden, der unter Leitung des Regisseurs Thomas Krüger „Tunnel“ las. „Nautilus“-Redakteur Stefan Moriße hatte die Gelegenheit, am letzten Tag der Aufnahmen im Berliner Studio ‚On Air’ dabei zu sein. Er führte dann auch ein Interview mit Andreas Fröhlich und stellt „Tunnel“ vor.

Susanne Picard bestreitet wieder die offizielle Kolumne aus dem Bastei-Verlag. Dieses Mal „Affen, Vampire und Fuchsfrauen“, sprich: über Fabelwesen in der Serie „Professor Zamorra“.

Am 22. Mai verstarb der US-Autor Robert Asprin. Mit dem Beitrag „Humorvolle Fantasy“ verfasste Christian Endres einen Nachruf auf den sympathischen Autor, der nach einigen schwierigen Phasen erst vor wenigen Jahren seine Liebe zum Schreiben wieder entdeckt hatte und dessen Bedeutung für das fantastische Genre regelmäßig unterschätzt wird.

Natürlich ist das noch längst nicht alles, was in dieser Ausgabe der „Nautilus“ Aufnahme fand.

Die „Nautilus“ besticht wieder einmal durch Informationsvielfalt und ein sehr ansprechendes Layout. (AB)

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phantastisch! 31, Ausgabe 03/2008

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. Februar 2009

Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
phantastisch! 31, Ausgabe 03/2008

Verlag Achim Havemann, Hitzacker, 2/2008
A 4, Phantastik-Magazin, SF, Fantasy, Horror, ISSN 1616-8437, 68/450
Titelillustration von Volkan Braga

www.phantastisch.net
www.ahavemann.de/SpaceShop/spaceneu.html

Klaus Bollhöfener, seines Zeichens Chefredakteur der „phantastisch!“ heißt die Leser wieder willkommen und gibt an, was diese in der vorliegenden Ausgabe erwartet. Neben etlichen Interviews ist auch wieder die Rubrik „Wissenschaft“ vertreten.

Gestartet wird die Ausgabe traditionell von Horst Illmer mit dem „Update – Nachrichten & Neuerscheinungen“, dieses Mal mit Nachrufen zum Tode von „Erwin Otto Wickert“ und dem Verleger „Franz Schneider jun.“. Es gibt Infos zu „Neue (Hör)Bücher“, z. B. von „Hobbit Press bei Klett Cotta“ und den beiden von Frank Rainer Scheck & Erik Hauser bei BLITZ herausgegebenen düster-phantastischen Kurzgeschichtenbänden „Als ich tot war I & II“ und Neuigkeiten aus den Bereichen „Neue Sekundärliteratur“, „Science Fiction & Fantasy in den Medien“, und es wird die Frage gestellt „Wer ist eigentlich Cory Doctorow???“, die natürlich auch versiert beantwortet wird.

In der Rubrik „Interview“ finden sich von Carsten Kuhr eines von satten sechs Seiten mit „Richard Morgan“, einem der interessantesten SF-Autoren unserer Zeit, dessen bei Heyne erschienene Romane dem Leser temporeiche SF-Action mit Tiefgang bieten. Dem Interview schließt sich dann eine Rezension von Carsten Kuhr über den Titel „Skorpion“ von Richard Morgan an.

Nicole Rensmann befragte in einem kürzeren Interview „David Grashoff“, der im Atlantis-Verlag die Anthologie „Disturbania“ herausgegeben hat, eine Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Sammlung, in der neben etablierten auch angehende Autorengrößen der phantastischen Szene vertreten sind.

Auch „Uschi Zietsch“, erfolgreiche Autorin und Verlegerin, wurde von Nicole Rensmann befragt. Die auch unter dem Pseudonym „Susan Schwartz“ bestens bekannte Schriftstellerin zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit und ihren unermüdlichen Einsatz zudem als Verlegerin des „Fabylon-Verlags“ aus. Mehr über ihr Schaffen, ihre aktuellen Werke und geplanten Projekte erfährt man in diesem Interview.

Andreas Decker sprach mit dem achtundzwanzigjährigen US-Autor „Will Elliott“, dessen Horror-Roman „Hölle“ bei Piper erschienen ist. Im Anschluss an das Interview gibt es eine exklusive Leseprobe aus dem Werk.

Unter der Prämisse „Romantik! Abenteuer! Raumschiffe!“ sprach Dirk van den Boom mit dem Autorenehepaar „Sharon Lee & Steve Miller“, das seit vierzig Jahren in der US-amerikanischen SF-Szene aktiv ist.

In „Meilensteine des phantastischen Films“ nimmt Carsten Polzin den Film „Deluge“ von Felix E. Feist unter die Lupe und bringt ihn den „phantastisch!“-Lesern näher.
Christian Humberg stellt mit „Zwischen den Zeilen der Welt lesen“ die phantastische Hörspielserie „Die Schwarze Sonne“ des Labels Lausch vor. Im Anschluss gibt es dann noch ein sehr ‚spezielles’ Interview – im positiven Sinne.

In „Bücher, Autoren & Mehr“ fasst Christian Hoffmann ein Portrait über „Nikolai Gogol“, den Vater der russischen Phantastik, zusammen.

Horst Illmer wiederum setzte mit „Odysee 2008: Das Finale“ einen Nachruf auf Arthur C. Clarke auf, der am 19. März 2008 verstarb. Mit ihm verlor die Leserschaft einen der bekanntesten SF-Autoren und einen unermüdlichen Streiter für die Fortentwicklung der Raumfahrt.

Achim Schnurrer liefert wieder einen „Klassiker der phantastischen Literatur“, indem er ein Portrait über „Roland Kohlstaat“ verfasste, der durch seine regelmäßigen Comics im „Stern“ bekannt wurde.

Einen weiteren Nachruf verfasste Heiko Langhans und zwar auf einen großartigen Mensch, Phantast und SF-Autor. Von keinem anderen als von „Ernst Vlcek“ kann die Rede sein, der am 22. April 2008 im Schlaf von uns gegangen ist und eine große Lücke hinterlassen hat – natürlich als Autor, aber vor allem als Mensch mit einem großen Herzen, einem warmen Lächeln und einem besonderen Humor.

Selbstverständlich gibt es noch weitaus mehr in dieser Ausgabe.
Da ist die Betrachtung von Christian Hoffmann über eine Welt, deren Ordnung der unseren entgegengesetzt ist, die in einem „Bericht aus einer verdrehten Welt“ mündet und von Abdourahman A. Waberis SF-Roman „In den Vereinigten Staaten von Afrika“ handelt. Bernard Craw verfasste mit „Nichts für Sissis“ einen Artikel über „Battletech – Die Kampfkolosse halten die Stellung“, und es gibt den, bereits im Vorwort erwähnten, Wissenschafts-Beitrag von Götz Roderer „Eine Frage der Wirklichkeit“ – ebenso fehlen weder die obligatorischen Kurzgeschichten noch die Rezensionen.

Der „Intern“-Beitrag von Klaus Bollhöfener, der dieses Mal „Günter Puschmann“, den Grafiker, Layouter und allgegenwärtigen Mann im Hintergrund des Magazins vorstellt, bildet einen würdigen Abschluss der Ausgabe.

Fazit: Eine rundum ausgewogene Ausgabe zum Thema Phantastik – höchst empfehlenswert! (AB)

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Animations-Komödie MONSTERS VS. ALIENS ab 2. April im Kino

Erstellt von Detlef Hedderich am 13. Februar 2009

Die Wahrscheinlichkeit, auf der Erde von einem Meteor getroffen zu werden, ist bekanntermaßen nicht besonders groß. Doch im neuen DreamWorks Animation-Abenteuer MONSTERS VS. ALIENS, das am 2. April in die deutschen Kinos kommt, passiert Susan Murphy genau das – und zwar ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag. Zu allem Überfluss verwandelt sie sich nach der Kollision mit dem aus dem Nichts kommenden Weltraumobjekt auch noch in eine 15 Meter große Riesin und wird daraufhin vom US-Militär auf ein geheimes Regierungsgelände gebracht. Wie sich herausstellt, ist Susan – die von nun an Gigantika genannt wird – dort nicht das einzige „Monster“. Als eines Tages ein außerirdischer Roboter die Menschheit bedroht, ist es an Gigantika und ihren spleenigen, aber äußerst charismatischen Monster-Kollegen, die Welt vor den Aliens zu retten.

MONSTERS VS. ALIENS
Produktion: Lisa Stewart

Regie: Rob Letterman, Conrad Vernon
Besetzung/ Synchronsprecher: Reese Witherspoon, Hugh Laurie, Will Arnett, Seth Rogen, Rainn Wilson, Paul Rudd, Kiefer Sutherland, Stephen Colbert

Ab 2. April 2009 im Kino

Im Verleih von Paramount Pictures Germany.

Susan Murphy ist ein kalifornisches Mädchen wie jedes andere – bis sie an ihrem Hochzeitstag von einem Meteor voller Weltraumschleim getroffen wird. Plötzlich schießt sie irrsinnig in die Höhe und ist schließlich 15 Meter groß. Das Militär ist sofort zur Stelle, fängt sie ein und bringt sie zu einem streng geheimen Regierungsgelände. Dort wird sie als Monster gebrandmarkt und man gibt ihr den Namen Gigantika.

Wie sich schnell herausstellt, ist sie nicht die einzige „Monstrosität”, denn das Militär pfercht schon seit Jahren still und heimlich Monster auf diesem Gelände ein. Da sind beispielsweise der brillante, aber insektenköpfige Prof. Dr. Kakerlake, Missing Link – eine Kreuzung aus Affe und Fisch und ein Macho sondergleichen –, der glibberige und unzerstörbare B.O.B. und schließlich die über 100 Meter große Larve Insektosaurus.

Doch die Tage ihrer Gefangenschaft sind gezählt, als ein mysteriöser außerirdischer Roboter auf der Erde landet und eine Schneise der Verwüstung durch das Land zieht. Der Präsident weiß nur noch einen Ausweg: Verzweifelt wendet er sich an General K.O. Putsch, der die bunt gemischte Monstertruppe gegen die Aliens anführen und somit die Welt vor der bevorstehenden Zerstörung retten soll.

Windows Media

http://depress.waytoblue.com/media/video/MonstersVsAliens_GER_hi.asx
http://depress.waytoblue.com/media/video/MonstersVsAliens_GER_med.asx
http://depress.waytoblue.com/media/video/MonstersVsAliens_GER_low.asx

Ron Bahre
Public Relations

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Die Drei ??? CD-Release “SMS aus dem Grab” (Folge 129)

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. Februar 2009

Veranstaltungshinweis
Die Drei ??? CD-Release “SMS aus dem Grab” (Folge 129)
Am 08. März 2009 im Uebel & Gefährlich in Hamburg
Hamburg/ Berlin, den 09. Februar 2009 – In der letzen Folge ermittelten Sie noch in Hollywood, nun also in Ägypten – “Die drei ???” kommen herum im neuen Jahr!
Überzeugen kann man sich davon am Sonntag, den 08. März 2009 im Uebel & Gefährlich in Hamburg, dann lädt Oliver Rohrbeck (aka Justus Jonas) zur nächsten “Die drei ???” CD-Release Party der Folge 129, “SMS aus dem Grab”, ein. Eine Woche vor der offiziellen VÖ (15.03.2009) kann das Hörspiel gemeinsam und in gemütlicher Atmosphäre gehört werden.

Neben der neuen Folge, die exklusiv vorab von CD präsentiert wird, hat der Sprecher des ersten Detektivs wie immer auch noch einen weiteren Bonus dabei – und zwar den nächsten Teil des “Drei Fragezeichen-Live-Falls” für alle Fans, geschrieben von Katrin Wiegand (freie Autorin der Lauscherlounge). Dieser Fall wird bei den kommenden CD-Releases in der jeweiligen Stadt immer als zehnminütiges Live-Event weitergeführt – gemeinsam mit dem Publikum!
Hintergrund des Falls: Peter und Bob wurden entführt! Justus hat eine Spur, die er zusammen mit seiner alten Bekannten Ellie Jamison aufnimmt, um die beiden wieder zu finden… Jeder Gast im Publikum hat die Chance, im Fortsetzungsfall dabei zu sein und einem der Charaktere seine Stimme zu leihen. Die Aufnahmen aus den einzelnen Städten stehen anschließend zum kostenlosen Download bei der Lauscherlounge bereit (

http://lauscherlounge.soforthoeren.de/

).WO:

Uebel & Gefährlich
Feldstraße 66
20359 Hamburg
www.uebelundgefaehrlich.comWANN:
Sonntag, 08. März 2009
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Tickets gibt es für 8 EUR + VVK-Gebühr ausschließlich unter www.ticketmaster.de.
Weitere Record Release Parties sind in Vorbereitung und werden immer aktuell auf www.lauscherlounge.de und www.dreifragezeichen.de bekannt gegeben.

Inhalt Folge 128
Als Rubbish George, der schrullige Stadtstreicher aus Rocky Beach, von einem Tag auf den anderen verschwindet, ahnen Justus, Peter und Bob sofort, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Zwischen den wenigen Habseeligkeiten des wunderlichen Mannes finden die drei Detektive einen rätselhaften Brief. Die Spur führt zu den Pyramiden in Ägypten! Welches Geheimnis aber will Rubbish George dort lüften? Die drei ??? begeben sich in das dunkle Reich der Sphinx – und geraten dabei in eine Falle!

Über die Lauscherlounge
“Die Lauscherlounge” ist sowohl Veranstalter von Live-Hörerlebnissen als auch Plattenlabel. “Fragezeichen”-Sprecher Oliver Rohrbeck gründete sie im Jahr 2003. Bei bundesweiten Literaturlesungen und Live-Hörspielen bringt die Lauscherlounge bekannte Schauspieler und Sprecher gemeinsam mit Geräuschemachern und Musikern auf die Bühne. Als Plattenlabel konzentriert sich die Lauscherlounge auf anspruchsvolle und neu entwickelte Hörspielstoffe für Erwachsene und inszenierte Lesungen. Im Januar 2007 hat die Lauscherlounge unter dem Namen “Das Hörpielstudio XBerg” zwei Studios in Berlin Kreuzberg gebaut, in denen nicht nur die eigenen Produktionen entstehen, sondern auch hochwertige Auftragsproduktionen für andere Hörbuch- und Hörspielverlage.

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Tony Ballard-Grusel-/Mystery-Hörspiele Folgen 1+2

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Februar 2009

A. F. Morland, Thomas Birker und Christian Daber
Tony Ballard
Folge 1: Die Höllenbrut
Folge 2: Ein Dorf in Angst

Dreamland Productions, Rüsselsheim, 11/2007+01/2008, 1 + 1 CD
Je 1 CD, Grusel-/Mystery-Hörspiele, 978-3-93906-620-0/978-3-93906-621-7, Laufzeit: 64 + 54 Min., je EUR 8.95
Sprecher: Klaus Dieter Kelbsch, Tosten Sense, Dorette Hugo, Christian Rode, Lutz Makensy, Eckart Dux, Klaus Nägelen, Andreas van der Meden, Sascha Drager, Udo Schenk
Cover von Ugurcan Yüce
Musik von Rom Steinbrecher

www.TS-Dreamland.de
www.Romantruhe.de
www.realhomepage.de/members/morland/
www.ugurcanyuce.net/

Neben „John Sinclair“ und „Professor Zamorra“ war „Tony Ballard“ der dritte große Dämonenjäger der Heftromane in den 1970er und 1980er Jahren. Anders als die beiden anderen war er lange kein Auserwählter, auch wenn seine Abenteuer mit der Zeit immer phantastischer wurden. Nachdrucke der Serie sind mittlerweile bei der Romantruhe erhältlich – aber vor allem die gerade erst vor ein paar Monaten gestartete Hörspielreihe führt noch einmal zu den Anfängen zurück.

Tony Ballard ist Polizeiinspektor in einem kleinen Dorf in England. Das Leben ist beschaulich und geruhsam, so dass er sich auch seiner neuen Freundin Vicky Bonney besser widmen kann, aber manchmal nerven ihn auch die Klagen der einheimischen Geschäftsleute. Vor allem lässt er sich nicht gerne für dumm verkaufen, wenn sie glauben, dass er eben so wenig merken würde wie seine Kollegen, wenn sie ihn beschwindeln, nur um Geld von ihrer Versicherung zu bekommen.

Dann aber holt ihn die Vergangenheit schmerzhaft ein. Vor gut dreihundert Jahren richtete sein Ahn Anthony Ballard auf Geheiß des Bürgermeisters und Richters sieben gefährliche Hexen hin, die die Gegend lange terrorisiert hatten. Diese schworen jedoch, kurz bevor sie am Strang starben, in der kommenden Zeit alle Nachfahren ihrer Mörder zu verfolgen und unter Qualen umzubringen.

Zusammen mit Professor Davies kommt Tony Ballard, der die Wut der Hexen schon am eigenen Leib gespürt hat und dann auch noch um Vickey Bonny fürchten muss, dem Geheimnis auf die Spur, wie die Widersacherinnen überhaupt überlebt haben, und sucht verzweifelt nach einem Weg, um „Die Höllenbrut“ ein für alle Mal zu vernichten.

Als alles überstanden ist, glaubt er kurz, der Welt des Übersinnlichen den Rücken kehren zu können, aber weit gefehlt. Auf Bitten seines alten Freundes Tucker Pekinpah reist er mit Vickey nach Spanien in „Ein Dorf voller Angst“, um mehr über das Schicksal von dessen Frau Rosalind heraus zu finden, die dort Urlaub macht, sich aber schon drei Tage nicht mehr gemeldet hat.

Nachdem er sich mit dem Paktierer Paco Benitez angelegt hat, der in Geiergestalt des Nachts sein Unwesen treibt, gibt er seine Arbeit auf und folgt einem Vorschlag Peckinpahs. So wird der Dämonenjäger Tony Ballard geboren.

Gerade Heftromane eigenen sich immer sehr gut, um in packende Abenteuerhörspiele umgesetzt zu werden. Durch ihre fast filmische Erzählweise und die vielen Dialoge ist eine Umsetzung einfach. Das zeigt sich auch wieder bei der Vertonung der Romanserie „Tony Ballard“, die über 170 Hefte lang im Bastei-Verlag erschien.

Die Geschichte ist so anspruchslos gestaltet, dass man beim Hören nicht den Faden verliert oder auf Details achten muss, sondern entspannt genießen kann. Vor den geschlossenen Augen läuft ein Film ab, der in der Tradition alter Gruselfilme steht. Und so sollte man auch die leicht zu durchschauende Handlung und die klischeehaften Figuren als einfach zum Stoff dazugehörig akzeptieren.

Die Hörfassung macht das alles mehr als wett. Die Sprecher sind gut gelaunt und übertreiben ihre Rollen nur so weit, wie es dazu passt, Musik und Soundeffekte vertiefen die Atmosphäre noch und erhöhen die ohnehin vorhandene Spannung um einiges.

Die Gestaltung der beiden „Tony Ballard“-Geschichten schafft eine gelungene Verbindung zwischen der alten Vorlage und modernen Vorstellungen. Sie besitzt nicht nur nostalgischen Charme, sondern bietet auch dem anspruchsvollen Hörer von heute angenehme Unterhaltung, die Lust auf mehr macht. (CS)

Titel bei Amazon.de
Tony Ballard Band 1: die Höllenbrut
Tony Ballard Band 2: Ein Dorf in Angst

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